▶ Innenraum & Ausstattung
Sehr geräumig und äußerst variabel und flexibel
Diese gelungene Mischung von Schlichtheit, Robustheit und Eleganz zeichnet auch den Innenraum des Toyota Urban Cruiser aus. Innen gesellen sich aber noch anderen Qualitäten hinzu. Zum einen ist der ʺCrusier" einer der geräumigeren Vertreter seiner Gattung – unabhängig davon, ob man ihn zu den Mini- oder den Kompakt-SUVs rechnet.
Selbst auf der Rückbank bietet der Toyota – u.a. dank des 2,70 Meter langen Radstandes – genug Kopf- und Beinfreiheit für gut 1,80 Meter große Passagiere. Die Freiheit für die Beine lässt sich bei Bedarf zumal erheblich erweitern. Diese Option eröffnet die um 14 Zentimeter und in zwei Teilen verschiebbare Rückbank. Ihre Lehne besteht aus drei separat umklappbaren Segmenten; deren Neigung sich zusätzlich adjustieren lässt.
Großzügiger Kofferraum und ein übersichtliches Cockpit
So variabel sind die wenigsten elektrischen Mini- respektive kleineren Kompakt-SUVs; weder ein Hyundai Kona noch eine Opel Frontera. Diese beiden und die meisten anderen Kollegen übertrumpft der Toyota auch mit seinem Stauraumvolumen. Es lässt sich wie der Beinraum beträchtlich variieren; konkret zwischen 309 und 562 Liter. Da staunt selbst ein Skoda Elroq; er offeriert der Familie 470 Liter Stauraum.
Mit seinem Platzangebot und seiner Variabilität ist der Urban Cruiser jedenfalls bestens für alle möglichen Familien-Abenteuer gerüstet. Wie sieht es diesbezüglich mit der Einrichtung aus? Ebenso hervorragend. Toyota und Suzuki, von denen die technische Basis des Modells entwickelt wurde, haben sich für ein übersichtliches, modernes und widerstandsfähiges Interieur entschieden.
Saubere Qualität und Verarbeitung, eingängige Bedienung, Navi und Klimaautomatik frei Haus
Widerstandsfähig heißt beim Urban Cruiser indes keineswegs billig oder primitiv. Die Materialqualität kann sich ebenso sehen lassen wie die der Verarbeitung. Gleiches können wir über die Ausstattung sagen. Zur Serienausstattung gehören bspw. eine 12-farbige Ambientebeleuchtung, eine Wärmepumpe, eine Klimaautomatik – und ein breiter Anzeigenverbund über der übersichtlich gestalteten Armaturentafel.
Der Widescreen beinhalten ein gut 10 Zoll großes Digitalinstrument; und den nahezu gleichgroßen Touchscreen des Cloud-Navigationssystems. Die Bedienung des Navis erweist sich im Test als erfreulich intuitiv: dank der flachen Menüs und der wohl sortierten Drehregler und Direktwahltasten. Ordnung hält der Urban Cruiser auch auf dem Lenkrad und der Mittelkonsole. Auf letzterer finden wir die wichtigsten Tasten für die Einstellung der Assistenten; sowie den Wahlhebel für die Fahrmodi und Fahrstufen.