Bei diesen Voraussetzungen kommt es, wie es kommen muss. Der Toyota Aygo X geht das Antreiben und Beschleunigen gemütlich an. Dafür sorgt ab Werk auch das recht lang übersetzte Fünfgang-Schaltgetriebe. Es hilft beim Benzinsparen, treibt dem Dreizylinder aber das letzte Quäntchen Temperament aus. Der Antritt von 0 auf 100 km/h dauert gut 15 Sekunden, bei knapp 160 km/h steht der Vorwärtsdrang an. Von einer souveränen Leistungsentfaltung, die Toyota verspricht, spüren wir wenig – auch nicht mit dem stufenlosem Automatikgetriebe S-CVT.
Trotz des ″S″ im Titel″, sportlicher fährt der Dreizylinder mit der Automatik keineswegs. Im Gegenteil, treten wir das Gaspedal voll durch, kommt zum rauen Grundton ein aufdringliches Aufheulen. Aber. In der City verbesser das CVT den Schaltkomfort merklich: ob diese Qualität 1.100 Euro wert ist, sei dahingestellt. Beim Spritsparen zeigt sich der Einliter-Sauger bemüht. Im Schnitt kommen wir mit rund fünfeinhalb Litern aus, in der Stadt verbrennen wir im Mittel rund 6,5 Liter. Trotzdem. Bei einem Leergewicht von knapp einer Tonne könnte der Verbrauch durchaus niedriger ausfallen.