Fiat 500L im Test (2017): frische Gesichtszüge & neue Namen für den Kompaktvan

Die Modellgruppe des Fiat 500 ist längst mehr als ein süßer Mini. Als Fiat 500C macht er auf cool und offen, als Fiat 500X erhaben und urban auf SUV: und als Kompaktvan Fiat 500L macht er seit 2012 ganz auf Familie. Den Van hat Fiat nun überarbeitet und den diversen Variationen neue Namen gegeben. Die Offroad-Variante heißt jetzt 500L Cross (bisher Trekking), die Langvariante 500L Wagon (bisher Living). Wir sitzen im Test in der Basisversion, dem 500L Urban, wobei wir die Schwestermodelle nicht aus dem Blick verlieren wollen.

Familien-Van: optische Annäherung an die Urform

fiat-500L-2018-ausen-hinten-statischWir haben für den heutigen Test also im neuen 500L Platz genommen. Um ganz genau zu sein im 500L Urban Lounge, sprich in der höheren der beiden Ausstattungslinien. Außerdem ist in unserem Testwagen das „Komfort Plus“-Sitzpaket verbaut. Das 990 Euro teure Paket wird seinem Namen vollends gerecht, denn: Dank der elektrisch einstellbaren Lordosenstützen und der elektrisch beheizbaren Sitze sitzen wir wirklich bequem. Praktisch ist das Zusatzpaket in diesen Ausprägungen auch – aufgrund der beiden Klapptische und der Mittelarmlehne im Fond. Neu sind diese Extras aber nicht. Andere dafür schon. Als erstes fällt dem Fahrer das umgestaltete Lenkrad auf, das jetzt drei Speichen hat und ab Werk als Leder- und Multifunktions-Lenkrad ausgeführt ist. Das erweist sich beim Telefonieren und Bedienen des Multimediasystems als sehr handlich. Damit sind wir bei der zweiten großen Neuerung im Innenraum – dem aufgefrischten Multimedia-System „Uconnect“. Neu ist insbesondere die Möglichkeit der Smartphone-Koppelung via Apple CarPlay und Android Auto.

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fiat-500L-2018-innen-cockpitDiese Funktion – „Uconnect Link“ genannte – kostet jedoch selbst in der „Lounge“-Ausstattung 200 Euro extra. Der 7-Zoll-HD-Touchscreen und das Digitalradio DAB+ sind indessen serienmäßig installiert. In der Basisausstattung „Pop Star“ verkleinert Fiat den Bildschirm um zwei Zoll und lässt den Digitalempfang weg. Bluetooth, Audiostreaming und USB sind aber ab Werk an Bord. Selbiges gilt für das neue 3,5 Zoll TFT-Display im Tacho, das uns die wichtigsten Daten direkt vor Augen führt. Die Klima-Automatik und das Glasdach mit elektrischem Sonnenrollo sind hingegen – zumindest serienmäßig – exklusiv dem „Lounge“-Modell vorbehalten. Das gilt auch für die 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und die Chromzierleisten an den Stoßfängern und den Seiten. Die neuen Chromtürgriffe, die LED-Tagfahrlichter und der modifizierte Kühlergrill zieren dagegen bereits den Basis-500L. Die frischen Farben bzw. Stoffe für den Innenraum gibt es ebenfalls für beide Linien; und auch für die mit neuen Namen bedachten 500L Cross sowie 500L Wagon.

Der 500L ist ein perfekter Familienvan

500L 2017: neue Namen, bewährte Maße und Motoren

fiat-500L-2018-innen-navi-carplayAbschließen wollen wir unsere Sitzprobe mit einem Raumangebots-Vergleich der drei neu titulierten Varianten. An den Abmessungen hat weder das noch die Modellpflege selbst etwas geändert. Der 500L Urban ist bei einem Radstand von 2,61 genau 4,24 Meter lang; der 500L Cross misst in der Länge – aufgrund der robusteren Stoßfänger – ein paar Zentimeter mehr. Der 500L Wagon ist mit 4,37 Metern noch immer gut zehn Zentimeter länger als seine Geschwister.

fiat-500L-2018-innen-kofferraumAlle drei erweisen sich dabei gerade im Fond wieder als sehr variabel, können sie doch durch die Bank mit einer längs verschiebbaren Rückbank aufwarten. Eine dritte Sitzreihe gibt es weiterhin nur für den 500L Wagon (890 Euro Aufpreis). Mit ihr schwindet allerdings dessen Vorteil in Bezug auf den Freiraum auf der Rücksitzbank; und zum Teil auch der in Bezug auf den Stauraum. 638 bis 1.704 Liter bringt er ohne die fiat-500L-2018-ausen-seite-dynamischZusatzsitze im Heck unter (560 bis 1.584 Liter bei zurückgeschobener Rückbank). Die wenig Platz bietenden Stühle reduzieren das Kofferraumvolumen auf 416 bis 1.428 Liter, obwohl sie sich eben einrollen lassen. Der 500L Urban und der 500L Cross liegen in dieser Konfiguration mit 412 bis 1.375 Litern so kaum noch zurück (455 – 1.480 bei ganz nach vorne verschobener Bank).

Damit aber genug herumgesessen. Jetzt ist es Zeit für etwas Bewegung. Die kommt in den 500L wieder durch einen von vier Motoren, die in sechs Ausführungen angebotenen werden. Neuerungen gibt es hier durch das Facelift nicht zu vermelden.

fiat-500L-2018-ausen-vorne-lampen-stoßfangerIn unserem Testwagen rackert der Zweizylinder-Benziner 0.9 8V TwinAir Turbo mit 105 PS und 145 Nm Spitzendrehmoment (Kraftstoffverbrauch: 4,8 Liter auf 100 km, 111 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A). Der quer eingebaute Winzling zieht überraschend kräftig an und beschleunigt den 500L in knapp 12 Sekunden von 0 auf 100; und in der Spitze auf 180 km/h. Den beiden anderen Benzinern hat er einiges voraus: Den 1.4 16V Vierzylinder-Sauger mit 95 PS beschleunigt er z.B. locker aus (Kraftstoffverbrauch: 6,1 Liter auf 100 km, 143 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse D). Den etwas stärkeren 1.4 T-Jet 16V Vierzylinder-Turbo mit 120 PS und 215 Nm unterbietet er um fast 1.000 Euro (Kraftstoffverbrauch: 6,7 Liter auf 100 km, 155 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse D). Und beide lässt er in puncto Verbrauch alt aussehen, auch wenn der Abstand im Testmittel auf einen Vorteil von 1 bzw. 1,5 Liter schrumpft.

Modellpflege bringt Zuwachs bei den Sicherheits-Extras

fiat-500L-2018-motor-technikEin dritter Vorzug des 0.9 8V TwinAir ist – wegen der aktuellen Diesel-Debatte – derzeit besonders  interessant. In der Ausführung als Erdgasvariante 0.9 8V TwinAir Natural Power mit 80 PS (Kraftstoffverbrauch: 5,9 Liter bzw. 3,9 kg auf 100 km, 137 bzw. 105 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C/A+) erweist sich der Zweizylinder-Mini als interessante Alternative zu den zwei Dieselmotoren: Dem 95 PS starken 1.3 16V Multijet (Kraftstoffverbrauch: 4,1 Liter auf 100 km, 107 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A); und dem 120 PS starken 1.6 16V Multijet (Kraftstoffverbrauch: 4,2 Liter auf 100 km, 112 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A). Die üblichen Einschränkungen bei der Reichweite und dem Stauraumvolumen sind auch für den 500er mit Erdgasmotor einzukalkulieren. An Dampf fehlt es dem kleinen Gasantrieb auch ein wenig.

fiat-500L-2018-ausen-hinten-statischGefehlt hat dem 500L bis dato zudem ein Notbremsassistent, der im Stadtverkehr bei Gefahr automatisch die Notbremse zieht. Mit der Modellpflege wurde dieses Manko beseitigt. Bis Tempo 30 bremst sich der große Cinquecento im Notfall nun serienmäßig von selbst ein. Dazu kommen ab Werk 6 Airbags, eine Zentralverriegelung; und elektrisch beheiz- respektive verstellbare Außenspiegel. Die Bremsen und das Fahrwerk haben die Turiner aber leider nicht angerührt. Erstere bleiben damit ebenso Mittelmaß (knapp 39 Meter Bremsweg aus Tempo 100) wie letzeres. Zwar liegt der 500L sehr stabil auf der Straße, die Federung ist jedoch nicht besonders harmonisch geglückt. Daran ändern auch die verschiedenen Fahrmodi der Cross-Variante nichts.

Technische Daten des Fiat 500L:
PS-Anzahl: min. 80 PS max. 120 PS
kW-Anzahl: min. 59 kW max. 88 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Benzin, Gas oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,9 l/100km max 6,7 l/100km
CO2-Emission: min. 104 g/km max. 157 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 16.490 Euro
Stand der Daten: 25.09.2017

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Fazit zum Fiat 500L Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Fiat 500L hat im Zuge des Facelifts außen und vor allem innen deutlich an Wert gewonnen. Auch die Sicherheit wurde weiter verbessert. Bei der unveränderten Abstimmung bleibt jedoch noch Spielraum. Auf MeinAuto.de gibt es den Kompaktvan von Fiat schon ab 13.265 Euro, 23,5% oder umgerechnet fast 3.900 Euro günstiger als vom Hersteller empfohlen.

     
4 von 5 Punkten

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