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Dacia Duster gegen Dacia Jogger: Bewährtes Kompakt-SUV oder taufrischer Kompakt-Van?

Pragmatischer Familien-Van oder familienfreundliches Kompakt-SUV, das ist heute im Test die Frage. Entschieden wird sie zwischen dem Dacia Duster und Dacia Jogger. Das 4,34 Meter lange SUV Duster ist – seit 2010 – eines beliebtesten Modelle seiner Klasse. Der 4,55 Meter lange Dacia Jogger ist hingegen noch ofenfrisch. Doch heißt das, dass er einer Familie weniger nützt als der Duster? Unser Test kennt die Antwort.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

Dacia Duster Jogger Collage

Dacia Duster (l.), Dacia Jogger | © Bilder: Dacia / Collage: MeinAuto.de

Der Dacia Duster und der Dacia Jogger im Schnellcheck


Dacia Duster

Stärken:

  1. noch günstigerer Preis
  2. etwas geringere Unterhaltskosten
  3. größer Auswahl bei den Motoren
  4. optional mit Allradantrieb

Schwächen:

  1. viel weniger Platz- und Stauraum
  2. kein alternativer Antrieb in Sicht
  3. schwache Assistenzausstattung

Dacia Jogger

Stärken:

  1. als 5- und als 7-Sitzer
  2. deutlich mehr Platz
  3. Stauraum im Übermaß
  4. ab 2023 auch mit Vollhybrid

Schwächen:

  1. etwas teurer in der Anschaffung
  2. aktuell kleine Motorenauswahl
  3. schwache Assistenzausstattung

Dacia Duster

© Dacia

Dacia Duster: einen Hauch günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt

Beim Vergleich zweier Dacia-Modelle steht eines von Anfang an fest: unverschämt teuer wird es nicht. Die rumänische Renault-Tochter ist und bleibt der Discounter unter den Herstellern. Dass man bei einem Discounter oft mehr fürs Geld und häufig die bessere Qualität bekommt, hat sich indes längst herumgesprochen. Doch machen wir Nägel mit Köpfen. Wie hoch, wie niedrig sind die Preise wirklich? Das günstigere Familienauto ist der Dacia Duster: mit einem Einstiegspreis von 14.550 Euro. Allerdings war auch der Duster schon billiger. Nach dem Facelift 2021 startete er mit 12.700 Euro.

Andere Kompakt-SUVs kosten aber allesamt 20.000 Euro und mehr. Für den Jogger setzt Dacia den Basispreis mit 16.100 Euro an. Der Vergleich täuscht allerdings, denn den Familien-Van treibt ein anderer Basismotor an. Mit dem gleichen Motor beträgt die Preisdifferenz knapp 1.000 Euro. Und die Konkurrenz? Bei anderen Herstellern ein vergleichbares Modell zu finden, ist schwierig. Echte Vans sind selten geworden. VW verkauft seine Touran derzeit bspw. ab 35.165 Euro; allerdings hat der VW 50 PS mehr. Günstiger ist bei VW der Caddy; doch selbst er kostet mindestens 28.000 Euro.

Dacia Jogger

© Dacia

Dacia Jogger: Motorensortiment noch ausbaufähig

Die einmalig günstigen Preise sind den zwei Dacias eigen und gemeinsam. Das belegt auch der Van der Mutter, der Renault Grand Scenic: er kostet mindestens 32.500 Euro. Jetzt aber zurück zum Vergleich des Duster und Jogger. Beim Kauf kommt der Duster günstiger: doch wie verhält es sich mit den Unterhaltskosten? Auch in dieser Beziehung ist das SUV im Schnitt etwas günstiger; wobei im Van beim direkten Vergleich der stärkere Motor verbaut ist. Nachdem wir bereits von den Motoren sprechen, bleiben wir gleich bei ihnen.

Der Dacia Jogger ist erst seit wenigen Monaten auf dem Markt: sein Motorensortiment präsentiert sich deshalb noch überschaubar. Als Basisantrieb fungiert im Augenblick der TCe 100 Eco-G: ein ein Liter großer Dreizylinder-Sauger mit 101 PS und 170 Nm, der mit Flüssiggas oder Benzin betrieben wird (Kraftstoffverbrauch WLTP: 7,8 Liter auf 100 km, 122 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.). Der Kostenvorteil des flüssigen Autogases schwankt gegenwärtig, die Entwicklung ist schwer vorhersehbar. Es gibt aber eine Alternative.

Dacia Jogger

© Dacia

Jogger im Herbst mit günstigem Basis-Benziner, aber 2023 mit Vollhybrid

Sie heißt beim Dacia Jogger TCe 110, ist ein direkt eingespritzter Turbobenziner mit einem Liter Hubraum und 110 PS bzw. 200 Nm (Kraftstoffverbrauch WLTP: 5,7 Liter auf 100 km, 130 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.). Der Aufpreis zum LPG-Motor ist mit 400 Euro gering; die Fahrleistungen sind spürbar besser. Den Standardsprint absolviert der Dacia Jogger mit ihm in rund 11 Sekunden – rund zwei schneller als mit dem TCe 100 Eco-G; in der Spitze erreicht er gut 180 km/h. Eine günstigere Einstiegsvariante mit 90 PS ist noch für den Herbst geplant.

Ebenfalls geplant und für 2023 angekündigt ist ein Vollhybrid-Antrieb, der E-Tech 140 Hybrid. Ungleich umfangreicher, im Hier und Jetzt, ist das Motorenregal des 2018 eingeführten und Mitte 2021 gelifteten Dacia Duster II. Es startet mit dem für den Jogger angekündigten 90-PS-Dreizylinder TCe 90; es setzt sich fort mit dem 114 PS starken Vierzylinder-Turbodiesel Blue dCi 115 – und kulminiert in den Vierzylinder-Turbobenzinern TCe 130 und 150 (Kraftstoffverbrauch WLTP: 4,8-6,8 Liter auf 100 km, 126-154 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.).

Dacia Duster

© Dacia

Dacia Duster auch mit Diesel und auf Wunsch mit Allradantrieb

Die 1,3 Liter großen Vierzylinder leisten 130 oder 150 PS, der stärkere arbeitet auf Wunsch mit einer 6-Gang-Automatik zusammen (DSG) – diese Option gibt es für den Jogger aktuell nicht. Die Möglichkeit, einen Allradantrieb einzusetzen, fehlt dem Familien-Van ebenfalls. Der Duster wird auf Wunsch mit dem Diesel und dem stärksten Benziner zum Vierrad-SUV. Dass Dacia auch für den Duster noch den Flüssiggas-Motor im Programm hat, sei der Vollständigkeit halber erwähnt.

Als Zwischenfazit bleibt. Kräftiger, schwungvoller ist zurzeit der Dacia Duster, einen alternativen Antrieb wird in nächster Zukunft aber nur der Jogger bieten. Einen Allradantrieb wiederum gibt es nur für das SUV. Unabhängig davon verbrennt der Dacia Duster etwas mehr Kraftstoff. Das liegt schlicht daran, dass er um rund einen halben Zentner schwerer ist als der Jogger. Dieses Übergewicht kommt überraschend, denn der Familienvan baut mit 4,55 Metern ganze 21 Zentimeter länger als das SUV.

Dacia Jogger

© Dacia

Jogger: größer, geräumiger & mit ~300 Litern mehr Stauraum

In der Höhe und Breite unterscheiden sich die zwei Dacias hingegen kaum. Der Jogger ist mit 1,78 Metern zwei Zentimeter schmaler und mit 1,67 Metern zwei niedriger. Sein Radstand von 2,9 Metern überragt den des Duster jedoch um 27 Zentimeter. Die Botschaft des Maßbandes ist eindeutig: Der Jogger sollte seinen Fahrgästen mehr Bewegungs- und Stauraum bereitstellen. Haben wir dir Botschaft richtig entschlüsselt? Die Sitzprobe lässt keinen Zweifel. Die Raumfülle des Dacia Jogger ist so groß, dass sie nicht nur von 5, sondern auf Wunsch auch von 7 Personen genutzt werden kann.

Sie sitzen allesamt ohne je groß in Bedrängnis zu geraten; selbst in der optionalen dritten Sitzreihe hat man mit knapp 1,80 Metern noch ausreichend Platz. Der Duster ist im Gegensatz dazu nur in der ersten Reihe großzügig bemessen; in Reihe zwei wird es ab 1,80 enger – eine dritte Sitzreihe gibt es nicht. Der Sitzkomfort fällt in beiden Modellen ähnlich aus: passabel, aber für uns mit zu wenig seitlichem Halt. Und der Stauraum? Kein Vergleich. Der Duster packt gute 445 bis 1.478 Liter ein, der Jogger jedoch 607 (708) bis 1.819.

Dacia Duster

© Dacia

Passable Verarbeitung, gute Infotainment-, mäßige Assistenz-Ausstattung

Zum Abschluss fahren der Duster und der Jogger aber wieder gleichauf. Bei der Verarbeitung und der Materialqualität muss man in einem Dacia logischerweise Abstriche machen: anders wären die aufgerufenen Preise nicht zu erreichen. Weder der Dacia Duster noch der Dacia Jogger entpuppen sich in dieser Hinsicht als Ausnahme. Trotzdem seit festgestellt, dass die Qualität im Vergleich zu früher deutlich angezogen hat – nicht zuletzt in Bezug auf die Multimedia- und Konnektivitäts-Ausstattung.

Ein recht einfach zu bedienendes 8-Zoll-Infotainment ist im Duster wie im Jogger ab der zweiten Ausstattung “Expression”-Serie. Ein Navigationssystem folgt jeweils in der nächsthöheren Linie; ebenso wie eine Klimaautomatik und eine Rückfahrkamera. Freunde topmoderner Assistenzsysteme schauen hingegen in beiden Dacia-Modellen durch die Finger. Ein Toter-Winkel-Warner ist das höchste der Gefühle; dem Duster fehlt sogar ein aktiver Notbremsassistent. An Komfort fehlt es weder dem Fahrwerk des SUV noch dem des Vans: hier spürt man die helfende Hand Renault’s; gleich wie bei der gut definierten Lenkung.

Technische Daten


Dacia Duster Dacia Jogger
PS-Anzahl: 91-150 PS 110 PS
kW-Anzahl: 67-110 kW 81 kW
Antriebsart: Frontantrieb, 4×4-Antrieb 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell, Automatik Manuell
Kraftstoffart: Benzin, Diesel Benzin
Verbrauch Benzin: 5,4-6,1 l/100km 5,7 l/100km
CO₂-Emission 121-139 g/km 128-130 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette) Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 14.550 Euro ab 16.500Euro
Stand der Daten: 27.07.2022

Konkurrenzmodelle


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Unser Fazit


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 27.09.2022
Der Test des Dacia Jogger und des Dacia Duster bestätigen: günstig heißt nicht billig. Bei den beiden Dacias ist das positiv zu verstehen. Beide zeigen, dass Dacia bei der Qualität der Einrichtung, insbesondere bei der Infotainment-Ausstattung zugelegt hat. Das Kompakt-SUV Duster ist das etwas günstigere und vielseitigere Modell: was die Auswahl der Motoren und der Antriebe betrifft. Mit dem optionalen Allradantrieb darf man sich auch ins leichte Gelände trauen. Sein Platz- und Stauraumangebot ist reichlich – aber nicht ansatzweise so üppig wie das des Dacia Jogger.

Der Sandero-Nachfolger hält die Qualitäten der Kompaktvans hoch. Er ist funktional, praktisch, flexibel – und unglaublich geräumig. Der Platz und Stauraum reicht nicht nur für fünf, sondern auch für sieben Personen. Bei MeinAuto.de gibt es den Jogger ab sofort ab 16.820, den Duster 14.909 Euro.


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