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Nissan Primastar Kombi im Test

Ist der 6- oder 9-sitzige Kleinbus eine Alternative für VW Caravelle und Konsorten?

Bei Nissan sind zurzeit alle leichten Nutzfahrzeuge Stars. Das LCV, das in der Gewichtsklasse des VW Transporters, Waren und Gäste transportiert, heißt Primastar. Diesen Namen trug der ehemalig NV300 schon vor 2016; 2021 griff er ihn wieder auf. Gebaut wird der mittelgroße Kleintransporter als Kastenwagen, Fahrgestell-Modell und Kombi. Wir führen im Test den Primastar Kombi mit 6 und 9 Sitzplätzen aus.

Nissan Primastar Kombi Front
© Nissan
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CarCoach-Schnellcheck

Nissan Primastar Kombi

Stärken:

  • reichlich Platz für 6 oder 9 Personen
  • bis 6 m³ Stauraum
  • 1 Tonne Nutz-, 2,5 Tonnen Anhängelast
  • einfache Bedienung, einfacher Einstieg
  • gute Sicherheit, guter Preis

Schwächen:

  • mäßiger Federungskomfort
  • keine Klimaautomatik
"Der Nissan Primastar Kombi überzeugt mit viel Platz, hoher Nutzlast und flexibler Sitzgestaltung – ein praktischer und preislich attraktiver Personentransporter."

zum CarCoach-Fazit

Nissan Primastar Kombi Reifen
© Nissan
▶ Karosserie & Design

Ein Renault Trafic mit robuster Frontpartie, großen Fenstern und Tiefgaragen-tauglichen Maßen

Der Nissan Primastar Kombi ist im Kern ein Renault Trafic: das sieht man seiner aus Blech und hartem Kunststoff geformten Hülle an. Die formgebenden Linien und Elemente der zwei LCVs sind identisch: die Größe und Gestalt der Fenster, das Aussehen der Motorhaube; und der Verlauf der Sicken. Mit ihrer deckungsgleichen Grundform heben sich die zwei vom Rest des Transporter-Feldes ab.

Ein Beispiel: Die Motorhaube des Nissan Primastar Kombis ist stärker abgesetzt als die des VW Caravelle und der Stellantis-Modelle – vom Citroen Spacetourer bis zum Toyota Proace Verso. Die Fensterflächen des Fahrgastraums sind beim Primastar außerdem ungewöhnlich groß. Die Scheiben der Fahrer- und Beifahrertür haben eine ansteigende Fensterbank; das verleiht ihnen einen dynamischen Touch. Vom Trafic hebt sich der Nissan optisch durch die Ausgestaltung der Front ab.

Der Kühlergrill und der Stoßfänger treten beim Primastar betont robust, beim Trafic betont elegant in Erscheinung. Die Abmessungen sind hingegen wieder gleich. Der Primastar Kombi ist mit 1,97 auf 1,96 Metern praktisch gleich hoch wie breit; diese Maße sind uneingeschränkt Tiefgaragen-tauglich. Lang ist der Nissan entweder 5,08 oder 5,48 Meter.

▶ Innenraum & Ausstattung

Basismodell als geräumiger 6-Sitzer mit Lkw-Zulassung, in zwei Längen, mit großer Schiebetür und niedrigen Schwellern

Für die unterschiedliche Länge des Nissan Primastar Kombi L1 und L2 ist der Radstand verantwortlich. Er misst entweder 3,10 oder 3,50 Meter: i.e. gleich viel wie bspw. bei den beiden Spielarten des VW Caravelle. Das wirft die Frage auf, ob der Primastar Kombi so viel Platz zu bieten hat wie der Bulli. Er hat. Das großherzige Wesen des Nissan offenbart sich bereits beim Einsteigen.

Sowohl vorne wie hinten kommt uns der Primastar mit niedrigen Schwellern und großen Öffnungen entgegen. Beim Basismodell betreten wir den Fahrgastraum über eine 1,03 Meter breite Schiebetüre auf der Beifahrerseite. In der Topausstattung ʺTekna" kommt eine Schiebetür auf der Fahrerseite hinzu. Wie viele Sitzplätze im Fond warten, hängt ebenfalls von der Ausstattung ab.

Der Primastar Kombi Acenta, d.h. das Basismodell, ist ausnahmslos ein 6-Sitzer mit Lkw-Zulassung. Das hat seine Vorteile, etwa ein günstigere Kfz-Steuer; aber auch potentielle Nachteile wie einen höheren Versicherungstarif. In den anderen beiden Ausstattungen ʺN-Connecta" und ʺTekna" Ist der Primastar Kombi: a) immer als Pkw deklariert; und b) stets mit 9 Sitzplätzen bestückt.

In höheren Ausstattungen als Pkw mit 9 bequemen, aber nicht besonders flexiblen Sitzplätzen & Stauraum ohne Ende

Bewegen können wir uns auf allen Sitzen – ob es nun 6 oder 9 sind – frank und frei. Das ändert sich erst für Passagiere, die zwei Meter oder größer sind. Der Sitzkomfort ist auf allen Sitzen passabel; auf dem Fahrersitz dank der serienmäßigen Lendenwirbelstütze und Armlehnen mehr als das. Besonders anpassungsfähig fällt das Platz- bzw. Sitzangebot im Primastar Kombi indessen nicht aus.

Die beiden Sitzreihen können wir umklappen bzw. einwickeln – das war’s. Von der Flexibilität eines VW Caravelle oder gar VW Multivan kann der Nissan nur träumen; auch der Toyota Proace Verso und der Ford Tourneo Custom sind um einiges flexibler. Bei den gebotenen Freiräumen ist das allerdings kein Beinbruch. Der Primastar Kombi nimmt in der L1-Variante mindestens 1.000, in der L2-Variante mindestens 1.800 Liter Gepäck mit. Maximal sind es 5,2 bis 6,0 m³.

Ein Cockpit mit schöner Struktur, vielen praktischen Tasten – aber mit wenigen Komfort- bzw. Digitalextras

Den riesigen Stauraum kombiniert Nissan beim Primastar Kombi dankenswerterweise mit einer 55 Zentimeter tiefe Ladekante. Bei einem SUV muss man das Gepäck gut 20 Zentimeter höher hieven. Die 180° weit öffnenden Heckflügeltüren erweisen sich im Alltagseinsatz ebenso als hilfreich. Diesen pragmatischen Zugang behält Nissan bei der Gestaltung und Ausstattung des Cockpits bei.

Bei der Gestaltung erweist sich das als Vorteil. Das Armaturenbrett wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Große Tasten und Drehregler erleichtern die Bedienung, z.B. die der manuellen Klimaanlage. Bei der Ausstattung ist die nüchterne Art des Primastar teilweise aber ein Nachteil. Eine Klimaautomatik fehlt im Sortiment komplett, in der Topausstattung ʺTekna" ist zumindest eine Schnellheizfunktion installiert.

Digitalisiert präsentiert sich das Cockpit ebenfalls erst in den höheren Ausstattungen. Mit der ʺN-Connecta"-Linie ziehen ein 8-Zoll-Infotainment und ein 7-Zoll-Digitalinstrument ein. Im Primastar Kombi Tekna ist der 8 Zoll große, frei stehend Touchscreen mit dem ʺNissan Connect"-Navigationssystem verknüpft. Smartphones kabellos laden und integrieren kann das System Smartphones allerdings nicht. Dafür muss das Handy an den Stecker.

▶ Motor & Antrieb

Tatkräftige und effiziente Diesel & eine formidable 9-Gang-Automatik als Option

Die Antriebe des Nissan Primastar Kombi kommen ohne Stecker, sprich ohne elektrische Unterstützung aus. Ihre Antriebskraft gewinnen sie durch das Verbrennen von Diesel. Verbrannt wird er in vier Zylindern, die zusammen einen Hubraum von 1.997 cm³ ergeben. Der dCi 110 holt aus ihm 110 PS und 300 Nm heraus. Beim dCi 150 sind es 150 PS und 350 Nm, beim dCi 170 deren 170 PS und 380 Nm (Energieverbrauch (kombiniert) 6,9 bis 7,9 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 181 bis 186 g/km, CO2-Klasse F bis G).

Im Primastar Kombi Acenta sind der dCi 110 und der dCi 150 immer mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe verknüpft. Das lässt sich sauber schalten und ist an ein ʺStart-Stopp"-System gekoppelt. Dem optionale 9-Gang-Automatikgetriebe fehlt dieses System; dennoch läuft der Selbstzünder mit ihm rund einen halben Liter sparsamer. Mit ihm braucht der Primastar Kombi im Test rund 7,5 Liter, mit dem manuellen Getriebe rund 8. Zur Wahl steht die sparsame Automatik in den höheren beiden Ausstattungen und für die stärkeren zwei Diesel.

▶ Komfort & Fahrgefühl

Hohe Nutz- und Anhängelasten – mittelprächtiger Federungskomfort

Die stärkeren beiden Diesel beschleunigen den Nissan Primastar Kombi wenig überraschend auch druckvoller. Schneller ist der Kleinbus mit ihnen auch; maximal gut 170 bzw. 180 km/h. Mit dem dCi 110 steht die Nadel bei 160 km/h an. Die Stärke des Primastar Kombi ist aber weniger die Schnelligkeit als die Nützlichkeit – so wie es bei einem Nutzfahrzeug sein soll.

Der Primastar kann in beiden Varianten maximal 1 Tonne Nutzlast transportieren; und je nach Antrieb 2 bis 2,5 Tonnen Anhängelast ziehen. Weniger herausragend sind seine Komforteigenschafgen. Der Federungskomfort ist eher an den eines Nutzfahrzeugs angelehnt als an den eines Pkws. Das ist bei einem VW Caravelle und anderen Kleinbussen aber ähnlich.

In puncto Sicherheit folgt der Nissan Primastar Kombi hingegen den Standards des Pkw-Bereichs. Passiv werden die Insassen ab Werk u.a. von großen Seiten- und Window-Airbags geschützt. Unter den aktiven Seriensystemen stechen der autonome Notbremsassistent und der Seitenwind-Assistent ins Auge. In der ʺN-Connecta"-Ausstattung ergänzt Nissan eine gerade für einen Kleinbus hilfreichen Totwinkel-Assistenten; sowie praktische ISOFIX-Kindersitz-Halterungen in den hinteren Sitzreihen.

▶ Kosten

Ein Preis, der zu einem LCV passt

Ein weiteres schlagkräftiges Kaufargument für den Primastar Kombi dürfte für viele Interessenten der Preis sein. Nissans Personentransporter startet bei rund 45.000 Euro brutto beziehungsweise etwa 38.000 Euro netto und positioniert sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie ein Renault Trafic Combi. Angesichts seiner Größe, der hohen Nutzlast und der großzügigen Platzverhältnisse wirkt dieses Preisniveau durchaus attraktiv und fair kalkuliert. Zwar ist der Toyota Proace Verso spürbar günstiger zu haben, dafür fällt der VW Caravelle deutlich teurer aus, wodurch sich der Primastar genau in der Mitte des Wettbewerbsfelds einordnet.

Meine Meinung - CarCoach Philipp

Fazit

Der Nissan Primastar Kombi überzeugt mit viel Platz, großzügigen Sitzplätzen und flexiblem Stauraum. Nutz- und Anhängelast sind großzügig bemessen, sodass er auch schwere Lasten mühelos bewältigt. Die Basisausstattung ist einfach, dafür punktet er mit einfacher Bedienung, guter Sicherheit und moderatem Preis. Komfortfeatures wie Klimaautomatik oder Infotainment fehlen, der Fokus liegt klar auf praktischem Nutzen.

Geeignet ist das Modell für alle, die einen robusten, flexiblen und preiswerten Personen- oder Familien-Van suchen, bei dem Nutzwert wichtiger ist als Luxus.

Nissan Primastar Kombi Angebote

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