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Nissan Micra im Test

Ist Nissans Kleinwagen-Klassiker auch als vollelektrisches Stadtauto ein Großer?

Hin und wieder ist es Zeit für eine Auszeit, um die Batterien aufzuladen. Nach rund 40 Jahren kam dieser Gedanke auch dem Nissan Micra. 2025 feierte der Kleinwagen ein Comeback: mit frischem Aussehen, neuer Technik und voll geladenen Batterien. Zurück ist der Nissan Micra als Elektroauto für die Stadt – auf der technischen Basis des Renault 5 E-Tech. Wie er sich macht, deckt unser Test auf. VW ID. Polo & Co folgen gespannt.

Nissan Micra seitliche Front
© Nissan
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CarCoach-Schnellcheck

Nissan Micra

Stärken:

  • schwungvolle, effiziente E-Antriebe
  • Platzangebot & Sitzkomfort vorne
  • Stauraumvolumen & Materialqualität
  • Klimaautomatik & Infotainment ab Werk
  • Fahrkomfort & aktive Sicherheit

Schwächen:

  • Fuß- und Beinraum hinten knapp
  • Kofferraum unpraktisch
"Der neue Nissan Micra überzeugt als kleines Elektroauto mit großen Ambitionen: sportliches Design, gute Reichweite, hochwertige Ausstattung und durchdachter Komfort machen ihn zum cleveren Kleinwagen für Stadt und kurze Ausflüge."

zum CarCoach-Fazit

Nissan Micra Front Totale
© Nissan
▶ Karosserie & Design

gelungene SUV-Anspielungen, attraktive Kontraste und ein wenig Eiscreme

Wer nicht zu den Großen gehört, muss sich etwas einfallen lassen, um aufzufallen. Was in der Natur für die Partnersuche gilt, trifft auf Kleinwagen bei der Suche nach potenziellen Kunden zu. Der Nissan Micra nutzte im Laufe seiner Laufbahn verschiedene Strategien. Ursprünglich gab er sich kantig, bald wurde er rundlicher und damit niedlicher; zuletzt war scharf zugespitzt. Beim Neustart als Elektroauto setzt der Nissan Micra – in seiner mittlerweile sechsten Auflage – auf eine Kombination dieser und neuer Ansätze.

Aktuell kommt kaum eine klassische Kleinwagenlimousine ohne SUV-Anspielungen aus. Nissan konnte der Versuchung ebenso wenig widerstehen. Der aktuelle Micra setzt auf scharf ausgeprägte Radkästen, markante Schweller und eine hohe Motorhaube. Auch die Räder sind mit 18 Zoll ab Werk ungewöhnlich groß für einen Kleinwagen. Außergewöhnlich sind beim Nissan Micra überdies die Details. Sofort ins Auge sticht die Form der Tagfahr- und Rücklichter. Die LED-Elemente kragen leicht aus und sind kreisförmig bzw. elliptisch.

Vorne fassen die runden Elemente rechteckige LED-Hauptscheinwerfer ein – ein attraktiver Kontrast. Verbunden sind die LED-Leuchten von vorne nach hinten über eine seitliche Eintiefung. Diese Gürtellinie nennt Nissan ʺIce Cream Scoop": weil sie den Arbeitsspuren eines Eisportionierers ähnelt. Die Linie passt zur geradlinigen, unprätentiösen Art des Micra. Er wirkt farbenfroh und dank der kurzen Überhänge sportlich wie ein Fiat 500e oder Mini Aceman.

▶ Innenraum & Ausstattung

Vorne enorm viel Freiraum & ein – je nach Ausstattung – guter bis sehr guter Sitzkomfort

Optisch ist der Nissan Micra also ein Großer: trotz seiner kurzen Überhänge und seiner kleinen Maße. Das elektrische Stadtauto ist 3,97 Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,49 Meter hoch. Wie sieht es innen aus? Vorne können wir den kleinen Nissan nach unserer ausführlichen Sitzprobe ebenfalls getrost zu den Großen rechnen – nicht nur im B-Segment. Selbst mit einer Größe von knapp 2 Metern findet man ausreichend Platz.

Auf den beiden Plätzen montiert Nissan in der Grundausstattung ʺEngage" 4-fach einstellbare, gut gepolsterte Sitze. Die ʺAdvance"-Linie ergänzt eine, besonders während langer Fahrten, bequeme Mittelarmlehne. In der Topausstattung ʺEvolve" sind neben dem Lenkrad zumal die vorderen Sitze beheizbar. Im Fahrersitz kann außerdem die Lendenwirbelstütze in zwei Positionen angepasst werden.

Im Fond mit kleinem Fuß- und Beinraum – im Heck mit einem ansehnlichen, aber nicht besonders praktischen Kofferraum

Auf der Rückbank knausert Nissan im Micra hingegen mit dem Komfort und den Spielräumen. Am dringlichsten mangelt es im Fond an Bein- und Fußfreiheit. Die eine wird durch den 2,54 Meter kurzen Radstand eingeschränkt. Den Füßen fehlt es an Entfaltungsmöglichkeiten, weil die Batterie den Freiraum begrenzt. Das Ergebnis: Halbwegs bequem sitzt man hinten lediglich bis zu einer Größe von ca. 1,75 Metern.

In einem Stadtauto ist Freiraum wie in der Stadt eben Mangelware. Der Gepäckraum des Micra hat mit diesem Mangel ebenfalls zu kämpfen. Nissan holt mit 326 bis 1.106 Litern jedoch mehr Stauraum aus den Kleinwagenmaßen als die meisten Mitbewerber – das offenbart ein Blick in deren Kofferräume. Der Citroen e-C3 verstaut 310 bis 1.200 und der Opel Corsa Electric 267 bis 1.042 Liter. Unerreicht ist in dieser Hinsicht der VW ID. Polo: mit seinen 435 bis 1.243 Litern.

Der Stauraum beim Nissan ist leider umständlicher zu erreichen als nötig. Die Ladekante liegt hoch, i.e. 78 Zentimeter über der Fahrbahn. Bei einer Limousine die negativen Qualitäten der SUVs abzukupfern, ist keine brillante Idee. Dennoch scheint sie in Mode zu kommen. Der Citroen e-C3 legt die Hürde fürs Gepäck z.B. noch zwei Zentimeter höher.

Materialqualität, Bedienkonzept und Ausstattung überzeugen – Klimaautomatik ist Serie, Google-Navi ab ʺAdvanceʺ gesetzt

Ein noch sensibleres Thema ist im B-Segment allerdings die Hürde namens Kaufpreis. Um den Preis zu drücken, sparen einige Hersteller bei der Ausstattung. Nissan geht mit dem Micra einen anderen Weg. Bereits das Einstiegsniveau ʺEngage" ist gefällig ausgestattet. Das Cockpit und hier vor allem die Mittelkonsole sind stark dem Fahrer zugeneigt. Das hat zur Folge, dass der 10,1-Zoll-Touchscreen des Infotainments einfach zu erreichen ist.

Das System reagiert direkt und schlägt bei den Menüs keine Haken. Smartphones bindet das Infotainment kabellos ein. Das kabellose Laden beherrscht der Micra in der nächsthöheren Ausstattung ʺAdvance". Sie vergrößert außerdem das Digitalinstrument von 7 auf 10,1 Zoll – und integriert alle Google-Dienste ins Android-Infotainment. Dank Google Maps ist hier also ein vollwertiges Navi mit einer zielsicheren Routenplanung verbaut.

Auf dem ʺAdvance"-Niveau ist der Micra zudem feiner und funktionaler eingerichtet als auf dem Basis-Level. Auf der Topebene ʺEvolve" erhält das Interieur einen sportlich-luxuriösen Touch. Die Materialqualität ist für einen Kleinwagen auf allen Ebenen hoch; die Oberflächen z.B. sind meist aufgeschäumt. Bei der Bedienung setzt Nissan wie die Mutter Renault auch auf reale Tasten. Ein Drehregler für die serienmäßige Klimaautomatik, die auch das Vorklimatisieren beherrscht, fehlt leider.

Nissan Micra Heck Seitenansicht
© Nissan
▶ Motor & Antrieb

Zur Wahl stehen zwei E-Antriebe mit Schwung und einer guten, wenn auch keiner überragenden Effizienz

Das Vorglühen des Motors ist bei Elektroautos kein Thema; das Vorkonditionieren der Batterie zum schnelleren Laden hingegen sehr wohl. Die Kapazität des Akkus ist beim Nissan Micra außerdem der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Antrieben; der zweite ist die Leistung. Mit der 40-kWh-Batterie leistet die Maschine an der Vorderachse 122 PS und 225 Nm; greift sie auf 52 kWh zu, dreht sie mit 150 PS und 245 Nm auf (Energieverbrauch (kombiniert) 14,2 bis 14,7 kWh/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 0 g/km, CO2-Klasse A).

Den stärkeren E-Antrieb bietet Nissan ab dem Micra Advance an; für alle, die regelmäßig aus der Stadt hinaus kommen. Bis Tempo 100 sind die zwei Antriebsvarianten ähnlich flott unterwegs. Der eine braucht 9, der andere 8 Sekunden. Danach trennen sich ihre Wege: auch wenn beide am Ende 150 km/h schnell sind. Beim Verbrauch sind sie sich wieder einig: mit gut 17 kWh im Testmittel samt Ladeverlusten.

Nissan Micra Ladebuchse
© Nissan
▶ Komfort & Fahrgefühl

Passable Reichweiten, vorzüglicher Fahrkomfort, One-Pedal-Driving, Hänger und Radträger als Option

Der Nissan Micra ist damit – wie sein technischer Stammvater, der Renault 5 E-Tech – ein City-Stromer mit guter Effizienz. Ein Hyundai Inster braucht jedoch noch ein, zwei Kilowattstunden weniger. Und wie wirkt sich der Verbrauch auf die Reichweite des Micra aus? Mit dem kleinen Akku fährt er nach Ansicht des WLTP-Tests 317, mit dem großen 416 Kilometer. Im Test sehen wir die 300 respektive 400 Kilometer jedoch nie.

Für ein Stadtauto genügt diese Ausdauer jedoch. Bei der Kapazität der Akkus reicht auch die im Segment übliche Schnelllade-Maximalleistung von 100 kW – auch, weil der kleine Nissan ab Werk die Batterie mit einer Wärmepumpe vorheizt. Rar ist bei den Minis die Fähigkeit, einen Hänger zu ziehen bzw. einen Radträger zu stemmen. Der Nissan Micra kann beides, dank einer Anhängelast von 500 und einer Stützlast von 63 Kilo.

Was er im Test ebenfalls vorzüglich beherrscht ist das Abfedern von Unebenheiten und das Fernhalten der Fahrgeräusche von den Insassen. Der kleine Nissan ist wie der 5 E-Tech hinten auf eine Mehrlenkerachse gebettet. Die im Vergleich mit der üblichen Verbundlenkerachse aufwendigere Variante zahlt sich aus; ebenso wie die zusätzlichen Dämmmatten. Vom Renault ab hebt sich der Micra mit seinem ʺOne-Pedalʺ-Fahrmodus; samt Schaltwippen zur Anpassung der Rekuperationsleistung.

Bei der Sicherheit folgt der Micra wieder exakt der Spur des Renault 5 E-Tech. In puncto Kindersicherheit ist das eine sehr gute Entscheidung. Die passive Sicherheit wäre hingegen noch ausbaufähig: z.B. mit einem Center- oder Knieairbag. Die aktive Sicherheitsausstattung des Nissan ist wiederum außergewöhnlich. Der intelligente Notbremsassistent umfasst einen Kreuzungs- sowie Spurhalte-Assistenten; ein Spurwechselwarner ist ferner ebenso Serie wie eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage.

Nissan Micra Heck seitlich
© Nissan
▶ Kosten

Fair im Preis

Angesichts der gebotenen Ausstattung, Reichweite und Qualität ist es nachvollziehbar, dass der neue Nissan Micra zu einem vergleichsweise hohen Basispreis angeboten wird. Mit knapp unter 30.000 Euro liegt er zwar etwas über dem Einstiegspreis von Modellen wie dem VW ID. Polo oder dem Fiat 500e, bietet dafür aber auch mehr Features, Komfort und hochwertige Materialien bereits in der Basisversion. Im Vergleich zu anderen elektrischen Kleinwagen wie dem Mini Aceman oder dem Peugeot e‑208 ist der Micra hingegen immer noch günstiger und stellt somit eine interessante Alternative dar, die Preis und Leistung geschickt ausbalanciert.

Nissan Micra Heck Totale
© Nissan
CarCoach-Fazit - David Nummernschild

Fazit

Der Nissan Micra kehrt als kleines Elektroauto mit sportlichem Design und cleveren Details zurück, das an ein kompaktes SUV erinnert. Er ist in zwei Antriebsvarianten erhältlich, die Reichweiten von 317 bis über 400 Kilometern bieten. Innen überzeugt er mit hochwertiger Materialqualität, guter Ausstattung bereits in der Basisversion und durchdachtem Komfort für Stadtfahrten und kurze Ausflüge. Der Preis liegt zwar am oberen Ende der elektrischen Kleinwagen, dafür bietet er mehr Features als vergleichbare Modelle.

Geeignet ist der Micra für Paare oder kleine Familien, die ein kompaktes, stylisches Elektroauto für Stadt und Alltag suchen.

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