▶ Innenraum & Ausstattung
Großzügiges Cockpit in sportlichem Zuschnitt und Sabelt-Sportsitzen
Mit dem herkömmlichen Fiat 600 haben die zwei Abarth-Ausbaustufen die grundlegende Technik gemeinsam: die “Common Modular Platform 2” – und damit das grundlegende Raumkonzept. Was bedeutet das? Verglichen mit dem Cinquecento erscheint der Seicento wie ein Van. Bei der Gegenüberstellung mit den Klassenkameraden Volvo EX30 und Alfa Romeo Junior Elettrica ist klar: das Platzangebot des Mini-SUVs Abarth 600e liegt im üblichen Rahmen des Segments.
Vorne sitzen selbst Großgewachsene unbedrängt; lediglich der Beinraum des Beifahrers ist auf längeren Fahrten etwas unbequem. Die Sitze selbst sind so geformt und gepolstert, wie wir uns das von einem Sportler erwarten. Im Abarth 600e Turismo verbaut Abarth die Sportsitz-Variante des italienischen Sport- bzw. Rennwagen-Ausstatters ʺSabelt".
Im Fond ausreichend flexibel wie geräumig, hinten mehr Stauraum als die Konkurrenz
Im ʺSorpionissima" sitzt man in der beheizbaren Racing-Ausführung; der Fahrersitz ist 6-fach elektrisch einstellbar. Wir wechseln die Plätze. Hinten ist genug Platz, solange die Fahrgäste kleiner als 1,80 Meter sind. Die Lehne besteht aus zwei separat umklappbaren Teilen. Damit ist die Flexibilität des Platzangebots beim Abarth 600e so eingeschränkt wie in der Mini-SUV-Klasse meist. Der Kofferraum seinerseits bietet eine niedrige Ladekante und ein Volumen, welches das Mittelmaß übersteigt.
Mit 360 bis 1.231 Litern kann der Abarth um einiges mehr mitnehmen als der Volvo EX30; oder der um einiges größere Smart #1. Sie verstauen hinten 318 bis 904 respektive 323 bis 986 Liter. Damit haben wir genug gesehen. Wenn er muss, ist der der Abarth auch praktisch. Seine bevorzugten Aktivitäten sind aber Spaß haben und Freude bereiten.
Fein sportlich eingerichtet, einfach zu bedienen – aber nur der Scorpionissima hat ein Navi
Damit ihm das gelingt, legt er sich bei der Einrichtung sichtlich ins Zeug. Der Abarth 600e Turismo empfängt uns mit einer elegant dunklen Innenverkleidung bis hinauf in den Dachhimmel. Der ʺScorpionissima" setzt dieses Interieur mit einer mehrfarbigen Ambiente-Beleuchtung zusätzlich in Szene. Außerdem finden wir bei ihm noch feinere, detailverliebte Dekorelemente: von verchromten Einstiegsleisten bis zu den Aluminium-Sportpedalen.
Die Klimaautomatik ist in beiden Varianten gesetzt – gleich wie das 7-Zoll-Digitalinstrument und der 10 Zoll große, frei stehende Touchscreen. Im ʺTurismo" reagiert auf unsere Eingaben Fiats ʺUconnect"-Infotainment. Im ʺScorpionissima" wächst es zu einem Online-Navigationssystem heran – bei einem E-Auto zum Routen- und Ladestopp-Planen eigentlich ein Muss. Beim ʺTurismo" lässt sich das System leider nicht aufwerten; auch die induktive Smartphone-Ablage bleibt ihm verwehrt. Von der einfachen Bedienung profitieren beide Systeme.