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Toyota GR Supra im Test

Ein Sportcoupe der alten Schule mit modernster Rennsport-Technik

Wo Toyota sein Sportcoupe GR Supra einordnet, zeigt der Name. ʺSupra" ist Latein für ʺüber" – der GR Supra soll also der Konkurrenz über sein. Sie, die Konkurrenz, ist rar geworden, und umfasst im Wesentlichen das BMW 4er Coupe und den Alpine A110. BMWs Schwestermodell Z4 spricht als offener Roadster ein anderes Publikum an. Wen der Toyota GR Supra adressiert? Dieser und weiteren Fragen spüren wir im Test nach.

Jeep Compass e-Hybrid Frontansicht
© Toyota
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CarCoach-Schnellcheck

Toyota GR Supra

Stärken:

  • herrliche Dynamik, unvermuteter Komfort
  • Benziner mit Power & Effizienz
  • Ergonomie Sitze und Cockpit
  • Rennsport-Optik & Aerodynamik
  • Digital- und Sicherheitsausstattung

Schwächen:

  • bescheidene Aus- und Übersicht
  • Interieur klappert von Zeit zu Zeit
"Der Toyota GR Supra verbindet zeitlose Sportcoupé-Optik mit moderner Fahrdynamik, komfortablem Handling und kraftvollen Motoren."

zum CarCoach-Fazit

Toyota GR Supra Seitenansicht
© Toyota
▶ Karosserie & Design

Das knackige Sportcoupe erhält optischem & aerodynamischem Feinschliff

Die aktuelle Fassung des Toyota GR Supra wurde 2017 aus der Taufe gehoben – nachdem der Sportler mit dem eleganten Fließheck für 15 Jahre stillstand. Für den Neustart hat sich Toyota mit BMW zusammengetan. Der GR Supra und der Z4 nutzen beide die ʺCLAR"-Plattform. In direkter Konkurrenz stehen die zwei Sportwagen aber nicht. Der Z4 ist ein Roadster, der Toyota in der fünften Generation erneut ein geschlossenes Sportcoupe.

Toyota hat seinem mit 4,38 Metern knackig kurzen Coupe im Jahr 2024 einen optischen wie technischen Feinschliff verpasst – parallel zur rennsportlichen Schwester dem GR Supra GT4. Das Grunddesign des GR Supra verbindet nach wie vor höchst gekonnt die Rennsport-DNA mit den ästhetischen Ansprüchen eines Coupes. Die Silhouette erscheint durch die ellenlange Motorhaube dynamisch gestreckt.

Die Fahrgastzelle und das Heck sind dafür umso knapper geschnitten. Die hinteren Radkästen treten dadurch besonders kräftig heraus. Die Bauhöhe von weniger als 1,30 Metern – und der 2,47 Meter kurze Radstand – verwandeln den GR Supra endgültig in ein Kraftbündel. Das ist aber nicht nur elegant, sondern auch aerodynamisch. Ein von ʺToyota Gazoo Racing" entwickelter Unterboden steigert den aerodynamischen Abtrieb auf Rennwagen-Niveau.

▶ Innenraum & Ausstattung

Einstieg, Sitzposition und Cockpit sportlich wie aus dem Sportcoupe Lehrbuch

Wie sich der stärkere Abtrieb auf das Fahrverhalten auswirkt, wollen wir gleich auskosten. Zuvor bekommen wir vom Toyota GR Supra eindrücklich vorgeführt, wie ungelenkt wir mit den Jahren geworden sind. Zwar kommt uns der Toyota mit großen Öffnungen entgegen – sonst stellt er dem Fahrer und Beifahrer beim Einsteigen aber einige Hindernisse in den Weg. Das erste Hindernis, auf das wir stoßen, sind die mächtigen Schweller.

Die zweite Barriere ist die extrem sportliche Dachlinie, die dritte die außergewöhnlich tiefe Sitzposition. In der untersten Einstellung sitzt man keine 30 Zentimeter über der Fahrbahn. Beim Ein- und Aussteigen ist das eine Herausforderung. Einer guten Übersicht ist die tiefe Position ebenso abträglich. Aber. Wer es bequem und gemütlich haben will, ist im GR Supra falsch; und in einem C-HR besser aufgehoben.

Ab Werk mit zupackenden Alcantara-Sportsitzen und verbesserter Ergonomie

In einem Sportwagen muss man sportlich tief sitzen; und die Verrenkungen beim Ein- sowie Aussteigen sind Teil der sportlichen Erfahrung. Wer die Einstiegshürde genommen hat, bekommt im Toyota GR Supra reichlich Platz geboten: solang man kleiner ist als 1,95 Meter. Gefühlt ist das Platzangebot um einiges enger – aber auch das ist Teil des Sportwagen-Feelings.

Die vermeintliche Enge hat auch ihr Gutes und ihren Sinn, z.B. im Fall der kräftig zupackenden Alcantara-Sportsitze. Sie bieten einen Seitenhalt, für den wir bald noch sehr dankbar sein werden. Zwischen den Sitzen baut sich eine ergonomisch, nunmehr asymmetrisch gestaltete Mittelkonsole auf. Die Zeiten, in denen der Schalthebel zu nah am Klimabedienabteil lag, sind passe. Beim Automatik-Wahlhebel gab es dieses Problem nie.

2-Zonen-Klimaautomatik, Digitalcockpit und Navi sind Serie – die Bedienung lenkt kaum ab, der Kofferraum ist angemessen dimensioniert

Von der besser durchdachten Anordnung der Bedienelement auf der Mittelkonsole profitieren jedoch auch die Automatik-Varianten des Toyota GR Supra. Sie sind auf die ersten beiden Ausstattungsniveaus ʺDynamic" und ʺLegend" beschränkt. Die beiden Topausstattungen ʺLightweight Evolution" und ʺA90 Final Edition" werden manuell geschaltet. Doch so weit sind wir noch nicht, vor dem Vergnügen kommt in unserem Fall das stille Betrachten.

Dabei fällt uns auf, dass im GR Supra viel Rennwagen steckt. Toyota hat es mit der Rennwagen-Romantik aber nicht übertrieben. Der Komfort und die Funktionalität kommen keineswegs zu kurz. Eine 2-Zonen-Klimaautomatik ist ebenso Serie wie ein übersichtliches, 8,8 Zoll großes Digitalinstrument mit Darstellungsmodi a la Sportwagen. Der frei stehende Touchscreen des Navigationssystems hat dieselbe Größe: das kleine Format passt zum Sportler.

Auf die Bedienung hat das Format keine negativen Auswirkungen. Toyota hat zahlreiche praktische Direktwahlhebel und Drehregler installiert. Ab der ʺLegend"-Linie umfasst die Ausstattung zumal ein Fach fürs kabellose Laden; und ein Head-up-Display. Mit ihm muss man den Blick kaum von der Straße abwenden. Beim Blick in den Kofferraum werden sich hingegen alle jene abwenden, die auf einen Stauraum a la SUV hoffen. Der des GR Supra fasst 290 Liter; bei entfernter Abdeckung sind es knapp mehr als 400 Liter.

▶ Motor & Antrieb

Mit drehfreudigem Vier- oder Sechszylinder und Automatik oder Schaltgetriebe

Damit ist es Zeit, das Wort endlich den Motoren zu übergeben. In der Box des Supra GR lagern zwei Varianten. Der 2,0-l ist ein Vierzylinder-Reihenmotor, der per ʺTwin-Scroll"-Turbo aufgeladen wird. So entstehen 258 PS und 400 m, die ab 1.550 Touren zupacken. Portioniert wird die Leistung mittels einer 8-Stufen-Automatik, übertragen von den Hinterrädern. In 5,2 Sekunden geht es von 0 auf 100; höchstens auf 250 km/h (Energieverbrauch (kombiniert) 7,1 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 161 g/km, CO2-Klasse F).

Der GR Supra kann, wenn er soll, auch noch schneller. Das ermöglicht der 3,0-l, ein Sechszylinder-Reihenmotor. In der ʺLegend"-Ausstattung spannt ihn Toyota ebenfalls mit dem 8-Stufen-Wandler zusammen; in den beiden Sondermodellen hingegen mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe. In der Topversion “Final Edition” steigert Toyota die Leistung zumal von 340 auf 441 PS; das Spitzendrehmoment beträgt jeweils 500 Nm (Energieverbrauch (kombiniert) 8,1 bis 9,0 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 183 bis 204 g/km, CO2-Klasse G).

▶ Komfort & Fahrgefühl

Herrliche Dynamik & überraschend viel Komfort bzw. wenig Verbrauch

Die Dreilitermaschine des Toyota GR Supra verkürzt die Dauer des Sprints aus dem Stand auf 100 km/h von 4,6 auf 4,3 Sekunden. Außerdem darf sich das Topmodell bis 275 km/h vergnügen; in den anderen beiden Spielarten wird der Sechszylinder bei 250 km/h abgeregelt. Dem Coupe selbst liegt das Kurvenfahren noch besser – kein Wunder, bei den Zutaten. Der GR Cupra wiegt 1,5 bis 1,6 Tonnen, liegt nur 116 Millimeter über dem Boden; und kann vorne wie hinten auf eine 1.560 Millimeter breite Spur bauen.

Bei der Modellpflege hat Toyota außerdem die Aufhängung modifiziert und neu abgestimmt. Das Sportcoupe erhielt kräftigere Stoßdämpfer und die Stabilisatoren erhielten vulkanisierte Gummi. Dazu gesellt sich eine weiter versteifte Karosserie und eine neutrale Gewichtsverteilung: dank des Frontmotor-Layouts mit Heckantrieb. Und das Ergebnis? Ein herrlich sportliches, dynamisches Fahrverhalten; das aufgrund der adaptiven Aufhängung trotzdem Komfort bieten kann.

Dass wir während der Fahrt gelegentlich ungewöhnlich Geräusche vernehmen, stört uns, aber sie kommen von Teilen der Innenverkleidung oder den Seitenscheiben. Hier hat es Toyota bei GR Supra mit der Anlehnung an den Rennwagen etwas übertrieben. Bei der Sicherheit finden die Japaner wieder die ideale Abstimmung. Die bescheidene Übersichtlichkeit kompensieren ab Werk die Rückfahrkamera und ihre Orientierungslinien. Die 4-Kolben-Sportbremsen beißen kräftig zu und die aktive Assistenz ist prominent besetzt.

Serie ist im GR Supra z.B. ein Spurhalte-, Spurfolge- respektive Spurwechsel-Assistent; zu ihm gehören ferner ein Tot-Winkel- und Querverkehrswarner.

Toyota GR Supra Heck Nahaufnahme
© Toyota
▶ Kosten

Preis liegt auf einem vernünftigen Niveau

Der Toyota GR Supra zeigt, dass ein Sportcoupé nicht nur optisch begeistert, sondern auch fahrdynamisch, ergonomisch und motorisch auf der Höhe der Zeit agiert. Und der Preis? Keine Warnhinweise nötig: Wer Spaß am Fahren hat, schaut nicht aufs Geld. Der Toyota GR Supra startet bei knapp über 60.000 Euro – auf einem Preisniveau, das auch der Alpine A110 oder das BMW 4er Coupé verlangen. Wer das Geld investiert, fährt nicht nur einen Wagen, sondern ein rundum stimmiges Fahrerlebnis.

Toyota GR Supra Heck Totale
© Toyota
CarCoach-Fazit - Philipp - Autoschlüssel

Fazit

Der Toyota GR Supra mag optisch wie aus der Zeit gefallen wirken, fährt sich technisch, dynamisch und sicherheitsmäßig aber absolut zeitgemäß. Die 2024er-Modellpflege bringt vor allem ein noch souveräneres, zugleich komfortables Fahrverhalten und eine verbesserte Ergonomie im Cockpit – besonders bei den Varianten mit Schaltgetriebe. Gestört hat mich im Test lediglich die schlechte Rundumsicht: aber die ist bei einem Sportcoupe ein Feature, kein Schaden.

Kräftige Motoren sind Pflicht: Sowohl der 2‑Liter-Vierzylinder als auch der 3‑Liter-Sechszylinder-Turbo liefern Fahrspaß, wobei der Sechszylinder mit mehr Biss und Getriebeoptionen überzeugt.

Der Preis liegt mit knapp über 60.000 Euro auf dem Niveau der Mitstreiter Alpine A110 und BMW 4er Coupé – ein fairer Einstieg für alle, die Fahrspaß ernst nehmen.

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