VW Tiguan Lounge Test (2015): das Beste kommt zum Schluss

Lounges, die exklusiven Aufenthaltsräume zum Wohlfühlen und Entspannen, kennen wir aus guten Hotels, von modernen Flughäfen und Bahnhöfen. Aber auch das ein oder andere Automobil der Oberklasse bietet mittlerweile eine loungeartige Atmosphäre. VW versucht seit diesem Frühjahr mit seinen Lounge-Sondermodellen dieses exklusive Flair nun in die Klein- und Kompaktwagenklasse zu holen. Wie sich das anfühlt? Wir haben es am Beispiel des VW Tiguan Lounge getestet.

Lounge-Tiguan: bekannte Basis, frischer Glanz

vw tiguan lounge 2015Der VW Tiguan hat in seiner Grundform bereits einige Jahre auf dem Buckel, mehr als die meisten seiner Konkurrenten: 2008 kam er auf den Markt und die letzte große Modellpflege liegt vier Jahre zurück (der nagelneue Tiguan debütiert erst 2016). Trotzdem gibt er in der Klasse der kompakten SUVs weiterhin den Ton an. Ein Grund ist sicherlich: VW hat nicht aufgehört, den Tiguan weiter zu entwickeln. Diesen Frühjahr etwa feierten vier neue Motoren, zwei Benziner und zwei Diesel, Premiere; außerdem lancierten die Wolfsburger das VW Tiguan Lounge-Sondermodell, das es in zwei verschiedenen Ausstattungslinien, „Sport & Style“ und „Track & Style“, gibt.

vw tiguan test kofferraumIn der Grundform unterscheidet sich das Loungemodell dabei nicht vom herkömmlichen Tiguan. Es ist ebenso 4,43 Meter lang, 1,81 Meter breit und 1,69 Meter hoch – auch der Radstand ist identisch. Kein Wunder, dass es in puncto Platzangebot keine Unterschiede gibt. Auch in der Loungevariante sind die Freiräume sehr großzügig dimensioniert: nicht nur vorne, sondern auch im Fond, wo das Platzangebot durch die längs verschiebbare Rückbank einfach angepasst werden kann. Das gilt natürlich in gleicher Weise für den Kofferraum, der 470 (360 mit Notlaufrad u. Ladeboden) bis 1.510 Liter fasst. Zum Vergleich: Der 4,38 Meter lange Nissan Qashqai steckt 430 bis 1.585 Liter weg, der 4,56 Meter große Mazda CX-5 exakt 503 bis 1.620 Liter. Soweit zu den Gemeinsamkeiten, nun zu den Unterschieden. Der Tiguan Lounge ist sichtlich edler und komfortabler. Beim Einsteigen empfangen uns feine, fest zupackende Komfortsitze, über uns spannt sich ein titanschwarzer Dachhimmel, vor uns sitzt ein mit sanftem Leder bezogenes Multifunktionslenkrad, edle Ziernähte schmücken die Mittellehne, den Schaltknauf und die Kopfstütze – und all das wird von der dimmbaren Ambientbeleuchtung geschmackvoll in Szene gesetzt.

Hinweis: Das neue VW Sondermodell heißt „Join“!

Die neuen zeitlich limitierten Sondermodelle für 2018 der Wolfsburger heißen „Join“ und lösen die „Sound“, „Allstar“ und „Lounge“ Sondermodelle ab. Es erwartet Sie wieder ein Preisvorteil, eine verlängerte Garantie und eine umfangreiche Ausstattung.

Hier finden Sie mehr Informationen über die neuen VW Join Sondermodelle:

VW Join Sondermodelle (2018): Bis zu 3.600 Euro Preisvorteil

Lounge-Zusatzpakete: optische und technische Sahnehauben

Mit einem Wort, die edle Atmosphäre, die der Tiguan Lounge innen versprüht, beeindruckt. Aber das Lounge-Paket ist mehr als bloßer optischer Aufputz, es bringt auch mehr Komfort und eine bessere Technik in die gute SUV-Stube. Serienmäßig reguliert etwa die „Climatronic“ die Temperaturen, das Navigationssystem „Discover Media“ weist den Weg, das Radio beschallt mit 8 Lautsprechern und eröffnet über die Mediabuchse den Anschluss externer Geräte, vom Smartphone bis zum Media-Player; und ein Park-Pilot greift mit Warnsignalen und einer Rückfahrkamera beim Einparken unter die Arme.

VW Tiguan 2013 TestSo weit reicht das Lounge-Basispaket. Wer will, dass der edle Charakter auch beim Fahren spürbar wird, der muss tiefer in die Tasche greifen. Das „Lounge Plus“-Paket stattet den Tiguan zusätzlich mit 18-Zoll-Leichtmetall-Felgen aus, die in Sterling Silber lackiert sind, und Bi-Xenon-Scheinwerfern, die gezielt in die Fahrtrichtung leuchten (dynamisches Kurvenlicht). Dazu kommt u.a. noch ein LED-Tagfahrlicht, eine Diebstahlsicherung für die Räder und ein adaptives Fahrwerk. Erweitern lässt sich das Paket mit zusätzlichen optischen Extras (nicht zuletzt verschiedene Felgen und Reifengrößen) und mit einer ganzen Reihe von Sicherheitsassistenten (Geschwindigkeitsregelanlage, Spurhalteassistent, Wegfahrsperre, etc.). So wird die bereits ab Werk sehr komfortable und sichere Basisabstimmung noch merklich verfeinert.

Tiguan-Lounge-Motoren: einmal alt, viermal neu

Als krönenden Schlusspunkt der Lounge-Kur offeriert VW schließlich das „R-Line Exterieur“-Paket für den Tiguan, das den inneren Glanz nach außen trägt. Es spendiert dem SUV bspw. 19-Zoll-Räder, prägnantere Seitenschweller, größere Stoßfänger und einen Heckspoiler. Fehlt jetzt eigentlich nur noch ein ansprechender Motor. Für das Lounge-Sondermodell stehen unter anderem die vier neuen Antriebe bereit, allerdings nur für die „Sport & Style“-Ausstattung. In der „Track & Style“-Ausstattung treiben den Tiguan ausschließlich Turbodiesel mit Allradantrieb an, entweder der neue 2.0 TDI mit 150 oder 184 PS.

In „Sport & Style“-Ausstattung gesellt sich zu den beiden stärkeren auch noch der älteren 2.0 TDI mit 110 PS (der allerdings von den VW-Abgasproblemen betroffen ist). Er treibt wie die beiden 125 bzw. 150 PS starken 1.4 TSI Motoren stets nur die Vorderräder an. Leistungsmäßig nehmen sich die Turbodiesel bzw. Turbobenziner wenig: Der Topdiesel spurtet bspw. in 8,3, der Topbenziner in 9,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h; maximal erreichen sie 204 bzw. 198 km/h. Größere Unterschiede gibt es indessen beim Verbrauch und beim Preis. Der 2.0 TDI mit 150 PS ohne Allrad verbrennt laut Norm 5,0 Liter (130 g CO2), der 1.4 TSI mit 150 PS 6,4 (149 g) – dafür ist der Diesel aber um rund 2.600 Euro teurer.

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Fazit zur fahrenden Lounge

Viele Extras, die den VW Tiguan Lounge auszeichnen, können auch für den herkömmlichen VW Tiguan bestellt werden. Dann aber kosten sie gleich mehrere tausend Euro mehr. Für Kunden, die Exklusivität schätzen, ist der VW Tiguan Lounge deshalb ein hochinteressantes Angebot. Bei MeinAuto.de gibt es ihn ab 24.216 Euro, rund 21,9% bzw. fast 6.700 Euro günstiger als beim Autohändler ums Eck. (nau)

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