VW club up! im Test: Das Sondermodell als frische Frohnatur

Mitte 2016 hat VW den kleinsten Spross seiner Modellfamilie, den up, erstmals modellgepflegt. Mit der Überarbeitung zogen ein kommunikativeres Infotainment, ein neuer Turbobenziner und moderne Extras ein. Mittlerweile profitieren auch die ebenfalls überarbeiteten Sondermodelle wie der beliebte VW club up von diesen Neuerungen. Mit welchem Ergebnis, lesen Sie im Test des neuen VW club up.

Was gibt’s Neues im Club?

vw-up-2016-ausen-schraeg-hochWas es Neues gibt? Viel – aber es gibt auch Altbekanntes. Und da das bei all dem Trubel ums Neue oft untergeht, wollen wir die mittlerweile alltäglichen Qualitäten des up an dieser Stelle noch einmal herausstreichen. Kardinaltugend eins: Der Kleinwagen offeriert – ob als Basis- oder Sondermodell – weiter angenehm viel Platz für Fahrer, Co-Pilot und zwei Erwachsene im Fond (die für 480 Euro extra durch eigene Fondtüren bequemer einsteigen können). Bei einer Länge von 3,6 und einem Radstand von 2,41 Metern ist das keine Selbstverständlichkeit, auch wenn wir es mittlerweile gewohnt sind. Ebenfalls gewohnt sind wir die feinen Materialien, die sorgfältige Verarbeitung und die unkomplizierte Bedienung des Innenraums. Einsteigen, Einstellen, Losfahren – so soll das funktionieren. Was ebenfalls ausgezeichnet funktioniert ist das Laden und Transportieren. 219 bis 913 Liter packt der neue up in den Kofferraum: genauso viel wie der alte und deutlich mehr als ein ähnlich langer Fiat 500 (185 bis 550) oder der um fast zehn Zentimeter größere Opel Adam (170 bis 663 Liter). Der gleichlange Renault Twingo verstaut mit 219-980 Litern allerdings etwas mehr.

vw-up-2016-innen-dashboardSo viel zum up als Praktiker. Nun aber zum up als Partytiger, dem club up. Der baut weiter auf der „move up“-Ausstattung auf, über die ihm auch viele Neuerungen der Modellpflege zu Teil werden. Eine der wichtigsten: Das neue Infotainmentsystem „radio composition“, das das „Radio „RCD 215″“ ablöst. Ab Werk handelt es sich dabei jedoch nur um ein schlichtes CD-Radio mit MP3-Spieler, Aux-in-Buchse, SD-Kartenslot, zwei 20 Watt Lautsprecher und einem einfarbigen 3-Zoll-Display. Wer 130 Euro drauflegt, bekommt mit dem „radio „composition“ phone“ bereits ein 5 Zoll großes Farbdisplay und eine Bluetooth-Telefonschnittstelle – also ein Infotainment, das den Namen verdient und überdies mit der Rückfahrkamera „Rear View“ sowie der neuen Smartphonehalterung „maps + more dock“ kompatibel ist. Letztere kostet 170 Euro (statt wie bisher 395), ist abnehmbar und bindet das smarte Telefon ins Multimediasystem ein. Musikstreamen, Datenübertragen und Freisprechen sind damit ein Klacks. 

Neuer Turbobenziner sorgt für Stimmung

vw-up-2016-innen-cockpitAudiophile Nachtschwärmer können die lebenslustige Spielart des Stadtflohs mit dem „Sound „plus““-Paket aufrüsten, um ihre Lieblingsmusik aus 6 Lautsprechern zu genießen. Die erstmals erhältliche Klimaautomatik (335 Euro) und die optionale LED-Innenraum-Beleuchtung schaffen das ideale Ambiente für diesen Hörgenuss. Und das neue Multifunktions-Lederlenkrad (165 Euro) sorgt dafür, dass die Hände beim Bedienen stets am Lenkrad bleiben können. Fehlt eigentlich nur noch die richtige Farbe, denn ab Werk ist der club up ganz in schlichtes Weiß gehüllt. Zum Glück brachte die Modellpflege frische Farben – die Außenlackierungen „grey“, „dark“ und „white silver“ wurden ausgemustert und durch die farbenfrohen Lackierungen „honey yellow metallic“ und „honey yellow metallic black“ oder das elegante „black pearl white“ ersetzt. Dazu noch eines der neuen Felgendesigns, z.B. die 16-Zoll-große, weißen oder schwarzen „la boca“-Leichtmetallfelgen – und der club up ist ein echter Blickfang.

vw-up-2016-technik-motorIm Kern aber ist auch der neue club up noch immer ein Automobil. Als solches braucht es natürlich einen Antrieb, wobei die Wolfsburger fürs Modelljahr 2017 das Motorenangebot gestrafft haben: von neun auf sieben Antriebsvarianten. Den 60-PS-Dreizylinder-Sauger 1.0 MPI (Multipoint-Injection) offeriert VW bspw. nur noch in drei, nicht mehr in vier Varianten; weggefallen ist die Version mit sequentiellem 5-Gang-ASG ohne „BlueMotion“ Spartechnologie (tiefer gelegte Karosserie, Start-Stopp-System, Bremsenergierückgewinnung). Die Zahl der 75 PS starken Abwandlungen des Einliter-Saugers sinkt ebenfalls, von drei auf zwei; auch hier musste die Variante ohne „BlueMotion“ abdanken. Damit wird allmählich ein Muster hinter den Änderungen erkennbar: Die Effizienz des Antriebsprogramms soll steigen. Gelungen ist das bspw. beim Basisbenziner (NEFZ-Verbrauch 4,4 statt 4,5 Liter bzw. 101 statt 105g CO2) und bei der 75-PS-Variante (4,1 statt 4,2 Liter respektive 96 statt 98g)

Club up vergisst nicht auf die Vernunft 

Der einzige Neuzugang im Motorenregal, der Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 TSI, soll hingegen mehr Schwung in den quirligen Stadtflitzer bringen. Das gelingt dem 90-PSler auch mit Bravour. Mit ihm durchbricht der club up die 10-Sekunden-Grenze beim 0-100 Sprint und schafft in der Spitze flotte 185 km/h. Der Verbrauch bleibt mit 4,4 Litern (101g) nach Norm und fünfeinhalb Litern im Testmittel im akzeptablen Rahmen. Der Aufpreis für den Stimmungsmacher: knapp 1.500 Euro gegenüber dem Basisbenziner.

vw-up-2016-dynamisch-ausen-hintenWer weniger aufs Tempo, sondern mehr auf die Sicherheit bedacht ist, der bekommt für ein Drittel dieses Geldes das „club plus“-Sicherheitspaket. Dessen Inhalt hat VW ein wenig umgestaltet. Kern des Pakets bleiben weiterhin die Geschwindigkeitsregelanlage und die City-Notbremsfunktion, die bis Tempo 30 Auffahrunfälle abzuschwächen bzw. sogar zu verhindern hilft. Neu hinzugekommen sind der Regensensor und der Fahrlicht-Assistent für das jetzt serienmäßige LED-Tagfahrlicht. Der praktische Parkpilot hingegen ist nicht länger Teil des Pakets; er kann allerdings für 300 Euro nachgeordert werden. Sehr gute Bremsen, eine präzise Lenkung und ein guter Federungskomfort gehören dafür weiter ab Werk zum club up. Das Feiern mit dem kleinen Wolfsburger also nicht auf die Gesundheit.

Technische Daten des VW Club up:
PS-Anzahl: min. 60 PS max. 90 PS
kW-Anzahl: min. 44 kW max. 66 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,1 l/100km max 4,4 l/100km
CO2-Emission: min. 82 g/km max. 101 g/km
Effizienzklasse: min. A max. C
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 12.200 Euro
Link zum Konfigurator: Hier den VW Club up konfigurieren

Fazit zum VW Club up Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der VW club up profitiert 2017 in zweifacher Hinsicht. Zum einen von der Modellpflege und so vom erweiterten bzw. verbesserten Motor- und Funktionsangebot. Und zum anderen von den frischen Farben und dem aufgewerteten Multimedia-Sortiment des „club“-Pakets. Bei MeinAuto.de startet der club up bei 10.167 Euro, rund 19,6% bzw. fast 2.400 Euro unter dem Listenpreis.

     
5 von 5 Punkten

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