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Kia Niro PHEV 2021 im Test: doppeltes Facelift für den Niro mit Doppelmotor

Kia war einer der ersten Hersteller, der bei einem Modell komplett auf klassische Antriebe verzichtet hat: konkret bei seinem Kompakt-SUV Niro. Der Crossover ist mit 4,36 Metern praktisch gleichgroß wie der Seat Ateca, der Skoda Karoq und der Toyota C-HR. Jetzt haben die Koreaner den Niro aufgefrischt. Was bei der Modellpflege herausgekommen ist, testen wir mit dem Niro Plug-in-Hybrid.

Inhalte des Testberichts zum KIA Niro Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Niro Plug-in-Hybrid erhält 2021 eine zusätzliche Aufwertung

Seit 2019 ist die neue Antriebs-Dreifaltigkeit des Kia Niro vollendet. Der Kunde hat nun die Wahl zwischen einem klassischen Parallel-Hybridmotor, einem Plug-in-Hybrid und einem rein batterieelektrischen Antrieb. Doch wie das Leben so spielt, ist die eine Arbeit beendet, steht schon die nächste ins Haus. Vier Jahre nach dem Start war und ist es an der Zeit für eine ausführliche Modellpflege. Kia folgt bei ihr dem Motto: doppelt hält besser. Nachdem bereits das Modelljahr 2020 runderneuert wurde, bekommen auch die Modelle des Jahrgangs 2021 einige interessante Neuerungen spendiert. Notwendig ist dieser Renovierungseifer, weil die Zahl der Plug-in-Hybride im Stamm-Segment wächst und wächst. Das Doppelherz-Konzept aus Verbrenner und Benziner boomt, das zeigen Beispiele wie der Opel Grandland X, der Volvo XC40 und der Mercedes GLA; selbst der VW Tiguan wird bald als PHEV ausfahren. Der neue Kia Niro Plug-in-Hybrid seinerseits ist bereits bestellbar und wird Anfang 2021 zu den Händlern rollen. Neu ist im Modelljahr 2021 eine der nunmehr elf Farben, die das Lacksortiment füllen: namentlich der Farbton “Delight Orange Metallic“.

Frisch im Topf der Niro-Optionen sind überdies: der 8-fach elektrisch einstellbare Beifahrersitz, dessen Lendenwirbelstützen sich 2-fach elektrisch anpassen lassen; und die “UVO Connect“-Online-Dienste mit ihrem erweiterten Funktionsumfang. Seit Mitte 2020 agieren die Dienste in “Phase II“, in der unter anderem die Funktionen des “Kia Live“-Services ausgebaut wurden. Im Plug-in-Hybrid hilft der über den Touchscreen des Navis abrufbare Dienst, einfach und schnell die nächste Ladestation zu finden. Neu ist außerdem die “Online-Navigations“-Funktion: Sie stützt sich einerseits auf historische Verkehrsdaten – andererseits auch auf Echtzeitinfos aus der Cloud. Die Verbindung beider Datenströme verbessert die Routenwahl und präzisiert die Prognosen zur Ankunftszeit bzw. Fahrzeit. Um von diesen neuen Diensten profitieren zu können, muss aber das Navigations-Paket installiert sein. Angeboten wird es ab der “Vision“-Ausstattung für ca. 1.550 Euro. Der digitale Radioempfang (DAB+) ist in Niro PHEV ab 2021 indes erstmals ab Werk installiert.

Auch der Steckdosenhybrid genügt jetzt der Euro 6d

Die letzte brandneue Veränderung des Kia Niro Plug-in-Hybrid betrifft den Kern des Modells: den Antrieb. Alle Motoren des Niro-Sortiments erfüllen ab sofort die Abgasnorm Euro 6d – freilich müssen sie das ab dem 1. Januar 2021 auch. Der Doppelantrieb selbst ist im Wesentlichen der gleiche wie beim Debüt anno 2017. Der 1.6 GDI Plug-in-Hybrid besteht aus einem 105 PS starken Vierzylinderbenziner und einem 61 PS starken Permanentmagnet-Synchronmotor (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,3/10,5 Liter/kWh auf 100 km, 29 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Zusammen kommt das Hybridsystem auf eine Leistung von 141 PS und 265 Nm. Damit beschleunigt es das knapp 1,6 Tonnen schwere SUV in etwas weniger als 11 Sekunden von 0 auf 100; und in der Spitze auf knapp mehr als 170 Stundenkilometer. Übertragen wird die Kraft weiterhin von einem sechsstufigen Doppelkupplungs-Getriebe. Ebenfalls unverändert ist die Tatsache, dass das Niro PHEV – im “EV-Modus” – rein elektrisch fahren kann: mit bis zu 120 km/h. Und wie weit kommt der Plug-in-Hybrid mit seinem 8,9 kWh großen Akku? 58 bis 65 Kilometer – je nachdem, welche Norm wir befragen. Unser Test legt nahe, dass die reale elektrische Reichweite eher im Bereich zwischen 40 und 50 Kilometer liegen wird. Die allermeisten Fahrten schafft der Kia Niro Plug-in-Hybrid damit lokal emissionsfrei – volle Langstreckentauglichkeit garantiert der 43 Liter große Benzintank.

Beim Aufladen  des Akkus lässt sich das Niro PHEV aber nach wie vor recht viel Zeit: mit dem ab Werk verbauten 3,3-kW-Typ-2-Anschluss beinahe drei Stunden. Die Zeit ist beim Laden das eine; ebenso wichtig ist, welcher Strom geladen wird. Wer den aktuellen deutschen Standard-Strommix lädt, fährt mit dem Plug-in-Hybrid in der Gesamtbilanz kaum sauberer als mit einem konventionellen Benziner. Tankt man konsequent Grünstrom, fällt die Bilanz wesentlich “grüner” aus. Wie grün bzw. effizient es ist, die Rekuperationsmöglichkeiten eines Plug-in-Hybrids stark zu nutzen: da scheiden sich die Geister. Die rekuperierte Energie kommt zu einem Gutteil aus der Verbrennung des Benzins. In jedem Fall kann man im Niro die Stärke der Energierückgewinnung eigenhändig einstellen: über die Schaltwippen am Lenkrad. Wer der Elektronik mehr vertraut, aktiviert die smarte Regeneration, bei der das System die effizienteste Betriebsform automatisch wählt. Überwachen können wir seine Arbeit mit den 2020 verbesserten Infotainment-Systemen; und auf dem übersichtlicher gestalteten digitalen Supervision-Bildschirm (7 Zoll).

Niro Plug-in-Hybrid bereits 2019 umfangreich geliftet

Mit dem Supervision-Bildschirm kehren wir zurück zu den Neuerungen der doppelten Niro-Modellpflege. Den tiefgreifenden Umbau hat der Niro Plug-in-Hybrid Ende 2019 durchlaufen. Bei der damaligen Modellpflege hat Kia das Außendesign fein geschliffen, das Interieur veredelt und die technische Ausstattung – konkret die Infotainment- und Assistenzsysteme – aufgewertet. Das Exterieur wurde wie gewohnt vor allem bei den Anbauteilen verändert. Kia hat das Design des Kühlergrills und der Stoßfänger überarbeitet sowie die Scheinwerfer und Leuchten mit frischen Grafiken versorgt; für das PHEV sind seither auch LED-Nebelscheinwerfer im Angebot. Ebenso verändert wurde das Antlitz der, je nach Ausstattung, 16 bis 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen. Innen wurden die Materialien des Armaturenbretts veredelt; eine individualisierbare Ambientebeleuchtung setzt sie auf Wunsch besonders in Szene. Wer will, kann seinen Plug-in-Hybrid jetzt überdies mit einem  elektrischen Zuheizer ausstatten.

Während die bisher genannten Veränderungen vorrangig kosmetischer Natur sind, gehen die Neuerungen der Assistenzsysteme in die Tiefe. Der Fernlichtassistent und die elektronische Parkbremse mit ihrer praktischen Auto-Hold-Funktion erhöhen den Komfort. Die Verkehrszeichenerkennung sowie der Stauassistent und seine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage samt “Stop-and-go“-Funktion verbessern darüber hinaus auch die Sicherheit entscheidend. Mit einem Manko konnte das Facelift hingegen nicht aufräumen. Das PHEV hat nach wie vor deutlich weniger Stauraum zu bieten als das Hybridmodell. Der Basiskofferraum sinkt durch die größere Batterie von 436 auf 324 Liter; im Vollausbau beträgt der Unterschied 1.322 zu 1.434 Liter. Dafür aber ist der Niro Plug-in-Hybrid laut ADAC – mit 535 Euro pro Monat bzw. rund 43 Cent pro Kilometer – der günstigste Antrieb im Portfolio. Im Hybridmodell fallen Autokosten von mindestens 550 Euro bzw. 44 Cent an. Der Kia e-Niro ist – trotz der höchsten Förderung – im Moment noch die teuerste Variante.

Technische Daten des KIA Niro Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 141 PS max. 141 PS
kW-Anzahl: min. 104 kW max. 104 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 10,5 kWh/100km max. 10,5 kWh/100km
CO2-Emission: min. 29 g/km max. 29 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 33.990 Euro
Stand der Daten: 11.12.2020

Konkurrenzmodelle

Wenn Sie Ihren Neuwagen in unserem Autohaus kaufen, fallen die Autokosten dank unserer großzügigen Rabatte freilich noch deutlich geringer aus. Drei Beispiele sind: der Opel Grandland-X Plug-in-Hybrid ab 32.939 Euro und 26%, der Mini Countryman Plug-in-Hybrid ab  32.216 Euro und 19%; oder der Mercedes GLA Plug-in-Hybrid ab 37.083 Euro und 22% Neuwagen Rabatt. Eine Finanzierung macht sich bei uns ebenfalls bezahlt, bspw. unser Autoleasing ab 0,49% und 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum KIA Niro Plug-in-Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Kia hat den Niro Plug-in-Hybrid jüngst gleich doppelt aufgefrischt. Die Frischzellenkur ist dem PHEV wohl bekommen. Er sieht frischer und schwungvoller aus – und er kommuniziert und interagiert auch frischer und aufgeweckter mit seinen Insassen. Kia hat zudem die Assistenzsysteme aufgewertet und den Antrieb für die kommende Abgasnorm-Verschärfung umgerüstet. Eine Aufwertung des Laders hätte dem Plug-in-Hybrid aber gut getan – die ist bis dato jedoch ausgeblieben. Bei MeinAuto.de startet das aufgefrischte Niro PHEV ab 28.607 Euro – 18% oder umgerechnet über 6.100 Euro günstiger als gelistet (staatlicher Umweltbonus-Anteil noch nicht eingerechnet).

5 von 5 Punkten

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