Kia Cee’d Test: welche Cee’d-Sorte liefert den reichsten Ertrag?

Mit dem Cee’d – ausgesprochen wie das englische „seed“ für Samen – hat Kia die Saat ausgebracht, nun soll die Ernte eingefahren werden. Der Käufer des kompakten Koreaners steht dabei vor der Frage: Welche Variante erbringt den höchsten Ertrag? Unser Test geht den Vorzügen und Nachteilen der verschiedenen Karosserie- und Motorvarianten auf den Grund.

Coupé, Fünftürer oder Kombi: für jeden etwas dabei

Kia ceed Test hintenDie Konkurrenz in der Kompaktklasse ist hochklassig, selbst wenn man nicht direkt gegen den VW Golf ins Feld zieht. Auch ein Toyota Auris oder ein Opel Astra haben einiges zu bieten – und da will Kia natürlich nicht nachstehen. Um eine möglichst breite Kundenschicht anzusprechen, liefern die Südkoreaner den zweiten Jahrgang des Cee’d in drei Sorten aus: als fünftürige Steilhecklimousine, als sportlichen Dreitürer ProCee’d; und als großräumigen Kombi mit dem Titel Sportswagon (sw).

Alle drei Varianten bauen dabei auf derselben Plattform auf und haben denselben Radstand. Er misst 2.650 Millimeter und sorgt mit einer Fahrzeuglänge zwischen 4,31 bis 4,51 Metern stets für großzügige Platzverhältnisse. Am großzügigsten sind sie naturgemäß im Sportswagon (auch sporty wagon), sowohl auf den Vordersitzen wie auf der Rückbank und im Kofferraum. Letzterer fasst im Cee’d sw 528 bis 1.642 Liter, lädt damit unter den kompakten Kombis ganz vorne mit – und packt ab der Vision-Ausstattung serienmäßig noch ein Trennnetz, ein Schienensystem zur Gepäckfixierung und vier Verzurr-Ösen drauf.

1.200 Euro günstiger, zwanzig Zentimeter kompakter und immer noch praktisch und geräumig ist die klassische Limousine. Sie ist 4,31 Meter lang und empfängt die Passagiere im Cockpit und im Fond mit festen Sitzen und viel Freiheit für Beine, Köpfe und Ellenbögen. Im Kofferraum finden 380 bis 1.318 Liter Gepäck Platz – und das dank der niedrigen Ladekante und der breiten Ladelucke ohne große Kollisionsgefahr beim Einschlichten. Die ab Werk verbaute asymmetrisch teilbare Rückbank machte den Gepäckraum zudem sehr variabel.

Und das Coupé? Auch im schicken ProCee’d müssen die Insassen trotz der dynamischen Karosserieform nicht unter Platzmangel leiden. Nur der Einstieg ins Fond ist – wie üblich bei Dreitürern – etwas mühsamer und der Kofferraum bei umgelegten Lehnen mit 1.225 Litern eine Spur kleiner. Rational lohnt sich der Aufpreis von 200 Euro auf die Limousine nicht, doch die Vernunft spielt beim Kauf von Coupés ja eine nachgeordnete Rolle.

Motoren: von genügsam bis sportlich

Kia ceedBeim Motor hingegen ist die von der Geldbörse genährte Vernunft ein entscheidendes Auswahlkriterium. Die Antriebsraison kommt dabei rasch zum Schluss, dass sich der 128 PS und 260 Nm starke 1,6 Liter Common-Rail-Diesel ab rund 12.000 Kilometern im Jahr rechnet. Denn bei durchaus ansprechendem Temperament – er beschleunigt den Cee’d in weniger als 11 Sekunden auf Tempo 100 – beeindruckt der 1.6 CRDi vor allem durch den Verbrauch, der in Kombination mit der Limousine und dem Start-Stopp-System bei 3,7 Litern liegt. Dass die Theorie in der Praxis mit knapp über 5 Litern nicht erreicht wird, ändert daran nichts: denn unter dieser Normkrankheit leiden auch die drei Benziner.

Der Kurzstreckenspezialist unter ihnen ist der 100 PS starke Einstiegs-Benziner, der 1,4 CVVT, der mit guten Fahrleistungen – 12,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h – und besonders niedrigen Unterhaltskosten überzeugen will (NEFZ-Verbrauch 6 Liter). Den Einsteiger bietet Kia aber nur für die Limousine und den Kombi an, im ProCee’d übernimmt diese Aufgabe der 135 PS starke Direkteinspritzer 1.6 GDI, der für den Standardsprint weniger als 10 Sekunden und für 100 Kilometer 5,4 Liter benötigt. Wer von so viel Vernunft gelangweilt ist, für den hat Kia noch einen Freudenspender im Programm, nämlich den 204 PS starken Turbobenziner 1.6 T-GDI.

Ausstattung: gute Basis, viele mögliche Extras

Die richtige Basis haben wir damit gefunden, jetzt können wir uns noch an die Feinabstimmung machen. Unbedingt notwendig ist diese allerdings nicht, da der Cee’d bereits in der Basisversion „Attract“ gut ausgestattet ist (elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Bordcomputer, etc.). Wer indes auf alle Motoren zugreifen will, der muss mindestens die „Edition 7“-Linie wählen. Für den Mehrpreis von 1.800 Euro gibt’s serienmäßig dann Extras wie eine Klimaanlage, Bluetooth (Telefonbedienung und Musik Streaming) und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Ein Navi ist ab der Ausstattungslinie Vision verfügbar, ab der auch viele interessante Zusatzpakete im Programm sind. Das erwähnte Navigationspaket kostet samt hochauflösendem LCD-Display 1.000 Euro extra, das Komfortpaket mit Klimaautomatik und beheizter Wischerablage 590 Euro – und das Luxus-Paket mit Ledersitzen, Lordosen-Stützen und Sportpedalen 1.390 Euro.

Resümee: Kia hat in seinem Cee’d Sortiment für jeden Geschmack und Bedarf etwas dabei. Wer viel Platz sucht, der greift zum Sportswagon, wer Spaß haben will zum ProCee’d GT – und wem nach einem ausgewogenen Kompromiss ist, der nimmt die Limousine. Bei allen drei Karosserievarianten und den verschiedenen Motoren bzw. Ausstattungslinien gibt es bei MeinAuto.de dabei hohe Rabatte auf den Listenpreis. Beim Kia Cee’d sind es 7,25 bis 27%, beim ProCee’d 7,25 bis 25,75% und beim Kia Cee’d sporty wagon 7,25 bis 26,6%. (nau)

In unserem Autohaus finden Sie aber auch noch andere günstige Autos, zum Beispiel den Toyota Auris mit 22,8% Rabatt auf den Listenpreis, den Seat Leon SC – oder den Opel Astra Sports Tourer mit 19 bis 27,5% Preisnachlass (Listenpreis ab 18.090 Euro).

Beim Autokauf haben Sie dann die Wahl zwischen dem Barkauf oder einer attraktiven Autofinanzierung, zum Beispiel einer vielseitigen Schlussratten-Finanzierung oder einem für Gewerbekunden besonders günstigen Auto Leasing.



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