Kia Ceed Sportswagon 2018 im Test: wie sportlich & praktisch ist der dritte Kia-Kombi?

Drei Monate nach dem Fünftürer rollt der neue Ceed Sportswagon zu den Händlern. Die Erwartungen sind hoch – denn Südkoreas führender Autobauer hat bewiesen: auch die Qualität der Details ist mittlerweile auf dem Niveau der deutschen Tophersteller. Die Limousine konnte das in unserem Test untermauern. Der kompakte Kombi zeigt uns heute, wie der dem Golf Variant die Sorgenfalten auf die Motorhaube treiben will.

Inhalte des Testberichts zum Kia ceed Sportswagon:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Kias Kompakt-Kombi: schnittiger, größer und praktischer

kia-ceed-sportswagon-aussen-vorneWer sich auf dem deutschen Markt in der Kompaktklasse durchsetzen will, braucht Entschlossenheit, Erfahrung, Qualität – und eine starke Kombivariante. Kia hat in diesem Bereich beim Ceed, der bis zur zweiten Generation cee’d hieß, noch Potential: bisher entschied sich lediglich ein Drittel der Käufer für die Kombilimousine. Um diesen Anteil zu steigern und den Ceed noch attraktiver zu machen, hat man sich in der Rüsselsheimer Entwicklungszentrale entschieden: Der Kompakte muss dynamischer auftreten und als Kombi mehr Platz offerieren. Dafür lässt Kia den Sportswagon in der Länge um fast zehn Zentimeter wachsen; der Radstand misst wie bisher 265 Zentimeter; in der Breite legt der Kombi wie die Limousine zwei Zentimeter zu, in der Höhe speckt er um dasselbe Maß ab. Zusammengefasst nimmt der Ceed Sportswagon einen Raum von 4,60 auf 1,80 auf 1,47 Metern ein. Diese schnittigeren Maße haben die Designer in eine schwungvollere Form gekleidet. Die Front trägt den Kia-typischen Kühlergrill, der an die Nase eines Tigers gemahnt – ein Tiger der seine Augen alias Frontscheinwerfer einschüchternd zusammenkneift. Mit den stärker betonten Lichtkanten wirkt der Kombi so, als wäre er jederzeit zum Sprung bereit – mit einem Wort: dynamisch.

kia-ceed-sportswagon-aussen-seiteDer Hauptzweck des Größenzuwachses ist und bleibt jedoch die Vergrößerung des Innenraums. Auf den Vordersitzen erfüllt der Sportswagon diesen Zweck ebenso wie der Fünftürer. Sie sind größer als zwei Meter? Kein Problem, vorne finden Sie im Kia problemlos Platz, mit besonders viel Spielraum für Ihren Kopf. Hinten ist die Limousine recht eng geschnitten – anders der Kombi, dessen Fondbank die Größe XXL haben dürfte. Jedenfalls findet man selbst mit 1,95 Metern genügend Beinfreiheit. Gewachsen ist außerdem der Stauraum – auf 625 Liter bei aufgestellten Lehnen; und auf 1.694 Liter bei umgeklappten. Da schlucken nicht nur der Golf Variant und der Ford Focus Turnier, die im Heck 605 bis 1.620 und 575 bis 1.620 Liter schlucken; sondern auch einige Kombis der Mittelklasse. Klasse ist ein gutes Stichwort. Dieses Prädikat verdient sich auch die Ausstattung des Kofferraums – zumindest in der Vollausstattung. Serie sind die auf knapp 60 Zentimeter gesunkene Ladekante, die Fächer im Kofferraumboden und die Gepäckraumabdeckung. Mit einem Gepäckraum-Trennsystem und einem Gepäckraumtrennnetz kann erst die zweithöchste „Spirit“-Linie aufwarten.

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Ceed-Motoren: Euro-6d-temp geeicht, sparsam & abgasarm

kia-ceed-sportswagon-innen-kofferraumNoch praktischer präsentiert sich das Heckabteil des Ceed Sportswagon in der Topausstattung „Platinum Edition“. Hier lassen sich die Rücksitzlehnen bequem fernentriegeln und im Verhältnis 2:1:2 umklappen; die Heckklappe öffnet sich ebenso bequem per Sensor elektronisch. Ein Gepäcknetz hält zudem die Maximalbeladung von 450 bis 500 Kilo davon ab, den Bestimmungsort zu wechseln. Seine volle Nützlichkeit entfaltet der Ceed-Kofferraum demnach erst nach Überweisung des Vollpreises. Die Dachreling und die Fähigkeit, Anhänger bis 1,2 bzw. 1,5 Tonnen zu ziehen, spendiert Kia seinem Kompaktkombi-Aushängeschild indes ab Werk. Ebenfalls schon der Basismodell-Kunde darf sich über die aufgewertete Qualität des Innenraums mit seinen geschäumten Oberflächen freuen. Diesbezüglich haben die Südkoreaner den nahezu perfekten Kompromiss aus Praktikabilität und Wertanspruch gefunden. Mehr wäre Luxus – und der ist teuer. Der Perfektion nahe kommt der Kombi auch bei der Bedienung und der Konnektivität: so übersichtlich, eingängig und flott muss ein modernes Interieur funktionieren.

kia-ceed-sportswagon-aussen-frontalDass das 7-Zoll-Kia-Touchscreen-Radio und die Smartphone-Integration via Android- und Apple-Standard erst in der dritten Ausstattungslinie „Vision“ installiert werden, ist Standard in der Kompaktklasse. Aber keiner kann in jeder Disziplin herausragen. Bei den Motoren gibt Kia wieder kräftig Gas: mit laufruhigen sowie verbrauchs- und abgasarmen Benzinern respektive Dieseln. Sie erfüllen allesamt die Euro 6d-temp Abgasnorm – die Diesel dank SCR-Katalysator und die Turbobenziner dank eines Otto-Partikelfilters. Der Basismotor, der 1.4 Sauger mit 100 PS kann darauf verzichten – ein müder Knochen bleibt er trotzdem (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,4 Liter auf 100 km, 145 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Der Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 T-GDI geht mit seinen 120 PS engagierter ans Werk (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,5 Liter auf 100 km, 126 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Richtig Spaß macht der Sportswagon mit dem 140 PS starken 1.4 T-GDI Vierzylinder-Turbobenziner, der per 6-Gang-Getriebe oder 7-Gang-Automatik übersetzt; und den 0-100-Sprint locker unter 10 Sekunden meistert (Kraftstoffverbrauch kombiniert manuell/DCT: 5,9/5,7 Liter auf 100 km, 135/129 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C).

Ceed-Kombi: fahrstabil, präzise – aber ein wenig steifbeinig

kia-ceed-sportswagon-aussen-hintenDen größten Fortschritt haben allerdings die beiden Leistungsstufen des Diesels gemacht: der 1.6 CDRi 115 mit 115 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,0 Liter auf 100 km, 104 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+); und der 1.6 CDRI 136 mit 136 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert manuell/7-DCT: 4,3/4,3 Liter auf 100 km, 111/111 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Der Vorgänger war unter 2.000 Touren ein rechter Brummbär. Der Nachfolger verhält sich in diesem Bereich wie ein Musterknabe – und hält sich auch jenseits der 4.000 Touren wohltuend zurück. Ein weiterer Pluspunkt: Auch das Start-Stopp-System springt anstandslos an – bei Selbstzündern keine Selbstverständlichkeit. Gleichfalls ein Lob gebührt dem manuellen 6-Gang-Getriebe, das kurz und knackig zu schalten und mit Bedacht abgestuft ist: insgesamt eine Spur kürzer als im C-Segment üblich und somit ideal für schaltfaule Autolenker wie den Testfahrer. Die hohe Qualität der 6-Gang-Box wirft aber die Frage auf, was für das neue, 1.600 Euro teure 7-Gang-DSG spricht.

Überraschenderweise einiges. Es ist noch feiner abgestuft, schaltet sich komfortabler und bietet überdies zwei Fahrmodi. Im Normal-Modus schont die Automatik die Spritreserven, im Sportmodus nimmt sie diese stärker ran; diese „Drive-Mode-Select“-Funktion ist allerdings erst ab der „Vision“-Ausstattung Serie. Ein weiterer Vorzug des DSG ist der geringe Platzbedarf. Die herkömmliche Parkbremse kann durch eine elektronischen ersetzt werden, was Platz für eine verschiebbare Mittelarmlehne schafft. Zu guter Letzt schaffen einige der wahrlich zahlreichen Assistenzsysteme nur mit dem DCT7-Getriebe den Einzug in den Sportswagon: namentlich die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit schlauer Cruise-Kontrolle und Stop&Go-Funktion; sowie der Stauassistent mit seinem „Lane Follow“-Helfer. Dass diese Assistenten den höheren Linien bzw. teuren Paketen vorbehalten sind, ist ein leiser Kritikpunkt – ebenso wie die Tatsache, dass der Ceed-Kombi für ein Familienauto recht sportlich abgestimmt ist: auch wenn die präzise Lenkung, das neutrale Handling und die knackigen Bremsen (100-km/h-Bremsweg 34 Meter) sehr gut zu dieser Ausrichtung passen.

Technische Daten des Kia ceed Sportswagon

PS-Anzahl: min. 100 PS max. 140 PS
kW-Anzahl: min. 73 kW max. 103 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,9 l/100km max 6,2 l/100km
CO2-Emission: min. 101 g/km max. 142 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. C
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 16.990 Euro
Stand der Daten: 12.11.2018

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Kia ceed Sportswagon Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der Ceed Sportswagon ist in der dritten Generation ein Kompakt-Kombi, der bis ins Detail durchdacht wurde: vom Design über das Platz- und Stauraumangebot bis zur Innenraum-Ausstattung- und Bedienung. Angetrieben wird er von ebenso effizienten wie sauberen Motoren; und mit Hilfe zweier einwandfreier Getriebe. Außerdem verfügt er mit der 7-Jahre-Garantie weiter über ein Alleinstellungsmerkmal – kein Wunder, dass man in Wolfsburg die Augenbrauen hochzieht. Bei MeinAuto.de legt der kompakte Kombi ab 16.431 Euro los – 7,2% oder umgerechnet rund 1.250 Euro günstiger als die UVP.

     
4 von 5 Punkten

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