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Hyundai Staria 2021 im Test: Ist der neue Luxus-Van eine VW-Multivan-Alternative?

Bei den Pkw ist Hyundai mittlerweile auch in Europa ein fixe Größe: mit einem Marktanteil von mehr als drei Prozent. Die Nutzfahrzeuge standen bis dato klar im Schatten: der H1 bzw. H200 und der H350 sind Nischenprodukte. Mit dem H1/H200-Nachfolger Staria will Hyundai jetzt vom Schatten in die Sonne – dorthin, wo der VW Multivan T7 und die Mercedes V-Klasse stehen. Wie das Licht der Van-Variante bekommt, erzählt unser Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Hyundai Staria:

  1. Technische Daten
  2. Konkurrenzmodelle
  3. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© Hyundai

Staria: ein Design, das keinen kalt lässt

Der Zeitpunkt, um aus dem Schatten ans Licht zu treten, war für den Hyundai Staria erdenklich schlecht. Mit dem VW Multivan T7 ging zeitgleich der Leitstern des Segments in einer nagelneuen Fassung auf. Der Wolfsburger Familienbus ist als T7 optisch endgültig in der Moderne angekommen: ob zum Guten oder zum Schlechten, bleibe dahingestellt. Im Vergleich mit dem neuen Hyundai Staria sieht der jüngste Multivan aber schon wieder erstaunlich altbacken aus. Wie beim neuen E-SUV Ioniq 5 legt Hyundai das Design des Van ebenfalls ausgesprochen modern, ja futuristisch an.

Damit ist der optische Auftritt des Staria notwendigerweise gewöhnungsbedürftig: es gab bisher schlicht kaum eine Möglichkeit, sich an ein derartiges Aussehen zu gewöhnen. Im Besonderen trifft das auf die Form und Optik von Bug und Heck zu. Die Frontpartie des Staria wirkt mit ihrer formlosen, planen Fläche, als hätte man ein Stück abgeschnitten. Rundungen, Ein- oder Ausbuchtungen – all das sucht man vergeblich. Aber: Je länger wir die Front mit der Gitterstruktur und die rechteckigen, horizontalen Voll-LED-Scheinwerfer mit ihrer Pixel-Struktur betrachten: desto besser gefallen sie uns.

Zum Start mit der Luxus-Ausstattung – weitere Varianten folgen

Der Hyundai Staria ist geradlinig, schnörkellos – und dennoch auffallend. Dafür, dass der Kleinbus auffällt, sorgt auch das Heck. Hier wiederholt sich die LED-Pixelstruktur bei den Rückleuchten. Hinten zieht sie sich aber vom Schweller bis zur Dachkante; der untere Teil ist den Bremslichtern vorbehalten. Die Flanken hält Hyundai betont schlicht. Das bringt das extravagante Rauten-Design der 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen richtig zur Geltung. Ob der Staria in allen Varianten so auffällig unauffällig und futuristisch auftreten wird, muss man aber noch abwarten.

Denn zum Marktstart liefert Hyundai den M-Segment-Van exklusiv in der Luxus-Kleinbus-Ausführung ʺSignature” aus. 2022 werden weitere Spielarten folgen, die pragmatischer und auch günstiger ausgestattet sind. Der Staria Signature ist mit 56.150 Euro kein Schnäppchen – die günstigsten Varianten werden später bei rund 40.000 Euro loslegen. Damit wird der Hyundai etwas teurer bleiben als der Opel Zafira Life und etwas günstiger sein als der VW Multivan T7.

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© Hyundai

Staria Signature: zum Marktstart voll ausgestattet

Der Preis für den Hyundai Staria Signature ist also saftig, die Ausstattung aber entsprechend hochwertig und luxuriös. Selbst in der zweiten Reihe empfangen uns Premium-Relax-Sitze mit Nappa-Lederbezügen. Ein Knopfdruck genügt und die Sitze passen ihre Position so an, dass der Sitzende möglichst entspannt sitzt. Erreichbar sind die beheizbaren und belüfteten Sitze in der zweiten Reihe über zwei elektrische Schiebetüren, eine an jeder Seite. Die dritte Sitzreihe bietet ebenfalls reichlich Platz für drei Personen. So komfortabel wie die ersten beiden Reihen ist sie naturgemäß nicht. Auf allen Sitzen aber profitieren die Insassen von einer erstklassigen musikalischen Unterhaltung und einer ausgezeichneten Klimatisierung.

Das eine gewährleistet das ʺBose”-Premium-Soundsystem mit seinen zwölf Lautsprechern – das andere die 3-Zonen-Klimaanlage. Ab Werk installiert ist überdies die ʺPassenger View”-Funktion. Mit ihr können die Passagiere im zweigeteilten Fond, vor allem Kleinkinder, vom Fahrer- und Beifahrersitz aus mit Hilfe einer Weitwinkelkamera beobachtet werden. Die Kommunikation erfolgt optional über das Navigationssystem. Wobei: Die Geräuschdämmung im Staria ist so gut, dass die Kommunikation auch über den klassischen Weg problemlos funktioniert.

Viel Stauraum und digitale Elemente

Problem- und anstandslos funktioniert bei Hyundai gewöhnlich auch die Bedienung. Das ist beim Staria nicht anders, etwa beim Serien-Navi und seinem 10-Zoll-Touchscreen. Die Bedienung der Klimaautomatik und der Automatikfahrstufen gelingt über Touchflächen bzw. Tasten: gut, aber nicht ideal. Reichlich Stauraum offeriert der sehr sauber verarbeitete Innenraum ebenfalls: in einer Dachkonsole zum Beispiel oder in der großen Mittelkonsole. Vor uns bzw. hinter dem Multifunktions-Lenkrad prangt ein zweiter digitaler Bildschirm: im ʺSignature”-Modell sind auch die digitalen Kombiinstrumente serienmäßig.

Kurzum, es gibt genügend Anzeigen, um sich die vielen Informationen und Bilder übersichtlich darstellen zu lassen: bspw. die des Around-View-Monitors und seiner 360-Grad-Rundumsicht. Doch jetzt ist es an der Zeit, den Motor des Hyundai Staria anzulassen. Das gelingt bequem per Start-Stopp-Knopf – das schlaue Schlüsselsystem ist ebenfalls Serie. Aufgeweckt wird mit dem Druck der Vierzylinder-Turbodiesel 2.2 CRDi; er vertraut seine 177 PS und 430 Nm wahlweise der Vorderachse oder allen vier Rädern an (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 8,5 bis 8,9 Liter auf 100 km, 222 bis 232 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C bis D).

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© Hyundai

Starker Diesel …

Als Vermittler und Übersetzer der Dieselkraft fungiert im neuen Hyundai Staria Signature eine 8-Stufen-Automatik, namentlich ein Doppelkupplungsgetriebe. Diese Antriebs-Kombination beschleunigt den Kleinbus in rund 13 Sekunden von 0 auf 100 und in der Spitze auf 185 km/h – nicht schlecht für einen 5,25 Meter langen, zwei Meter breiten und 1,99 Meter hohen Luxus-Van. Fahrspaß-Ergüsse darf man sich vom Diesel keine Erwarten – eine gute Effizienz, eine sorgfältige Abgasreinigung und eine hohe Laufkultur indessen sehr wohl.

Der hohe Aufbau und die plane Nase liegen naturgemäß nicht ideal im Wind. Das hat VW beim neuen, ähnlich großen Multivan besser gelöst. Die um einige Zentimeter niedrigere Bauhöhe des Wolfsburger ist bei der Nutzung von Parkhäusern ebenfalls ein Vorteil: ein paar Zentimeter können hier einen riesigen Unterschied machen. Beim Platzangebot hat für uns der Hyundai aber einen kleinen Vorteil: bei seinem ellenlangen Radstand von 3,28 Meter auch kein Wunder. Der T7 lässt zwischen den Achsen 312 Zentimeter Platz.

satter Preis

Beim Stauraumvolumen scheint der VW auf den ersten Blick mehr zu bieten zu haben. Hyundai gibt für den Staria Luxus-Kleinbus ein Volumen von 117 bis 431 Litern an; er ist aber vorrangig zum Personentransport gedacht. Die Nutzfahrzeug-Ausführung soll in der Kastenwagenvariante drei Euro-Paletten und rund 5m³ an Waren verstauen können. Über mangelnde Transportfähigkeiten wird man sich deshalb auch bei der Van-Variante keine Sorgen machen müssen. Im Hänger lassen sich zumal bis zu 1,5 Tonnen transportieren. Mangelnde Sicherheit ist bei einem Hyundai eigentlich auch kein Thema – das gilt auch für den Staria. Er rollt u.a. mit dem “Hyundai Smart Sense”-Systemen aus.

Zu ihnen zählen beispielsweise ein autonomer Notbremsassistent, ein Autobahnassistent und ein aktiver Totwinkelassistent mit einer Monitoranzeige. Die Liste der aufpreispflichtigen Extras ist bei diesem Ausstattungsumfang natürlich recht kurz. Der Allradantrieb kostet 2.000 Euro, das Panorama-Glasdach 1.200. Die Krux an der tollen Ausstattung: Der Startpreis ist mit über 56.000 Euro entsprechend hoch.

Technische Daten des Hyundai Staria

PS-Anzahl: min. 177 PS max. 177 PS
kW-Anzahl: min. 130 kW max. 130 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 8,5 l/100km max. 8,9 l/100km
CO2-Emission: min. 222 g/km max. 232 g/km
Effizienzklasse: min. D max. C
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 56.150 Euro
Stand der Daten: 26.01.2022

Konkurrenzmodelle

Unter den günstigen Neuwagen in unserem Autohaus online finden Sie auch noch zahlreiche andere Kleinbusse und Multivans. Drei Beispiele sind: die Mercedes V-Klasse ab 39.687 Euro bzw. Monatsraten ab 443 Euro, der VW Multivan T7 ab 38.275 Euro und 17 % bzw. im Monat ab 420 Euro oder der Opel Zafira Life ab 30.972 Euro und 36 % Neuwagen Rabatt. Mit einer Finanzierung profitierst Du bei uns nicht nur von den Barzahler-Rabatten, sondern auch von günstigen Konditionen: beim Autoleasing oder bei unserer Vario-Finanzierung mit einer effektiven Verzinsung ab 0,49 % und ab 0 € Anzahlung.

Fazit zum Hyundai Staria Test

MeinAuto.de Redaktion |
Der Hyundai Staria legt – dank seines futuristischen Designs – ein aufsehenerregendes Debüt hin. Ob das reicht, um gegen den VW Multivan bestehen zu können, wird sich zeigen. In der Luxus-Ausstattung “Signature” zeigt Hyundai, was man kann. Das treibt allerdings auch den Preis in die Höhe. Bei MeinAuto.de befördert der Staria seine Passagiere ab 50.286 Euro – 12 % bzw. gut 6.700 Euro günstiger als gelistet.

4 von 5 Punkten

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