Hyundai i10 2014: ein Kleiner in Bestbesetzung (Test)

Für wenige Geld gibt es wenig Auto. Was so einleuchtend klingt, ist aber nicht immer wahr – neue Kleinwagen wie der Hyundai i10 2014 beweisen eindrücklich das Gegenteil. Wir haben uns den 367 Zentimeter langen Winzling zum Test geholt, um die beste Kombination aus Motor, Ausstattung und Zubehör zu suchen.

Ausstattung – es darf etwas mehr sein

Hyundai i10 2013Bei unserer Suche sind wir dabei mit der seit Ende 2013 erhältlichen zweiten Generation des i10 unterwegs. Die ist um rund 80 Millimeter länger und um etwa 60 Millimeter breiter geworden, in der Höhe haben die Koreaner ihrem Mini aber um rund 50 Millimeter gekappt. Da sie zudem das Blech der Karosserie kreativer gefaltet, gebogen und gestanzt haben, kommt der neue i10 sichtbar flotter und frischer zu unserem Test-Stelldichein. Unverändert geblieben ist aber die Tatsache, dass Hyundai den i10 lediglich als Fünftürer ausliefert. Das schränkt zwar die Karossier-Auswahl ein, eröffnet den Fondpassagieren allerdings Einstiegsmöglichkeiten, die ein Dreitürer nie erreichen wird.

Damit sind wir auch schon mitten im zierlichen Koreaner, der uns zunächst einmal in angenehm gepolsterte Sitze bettet. Angenehm ist auch, dass das Platzangebot des i10 vor allem vorne so gar nicht an einen Kleinstwagen erinnert. Hinten wird es bei drei Fahrgästen mit dem seitlichen Spielraum eng, bei zwei Personen darf man aber getrost auch die Schwiegereltern mitnehmen, ohne auf ewig Unfrieden zu stiften. Auch, weil ihre Koffer im 252 bis 1.046 Liter großen – und dank der geteilt umlegbaren Rückbank sehr variablen – Gepäckraum genug Platz finden.

Doch wie nun den gebotenen Raum ausstatten? Der Vorgänger des neuen i10 war in der Basisversion vor allem in Bezug auf die Sicherheit mehr schlecht als recht ausgestattet. Hier haben die Koreaner kräftig nachgebessert, hat der i10 ab Werk jetzt doch sechs Airbags (darunter zwei so genannte Vorhang-Airbags), fünf Kopfstützen, zwei Isofix-Kindersitzsicherungen, ESP und eine Reifendruckkontrolle an Bord.

Die höheren Ausstattungslinien Classic, Trend und Style sind also kein Pflichtprogramm mehr, aber sie bieten einige nützliche Details. So sind in der um 1.000 teureren Classic-Ausstattung bereits eine Klimaanlage und eine MP3-fähige RDS-Audioanlage mit CD-Player und zwei Boxen enthalten. Noch interessanter wird es in der nächsthöheren Trend-Linie, die für knapp 1.700 Euro Aufpreis unter anderem eine Zentralverriegelung, eine Alarmanlage, ein beheizbares Lederlenkrad und einen Tempomat verbaut hat. Ein weiterer Vorteil: diese Ausstattungslinie kann mit dem besonders sparsamen Flüssiggas-Motor kombiniert werden, weshalb für uns die Trend-Linie die erste Wahl ist.

Motoren: klein, sparsam – oder beides?

Doch genug der Ausstatterei, jetzt wird gefahren. Aber womit? Ausschließlich mit kleinen, entweder drei- oder vierzylindrigen Benzinmotoren. Welche der insgesamt vier Motorvarianten man wählt, hängt stark davon ab, wo der kleine Hyundai eingesetzt werden soll. Kutschiert man den i10 vorrangig durch das Stadtgebiet und verirrt sich nur sporadisch auf Überlandstraßen oder gar Autobahnen, verrichtet bereits der Einstiegsmotor, der 1.0 mit 3 Zylindern, 67 PS und 95 Nm Spitzendrehmoment eine zufriedenstellende Arbeit – bis zum dritten Gang jedenfalls. 14,9 Sekunden dauert bspw. der Null-hundert-Sprint. Da es den kleinen Benziner bereits für 200 Euro mehr in der sparsamen „blue“-Version gibt, ist diese auch unsere erste Empfehlung. Für wirklich Finanz- und Umweltbewusste ist unser Tipp jedoch die LPG Version desselben Motors, die nur 1.300 Euro mehr kostet.

Hyundai i10 2013 hintenWer mit dem i10 des Öfteren auch längere Strecken zurücklegen will, der sollte indes zum stärkeren 1.2-Vierzylindermotor greifen, der 87 PS und 121 Nm Drehmoment liefert. Die Dreizylinder sind mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 155 km/h dafür einfach zu langsam. Der 1.2 bringt es immerhin auf 175 km/h – und er erreicht dieses Tempo auch flotter, den Hunderter bspw. in knapp mehr als 12 Sekunden.

Die Autobahnfahrt wird mit dem i10 dabei auch nicht – wie bei so manch anderem Mini – zu einem akustischen Himmelfahrtskommando. Mit lediglich 71 Dezibel bleibt der kleine Südkoreaner bei Tempo 130 erfreulich leise. Dass über kurzen Wellen seine Hinterachse leicht nachwippt, stört den insgesamt guten Federungs- und Langstreckenkomfort kaum. Die gute Zuverlässigkeit ist auf langen Strecken außerdem ein sehr willkommener Reisebegleiter.

Fazit: Mit der zweiten Generation des Hyundai i10 ist den Südkoreanern ein großer Fortschritt gelungen. Selbst gegen den Platzhirsch VW Polo braucht sich der fernöstliche Winzling nicht zu verstecken. Am besten und vielseitigsten ist er für uns als i10 Trend mit dem 1.2 Vierzylinder und dem 820 Euro teuren Plus-Paket (LED-Scheinwerfer, Einparkhilfe, etc.). Auf MeinAuto.de kostet er so nur 10.766 Euro, 21,4% bzw. 2.760 Euro weniger als in der Liste. Das Basismodell gibt es schon ab 8,195 Euro. (nau)

Auf MeinAuto.de finden Sie übrigens ausschließlich Neuwagen – Jahreswagen gibt es nicht, dafür aber günstige Alternativen zum Hyundai i10, bspw. den Renault Clio ab 10.349 Euro und 23,8% Rabatt, den Seat Ibiza ab 8.755 Euro oder den Citroen C3 ab 9.552 Euro.

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