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Ford Galaxy Alternativen im Test: Ford S-Max, Seat Alhambra und VW Sharan

Bis vor rund fünfzehn Jahren waren der Galaxy, der Alhambra und der Sharan Geschwister. 2006 entschied sich Ford, bei den Großraumlimousinen die Kooperation mit dem VW-Konzern zu beenden. Man entwickelte in Eigenregie einen neuen Galaxy und auf derselben Plattform den etwas kleineren S-Max. Mittlerweile sind alle vier mindestens eine Generation älter geworden. Wie sie sich entwickelt haben, lesen Sie in unserem Testbericht.

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© Ford

Ford S-Max – der sportliche Zwilling des Galaxy

Der Ford Galaxy und der Ford S-Max, der die gleiche Plattform nutzt, haben ihren Generationswechsel 2015 vollzogen. Bei der Modellpflege war der S-Max bereits 2019 dran; der Galaxy folgte 2020. Dass der S-Max etwas schneller ist, liegt in der Natur der Sache: denn er ist als der sportliche Spross der zwei fordschen Großraumlimousinen angelegt. Er soll so sportlich sein wie eine normale Kombi-Limousine und so geräumig wie ein Van. Damit dieses Vorhaben aufgeht, baut der S-Max mit 4,80 Metern rund fünf Zentimeter kürzer als der Galaxy.

Mit 1,92 und 1,66 Metern sind die zwei aber praktisch gleich breit und hoch; auch der Radstand misst mit 2.850 Millimetern auf den Millimeter gleichlang. Das Platzangebot im inneren der beiden Vans fällt so erwartungsgemäß äußert ähnlich aus – und das äußert großzügig. Neu seit der zweiten S-Max-Generation ist, dass auch der kleine Bruder diesen Platz bis zu sieben Personen anbieten kann. Beim Ein- und Aussteigen scheinen wir uns aber im Galaxy noch etwas leichter zu tun.

Viel Platz & ein Hybrid-Motor

Wie sieht es beim Einpacken aus? Der Ford S-Max transportiert als Fünfsitzer 965 bis 2.020 Liter Gepäck; der Siebensitzer packt bei voller Belegung 285 Liter ein. Der Galaxy offeriert in dieser Konfiguration etwas mehr Stauraum, namentlich 300 Liter. In der 5-Sitzer-Konfiguration ist der Stauraum des Galaxy sogar um deutlich mehr: mit 1.206 bzw. 1.301 bis 2.339 Liter. Dafür liegt beim sportlichen Ableger die Ladekante mit 67 Zentimetern drei Zentimeter tiefer. Das liegt auch daran, dass der S-Max eine Spur straffer abgestimmt ist: sportlich eben. Die Bremsen beißen – ebenfalls ganz Sportler – bei ihm auch einen Deut fester zu.

Im Motorenregal sind die zwei Ford-Modelle dann wieder identisch aufgestellt. Herkömmliche Benziner gibt es nicht mehr, dafür seit 2021 einen 190 PS starken Vollhybrid-Motor. Übertrieben sparsam ist der 2.5 Duractec FEHV nicht – und er wird auch nicht mit dem Umweltbonus gefördert (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,6 Liter auf 100 km, 129 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). So sind die zwei Diesel mit 150 und 190 PS oft die bessere, weil im Unterhalt günstigere Wahl (laut ADAC 930 zu 980€ pro Monat).

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© Ford

VW Sharan. Die Zeit hinterlässt teilweise ihre Spuren

Wie das Ford-Duo nutzen auch unsere anderen Testkandidaten – das VW-Duo Sharan und Alhambra – ein und dieselbe technische Plattform: jene, auf der die sechste Generation des VW Passat aufbaute. Das ist eine Abstammung, derer man sich keinesfalls zu schämen braucht. Einziger Makel: Der sechste Passat startete 2005 und ist bereits einige Zeit passé. Die technischen Möglichkeiten entsprechen so nicht mehr in allen Bereichen den heutigen Anforderungen. Sichtbar wird das bspw. bei den Motoren. VW hat mittlerweile mehr als genug alternative Antriebe in seinem Motoren-Pool versammelt: doch keiner kann in den Baukasten des alten Passat integriert werden.

Selbst bei den Verbrennern müssen weiterhin die Vertreter aus den vorigen Motorenreihen anpacken. Bei den Ottomotoren ist das der 150 PS starke Vierzylinder-Turbo 1.4 TSI (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,1 Liter auf 100 km, 163 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Bei den anderen VW-Modellen wurde er längst durch den gleichstarken 1.5 TSI mit Zylinder-Abschaltung abgelöst. Und wie sind die Dieselmotoren aufgestellt? Sie mussten Mitte 2020 endgültig aus dem Sortiment genommen werden: weil die Selbstzünder aus dem alten Dieselbaukasten an den strengen Abgasvorschriften der Euro 6d scheitern.

Benzinmotor & noch mehr Platz als im Ford

Der 1.4 TSI konnte diese Hürde nehmen und präsentiert sich weiterhin putzmunter. Er beschleunigt sowohl den Seat Alhambra wie den VW Sharan auf nahezu 200 Stundenkilometer. Von 0 auf 100 km/h geht es in rund zehn Sekunden – trotz eines Leergewichts von gut 1,7 Tonnen beschleunigen sie damit fast so schnell wie der stärkere Vollhybrid der Ford-Modelle. Damit nicht genug. Mit dem 1.4 TSI transportieren die zwei Vans aus dem Hause VW um die 650 Kilo Zuladung: rund 200 Kilo mehr als der S-Max als FEHV.

Außerdem ziehen sie Anhänger mit einem Maximalgewicht von 1,8 Tonnen, hier ist der S-Max mit gut 1.700 Kilo ähnlich gut aufgestellt. Der Verbrauch pendelt sich in unseren Testfahrten bei rund acht Litern ein: der nagelneue Vollhybrid der Ford-Vans braucht gut einen Liter weniger. Das manuelle 6-Gang-Getriebe des Seat und VW hinterlässt nach all den Jahren weiter einen guten Eindruck; das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe nur bedingt: insbesondere im Vergleich mit der 8-Gang-Automatik der Ford-Dieselmotoren.

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Seat Alhambra: technisch identisch – aber mehr Temperament & mehr Varianten?

© Volkswagen

Die technischen Zwillinge aus dem VW-Konzern, der Seat Alhambra und der VW Sharan, teilen sich logischerweise auch die Grundmaße und Grundtugenden. Sie sind 4,85 Meter lang, 1,90 breit und 1,72 hoch – bis auf die Höhe also so groß wie der Galaxy. Der Radstand überragt den der zwei Ford-Vans um drei Zentimeter. Wie wirkt sich das auf den Platz und auf den Stauraum aus? Vorne finden wir in allen vier Modellen mehr als genug Platz – im Fond hat das VW-Duo noch mehr Freiräume zu bieten: für fünf oder wahlweise sieben Personen.

Das Anpassen des Platz- und Sitzangebots an die jeweiligen Erfordernisse gelingt im Seat und im VW gleichfalls einfacher. Beim Sitz- und beim Federungskomfort sind sich die VW-Modelle und der Galaxy sehr ähnlich; der S-Max ist etwas steifer, dafür aber agiler abgestimmt. Was den Gepäckraum betrifft, arbeiten der VW und der Seat auf einem ähnlichen Niveau wie der Galaxy: mit 809 bis 2.430 Litern als Fünf- und 267 bis 2.297 Litern als Sieben-Sitzer. Die Ladekanten liegt beim Sharan und beim Alhambra aber noch zwei Zentimeter tiefer als beim S-Max; sprich gut fünf niedriger als die im Galaxy.

Die Ausstattungsvarianten des Alhambra & Sharan

Die Bremsen hingegen packen in den Ford-Modellen kräftiger zu: die VW-Vans stehen aus Tempo 100 ca. drei Meter später. Auch bei der aktiven Sicherheit sind die Ford-Zwillinge besser aufgestellt – bei der passiven Sicherheit liegen der Alhambra und der Sharan voran. Verarbeitet sind alle vier ähnlich sauber, einfacher zu bedienen die VW-Exemplare. Aber worin unterscheiden sich die eigentlich? Vorrangig im Preis und der Ausstattung. Seat bietet für den Alhambra drei Ausstattungslinien an: “Style”, “Excellence” und “FR-Line”. Der Startpreis liegt bei knapp 37.000 Euro.

Der Sharan wird von VW aktuell in zwei Ausstattungen ausgeliefert: Die “Highlinie”-Ausstattung ziert das Topmodell, das Basismodell tourt mit der “Comfort”-Ausstattung ab etwas mehr als 41.000 Euro durch die Lande. Für die laufenden Kosten bedeutet das, dass der Alhambra pro Monat um rund 40 Euro günstiger kommen sollte (820 zu 860 Euro). Weshalb? Weil der Sharan zum einen auch ausstattungsbereinigt deutlich teurer bleibt und weil er zum anderen – überraschenderweise – deutlich stärker an Wert verliert: über fünf Jahre gerechnet pro Monat fast 500 Euro, beim Alhambra sind es nur 450.

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© Seat

In unserem Autohaus online kaufen Sie Ihren Neuwagen allerdings um einiges günstiger als vom Hersteller empfohlen. Das zeigen auch die vier Großraumlimousinen im Test. Der VW Sharan kostet bei uns im Autoleasing ab ca. 410 Euro monatlich; bar ab 29.429 Euro bei einem Neuwagen Rabatt von 30 %. Den Seat Alhambra gibt’s ab ca. 240 Euro im Monat oder ab 28.139 Euro und 31 %. Den Ford S-Max leasen Sie ab 270 Euro; bar kaufen Sie ihn ab 25.257 Euro und 34 % Rabatt. Der Ford Galaxy wechselt ab 290 Euro geleast oder ab 29.202 Euro bei 28 % Rabatt den Besitzer.

Fazit zum Ford Galaxy Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Ford Galaxy bietet im Grunde alles, was man sich von einem Familienvan erwarten darf. Nicht jeder aber findet an der Ford-Großraumlimousine Gefallen. Wer dennoch bei Ford bleiben will, aber eine etwas dynamischere Familien-Kutsche sucht, wird beim S-Max fündig. Er nutzt die gleiche Technik, ist nur um fünf Zentimeter kleiner und so auch fast so praktisch wie der Galaxy.

Wer Modellen anderer Hersteller nicht abgeneigt ist, bekommt bei Seat und bei VW interessante Alternativen geboten. Auch der Alhambra und der Sharan sind technisch eng verwandt. Sie bieten noch etwas mehr Platz als die Ford-Modelle – und so viel Stauraum wie der Galaxy. Bei der Vielfalt der Motoren sind sie mittlerweile nicht mehr auf der Höhe der Zeit; die verbliebenen Benziner leisten aber gute und zuverlässige Dienste. Das stärkste Argument für den Seat Alhambra und den VW Passat dürfte der Preis sein: beide sind günstiger als die Ford-Vans, der Seat noch günstiger als der VW.

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