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BMW 4er Coupé II (2020) im Test: Ist auch die zweite Vier eine Coupé-Offenbarung?

Coupé, Gran Coupé und Cabriolet nennen sich die drei Wesenheiten der BMW-4er-Dreifaltigkeit. Ob diese himmlische Ordnung in der zweiten 4er-Generation fortbesteht, steht in den Sternen – doch die Sterne stehen gut. Ein Fixstern der 2. 4er-Reihe hat sich uns bereits offenbart: das zweitürige Coupé. Mit dem jagen wir heute im Test das A5- und das C-Klasse-Coupé.

Inhalte des Testberichts zum BMW 4er Coupé:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

4er Coupé II: wagemutige Design-Neuausrichtung

Ein banales Fortbewegungsmittel mit sakralen Begriffen in Verbindung zu bringen: diese religiöse Überhöhung mag befremdlich erscheinen. Aber wer allein mit der Vernunft entscheidet, kauft keinen 4er: sondern einen 3er oder 5er BMW – oder gleich einen Seat oder Dacia. Der BMW 4er aber übt unbestritten eine enorme Anziehungskraft aus: auch wenn diese schon stärker gezogen hat als zuletzt. Dennoch: Beim Kauf eines 4er ist die Vernunft in der Entscheidungsfindung ein Nebenschauplatz. Es geht um Emotionen und Hochgefühle: um ein sinnliches, bestenfalls transzendentales Erlebnis – womit wir wieder bei der Religion wären. Zurück zum Automobil. Gefühle und Emotionen will BMWs Mittelklasse-Coupé zuvorderst beim Fahren hervorrufen. Notwendige Voraussetzung dafür ist indes:  der Kunde muss zuvor einsteigen. Die Optik darf deshalb nicht mit Reizen geizen – ein Makel, der dem alten 4er oft vorgeworfen wurde. Er sei lediglich ein 3er mit zwei Türen weniger, hieß es. Diesen Vorwurf wird das neue 4er Coupé nicht hören. Das Design der Nase, zumal das der Doppelniere, ist so ungewöhnlich, dass es im Gespräch bleiben wird.

Unser erster Eindruck: gewöhnungsbedürftig. BMW hat dem 4er eine ungemein wuchtige, dominante Doppelniere spendiert, die fern an frühe Rennwagen der Bayern wie den 328 erinnert. Für uns gleicht die aufgerichtete Niere jetzt eher einer Katzennase. Aber ist es ein Couchtiger oder ein Löwe? Einerlei, denn es dauerte keine Ewigkeit – und wir finden an diesem markanten Detail mehr und mehr Gefallen. Erfrischend anders, so lautet unser zweiter Eindruck. Der ist auch der stimmigen Gesamtkomposition des Frontdesigns geschuldet. Die Doppelniere wird von zwei archaischen Lufteinlässen und von flach gestalteten Voll-LED-Scheinwerfern, die wie zugekniffene Katzenaugen wirken, eingefasst. Für knapp 1.500 Euro Aufpreis funkeln die Scheinwerfer des Nachts als BMW Laserlicht und leuchten alle Wege taghell aus – auf eine Distanz von über 500 Meter. Und der Rest? So stürmisch und ausdrucksstark die Front auftritt, so gelassen und gediegen präsentieren sich die Flanken und das Heck: eine ungleiche Symbiose, die unzweifelhaft ihre Reize hat.

Mehr Distanz zum 3er – auch bei der Fahrdynamik

Verändert hat BMW allerdings nicht nur das Design des 4er Coupés: auch an den Proportionen wurde kräftig gefeilt. Mit 4,77 Metern ist der zweitürige 4er fast dreizehn Zentimeter länger als der Vorgänger. Vier Zentimeter entfallen auf den 2,85 Meter langen Radstand; der Rest auf die Überhänge. Die Abweichung in der Fahrzeughöhe beträgt hingegen nur sechs Millimeter. Sie ist im Gegensatz zum drei Zentimeter großen Zuwachs in der Breite nur von einem Falken zu erkennen. Den Breitenzuwachs seinerseits sehen wir nicht nur, wir spüren ihn auch: z.B. im Innenraum, in dem wir zumindest vorne etwas mehr Freiraum genießen; hinten wird man für große Freiräume auf das viertürige Gran Coupé warten müssen. Spür- und bemerkbar macht sich der Breitenzuwachs jedoch auch, wenn das 4er Coupé ganz in seinem Element, in Bewegung, ist. Das liegt daran, dass BMW mit der Breite auch die Spur erweitert hat: hinten um 23 Millimeter gegenüber dem 3er und um 18 Millimeter gegenüber dem ersten 4er. Was BMW mit der breiten Spur bezwecken will, ist klar: das neue 4er Coupé soll deutlich satter auf der Straße liegen als der 3er und der Vorgänger.

Demselben Zweck dient eine weitere interne Änderung am 4er Coupé: der abgesenkte Schwerpunkt. Verglichen mit der 3er Limousine liegt er um über zwei Zentimeter tiefer – eine kleine Welt, die in jeder noch so zarten Biegung ein breites Grinsen hervorruft. Wir haben selten ein Auto mit normaler Straßenzulassung getestet, dass derart satt auf der Straße liegt. Auf Basis dieses sicheren Standes kann der sportliche BMW dann unbeschwert auftanzen. Die Karosserie, die vorne und rund um die Hinterachse besonders versteift wurde, stellt sicher, dass die Agilität direkt umgesetzt wird und gut beherrschbar bleibt. Wer will, kann die höchst erfreuliche Basis-Dynamik mit allerlei “M Sport“-Extras steigern. Mit dem “M Sportfahrwerk“, der variablen Sportlenkung oder dem adaptivenM Fahrwerk“. Die ersten beiden Extras sind in der “M Sport-Ausführung Serie; das letztere kostet stets extra – auch im Topmodell M440i xDrive. Mit ihm sind wir bei den Antrieben des neuen 4ers angekommen, die aus dem Sortiment des 3ers stammen: für das Coupé aber aufgedreht und verbessert wurden.

4er Coupé: majestätische Antriebe mit mildhybridem Zusatzboost

Der angesprochene Dreiliter-Sechszylinderbenziner M440i xDrive leistet im 4er Coupé II 374 PS und – zwischen 1.900 und 5.000 Touren – 500 Nm Drehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,1 Liter auf 100 km, 161 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Das Besondere aber ist die Tatsache: Er ist der erste Benziner, den BMW mit Mild-Hybrid-Technologie in die breite Öffentlichkeit entlässt. Die sanfte elektrische Unterstützung sorgt für einen geringeren Verbrauch und zugleich für ein noch spontaneres Ansprechen des mit einem Twin-Scroll-Turbo aufgeladenen Aggregats. Verantwortlich dafür ist in erster Linie ein 8 kW starker E-Motor: ein Starter-Generator, der in einem leistungsfähigen 48-Volt-Biotop gedeiht. Beim Anfahren und beim Beschleunigen liefert er zusätzlichen Schub; beim Bremsen gewinnt er einen Teil der investierten Energie zurück. Sie wird in einer kleinen Batterie zwischengespeichert, um je nach Bedarf das Bordnetz oder die Motorelektronik mit Strom zu versorgen. Die Elektronik der Maschine beherrscht dank der Zusatzenergie eine geschmeidige Start-Stopp- und eine höchst komfortable Segelfunktion (“Eco Pro“- und “Comfort-Modus); auch die aerodynamische Luftklappensteuerung läuft über das 48-Volt-System. Und wie schnell ist der 4er mit dem M440i? Sehr schnell, konkret nach 4,5 Sekunden schon 100 km/h schnell.

Noch schneller wird der neue 4er als M4 Coupé mit 480 oder 510 PS sein; beide wurden jüngst auf der Rennstrecke gesichtet. Zum Marktstart liefert BMW das 4er Coupé indes mit alltagstauglicheren Motoren aus. Neben dem M440i nutzt auch der zwei Liter große, 190 PS und 400 Nm starke Vierzylinder-Turbodiesel 420d das Mildhybrid-System (Kraftstoffverbrauch kombiniert 2WD/xDrive [WLTP]: 4,2/4,6 Liter auf 100 km, 112/121 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C); alle kommenden Diesel werden es ihm gleichtun. Die Vierzylinder-Ottomotoren verzichten hingegen auf den Starter-Generator: sowohl der 184 PS und 300 Nm starke 420i wie der 258 PS und 400 Nm starke M430i (Kraftstoffverbrauch kombiniert [WLTP]: 5,8/6,1 Liter auf 100 km, 132/141 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C).  Gemeinsam ist allen Antrieben, dass sie ihre Kraft ab Werk einer Automatik, konkret dem 8-Gang Steptronic Getriebe, anvertrauen. Als Option bietet BMW das DSG als Sportgetriebe mit besonders schnell schaltender Sprint-Funktion an. Inkludiert ist diese Getriebespielart auch im erstmals verfügbaren “M Sportpaket Pro“. Es stellt den 4er auf 19-Zöller und beglückt den 4er-Fahrer mit einem Heckspoiler und einem besonders sportlichen Sound.

Technische Daten des BMW 4er Coupé

PS-Anzahl: min. 184 PS max. 374 PS
kW-Anzahl: min. 135 kW max. 275 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro, Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 5,3 l/100km max. 5,7 l/100km
CO2-Emission: min. 103 g/km max. 155 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. B
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 45.799 Euro
Stand der Daten: 15.09.2020

Konkurrenzmodelle

Sportliche Mittelklassewagen wie das 4er Coupé sind ein besonderer Genuss und ein ebensolcher Luxus. In unserem Autohaus online ist dieser Luxus leistbar. Drei Beispiele aus unseren über 400 Neuwagen: das Mercedes C-Klasse Coupé ab 34.592 Euro und 17% bzw. zu Monatsraten ab 395 Euro, das Audi A5 Coupé ab 33.673 Euro und 19% bzw. monatlich ab 370 Euro oder der Jaguar F-Type ab 49.893 Euro und 24% Neuwagen Rabatt bzw. ab 509 Euro im Monat. Eine Finanzierung zahlt sich bei uns ebenfalls aus, etwa mit unserem Autoleasing oder unserer Vario-Finanzierung ab 0,9% Effektivzins.

Fazit zum BMW 4er Coupé Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Beim ersten 4er-Coupé war BMW noch sehr konservativ und folgte eng der technischen Basis, dem 3er. Das 4er Coupé geht bereits optisch seinen eigenen, wagemutigen Weg. Auch technisch weicht es weiter von der 3er Limousine ab: es ist sportlicher, dynamischer und – dank mildhybrider E-Unterstützung – auch sparsamer. Bei MeinAuto.de startet das neue BMW-Coupé ab 37.433 Euro – 19,7% oder umgerechnet gut 9.000 Euro günstiger als vom Hersteller empfohlen.

5 von 5 Punkten

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