Meine Meinung zu diesem Modell:
Wer braucht einen Kombi oder eine Kompakt-Limousine, wenn er einen Skoda Fabia haben kann? Nach dem Test bin ich wieder einmal geneigt zu antworten: niemand. Der 4,11 Meter lange Kleinwagen der tschechischen VW-Tochter erweist sich beim Stauraum- und Platzangebot erneut als Klassenprimus.
Das ist jedoch bekannt. Als Sondermodell Fabia Drive blüht die betont pragmatische Kompakt-Limousine im Test aber auch optisch auf: mit Highlights wie 16-Zoll-Alufelgen und Voll-LED-Scheinwerfern. Auch innen hat das “Drive”-Modell mehr Schwung als üblich. Verantwortlich dafür sind: das serienmäßige Infotainment mit seiner kabellosen Smartphone-Integration; und die vielen “Simple Clever”-Lösungen.
Bei der Bedienung und der Fahrwerksabstimmung beweist das Sondermodell, dass es ebenso weiß, was praktisch und pragmatisch heißt. Die starke Bremsanlage ist mehr als praktisch, die gute aktive und passive Sicherheit höchst willkommen.
Gestört hat mich im Test mit dem Fabia Drive wenig: lediglich der Verbrauch der Dreizylinder und die teils nach wie vor recht billig wirkenden Materialien. Ein Elektroantrieb wie beim Opel Corsa wäre der Tupfen auf dem I – aber man kann eben nicht alles haben.