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Mercedes S-Klasse im Test

Ist die Luxus-Limousine nach der Modellpflege weiter Sonderklasse?

Die Mercedes S-Klasse ist seit 1972 die Galionsfigur der Mercedes-Benz-Pkw-Flotte – und längst zum Synonym für die Oberklasse geworden. Der Audi A8 und BMW 7er kommen bis heute nicht an das Renommee der S-Klasse heran. Sie hat sich im Laufe von sieben Baureihen in allen Belangen weiterentwickelt. Die Baureihe 223 startete 2020; 2025 wurde sie geliftet. Wir haben die Ehre, die gepflegte Mercedes S-Klasse zum Test auszuführen.

Mercedes S-Klasse seitliche Frontansicht
© Mercedes-Benz
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CarCoach-Schnellcheck

Mercedes S-Klasse

Stärken:

  • Fahr- & Geräuschkomfort Sonderklasse
  • souveräne Fahrleistungen
  • verbesserte Bedienung & Digitalisierung
  • Luxus nach Maß, auch im Fond
  • Sicherheit hat Extraklasse

Schwächen:

  • hoher Verbrauch der Benziner
  • Stauraum kleiner als im 7er-BMW
"Die Mercedes S-Klasse ist und bleibt die Sonderklasse in der Luxusklasse. Die Modellpflege hat bei der S-Klasse Limousine außen dezente – und innen erhebliche Fortschritte gezeitigt. "

zum CarCoach-Fazit

Mercedes S-Klasse Frontansicht Totale
© Mercedes-Benz
▶ Karosserie & Design

Pure Eleganz vorne mit noch mehr Format und Strahlkraft

Ob die aktuelle Baureihe der Mercedes S-Klasse die siebte oder elfte ist: das hängt davon ab, bei welcher Reihe man zu zählen beginnt. Offiziell trägt das Top-Modell des Mercedes Fuhrparks seit der Baureihe 116 die Bezeichnung ʺS-Klasseʺ. Mercedes selbst setzt den wahren Ursprung der S-Klasse dennoch einige Reihen und Jahre früher an: beim W108 von 1965.

Die Anfänge aber sind das eine. Dass, was zählt, ist das Hier und Jetzt – und das wandelt sich schneller denn je. Fünf Jahre nach dem Start erhält die S-Klasse der Baureihe 223 deshalb eine Modellpflege. Auch sie fällt, wie es sich für eine S-Klasse gehört, außergewöhnlich aus. Die Designer und Ingenieure haben ungefähr 2.700 Bauteile überarbeitet; mithin gut die Hälfte aller Komponenten.

Am Exterieur hat sich verhältnismäßig wenig verändert. Dafür sind die Veränderungen außen an der S-Klasse prominent und ringsum sichtbar. Der Kühlergrill gewinnt an Format und Raffinesse. Er baut rund ein Fünftel größer und wird auf Wunsch illuminiert. Erleuchtung erfährt erstmals außerdem der ikonische Mercedes-Stern auf der Motorhaube.

Ab runden das optische Facelift die Heckleuchten mit drei Sternen; und die ʺDIGITAL LIGHTʺ-Scheinwerfer mit Doppel-Sterngrafik. Die Frontscheinwerfer passen ihr digitales HD-Licht wie bisher automatisch dem Fahrbahnverlauf, der Topographie und dem Verkehr an. In seiner maximalen Ausdehnung ist der adaptive Lichtteppich seit der Modellpflege aber 40 % größer als zuvor.

▶ Innenraum & Ausstattung

Das Platzangebot ist überragend – das Kofferraumvolumen kleiner als beim 7er BMW

Das erste imposante Zeichen wäre gesetzt – und wir können frisch erleuchtet die Szene wechseln. Der Szenenwechsel führt uns in die nach wie vor 5,18 oder 5,29 Meter lange S-Klasse. Ob die S-Klasse lang oder noch länger baut, entscheidet der Radstand; er misst 311 oder 322 Zentimeter. Bei diesen Maßen ist klar, über Freiräume müssen wir bei der S-Klasse nicht reden – sie sind in herrschaftlichen Ausmaßen vorhanden.

Im 5,4 Meter langen 7er BMW fallen die Bewegungsspielräume ähnlich herrschaftlich aus; im Audi A8 L vielleicht eine Spur kleiner. Aber. Ob im Fond genug Beinfreiheit für Fahrgäste vorhanden ist, die 2,1 oder 2,15 Meter groß, ist am Ende unerheblich. Was in der Oberklasse den Unterschied macht, ist die Qualität – und die Möglichkeit, die Einrichtung auf die eigenen Bedürfnisse maßzuschneidern. Dafür ist bei der S-Klasse das ʺMANUFAKTURʺ-Programm zuständig.

Luxus und Individualisierung a la mode als Leitmotiv

Das Interieur wie einen Maßanzug anpassen, das kann die S-Klasse jedoch bereits ab Werk. Mercedes spendiert den Vordersitzen bspw. serienmäßig das ʺMemoryʺ-Paket. Mit ihm kann die Position der Lenksäule, der Spiegel und der Sitze sowie ihrer Lordosenstützen für verschiedene Personen abgespeichert werden. Damit sitzt man nach dem Einsteigen sofort so wie man es bevorzugt. Auf langen Fahrten verwöhnt uns die S-Klasse vorne außerdem mit Komfort-Kopfstützen: samt flauschigem Kissen.

Ferner massiert uns die ʺENERGIZINGʺ-Sitzkinetik unseren Rücken. Im Fond liefert die S-Klasse den Sitzkomfort der Extraklasse je nach Bedarf: mit Hilfe der ʺFondkomfortʺ-Pakete. Es ziehen u.a. klimatisierte Multikontur-Sitze mit Massagefunktion, Gurtbringern, einer abnehmbaren MBUX-Fernbedienung und kabellosen Smartphone-Ladefächern ein. Eine Videokonferenzfunktionen ist hinten auf Wunsch ebenso integriert. In den Genuss beheizbarer Sicherheitsgurte kommt man in der Mercedes Oberklasse jedoch nur vorne.

Der Superscreen, das jüngste MB.OS und die KI übernehmen

Dort, vorne im Cockpit der S-Klasse, hat die Modellpflege mehrere Verbesserungen im Gepäck: sichtbare wie solche, die unter der Oberfläche agieren. Zu ersteren zählt die Anzeigenlandschaft. Mercedes tauscht das hochkant gestellte Zentraldisplay serienmäßig gegen den ʺMBUX Superscreenʺ ein. Damit ist das Armaturenbrett über die gesamte Breite mit Anzeigen besetzt. Das Fahrerdisplay steht weiterhin frei. Das garantiert a) den perfekten Blickwinkel und erlaubt b) optional weiterhin die Darstellung der Inhalte in 3D.

Komplettiert wird der ʺSuperscreenʺ vom zentralen und Beifahrer-seitigen Touchscreen. Sie liegen im Querformat vor und sind ins Armaturenbrett integriert. Im Hintergrund agiert die neueste Version des ʺMercedes-Benz Operating System (MB.OS)ʺ. Sie unterstützt das Bedienen und automobile Leben mit verschiedene KI-Systemen. Gut finden wir, dass Mercedes dafür auch noch klassische Wippen und Schalter vorsieht.

Sie sind seit der Modellpflege günstiger angeordnet; gleich wie die, erstmals elektrisch ansteuerbaren, Lüftungsdüsen. Das Volumen des Kofferraums ist in der S-Klasse weiterhin nicht das prächtigste. Die 430 Liter, sind immerhin 110 Liter weniger als im 7er BMW.

Mercedes S-Klasse Seitenansicht
© Mercedes-Benz
▶ Motor & Antrieb

Die neuesten Motoren-Generationen ziehen ein, die vorzüglichen Leistungen bleiben

Bei den Antrieben kann der geneigte S-Klasse-Kunden hingegen nach wie vor aus dem Vollen schöpfen. Wir konzentrieren uns im Test auf die mild-hybriden Verbrenner. Bei den Dieselmotoren sind die Reihensechszylinder der neuesten ʺOM 656 Evoʺ-Baureihe eingezogen. Der 350 d ist damit wie der 450 d immer mit dem ʺ4MATICʺ verknüpft. Die Leistungen bleiben gleich. 313 PS und 650 Nm für den einen, 367 PS und 750 Nm für den anderen (Energieverbrauch (kombiniert) 6,2 bis 6,3 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 162 bis 164 g/km, CO2-Klasse F).

Die Fahrleistungen der Diesel sind satt und souverän: 0-100 erledigen sie bspw. in 5,4 oder 5,1 Sekunden. Unterstützt werden sie wie bisher von einem 23 PS starken Kurbelwellengenerator. Er hält auch den Verbrauch im Rahmen, im Test sind zwischen 6,5 und 7 Litern. Davon können die R6- und V8-Benziner der neuesten ʺM 256 evoʺ-Generation nur träumen. Die ersteren heißten S 450 und 500 4MATIC; sie leisten 381 oder 449 PS. Der V8 namens 580 4MATIC kommt auf 537 PS (Energieverbrauch (kombiniert) 8,1 bis 10,6 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 185 bis 241 g/km, CO2-Klasse G).

▶ Komfort & Fahrgefühl

So komfortabel und leise ist in keinem anderen Auto die Reise

Obwohl auch die Ottomotoren den Kurbelwellengenerator und sein 48-Volt-Mildhybridsystem als Unterstützer an ihrer Seite haben: ihr Verbrauch übersteigt den der Selbstzünder um 2 bis 4 Liter. Dafür verleihen sie der Mercedes S-Klasse allerdings auch noch spürbar mehr Souveränität und Schwung. Von 0 auf 100 beschleunigen sie in knapp 5 bzw. exakt 4 Sekunden. Das ʺSʺ in S-Klasse steht dennoch nicht für Sportwagen; sondern für eine souveränen Fahrgenuss – und einen Komfort der Sonderklasse.

Der beginnt mit dem Geräuschkomfort. In der S-Klasse ist es nahezu gespenstisch ruhig. Mitverantwortlich dafür ist sicherlich der außergewöhnlich gute cw-Wert von 0,22. Die S-Klasse bietet dem Wind kaum Angriffsflächen. Zur Stille kommt in der S-Klasse die Ruhe. Das intelligente Luftfahrwerk ʺE-ACTIVE BODY CONTROLʺ ist Serie; es regelt den Federungskomfort nicht nur individuell, sondern vorausschauend. Wer eine noch feinere Anpassung wünscht, erhält sie mit dem vollaktiven Fahrwerk und seinen ʺDYNAMIC SELECTʺ-Fahrprogrammen.

Die Fäden der adaptiven Fahrwerksregelung laufen in der gelifteten S-Klasse allesamt im ʺMB.OSʺ der neuen vierten Generation zusammen. Seine Rechenleistung und KI-Power ist auch die Grundlage für die Arbeit der Assistenz-Armada. Bei der Modellpflege hat Mercedes einige Systeme weiterentwickelt. Ein Beispiel ist die Fähigkeit, die S-Klasse auf Level 4, also vollautomatisiert, einzuparken. Was fehlt ist nur noch die gesetzliche Regelung. Verbessert hat Mercedes ferner die automatische Abstandsregelung und Spurführung – sowie die Anzeigen des Augmented-Reality-Head-up-Display.

Mercedes S-Klasse Heckansicht Totale
▶ Kosten

Der Preis ist führend

Der hohe Preis gehört bei der Mercedes-Benz S-Class weiterhin fest zum Gesamtpaket dazu. In der Oberklasse wird er allerdings weniger als Nachteil gesehen, sondern vielmehr als Ausdruck von Exklusivität, Komfort und technischer Spitzenklasse. Der Einstiegspreis der S-Klasse liegt bei knapp 130.000 Euro und bewegt sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie der BMW 7 Series. Lediglich der Audi A8 fällt im direkten Vergleich spürbar günstiger aus.

CarCoach-Fazit - David Nummernschild

Fazit

Die Mercedes-Benz S-Class bleibt auch nach der Modellpflege die Referenz in der Luxusklasse. Äußerlich fallen die Änderungen dezent aus, im Innenraum sorgen jedoch der neue Superscreen, verbesserte Touchscreens und moderne KI-Sprachassistenten für einen deutlichen Digitalisierungsschub. Besonders im Fond bietet die S-Klasse nun noch mehr Komfort, etwa mit klimatisierten Multikontur-Sitzen, MBUX-Fernbedienung und Video-Konferenzfunktion. Fahrkomfort, Ruhe und Materialqualität bewegen sich weiterhin auf höchstem Niveau, auch wenn Verbrauch und Preis nach wie vor sehr hoch ausfallen.

Geeignet ist die S-Klasse besonders für Menschen, die maximalen Luxus, höchsten Fahrkomfort und modernste Technik suchen – egal ob als Fahrer oder Chauffeur-Passagier.

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