Ein teures und dennoch sehr gefragtes Oberklasse-SAV
Unabhängig, souverän und frei von allen Konventionen: So sieht BMW den X7, so sieht BMW die Kunden, die sich einen X7 gönnen und leisten. Das aber können nur wenige. Wer das frisch modellgepflegte SAV der Oberklasse sein Eigen nennen will, sollte Minimum 97.700 Euro auf der hohen Kante haben. Mit ein, zwei Individualisierungen und Extras wird’s unversehens sechsstellig. Wer seinen X7 von der BMW M Automobile GmbH beziehen will, muss gar rund 127.000 Euro auf den Tisch blättern; selbst als Firmenwagen, ohne Mehrwertsteuer, kostet der X7 M rund 107.000 Euro.
Aber, Preise wie diese gehören in der Oberklasse zum guten Ton. Wem sie zu hoch sind, dem sei zum Kauf kleinerer Modelle geraten. Alternativen finden sich in den niedrigeren Klassen reichlich – auch bei BMW. Die Möglichkeit, in ein BMW-Oberklasse-SUV zu kaufen, gibt es hingegen erst seit drei Jahren. Während die Münchner mit dem X6 und dem X4 früh den Typ des SUV-Coupés einführten, haben sie sich mit dem Einstieg ins Top-SUV-Segment lange, sehr lange Zeit gelassen. Erst 2019 wurde die Reihe vom X1 hinauf zum X7 komplettiert. Der X7 hat sich aber schnell zum Topseller BMWs im F-Segment gemausert.