VW Golf GTE Test: das etwas andere Golfvergnügen

Nein, es ist kein Tippfehler, der uns da unterlaufen ist. Der Golf, von dem in unserem Test die Rede sein wird, heißt tatsächlich GTE und nicht GTI. Bezeichnet wird mit dem Kürzel GTE der gerade vorgestellte Golf-Hybrid, der nicht nur von einem Benzin-, sondern auch von einem Elektromotor angekurbelt wird. Wie sich der hybride Golf fährt? Ein Testbericht.

Kräftiges Antriebsduo

vw golf gte 2014 testEinen GTI, bei dem das I durch ein E ersetzt wurde, den gab es schon einmal, nämlich Anfang der 1990er. Damals wie heute fungiert das E das Zeichen für einen besonderen Sparwillen, nur in der Gegenwart steht das E allerdings für elektrisch: und genau so wird der neue Hybrid-Golf nach dem Start auch angetrieben, wobei der Antrieb, den der 75 kW und 330 Nm starke E-Motor generiert, beträchtlich ist. Wie immer begeistert den gelernten Verbrennungsmotorfahrer am meisten das sofort anliegende Drehmomentmaximum: kein haushohes Turboloch, kein Warten, bis der Motor endlich reagiert, einfach nur satter Schub, den der E-Motor fast sang- und klanglos bis 130 km/h liefert.

Der Elektromotor weiß also zu begeistern, allein allerdings nur für 50 Kilometer. Dann sind die 8,7 kWh, die in den 120 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Akkus gespeichert sind, aufgebraucht. Aufladen lassen sich die Batterien ab Werk an der normalen Steckdose zu Hause – das dauert ca. dreieinhalb Stunden; oder an der optionale Wallbox von Bosch, mit der es eine Stunde schneller geht. Ebenfalls gegen Aufpreis erhältlich ist ein Kabel, mit dem der Golf GTE auch an den öffentlichen Wechselstrom-Stationen andocken und laden kann.

vw golf gte 2014 test motorGeladen aber werden die Akkus auch beim Fahren, nämlich über das Rekuperationssytem bei jedem Bremsvorgang. Und zum Bremsen kommt man mit dem neuen Golf GTE häufig. Denn auch mit dem 150 PS starken 1.4-TSI-Benziner, der ab 1.600 Touren 250 Nm auf die Kurbel stemmt, zieht der rund 1.600 Kilogramm schwere Hybrid-Golf flott an. Richtig vehement geht er dann ab, wenn man sich am neuen GTE-Schalter vergreift. Dann nämlich beginnen die beiden Antrieb – unter einem satten, vom Soundgenerator erzeugten Brummen – miteinander zu kooperieren, die Systemleistung steigt auf 204 PS und 350 Nm Spitzendrehmoment – und der GTE spurtet in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 und bis zu einem Topspeed von 222 km/h.

GTE: äußerst leise und sparsam

Damit die Zusammenarbeit der beiden Motoren so reibungslos funktioniert wie im Test, war allerdings einiges an Entwicklungs- und Abstimmungsarbeit nötig – vom technischen Aufwand einmal ganz abgesehen. Der 1.4 TSI wurde zum Beispiel mit verbesserten Kolbenringen und Lagern ausgestattet, da es durchaus vorkommen kann, dass er längere Zeit gar nicht im Einsatz ist; etwa wenn der GTE nur in der Stadt genutzt wird. Damit sich das Benzin während dieser Standzeit nicht in Luft auflöst, wurde der Tank auch luftdicht ausgeführt. Außerdem ist der Vierzylinder-Turbo über eine eigene Kupplung mit dem E-Motor und dessen 5-Gang-DSG verknüpft.

Beim Fahren spürt man von dem ganzen Aufwand nichts – und das war auch das Ziel, soll das Schalten und Auskoppeln des Benziners doch möglichst unmerklich über die Bühne gehen. Erkennbar wird der Lohn der Mühen erst beim Blick auf den Verbrauch. Der liegt kombiniert bei lediglich 1,5 Litern respektive 35 Gramm CO2, viereinhalb Liter wurden es, wenn wir ausschließlich im Hybridmodus unterwegs waren.

Weniger Stauraum & höherer Preis

Hat der neue Golf GTE also überhaupt keine Schattenseiten? Doch er hat sie, auch wenn es sich lediglich um zarte Halbschatten handelt. Der erste trübende Schatten legt sich über den Glanz des Hybrid-Golf beim Blick in den Kofferraum. Gegenüber dem herkömmlichen Golf verliert der GTE wegen der Akkus nämlich einiges an Stauraum, genau sind es 108 Liter. Am Ende bleiben anstelle der 380 bis 1.270 Liter im GTE nur 272 bis 1.162 Liter übrig; und das ist weniger Standardstauraumvolumen als in einigen Kleinwagen, etwa dem Polo (280 Liter) oder dem Peugeot 308 (285 Liter).

vw golf gte 2014 test kofferraumAnsonsten ist innen aber alles tipptopp, vom Platzangebot über die Verarbeitung bis hin zur Bedienung und der multimedialen Ausstattung. Auch beim Federungskomfort und Handling gibt sich der hybride Golf keine Blöße, ganz wie der konventionelle Bruder, von dem er sich optisch übrigens durch die feine blaue Linie unterscheidet, die quer über den gesamten Kühlergrill verläuft. Und Schatten Nummer zwei? Der schlägt sich erst im Fazit nieder.

Fazit: Technisch, optisch und handwerklich ist der neue VW Golf GTE ein Werk aus einem Guss, genau so, wie man es von Volkswagen gewohnt ist. Dort wartet man den Entwicklungsgang neuer Trends gerne eine Zeitlang ab, ehe man mit einem Topprodukt den Markt aufmischt. Der hochwertige Hybrid-Golf hat alle Anlagen dazu, er hat allerdings auch seinen Preis, und zwar 36.900 Euro, wenn es nach den Vorstellungen des Herstellers geht. Bei MeinAuto.de wird es den GTE, sobald er verfügbar ist, wie gewohnt jedoch mit satten Rabatten geben. (nau)

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