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Toyota Aygo X (Test 2022): Glückt die Verwandlung vom Mini zum Mini-SUV?

Toyota’s ebenso munterer wie cooler Mini Aygo ist so beliebt wie eh und je. Dennoch stellte sich zuletzt die Frage: Wohin soll die Reise für den ″I go″ gehen? Die Kooperationspartner Citroen und Peugeot haben entschieden: die baugleichen Modelle C1 und 108 gehen aufs Altenteil. Toyota schlägt einen anderen Weg ein. Sie lassen den Kleinwagen als Mini-SUV neu auferstehen. Die Wiedergeburt namens Toyota Aygo X haben wir heute im Test.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

Toyota Aygo X

© Toyota

Der Toyota Aygo X im Schnellcheck


Stärken

  1. Attraktives Mini-SUV-Design
  2. Mehr Platz und mehr Stauraum
  3. Gute Ausstattung
  4. Günstiger Einstiegspreis
  5. Optional mit Cabrio-Faltdach

Schwächen

  1. Mäßige Fahrleistungen
  2. Etwas zu hoher Verbrauch

Toyota Aygo X

© Toyota

Toyota Aygo X: ein Benziner-Mini-SUV als Antwort auf das Kleinstwagen-Sterben

Dass es notwendig ist, unseren Kohlendioxid-Ausstoß drastisch zu verringern, ist naturwissenschaftlicher Konsens. Die EU hat zuletzt begonnen, diesen Konsens mit immer ehrgeizigeren CO2-Reduktions-Zielen in die Tat umzusetzen: mittlerweile ist das Aus der Verbrennungsmotoren besiegelt. Die Art der Umsetzung dieser Ziele zeitigt indes teils paradoxe Folgen. Eine ist das aktuelle Sterben der Klein- und Kleinstwagen. Bei ihnen sind die geforderten Ausstoß-Reduktionen besonders streng – gleichzeitig sind die Margen der Hersteller deutlich kleiner als in den höheren Klassen.

Viele Hersteller haben ihre Minis deshalb aus dem Programm genommen: obwohl ihre Nutzung und Herstellung die Umwelt und die Ressourcen am wenigsten belasten. Für die anderen Hersteller stellt sich bei den Kleinen und Kleinsten die Gretchenfrage: Wie hältst Du’s mit dem Kraftstoff? Zur Wahl stehen Strom oder Benzin. Toyota entscheidet sich beim neuen Aygo X für Benzin. Aber weshalb nicht für Strom? An Können mangelt es den Japanern keinesfalls. Das beweisen sie seit Langem mit ihren Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Motoren – und zuletzt mit ihren E-Antrieben auf Batterie- und Brennstoffzellen-Basis. Der Haken. Diese Technologien sind zwar gefragt und modern: aber im Moment deutlich teurer als die konventionellen Verbrenner.

Toyota Aygo X

© Toyota

Dreizylinder-Sauger: kleiner Preis – wenig Fahrspaß

Der Aygo X soll laut Toyota jedoch ″bodenständig und wirtschaftlich″ bleiben. Bei einem Kleinstwagen, der wenig fährt, steht und fällt die Wirtschaftlichkeit mit dem Kaufpreis. Die Treibstoffkosten sind zweitrangig: deshalb tun sich kleine Stromer so schwer. Exemplarisch mag das ein Preisvergleich des Toyota Aygo X und Honda e verdeutlichen. Toyota bietet sein neues Mini-SUV ab 15.890 Euro an – Honda veranschlagt für den ″e″ einen Startpreis von 33.850 Euro. Selbst nach Abzug der E-Autoförderung, dem Umweltbonus in Höhe von 9.000 Euro, ist der Honda weiterhin knapp 10.000 Euro teurer.

Der Vergleich ist allerdings nicht vollkommen fair. Denn fairerweise müssen wir dazusagen, dass beim Toyota Aygo X unter der Haube echte Schonkost angesagt ist. Das Sortiment besteht aus einem einzigen Motor: dem ein Liter großen Dreizylinder-Benziner 1,0-l-VVT-i nur 72 PS und 93 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 4,8-5,0 Liter auf 100 km, 108-114 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse k.A.). Toyota verzichtet im Antriebsstrang auf jede Art der elektrischen Unterstützung; stattdessen setzt man auf die gute alte Saugrohreinspritzung mit Benzin. Ein Turbolader wird also auch eingespart.

Toyota Aygo X

© Toyota

Benziner: weder mit manuellem noch automatischem Getriebe besonders sparsam

Bei diesen Voraussetzungen kommt es, wie es kommen muss. Der Toyota Aygo X geht das Antreiben und Beschleunigen gemütlich an. Dafür sorgt ab Werk auch das recht lang übersetzte Fünfgang-Schaltgetriebe. Es hilft beim Benzinsparen, treibt dem Dreizylinder aber das letzte Quäntchen Temperament aus. Der Antritt von 0 auf 100 km/h dauert gut 15 Sekunden, bei knapp 160 km/h steht der Vorwärtsdrang an. Von einer souveränen Leistungsentfaltung, die Toyota verspricht, spüren wir wenig – auch nicht mit dem   stufenlosem Automatikgetriebe S-CVT.

Trotz des ″S″ im Titel″, sportlicher fährt der Dreizylinder mit der Automatik keineswegs. Im Gegenteil, treten wir das Gaspedal voll durch, kommt zum rauen Grundton ein aufdringliches Aufheulen. Aber. In der City verbesser das CVT den Schaltkomfort merklich: ob diese Qualität 1.100 Euro wert ist, sei dahingestellt. Beim Spritsparen zeigt sich der Einliter-Sauger bemüht. Im Schnitt kommen wir mit rund fünfeinhalb Litern aus, in der Stadt verbrennen wir im Mittel rund 6,5 Liter. Trotzdem. Bei einem Leergewicht von knapp einer Tonne könnte der Verbrauch durchaus niedriger ausfallen.

Toyota Aygo X

© Toyota

Aygo X: wächst um 20 Zentimeter – bleibt aber höchst agil

Apropos ausfallen. Wie fällt der neuen Toyota Aygo X optisch aus – und wie gelingt der Umstieg auf die neue Plattform? Mit dem Umstieg auf den nagelneuen ″GA-B″-Baukasten stehen dem Mini technisch und optisch viele neue Möglichkeiten offen: der beste Beweis sind der Yaris und der Yaris Cross. Der Aygo X fällt mit einer Länge von 3,70 Metern knapp einen halben Meter kürzer aus als das Kompakt-SUV; im Vergleich zum Vorgänger ist das aber ein Zuwachs von gut 20 Zentimetern.

Der Radstand wächst von 2,34 auf 2,43 Meter – außerdem baut das neue Mini-SUV dreizehn Zentimeter breiter und fünf höher als der Aygo. Mit diesen Abmessungen bleibt der Aygo X klein und kompakt; selbst durch enge Gasse flutscht er wie geölt. Agil und wendig ist der Kleine ohnedies. Das garantieren die knackige Lenkung und der enge Wendekreis (9,4 Meter). Die größeren Abmessungen sollten den Insassen und ihrem Gepäck jedoch mehr Platz verschaffen. Ist dem auch so?

Toyota Aygo X

© Toyota

Mini-SUV ist geräumiger und bietet mehr Stauraum

Auf den beiden Vordersitzen offeriert der Toyota Aygo X in jedem Fall einen beträchtlich größeren Bewegungsspielraum als der Aygo: für die Beine, den Kopf, die Schultern und die Arme. Mehr Gepäck können wir im Mini-SUV ebenso verstauen. Der Kofferraum fasst 269 bis 829 Liter -– 60 Liter oder zwei Koffer mehr als bisher. Mit dem 225 bis 870 Liter großen Kofferraum des Fiat Panda hält der Toyota jetzt locker mit. Zum gleichlangen Suzuki Ignis fehlt indes weiter einiges. Er verstaut 267 bis 1.097 bzw. mit Allradantrieb 204 bis 1.086 Liter.

Gemeinsam ist dem Toyota und dem Suzuki eine unangenehm hohe Ladekante und eine unpraktisch kleine Kofferraumöffnung. Der Suzuki versucht dieses Manko mit einer längs verschiebbaren Rückbank zu kompensieren. Die fehlt dem Aygo X, der Zustieg auf die Rückbank ist zumal schwierig: das neue Mini-SUV ist also etwas für Singles und Couples – für solche, die einen guten Lifestyle zu schätzen wissen. Denn optisch ist der Aygo X noch stylisher als sein Vorgänger; angeboten wird er in fünf ″Styles″ alias Ausstattungen.

Toyota Aygo X

© Toyota

Aygo X: noch stylischer & optional auch oben offen

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass es eigentlich sogar sieben Ausstattungen sind. Die beiden höchsten Ausstattungen ″Explore″ und ″Limited″ warten mit einer Besonderheit auf: mit einem Stofffaltdach. Es verwandelt den Aygo X optional in den Aygo X Air, in eine Cabrio-Limousine. Das ist ein Vergnügen, dass in dieser Klasse sonst nur der Fiat 500 und der Mini bieten. Der Aufpreis für die Erfrischung ist mit 1.000 Euro gering – ganz im Gegensatz zur Auswahl und zur Basis- bzw. zu den Sonderausstattungen.

Toyota liefert den Aygo X ab Werk bereits auf eleganten 17-Zöllern und mit einer manuellen Klimaanlage aus. In der nächsten Ausstattung ″Play″ wird der Mini-SUV mit einem 7-Zoll-Infotainment samt Rückfahrkamera und Updates ″Over-the-Air″ bestückt; ein größeres Infotainment, eine Sitzheizung und eine Klimaautomatik folgen die den nächsten Linien. Serienmäßig an Bord ist hingegen das ″Safety Sense″-Paket – und mit ihm Assistenten wie ein Notbremssystem, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage samt Verkehrsschild-Erkennung; und ein Spurhalte-Assistent.

Manuell, Handschaltung mit automatischer Kupplung

Technische Daten des Toyota Aygo X


PS-Anzahl: min. 72 PS max. 72 PS
kW-Anzahl: min. 53 kW max. 53 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart:
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch Benzin: 5,0l km/100
CO₂-Emission 108-114 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 15.890 Euro
Stand der Daten: 27.06.2022

Konkurrenzmodelle


In unserem Onlineshop führen wir neben dem Aygo zahlreiche andere Kleinst- und Kleinwagen. Zum Beispiel den Suzuki Ignis ab 14.333 Euro und 18%, der Honda e ab 30.577 Euro und 12%; und den Fiat Panda Hybrid ab 11.982 Euro und 16% Neuwagen Rabatt. Diese Rabatte erwarten Sie auch bei unserer Finanzierung – unter anderem bei unserem variablen Auto Leasing ab 0,9% und 12 bis 60 Monaten Laufzeit.

MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 27.06.2022
Toyota wagt mit dem Aygo X einen Neustart in der Kleinstwagenklasse. Das neue Mini-SUV überzeugt auf weiter Strecke: es ist geräumiger und praktischer als der Vorgänger – bleibt aber handlich und fein gestylt. Überzeugen kann der kleine Toyota auch mit seiner Ausstattung. Der kleine Benziner reißt uns indessen nicht vom Hocker: er ist träge und nicht besonders sparsam – dafür aber günstig. Bei MeinAuto.de legt der Mini-Toyota ab 14.027 Euro los – 16% oder umgerechnet knapp 2.500 Euro günstiger als gelistet.

     
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