Skoda Rapid Spaceback Clever im Test (2018): das Schrägheck & das schlaue Sonder-Paket

Der kompakte Rapid ist in Skodas-Modellkatalog sicherlich nicht das schillerndste Auto. Diese Ehre gebührt den SUV-Neuzugängen Kodiaq und Karoq. Der Kompaktklassler mit dem traditionsreichen Namen darf in seinen zwei Spielarten indessen den soliden Typen von nebenan mimen: nützlich, günstig, zuverlässig. Als Sondermodell „Clever“ soll er jetzt aber attraktiver werden und neue Beziehungen anbahnen. Welche Eroberungstaktik er einsetzt, sehen wir uns im Test mit der Schrägheck-Variante Rapid Spaceback an.

Sondermodell mit dezenten optischen Retuschen

SKODA_RAPID_Sondermodell_CLEVER_2018_fern_vorneIn puncto Attraktivität kann der Rapid Spaceback mit seinem steilen Heck einen wichtigen Vorteil gegenüber dem Stufenheck für sich verbuchen. Praktisch steht die herkömmliche Limousine dem steilen Spaceback aber in nichts nach. Im Kofferraum bringt der 4,48 Meter lange Rapid 550 bis 1.490, der 4,30 Meter lange Rapid Spaceback 481 bis 1.315 Liter unter. Fair ist dieser Vergleich bei dem Längenunterschied nicht – anders als der mit der Steilheck-Konkurrenz. Aber weder der VW Golf (380-1.270), noch der Seat Leon (380-1.210) oder der Opel Astra (370-1.310 Liter) können sich mit dem Skoda messen. Zurück in den Rapid Spaceback, in dem wir sowohl hinter dem Lenkrad wie hinter den Vordersitzen mittelklasse-geräumig untergebracht sind. Dem Stufenheck hat der Spaceback eine um fast zwei Zentimeter größere Kopffreiheit voraus. Im strahlenden Licht des aktuellen SUV-Höhenfluges tut sich die Limousine trotzdem schwer, diese Vorzüge an den Mann und die Frau zu bringen. Dafür müssen neue Reize her, etwa die eines preiswerten und reichbestückten Sondermodells. Beim Rapid Spaceback Clever schaut im Idealfall – die zusätzlichen Sonderpakete eingerechnet – ein Rabatt von 4.000 Euro heraus: für jeden, der nicht in Geld schwimmt, lohnt ein Preisnachlass in dieser Höhe zumindest einen Blick.

SKODA_RAPID_Sondermodell_CLEVER_2018_innen-vordersitzeAuf den ersten Blick offenbart sich das Sondermodell allerdings nur zaghaft. Dass der Rapid Spaceback Clever auf 16-Zoll-Leichtmetallfelgen steht, sticht erst ins Auge, wenn daneben ein herkömmlicher Rapid mit 15-Zöllern steht. Den „Clever“-Schriftzug auf den beiden vorderen Kotflügeln und die Chromzierleiste im Stoßfänger übersieht man gern. Die serienmäßigen Nebelscheinwerfer fallen mit ihrem Abbiegelicht erst auf, wenn sie arbeiten; ebenso wie die in Wagenfarbe lackierten Außenspiegel, die elektrisch einstell- und beheizbar sind. Nicht auffällig bedeutet indes keineswegs: nicht praktischen und nicht clever – das beweist Skoda seit Jahren. Ein Beispiel ist die zur „Clever“-Grundausstattung gehörende Klimaautomatik „Climatronic“: Sie sieht gewöhnlich aus, weiß mit einem Feuchtigkeitssensor, dem zusätzlich klimatisierten Handschuhfach sowie dem automatisch abblendenden Innenspiegel dennoch zu überzeugen. Das gelingt auch dem Lederlenkrad mit seinen drei Multifunktionstasten sowie den Sitzheizungen der Vordersitze.

Rapid Spaceback Clever mit interessanten Zusatzpaketen

SKODA_RAPID_Sondermodell_2018_ausen_seiteDen bisherigen Schwerpunkten Design und Komfort sind auch einige der Sonderpakete gewidmet. Exklusiv dem Spaceback vorbehalten ist das „Emotion“-Extrabündel für 990 Euro. Es stanzt ein lichtspendendes Panoramaglasdach in die Decke, verlängert für einen besseren Ausblick die Heckscheibe – und lackiert für eine bessere Optik Dachspoiler bzw. Außenspiegel schwarz; selbst die Nebelscheinwerfer erhalten einen dunklen Teint. In die Abteilung clevere Detaillösungen gehören die serienmäßigen Mittelarmlehnen (vorne mit Ablagefach, hinten mit Durchlade-Möglichkeit) und das ebenfalls ab Werk installierte Ablagepaket. Es stattet den Skoda mit Netztaschen an den Lehnen der Vordersitze, einem mobilen Abfalleimer; und einem Universalhalter für Multimediageräte aus: vom Smartphone bis zum Tablet. Apropos Multimedia. Kein Sondermodell darf sich heute clever nennen, wenn es nicht mit besonderen Multimedia-Features garniert wird.

Als – nicht gerade üppige – Standardgarnitur setzen die Tschechen ihr Musiksystem „Swing“ ein: Mit einem Surround-Soundsystem bestehend aus einem Verstärker und 6 Lautsprechern, einem Digital-Radio (DAB+), einem MP3- und WMA-Player, einem SD-Karten-Slot; und einer Bluetooth-Telefonfreisprecheinrichtung. Die Steuerung („Skoda Media Command“) sowie die Koppelung („SmartLink+“) des Systems über Smartphone oder Tablet kosten 80 respektive 150 Euro extra. Umfangreicher ist das Upgrade mit dem 890 Euro teuren „Best of Infotainment“-Ausstattungspaket, das im „Clever“-Modell 320 Euro günstiger angeboten wird. Neben den besagten Extras enthält es a) das Navigationssystem „Amundsen“ mit 6,5-Zoll-Touchscreen, Sprachbedienung und einer 2,5-D-Navigationsfunktion; sowie b) für 3 Jahre die „Infotainment-Online“-Dienste (aktuelle Infos zum Verkehr und Wetter, zu Schlagzeilen, Parkplätzen und Tankstellen).

Keine Zusatz-Antriebe – aber viele Zusatz-Sicherheitshelfer

SKODA_RAPID_Sondermodell_2018_ausen_hintenMit diesen Extras und massig Gepäck im Rücken, wollen wir uns im Test den Antrieben des Rapid Spaceback Clever zuwenden. Besonderheiten erwarten uns keine, da Skoda fürs Sondermodell dieselben Motoren auffährt wie für die Standard-Variante. Wir haben es mit wohlverdienten Animateuren, jedoch keinen veritablen Stimmungskanonen zu tun – namentlich einem Dreizylinder- sowie einem Vierzylinder-Turbo-Benziner und zwei Vierzylinder-Turbodiesel. Dem bei der Modellpflege 2017 eingeführten Einliter-Dreizylinder 1.0 TSI spendieren die Tschechen entweder 95 PS und 180 Nm, die mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe oder – für 1.700 Euro – mit 7-Gang-DSG auf die Straße gebracht werden (Kraftstoffverbrauch 5-Gang/7-Gang DSG: 4,5/4,6 Liter auf 100 km, 103/107 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B); oder 110 PS und 200 Nm, die fix an eine 6-Gang-Schaltung geknüpft werden (Kraftstoffverbrauch: 4,5 Liter auf 100 km, 106 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Mit dem stärkeren der beiden ist der Rapid Spaceback gut motorisiert und fast 200 km/h schnell. Regelmäßig knacken kann das Steilheck den 200er aber nur mit dem 1.4 TSI, der 125 PS und maximal 200 Nm über ein 7-Gang DSG an die Räder abgibt (Kraftstoffverbrauch: 5,4 Liter auf 100 km, 125 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C).

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Während der Vierzylinder-Ottomotor der laufruhigste Antreiber im Quartett ist, sind die beiden Diesel die sparsamsten: Der 1.4 TDI leistet 90 PS und kann mit 5-Ganggetriebe oder 7-Gang DSG bestellt werden (Kraftstoffverbrauch 5-Gang/7-Gang DSG: 4,0 Liter auf 100 km, 105/108 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A/B); der 1.6 TDI lässt an seine 115 PS nur ein manuelles Fünfganggetriebe (Kraftstoffverbrauch: 4,2 Liter auf 100 km, 109 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A). Für Vielfahrer sind die Selbstzünder eine solide Option, dennoch fehlt uns eine vorausschauende Alternative wie ein Erdgasantrieb. Aber: man kann eben nicht alles haben. Und in puncto Fahrer- und Sicherheits-Assistenz packt die VW-Tochter wieder die Spendierhosen aus. Ab Werk wachen eine Müdigkeitserkennung, vorn und hinten Parksensoren, ein Berganfahr- und ein Frontradar-Assistent mit Notbremsfunktion für Stadtgeschwindigkeiten über die Sicherheit. Die Sichtbarkeit verbessern die deaktivierbaren LED-Tagfahrlichter und die Nebelscheinwerfer (mitsamt integriertem Abbiegelicht). Den zu den Sicherheits-Spendierhosen passenden Sparstrumpf gibt es mit dem Ausstattungspaket „Licht & Design“ für 390 Euro. Die Kombi aus Bi-Xenon-Scheinwerfern, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Fahrlichtassistent mit Coming- und Leaving-Home sowie Tunnellicht-Funktion und Ambiente-Innenraumbeleuchtung kostet 610 Euro weniger als üblich. Das kann sich sehen lassen.

Fazit zum Skoda Rapid Spaceback Clever Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Skoda Rapid Spaceback Clever hat dank zahlreicher Extras und günstiger Zusatz-Pakete mehr Charme als das Basismodell. Das gibt ihm die Gelegenheit, seine inneren Werte besser zur Geltung zu bringen. Bei MeinAuto.de geht der kompakte Skoda ab einem Preis von 13.531 Euro in die Extrarunden, fast 6.300 Euro bzw. 32,8% günstiger als im Autohaus ums Eck. Den normalen Rapid gibt es ab 11.902 Euro.

     
5 von 5 Punkten

Technische Daten des Skoda Rapid Spaceback Clever:
PS-Anzahl: min. 90 PS max. 110 PS
kW-Anzahl: min. 66 kW max. 81 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder DSG
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,9 l/100km max 4,5 l/100km
CO2-Emission: min. 108 g/km max. 133 g/km
Effizienzklasse: min. A max. B
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 15.890 Euro
Stand der Daten: 22.02.2018

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