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Fiat 500 LPG im Test: Ist die Autogas-Variante 2020 noch eine lohnende Alternative?

Vor wenigen Wochen hat Fiat für seinen Stadtflitzer einen 2. alternativen Antrieb vorgestellt: den 500 Hybrid mit Riemen-Starter-Generator. Im Test konnte uns der mild-hybride Cinquecento überzeugen – nun warten wir gespannt auf das Debüt der 3., rein elektrischen Reihe. Zur Spannungsüberbrückung testen wir heute den 1. alternativen Motor des 500, den Autogas-Vierzylinder 1.2 8V LPG.

Inhalte des Testberichts zum Fiat 500 LPG:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Auch der 500 LPG fügt sich 2020 in die neue Ordnung

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Fiat baut beim Fiat 500 groß um. Die neue, 3. Generation ist in Arbeit und wird rein elektrisch fahren. Dennoch starteten die Turiner das Jahr mit einem neuen Motor für die aktuelle, 2. Baureihe. Der neue Mildhybrid-Motor tat sich in unserem Test jüngst als effizienter Saubermann hervor: den Verbrauch des konventionellen Vierzylinder-Saugers unterbot er um rund ein Fünftel; der Schadstoffausstoß reduziert sich in ähnlichem Ausmaß. Ebenso überzeugen konnten uns der Fahrkomfort – vor allem das Segeln mit dem potenten Start-Stopp-System – und der lockere Hüftschwung: ihn verdankt das Hybridmodell dem tieferen Schwerpunkt. Während unserer Testfahrten kam uns indes immer wieder der zweite alternative Antrieb im 500-Motorenregal in den Sinn: der 1.2 8V LPG mit 69 PS und 102 Nm Spitzendrehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert Benzin/LPG: 6,8/5,5 Liter auf 100 km, 112/125 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Wie würde der Autogas-Vierzylinder im Vergleich mit dem hybriden Dreizylinder abschneiden? Ist er ähnlich sauber und effizient, ist er ebenso schwungvoll – und welcher der beiden ist auf lange Sicht der günstigere?

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Gedacht, getan – und so sitzen wir jetzt im Fiat 500 LPG Star: mit dem 2018 eingeführten Autogas-Motor und der neuen Ausstattung des Jahrgangs 2020. Der LPG-Antrieb kann wie sein Schwestermotor, der 1.2 8V, auch mit herkömmlichem Benzin betrieben werden. Das aber empfiehlt sich nur im Ausnahmefall. Zum einen ist Benzin doppelt so teuer; zum anderen ist der 1.2 8V LPG auf die Antriebsarbeit mit dem flüssigen Autogas – kurz LPG für liquified petrolium gas – abgestimmt. Fährt er mit Benzin, braucht er zwei Liter mehr als der Original-Sauger (4,9 statt 6,8). Die vorrangige Nutzung von Autogas verlangt nach keiner besonderen Planung – anders als etwa mit komprimiertem Erdgas (CNG). Mit den gut 30 Litern Erdgas im Tank legt der Fiat 500 gut 400 Kilometer zurück. Auf dieser Strecke treffen wir zigfach auf Tankstellen, an denen wir flüssiges Autogas nachtanken können. Über 6.000 gibt es in Deutschland: das sind in Etwa halb so viele wie für Benzin und Diesel; aber gut sechs Mal so viele wie für Erdgas. Europaweit sind über 40.000 LPG-Zapfsäulen verteilt – besonders viele etwa in Polen und Italien.

LPG-Motor sauberer & günstiger als Benziner – teurer als der Hybrid

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Der Vergleich der Tankstellendichte ist die perfekte Gelegenheit, um die konventionellen wie alternativen Kraftstoffe einander gegenüber zu stellen. Was die Fahrleistungen betrifft, können wir zwischen dem Vierzylinder-Benziner und dem Vierzylinder-Autogasmotor keine Unterschiede ausmachen. Das sieht auch die Stoppuhr so: rund 13 Sekunden braucht der Fiat mit beiden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen; bei ca. 160 km/h ist Schluss mit der Beschleunigung. Der 500 Hybrid kommt mit seinem e-unterstützten Dreizylinder zwar zackiger aus den Startlöchern – bis Tempo 100 hängen ihn die Vierzylinder aber um fast zwei Sekunden ab. Zeit für den nächsten Vergleichsmaßstab: Effizienz und Sauberkeit. LPG zählt wie CNG zu den alternativen Kraftstoffen – es ist ein Abfallprodukt der Öl- und Erdgasverarbeitung. Das heißt auch: Es ist keine echte Alternative, um der Endlichkeit fossiler Energieträger zu begegnen, aber: Obwohl es weniger Energie enthält, verbrennt es aufgrund des höheren Brennwerts und der feineren Zerstäubungs-Möglichkeit sauberer als Benzin und Diesel.

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Verglichen mit Benzin reduziert sich der Kohlendioxid-Ausstoß um rund 15%, jener der Stickoxide um ca. 20%; Diesel verbrennt gar 95% mehr NOx-Partikel. Andere Schadstoffe wie unverbrannte Kohlenwasserstoffe sowie Feinstaub und Ruß fallen beim LPG-Motor kaum an. Die negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima kann man mit Autogas also massiv reduzieren – anders als CNG ist es allerdings bis heute nicht erneuerbar herzustellen; zumindest nicht wirtschaftlich. Das ist ein Grund, weshalb die steuerliche Begünstigung für LPG Ende 2022 ausläuft; bei Erdgas erst Ende 2026. Derzeit aber ist flüssiges Autogas noch um rund die Hälfte billiger als Diesel und Benzin. Anders ausgedrückt: Obwohl der 500 LPG 600 Euro mehr kostet als der Benziner, ist er schon ab weniger als 10.000 Kilometern im Jahr der günstigere Antrieb (gerechnet auf eine Haltungsdauer von 5 Jahren, inklusive Wertverlust, Steuern, etc.). Der Hauptgrund dafür: Bei 10.000 Kilometern spart man im Jahr gut 600 Euro allein an Spritkosten.

500 LPG wird 2020 zum eleganten Star

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Und wie steht der Fiat 500 LPG im Kostenvergleich mit dem 500 Hybrid da? Weniger gut, aber letztlich dennoch besser. Weshalb? Bei den Spritkosten spart der Autogasantrieb im Jahr bei 10.000 Kilometern rund 500 Euro – zugleich ist das Hybrid-Modell aber 1.100 Euro günstiger. Kurzum: der Autogas-Cinquecento setzt sich erst im dritten Jahr in Front. Was die Sauberkeit anbelangt, liegen die beiden auf einem ähnlichen Niveau; der 500 Hybrid bietet allerdings sichtlich mehr Auswahl. Während für den 500 LPG lediglich zwei Ausstattungen angeboten werden, sind es für den neuen hybriden Stadtflitzer fünf. Ein anderes Beispiel: Der LPG-Motor lehnt die Kollaboration mit einer Automatik ab, der Hybrid nicht – beim Dualogic-Automaten ist das jedoch nur bedingt ein Schaden. Aber auch für die Autogas-Variante hat das 2020er-Modelljahr einige Neuerungen parat. Als Ergänzung zur bisherigen Top-Ausstattung “Lounge” ist das LPG-Modell 2020 auch in der “Star“-Variante erhältlich; den Rockstar darf indes nur sein Schwestermotor geben.

Beim Fiat 500 LPG Star darf sich der Kunde insbesondere an einem eleganten Auftritt erfreuen. Der stärkste Blickfang: der Serien-Metallic-LackStella Weiß” mit seinen leicht rosafarbenen Schattierungen, die Chromdetails und die hochhackigen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen. Nebelscheinwerfer sorgen auch bei schlechtem Licht für gute Sicht, ein fixes Glasdach für ein luftigeres Raumgefühl. Für Unterhaltung und Information ist ebenfalls gesorgt: mit dem EntertainmentsystemUconnect TM 7“, “HD LIVE“, samt 7-Zoll-Touchscreen, vollwertiger Smartphone-Integration – und sechs Monaten gratis Zugang zum “Apple Music“-Streamingdienst (über 50 Millionen Musiktitel). Die individuelle Note gewährleisten unter anderem acht alternative Außenfarben sowie zig unterschiedliche Designs und Akzente für den Innenraum. Von Fadesse kann beim Autogas-Cinquecento damit keine Rede sein.

Technische Daten des Fiat 500 LPG

PS-Anzahl: min. 69 PS max. 69 PS
kW-Anzahl: min. 51 kW max. 51 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Gas
Verbrauch (kombiniert): Keine Angabe
CO2-Emission: min. 118 g/km max. 118 g/km
Effizienzklasse: max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 17.090,00 Euro
Stand der Daten: 11.05.2020

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Fiat 500 LPG Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Fiat 500 LPG ist auch im Modelljahr noch eine interessante Alternative – trotz der neuen internen Konkurrenz durch den 500 Hybrid. In puncto Autokosten geht das Autogas-Modell spätestens nach drei Jahren in Führung; die Auswahl allerdings ist kleiner als bei der Hybrid-Variante. Bei MeinAuto.de startet der Autogas-500er ab 12.662 Euro – gut 5.100 Euro bzw. 30,0% unter dem Listenpreis.

4 von 5 Punkten

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