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Audi Q4 e-tron Sportback im Test: Wie elegant und dynamisch ist das neue E-SUV-Coupé?

Das erste Audi E-Auto, das mit dem modularen E-Baukasten von VW die E-Antriebs-Vorzüge voll nutzt, tritt als Doppelspitze an. Das 4,59 Meter lange Mittelklasse-SUV Q4 e-tron durften wir bereits testen. Heute nehmen wir uns die Variante mit dem coupéartigen Heck vor: den Q4 e-tron Sportback. Das SUV-Coupé hebt den Q4 von den Schwestermodellen ID.4 und Enyaq ab. Was ihn sonst auszeichnet? Ein Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Audi Q4 e-tron Sportback:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© Audi

Q4 e-tron Sportback: elegante Hülle

Vorgestellt wurde das jüngste E-SUV-Duo von Audi Mitte April 2021. Der Q4 e-tron hat mit seinem schnittigen Heck dem Q4 e-tron ein wenig die Show gestohlen. Das ist zum einen der aktuellen Mode geschuldet: SUV-Coupés sind die Karosserieform der Stunde. Zum anderen ist es die Form des “Sportback” selbst, die ihn ins Rampenlicht rückt. Er sieht, so zumindest unser Eindruck, einfach besser aus: dynamischer, athletischer, schnittiger. Den schnittigeren Eindruck bestätigt der Windkanal: Der Q4 e-tron steht mit einem cw-Wert von 0,28 und einer Stirnfläche von 2,56 Quadratmetern im Wind; beim Q4 e-tron Sportback ist der Widerstandsbeiwert 0,26.

Die Stirnflächen der beiden sind laut technischem Datenblatt identisch – die Abmessungen fast durchwegs ebenso. Größere Abweichungen gibt es lediglich in der Bauhöhe. Der Sportback ist mit 1,61 Metern zwei Zentimeter niedriger; die Länge, die Breite und der Radstand sind auf den Millimeter gleich: konkret messen sie 4,59 bzw. 1,87 Meter und 276 Zentimeter. Die äußeren Proportionen übertragen sich proportional auf die Platzverhältnisse im Innenraum. Vorne bieten die zwei “Q4 e-tron”-Modelle gleich viel Freiraum; im Fond des “Sportback” müssen die Passagiere mit zwei Zentimeter weniger Kopffreiheit zu Rande kommen.

Praktische innere Werte

Schwer wird das Zurechtkommen jedoch nur Insassen fallen, die über 1,90 Meter groß sind. Anders gesagt: Das Platzangebot im Q4 e-tron Sportback ist großzügig. Hier spielt das E-SUV-Coupé die Vorzüge des neuen Elektrobaukastens aus. Er verwandelt die kompakten Maße des elektrischen Antriebsstrangs direkt in zusätzliche Freiräume: weil er nicht auf die Erfordernisse klassischer Verbrennungsmotoren Rücksicht nehmen muss. Am meisten profitieren davon die Beine. Sie haben im Q4 e-tron Sportback mindestens so viel Bewegungsspielraum wie in den Modellen der oberen Mittelklasse.

Auch die Sitzhöhe und der Sitzkomfort verdienen sich das Prädikat “erstklassig”. Eine Besonderheit versteckt sich in den Vordersitzen: ein “Center”-Airbag, der bei einem Seitencrash verhindert, dass Fahrer und Beifahrer zusammenstoßen. Ein letzter Punkt zum Thema Abmessungen: An Stauraumvolumen mangelt es dem Q4 e-tron ebenfalls nicht. Das SUV-Coupé packt mit 535 Litern sogar etwas mehr ein als das klassische SUV mit 520 Litern; die Ladekante liegt mit 78 Zentimeter aber recht hoch.

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© Audi

Der Innenraum: auf den Fahrer ausgerichtet

Bisher hat sich gezeigt: Der sportlich-schnittige Q4 e-tron Sportback hat auch in puncto Nutzwert und Praxistauglichkeit einiges zu bieten. Die zahlreichen praktischen Ablagen bzw. Staumöglichkeiten im Innen- und Kofferraum unterstreichen das. Gerade bei einem E-SUV-Coupé aber spielen die dynamischen Qualitäten eine besondere Rolle. Dass diese Eigenschaft wichtig ist, spürt der Fahrer bereits an der Einrichtung. Wie beim Q4 e-tron sind die zentralen Elemente beim Sportback auf den Fahrer ausgerichtet. Das gilt insbesondere für die Mittelkonsole mit ihren zwei zentralen Bedienschnittstellen: der neu gestalteten Bedieninsel auf der Mittelkonsole und dem zehn Zoll großen “MMI Touch”-Display.

Das Bedienfeld hat uns im Test mit dem SUV bereits begeistert. Optisch ist es so gestaltet, dass es zu schweben oder auf einer unsichtbaren Flüssigkeit zu schwimmen scheint. Funktional ist es so eingerichtet, dass die zahllosen digitalen Möglichkeiten sehr intuitiv und einfach genutzt werden können. Die Bedienung ist zu diesem Zweck in vier Bereiche gegliedert: dem bereits erwähnten Touch-Display, dem zehn Zoll großen Digital-Display – erweiterbar zum virtuellen Cockpit -, der verbesserten Sprachbedienung und dem Head-up-Display mit “Augmented Reality”.

E-SUVs: umsichtige Digitalisierung, die die Realität erweitert

Die Einblendungen des Head-up-Displays im Q4 e-tron Sportback sind gerade bei sportlicher Fahrweise ein willkommener Sicherheitsbonus – und buchstäblich eine wegweisende Novität, wie Audi die Funktion stolz tituliert. Die Direktiven des Navis scheinen direkt auf der Fahrbahn zu schweben – und auch die Sicherheitshinweise der Assistenzsysteme sind dort, wo die Gefahr droht. Um von der bereicherten Realität des Head-up-Displays profitieren zu können, muss man aber knapp 3.000 Euro extra investieren: fürs Navigationssystem “MMI Navigation pro”.

Mit Daten beliefert werden diese Systeme vom verbauten Radar, den Sensoren des ESC und einer Kamera. Mit diesen Infos lassen sich auch neue Assistenzfunktionen und -Systeme umsetzen: etwa der serienmäßige prädikative Effizienzassistent zum Energiesparen, der adaptive Fahrassistent (adaptiver Geschwindigkeitsassistent mit Querführung); und die Umgebungskameras (Umgebungsansicht für einfacheres Einparken). Die Assistenz-Armada gibt dem Fahrer jene Sicherheit, die erforderlich ist, um die Dynamik unbeschwert genießen zu können.

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© Audi

Q4 e-tron Sportback: sportliches Herz, dynamisches Fahrwerk

Von der Fahrdynamik hat der Audi Q4 e-tron Sportback reichlich. Das liegt zum einen am Fahrwerk und der Karosserie. Das SUV-Coupé besitzt einen tiefen Schwerpunkt, eine extrem torsionssteife Karosserie aus hochfesten Stählen (26%) und eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Hinzu gesellen sich Fahrwerksdetails wie eine Fünflenker-Hinterachskonstruktion, breitere Hinterreifen und beim Sportback bereits ab Werk das Fahrwahlprogramm “Audi drive select”. Wer dieses genussvolle Fahrdynamik-Menü erweitern will, kann nach Lust und Laune in der Optionsliste gustieren: einzeln in Form des Sportfahrwerks, der Progressivlenkung, der adaptiven Dämpferregelung oder in festgelegten Speisefolgen mit dem “Dynamik”- und “Dynamik plus”-Paket.

Unabhängig davon ist die Quelle der Dynamik beim Q4 e-tron stets elektrische Energie. Der Strom fließt aus zwei unterschiedlich großen Batterien, die in einer Alu-Fachwerkskonstruktion sicher im Unterboden verpackt sind: einem Lithium-Ionen-Akku mit knapp 52 oder einem mit gut 77 kWh Kapazität. Welche Batterie im Unterboden steckt, entscheidet der Kunde über die Wahl des Antriebs.

Antriebe des Audi Q4 e-tron Sportback

Den kleineren Akku verbaut Audi beim Q4 e-tron Sportback ausschließlich mit dem Basisantrieb, dem 35 e-tron mit 125 kW (170 PS) bzw. 310 Nm. Er vertraut wie der 40 e-tron mit 150 kW (204 PS) ganz auf eine besonders effiziente Synchronmaschine an der Hinterachse. Für Fans der fortgeschrittenen Dynamik empfiehlt sich einer der beiden E-Antriebsstränge, die mit zwei Motoren einen elektrischen Allradantrieb formieren: der 45 e-tron oder der 50 e-tron quattro mit 195 kW bzw. 265 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 16,6-20,9 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Effizienzklasse A+).

Im Sportback ist aktuell nur der Topmotor bestellbar. An der Vorderachse steckt bei ihm – wie beim 45 e-tron –  eine Asynchronmaschine; eigen ist dem “50er” der Boost-Modus, in dem kurzfristig 300 PS und 460 Nm freigesetzt werden. Der 0-100-Sprint ist damit in rund sechs Sekunden erledigt. Abgeregelt wird die Fahrt bei 180 km/h, damit die Energie für maximal 488 Kilometer reicht. Geladen werden kann dann mit maximal 125 kW. Das bringt in ca. zehn Minuten 130 km Reichweite – schnell, auch wenn andere mittlerweile schon schneller sind, etwa der Ioniq 5 von Hyundai.

Technische Daten des Audi Q4 e-tron Sportback

PS-Anzahl: min. 170 PS max. 299 PS
kW-Anzahl: min. 125 kW max. 220 kW
Antriebsart: Heckantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 15,6 kWh/100km max. 16,4 kWh/100km
CO2-Emission: min. 0 g/km max. 0 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 43.900 Euro
Stand der Daten: 21.09.2021

Konkurrenzmodelle

Elektroautos sind gefragt, SUV-Coupés ebenso. In unserem Autohaus online finden Sie beides unter den über 400 Neuwagen. Drei Beispiele sind: der BMW iX3 ab 58.585 Euro und 14 % bzw. monatlich ab 640 Euro, der Mercedes EQC ab 60.121 Euro und 9 % bzw. ab 808 Euro im Monat oder der Mazda MX-30 ab 28.304 Euro und 20 % Neuwagen Rabatt (jeweils ohne den Bundesanteil am Umweltbonus) bzw. ab 128 Euro Monatsraten. Mit einer Finanzierung sichern Sie sich diese E-Autos zu kleinen monatlichen Raten – etwa mit unserem Autoleasing oder unserer Vario-Finanzierung ab 0,49 % effektiven Zinsen und ab 0 € Anzahlung; den Umweltbonus gibt es beim Leasing ebenso.

Fazit zum Audi Q4 e-tron Sportback Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Wie seinem Schwestermodell, dem SUV Q4 e-tron, gelingt es dem SUV-Coupé Q4 e-tron Sportback, die Vorzüge des neuen E-Baukastens von VW zu nutzen. Ein erstklassiges Platz- und Stauraumangebot geht einher mit einer exzellenten Dynamik. Letztere verdankt der Sportback dem Fahrwerk und dem elektrischen Antriebsstrang; besonders jenem mit zwei elektrischen Motoren. Beim Laden verfehlt der Q4 e-tron aber die Extraklasse. Bei MeinAuto.de stromert das vollelektrische E-SUV-Coupé ab 38.223 Euro – das sind gut 6.400 Euro bzw. 15 % günstiger als die UVP.

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