Audi A1 Sportback (2015): frischer Anstrich, neue Motoren – unveränderte Klasse?

Kaum drei Jahre hat es gedauert, bis der 2012 vorgestellt Audi A1 seine erste Modellpflege verabreicht bekam. Das 2015er-Facelift frischt aber nicht nur das Erscheinungsbild des kleinen Ingolstädters auf, sondern auch die Technik mitsamt den Motoren. Wie sich der runderneuerte A1 gegen die VW Polos, die Minis und die Opel Corsas schlägt, haben wir uns am Beispiel des viertürigen A1 Sportback angesehen. Im Mittelpunkt: die zwei neuen Dreizylinder.

Sportback: mehr Türen, mehr Platz, mehr Variabilität

audi a1 sportback 2015 testBevor wir uns aber ins Fahrvergnügen stürzen, wollen wir uns zunächst die Neuerungen an der Karosserie und im Innenraum ansehen. Bei der Karosserie sind das Grundkonzept und die Grundmaße dabei unverändert geblieben. Wie bisher misst der A1 in beiden, vollverzinkten Karosserievarianten 3,95 Meter in der Länge; und wie bisher hat der Sportback zwei Türen mehr als der A1 Zweitürer. Die zwei Extratüren im Fond tun dem kleinen Ingolstädter dabei nicht nur optisch gut, sie gehen auch mit zwei entscheidenden Vorteilen einher – und das weiterhin für einen Aufpreis von nur 850 Euro. Zum einen erleichtern sie den Zugang zur Rückbank, was bspw. das Montieren eines Kindersitzes ungemein erleichtert; und zum anderen wächst beim Sportback die hintere Sitzhöhe von 926 auf 937 Millimeter. Das mag auf dem Maßband nur ein kleiner Schritt sein, für die Kopffreiheit aber ist es ein signifikanter Sprung.

Ein weiterer Vorteil des A1 Sportback ist zudem seine größere Wandlungsfähigkeit: nur im Viertürer lässt sich die Rückbank bspw. geteilt umklappen (im Verhältnis 60:40). Zum praktischen Packesel fehlen dem Sportback aber weiterhin die entscheidenden Eigenschaften. Zwar kann er sich einer relativ niedrigen Ladekante rühmen (66 Zentimeter), bei 270 bis 920 Litern Gepäckraumvolumen ist mit dem flotten Einpacken jedoch rasch Schluss. Diesen Makel teilt sich der A1 zwar brüderlich mit den meisten anderen Kleinwagen, etwa dem VW Polo, der auch nicht mehr als 280 bis 952 Liter schafft, oder dem Mini, der 278 bis 941 Liter einpackt. Doch es geht auch anders: In den gleichlangen Skoda Fabia passen bspw. 330 bis 1.150 Liter und in den etwas längeren Opel Corsa 285 bis 1.090.

Audi-Prämiere: die Dreizylinder kommen

Im Kofferraum kann der A1 Sportback seinem Premium-Anspruch also nicht ganz gerecht werden, im Innenraum hingegen präsentiert sich der Audi unverändert makellos und hochwertig: makellos in der Verarbeitung und hochwertig in der Qualität. Darüber hinaus wurden die Ausstattungslinien mit neuen Namen belegt – sie heißen ab sofort „A1“, „A1 design“ respektive „A1 sport“ – und wieder auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Besonders profitiert hat davon das Infotainment-System, für das jetzt unter anderem auch die Module „Audi connect“ samt WLAN-Hotspot und SIM-Kartenleser (500 Euro) sowie das Paket „MMI Navigation plus“ (2.390 Euro) erhältlich sind.

Für uns ist es jetzt aber an der Zeit, den Halt der Sportsitze zu testen, die ab der „drive“-Ausstattung serienmäßig sind. Assistieren werden uns dabei die beiden Neuzugänge in der derzeit sechs Aggregate umfassenden A1-Motorenpalette, namentlich der Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 TFSI ultra und der Dreizylinder-Turbodiesel 1.4 TDI ultra. Als erster darf sich der 1.0 TFSI versuchen, der aus seinen drei Zylindern dank Turboaufladung und Direkteinspritzung 95 PS und – zwischen 1.500 und 3.000 U/min – 160 Nm Spitzendrehmoment herausholt. Das klingt zwar nicht nach viel, für einen Kleinwagen mit rund 1,1 Tonnen sollte die Kraft aber locker reichen. Und in der Tat, der A1 Sportback fährt sich mit dem Dreizylinder überraschend flott: 10,9 Sekunden brauchen wir bspw. für den 0-100-Sprint und erst bei 186 km/h geht dem 1.0 TFSI der Vortrieb aus. Dass er unter Volllast etwas heiser klingt, wollen wir dem kleinen Benziner gerne verzeihen, vor allem beim Blick auf die Benzinuhr. Die Norm notiert diesbezüglich nämlich nur 4,2 Liter (97 Gramm CO2) – und auch im Test kommen wir mit nur wenig mehr als 5 Litern aus.

Sportback-Handling: noch agiler, noch anpassungsfähiger

audi a1 sportback 2015 testNoch sparsamer allerdings arbeitet der zweite Debütant im Bunde, der 1.4 TDI ultra. Er produziert 90 PS bzw. 230 Nm Sitzendrehmoment und begnügt sich nach Norm sogar mit 3,4 Litern (89 Gramm CO2); im Test genehmigt sich der Dreizylinderdiesel 4,5 Litern. Die Fahrleistungen liegen dabei kaum hinter denen des 1.0 TFSI zurück, wie die Standardsprintzeit von 11,4 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h zeigen. Serienmäßig wird die Kraft der beiden Neulinge im Übrigen per Fünfgang-Getriebe übertragen, für 1.700 Euro extra können sie auch an die zackige 7-Stufen-Stronic gekoppelt werden.

Neue Extras gibt es indessen auch für das von Haus aus bereits sehr souverän agierende Fahrwerk des A1 Sportback, unter anderem adaptive Dämpfer mit zwei Kennlinien und den „drive-select“-Schalter mit drei verschiedenen Fahrmodi, die auch die Arbeitsweise der neuen, elektro-mechanischen Servolenkung den Agilitätswünschen anpassen.

Fazit: Mit der Modellpflege hat der A1 Sportback noch einmal an Klasse gewonnen: im Innenraum, beim Fahrverhalten und dank der neuen Dreizylinder auch in puncto Effizienz. Bei MeinAuto.de kostet der neue Audi A1 Sportback übrigens ab 15.809 Euro, also 13,8% bzw. fast 2.500 Euro weniger als beim Hersteller. Ihren ideale Sportback finden Sie am schnellsten mit unserem Audi Konfigurator.

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