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Peugeot e-208 GTi im Test

Wie viel Spaß macht der Kleinwagensportler als E-Auto?

Der Peugeot 208 ist älter als der VW Polo. Peugeot hat im Kleinwagengeschäft also mehr Erfahrung als VW. Der kleine Peugeot hieß einst 104, danach 205. Mit ihm wurde 1986 die Sportversion ʺGTi" eingeführt. Auch die aktuelle Reihe legt Peugeot als ʺGTi"-Version auf. Wir haben den rein elektrischen Peugeot e-208 GTi zu Gast. Er hat den aufgedrehten Renault 5, i.e. den Alpine A290, den Mini JCW und den Abarth 500e im Rückspiegel.

Peugeot e-208 GTi Frontansicht seitlich
© Peugeot
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CarCoach-Schnellcheck

Peugeot e-208 GTi

Stärken:

  • eindrucksvoller Kleinwagensportler
  • der 280 PS E-Motor aus Frankreich
  • Fahrdynamik & Sitzkomfort vorne
  • praktisch vollausgestattet
  • gute Kleinwagen-Reichweite

Schwächen:

  • Preis eines Premium-Kompakten
  • enges Fond, umständliche Bedienung
"Wie viel Spaß macht der Peugeot e-208 GTi als E-Auto? Viel, sehr viel würde ich sagen."

zum CarCoach-Fazit

Peugeot e-208 GTi Frontal
© Peugeot
▶ Karosserie & Design

Liegt und fliegt tief, sieht gut aus und hinterlässt einen Eindruck

Der Peugeot 208 gleitet seit der zweiten Generation rein elektrisch durchs Land; sie wurde 2019 eingeführt. Nach dem elektrischen Debüt war es nur eine Frage der Zeit, bis der e-208 und die Sportversion ʺGTi" aneinandergeraten. Der ansatzlose Antritt der E-Maschine ist für einen Sportwagen prädestiniert – auch wenn wir anders, mit dem markigen Spruch der Verbrenner, sozialisiert wurden.

Der Peugeot e-208 GTi will die Tradition des 205 GTI und seiner Nachfolger jedoch nicht auslöschen – er will sie fortführen. Was gehört zu dieser Tradition? Laut Peugeot viel Leistung und Fahrspaß, aber auch ein sportliches und zugleich dezentes Design. Hier knüpft der elektrische ʺGran Turismo Injection" an. Ausgesprochen sportlich wirkt er allein schon durch seine um 30 Millimeter tiefer gelegte Karosserie.

Dementsprechend baut der e-208 GTi mit 1,40 Metern auch drei Zentimeter tiefer als der gewöhnlich e-208. Mit 4,06 bzw. 1,75 Metern ist er aber gleich lang und breit. Der Sportwagen-Wicht lebt jedoch auf größerem Fuß: dank der 18 Zoll großen Leichtmetallrädern und ihrer einprägsamen Aussparungen. Sie haben wie so Vieles beim ʺGTi" neben der ästhetischen auch eine funktionale Aufgabe. Sie kühlen die Bremsen besser.

Auch bei den Voll-LED-Scheinwerfern – mit ihren in den Stoßfänger eingearbeiteten ʺDrei-Krallen"-Tagfahrlichtern – beobachten wir diese Zweigleisigkeit. Ihr Motto heißt ʺsehen und gesehen werden". Die breiten Kotflügel indes sind notwendig, um die breitere Spur zu kaschieren. Durch die roten Akzentlinien werden sie zum sportlichen Dekor. Und wo ist der e-208 GTI dezent? Am Heck, beim schwarz getönten Diffusor, der die Aerodynamik fördert.

▶ Innenraum & Ausstattung

Vorne sehr geräumig und mit viel sportlichem Sitzkomfort

Die ästhetische Spur der Tradition haben wir bis zu ihrem Ende verfolgt. Damit können wir die nächste ʺGTi"-Tradition aufgreifen: die Vielseitigkeit. Ist auch sie im e-208 GTi zu finden? Wir würden sagen: Ja, in einem für die Kleinwagenklasse zu erwartendem Ausmaß – mehr aber nicht. Vorne bietet uns der sportliche Kleinwagen keine sportlich knappen, sondern ausgedehnte Bewegungsspielräume.

Selbst mit einer Größe von gut 1,90 Metern hat man keine Probleme, in den Sportsitzen eine bequeme Position zu finden. Dabei ist es zweifellos von Vorteil, dass die Sitze fest gepolstert sind – und sich an unsere Hüften und Lenden anschmiegen. Die Kopfstützen sind voll integriert, die Sitze selbst beheizbar; und die Wangen so konstruiert, dass die uns auch bei sportlicher Gangart in Position halten.

Cockpit als tiefroter, sportlicher Kommandostand – Fond als enger Nebenschauplatz

Bei der dominierenden Farbtonart ist die Position des Peugeot e-208 GTi hingegen nicht viel- sondern einseitig. Erlaubt ist nur das ikonische Rot des Ur-GTi. Komplett in ihm erstrahlt der Fußraum samt seiner dicken Fußmatten. Die Zierleisten am Armaturenbrett, die Ziernähte der ʺAlcantara"-Bezüge, die ʺGTi"-Embleme und die Sicherheitsgurte sind ebenfalls in Rot gehalten. Das Fond ist, in Kleinwagen allgemein und im e-208 GTi speziell, indessen ein Nebenschauplatz.

Genug Platz gibt es auf der Rückbank für Fahrgäste, die höchstens gut 1,75 Meter groß sind. Größere Insassen stoßen mit den Knien an den Vordersitzen an. Außerdem lässt sich der Rückraum auch nicht großartig anpassen. Die Lehnen bestehen aus zwei ungleich großen Teilen, die sich separat umklappen lassen. Eine Durchreiche für sperriges Ladegut fehlt im Sortiment.

Serienmäßig voll ausgestattet mit zwei Displays, Navi & Klimaautomatik

Das Umklappen der Lehnen erweitert den Kofferraum des Peugeot e-208 GTi von 309 auf 1.118 Liter. Mit den konventionellen Verbrennungsmotoren nimmt der kleine Peugeot 352 bis 1.163 Liter mit. Und die Herausforderer? Der 3,99 Meter lange Alpine A290 verstaut 326 bis 1.106 Liter ein; der 3,67 Meter lange Abarth 500 seines Zeichens 185 bis 550. So gesehen, stellt sich der sportliche Mini als Praktiker geschickt an.

Die innen beinahe 20 Zentimeter tiefe Ladekante ist jedoch weniger praktisch; die äußere mit knapp 70 Zentimeter schon eher. Trotzdem. Die Tradition der Vielseitigkeit hält der e-208 GTi beim Platz und Stauraum nur eingeschränkt hoch. Hinsichtlich der Ausstattung und Digitalisierung bietet Peugeot aber alles auf, was das 208-Sortiment hergibt. Serie ist das ʺi-Connect Advanced"-Infotainment, ergänzt um das vernetzte ʺTomTom"-Navi und eine schlaue Spracherkennung.

Das Digitalinstrument und der Touchscreen messen übersichtliche 10 Zoll; die Menüs des letzteren verursachen uns allerdings einige Umstände. Das kabellose Laden und Koppeln der Smartphones geht im Gegensatz dazu ohne Reibereien über die Bühne. Auch die Schnellwahl und die Lautstärke-Einstellung erweisen sich dank der haptischen Tasten und Drehregler als eine leichte Übung.

Peugeot e-208 GTi Front Nahaufnahme
© Peugeot
▶ Motor & Antrieb

“M4+”-Antriebsstrang “fabrique en France” mit 280 elektrischen Pferdestärken

Die wichtigste Übung steht dem Peugeot e-208 GTi im Test jedoch noch bevor. Er muss seine sportlichen Fahreigenschaften unter Beweis stellen. Eine Grundvoraussetzung ist dafür, dass er sportlich schnell vom Fleck, in Schwung kommt. Diese Aufgabe vertraut Peugeot der jüngsten Generation des ganz in Frankreich gefertigten E-Antriebsstrang an. Der Elektromotor ʺM4+" des e208 GTi leistet 280 PS und 345 Nm – beinahe die doppelte Leistung des e-208-Topmotors (Energieverbrauch (kombiniert) aktuell noch keine Angaben).

Mit dieser Leistung, so scheint es, hält der e-208 GTi auch die zwei großen Herausforderer von Alpine und Mini locker auf Abstand. Der A290 kann maximal 218 PS und 300 Nm aufbieten; das reicht für einen 0-100-Sprint in 6,4 Sekunden und maximal 170 km/h. Der Mini Electric JCW kommt ihm mit seinen 258 PS und 5,9 Sekunden um einiges näher. Der Peugeot zieht aus dem Stand in 5,7 Sekunden auf Tempo 100 davon; abgeregelt wird er bei 180 km/h – der Mini erst bei 200 km/h.

Peugeot e-208 GTi Reifen
© Peugeot
▶ Komfort & Fahrgefühl

Dynamischer Sportler mit gutem Komfort – kein Ausdauer-Athlet, aber eine ähnliche Reichweite wie die Konkurrenz

Eingebremst wird der Peugeot e-208 GTi außerdem von der Kapazität der Batterie. Der ebenfalls in Frankreich produzierte NMC-Akku speichert 54 kWh; nutzbar sind davon 51 kWh. Mit dieser Energie kommt der elektrische Kleinwagen-Sportler von Peugeot, laut Norm, rund 350 Kilometer. Real, das suggeriert der Test, sind es eher etwas mehr als 300: je nachdem wie lange wir voll auf dem E-Pedal stehen. Die Reichweite des e-208 GTi gleicht damit jener des Alpine A290 und des Mini JCW.

Der herkömmliche e-208 kommt mit dem gleichen Akku gut 400 Kilometer. Anders gesagt: Die Leistung hat wie zu erwarten ihren Preis. Sie hat aber auch ihre angenehme Seite, namentlich den Fahrspaß. Den steigert im Peugeot u.a. ein im Getriebe verbautes Sperrdifferenzial. Es verbesserte die Stabilität in der Kurve – zusätzlich zur vorne um 27 und hinten um 56 Millimeter verbreiterten Spur.

Durch die hydraulischen Anschläge der Stoßdämpfer bietet das Fahrwerk aber auch genügend Federungskomfort für die Alltagsfahrten. Womit wir wieder bei der Tradition der Vielseitigkeit wären. Das Fahrwerk folgt dieser Tradition, die elektrische Reichweite kommt aus der traditionellen Spur. Denn beim Nachladen ist der sportliche Stromer kein Sprinter. Er lädt den Akku per Gleichstrom mit 100 kW, sprich in 30 Minuten.

Immer gut gebrauchen kann man, im Alltag wie auf der Rennstrecke, leistungsstarke Bremsen. Der Peugeot e-208 GTi hat sie: in Gestalt einer 4-Kolben Bremsanlage, die vorne auf 355 Millimeter große Scheiben eindrückt. Die Fahrassistenzsysteme – von der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage bis zum Spurpositionierungs-Assistenten – kann man im Sport-Modus abschalten. Das kostet dem Peugeot jedoch nicht den fünften Stern im Euro-NCAP-Test; sondern der mäßige Fußgängerschutz.

Peugeot e-208 GTi Heckansicht seitlich
© Peugeot
▶ Kosten

Ein stolzer Preis

Und was kostet der Peugeot e-208 GTi? In seinem Segment ist er der teuerste der kleinen Elektro-Sportler. Mit einem Startpreis von über 40.000 Euro liegt er merklich über den Einstiegspreisen der direkten Konkurrenz – der Alpine A290, des Abarth 500e und des Mini John Cooper Works Electric 3-Türer beginnen knapp darunter.

Peugeot e-208 GTi Heckansicht
© Peugeot
CarCoach-Fazit - David Autoschlüssel

Fazit

Der Peugeot e-208 GTi überzeugt als besonders fahraktiver Elektro-Kleinwagen mit 280 PS, sportlichem Design, hoher Serienausstattung und ausgewogenem Fahrwerk; Reichweite und Ladeleistung sind solide, kleine Einschränkungen gibt es beim Fondplatz und der Navi-Bedienung. Die richtige Wahl für alle, die maximalen Fahrspaß im Alltag suchen und bereit sind, für einen sportlichen Elektro-Kleinwagen auf Premiumniveau etwas mehr zu bezahlen.

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