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Höher sitzen, den Überblick behalten und überall durchkommen. Das SUV-Segment (Sport Utility Vehicles) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mit dem Opel Mokka wagt sich das Rüsselsheimer Unternehmen nun als erster deutscher Autohersteller in das SUV B-Segment vor. Basierend auf der Technik des Opel Corsa ist das Ende 2012 startende Mokka-Modell ein kleines City-SUV, mit dem der Konzern versucht, die Stärken der traditionellen Geländelimousinen auf ein zeitgemäß-kompaktes Format zu komprimieren.
Bequem unterwegs mit Beinfreiheit und Gesundheitssitzen
Der Opel Mokka ist für einen Kundenkreis mit aktivem Lebensstil und gehobenen Ansprüchen gedacht. Im Innenraum bietet der Fünftürer wie auch der Opel Corsa Platz für fünf Personen. Diese haben im kleinen SUV jedoch etwas mehr Beinfreiheit. Um die Sicherheit der Insassen kümmern sich das serienmäßig enthaltene ESP sowie zahlreiche Airbags vorne und hinten. Für Fahrer und Beifahrer gibt es optional ergonomisch geformte Sitze, die von Gesundheitsexperten der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ zertifiziert wurden. Des Weiteren kann man den Opel Mokka mit den gängigen Fahrassistenzsystemen ausstatten. Eine Rückfahrkamera, der Spurassistent oder ein Kollisionswarner sind nur einige Beispiele.
Robuster Stadtwagen mit erstaunlichem Ladevolumen
Überraschen kann der Opel Mokka bei einer Länge von 4,28 Metern insbesondere durch seinen großen Laderaum mit bis zu 1.327 Litern Fassungsvermögen. Diese Funktionalität eines kompakten Stadtwagens verbindet der Mokka mit den Vorteilen der SUV-Modelle. Die hohe und komfortable Sitzposition ermöglicht einen guten Überblick und das gewünschte Abenteuergefühl der größeren Geländewagen. 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Unterfahrschutz an Front und Heck sowie das höher gelegte Fahrwerk sorgen zudem für die nötige Robustheit. Der optional wählbare Allradantrieb komplettiert das SUV-Paket des Opel Mokka.
Die Erweiterung des SUV-Segments: Der Konkurrenzkampf ist eröffnet
Mit dem Mokka geht Opel im SUV-Segment dem Trend hin zu kleineren Fahrzeugen nach. Inwieweit sich die Funktionalität des kompakten SUV B-Modells bewähren wird, bleibt abzuwarten. Für Liebhaber von Geländelimousinen, die in der Stadt wohnen und mit ihrem Wagen auch Einkäufe erledigen möchten, ist der Opel Mokka eine echte Alternative zum größeren SUV-Modell Opel Antara. Als City-Flitzer erfüllt der Mokka in jedem Fall seinen Zweck. Aber auch die Konkurrenz hat die Lücke der kleineren SUV-Modelle erkannt. Neben dem Up-Cross von Volkswagen drängen auch die anderen deutschen Konzerne auf den neu erschlossenen Markt. BMW verfügt über die Tochter Mini mit dem Countryman bereits über ein SUV-ähnliches Modell. Mercedes plant angeblich eine SUV-Variante der neuen A-Klasse und auch Audi hat mit dem Q1 eine kleinere Geländelimousine im Angebot. Und auch aus dem Ausland drängelt sich mit dem Nissan Juke, dem Urban Cruiser von Toyota sowie dem Skoda Yeti massig Konkurrenz in die neue Marktnische.
Über die Konkurrenzfähigkeit des Opel Mokka wird vor allem der Preis entscheiden. Zu diesem hat der Konzern bisher keine offiziellen Angaben gemacht. Die Basisversion dürfte jedoch ab einem Preis von ca. 18.000 Euro erhältlich sein.