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Smart #1 (Test 2022): Ein neuer Smart für neue Zeiten

Ein umweltfreundliches Auto, so klein und günstig wie die einst angesagte Smart-Watch: Aus dieser Grundidee sind Anfang der 1990er die Smart-Modelle entsprungen – ein Zweitürer, ein Viertürer und ein Cabrio. Als Smart EQ fortwo und Smart EQ fortwo cabrio begeistert das Konzept bis heute. Doch die Zeiten ändern sich. Smarts Antwort heißt #1 – ein knapp 4,30 Meter langes, elektrisches Mini-SUV. Ein Testbericht.

Inhalt


  1. Stärken und Schwächen im Schnellcheck
  2. Technische Daten
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Fazit

Smart #1

© Smart

Der Smart #1 im Schnellcheck


Stärken

  1. innovatives Design
  2. enormer Antritt
  3. Heck- oder Allradantrieb
  4. stylischer Innenraum

Schwächen

  1. Startpreis über 40.000 Euro
  2. teils umständliche Bedienung

Smart #1

© Smart

Mini-E-SUV als Co-Produktion von Geely und Mercedes-Benz

Welche Rolle der neue Smart in der neuen Ära der Mobilität spielen will, zeigt er selbstbewusst mit seinem Namen. Der Smart #1, gesprochen “Hashtag One”, will die Nummer eins sein. Freilich lässt sich die Bezeichnung auch anders interpretieren. Der #1 ist nur das erste von vielen weiteren neuen Smart-Modellen. In China, dem Herkunftsort des Smart #1, ist bereits ein zweites Modell auf dem Markt: der etwas längere #3. Weshalb aber in China? Weil der chinesische Hersteller Geely – ihm gehören auch Volvo und dessen Tochter Polestar – die technische Basis für den Smart #1 beisteuert.

Fürs Design zeichnet die Mutter Mercedes-Benz verantwortlich. – und die ist vom Ergebnis höchst angetan. Ob wir hier tatsächlich das Resultat “grenzenloser Inspiration und unendlicher Innovationsmöglichkeiten” sehen, bleibe dahingestellt. Uns gefällt, was wir sehen. Vor allem die Front und das Heck fallen mit ihren eigenwilligen, durchgängigen Lichtsignaturen auf. Allerdings wimmelt es im Segment der Mini-Crossover vor ausgefallenen Typen und innovativen Gestalten: vom Citroen C3 Aircross bis zum VW T-Cross.

Smart #1

© Smart

Leistungsfähiger als alle andere Elektro-SUVs der Klasse

Der neue Smart #1 muss seine Ambition vornehmlich gegen die batterieelektrischen Vertreter der Mini-SUV-Zunft durchsetzen: gegen einen Kia Niro EV, einen Hyundai Kona Elektro, aber auch einen Opel Mokka e oder einen Dacia Spring. Wer sich durchsetzen will, braucht Durchsetzungsvermögen, Kraft – und die hat der Smart #1 im Übermaß. In der Auswahl sind zwei Antriebsvarianten: eine mit Heck- und eine mit Allradantrieb. Im Smart #1 Pro+, Premium und Launch Edition ist – an der Hinterachse – eine 200 kW, sprich 272 PS, und 343 Nm starke Permanent-Synchronmaschine am Werk.

Im Smart #1 Brabus kommt an der Vorderachse eine zweite mit 115 kW, i.e. 156 PS, und 200 Nm hinzu – summa summarum ergibt das eine Systemleistung von 315 kW bzw. 428 PS und 543 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP [RWD/AWD]: 16,7-17,0/17,9 kWh auf 100 km, 161 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+++). Kurzum: Da fließt reichlich Strom in den Wicklungen und Spulen – mehr als in jedem anderen SUV der Klasse. Die Modelle der Hyundai-Group begnügen sich mit 204 PS, der Mokka-e sogar mit 136.

Smart #1

© Smart

Smart #1 Brabus in unter 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Der neue Smart #1 ist massig Leistung gesegnet – doch bringt er sie auch auf die Straße? Ohne zu zögern. Treten wir das E-Pedal durch, folgt praktisch verzögerungsfrei die Antwort der E-Maschine bzw. E-Maschinen. Die Modelle mit dem Heckmotor spurten aus dem Stand in 6,7 Sekunden auf Tempo 100. Der Smart #1 Brabus sprintet mit seinen zwei Motoren und 428 PS sogar in weniger als 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h – der Antritt eines Sportwagens; Da wird selbst der Mini Cooper SE ganz blass vor Neid. Vergnügen dürfen sich alle “Smart #1”- Modelle bis Tempo 180.

Diese Leistung ist im Segment einzigartig – und sie weicht diametral von der bisherigen Ausrichtung der Smart-Modelle ab. Beim elektrischen City-Flitzer setzt Smart die Leistung äußerst sparsam ein: 87 PS, mehr hat der EQ fortwo nicht zu bieten. Fundamental ist der Unterschied auch bei der Kapazität der Batterie – und folglich der Reichweite. Der Akku des Smart EQ fortwo speichert keine 17 kWh – damit schafft er kaum 130 Kilo am Stück. Im Unterboden des Smart #1 steckt eine NMC-Lithium-Ionen-Akku. Die Lithium-Ionen werden auf der Pluspol-Seite von einem Gemisch aus Nickel, Mangan und Cobalt gespeichert.

Smart #1

© Smart

Neuer Smart stößt in neue Smart-Reichweiten-Regionen vor

Die Kapazität des Akkus liegt bei allen vier Modellen bei stolzen 66 kWh – ab 2024 soll es zusätzlich einen kleineren, günstigeren Akku mit 48 kWh geben. Die Energiemenge im aktuellen Akku reicht laut WLTP-Norm für 400 bis 440 Kilometer, real sind es um die 350 bis 400. Am geringsten ist die Reichweite logischerweise beim “Brabus”-Modell mit AWD; beim Basismodell “Pro+” ist sie überraschenderweise kaum größer. Die Erklärung. Nur in den beiden anderen Varianten arbeitet die Steuerungselektronik mit Siliziumkarbid-Halbleitern.

Sie verhelfen dem “Premium”- und “Launch Edition”-Modell zu einer noch besseren Effizienz. Bei einem Verbrauch um die 20 kWh kann man aber so oder so nicht klagen – insbesondere in Anbetracht der gebotenen Leistung. Mit guten Leistungen punktet der Smart #1 schließlich auch beim Laden. An Gleichstrom-Schnellladesäulen liegen maximal 150 kW an; sie laden den Akku in weniger als 30 Minuten. Wechselstrom wird vom Basismodell mit bis zu 7,4 kW durchs Kabel gepresst; vom Rest mit bis zu 22 kW. Das ergibt Ladezeiten von gut 7 bzw. weniger als 3 Stunden.

Smart #1

© Smart

Smart #1 mit 4,27 Meter der mit Abstand größte Smart der Geschichte

Der Smart #1 bricht jedoch nicht nur beim Antrieb und der Reichweite mit seiner Vergangenheit, sondern auch formal. Der Smart fortwo ist sowohl als Coupe wie als Cabrio keine 2,8 Meter lang – der bis 2021 gebaute Smart forfour war gut einen Meter länger und für bis zu vier Personen zugelassen. Der Smart #1 ist kein Vergleich: Mit 4,27 Metern ist einen halben Meter länger als der Viertürer; mit einer Höhe von 1,64 Meter rund 10 Zentimeter höher. Der Radstand misst 2,75 Meter – die Gesamtlänge des Smart fortwo ist kürzer.

Die Platzverhältnisse im neuen Smart-SUV sind deshalb auch ungewöhnlich großzügig – und offiziell für bis zu 5 Personen ausreichend. Auf Kurzstrecken ist das selbst im Alltag möglich, auf längeren Fahrten reist man zu viert bequem und mit reichlich Spielraum für die Beine. Praktisch und flexibel ist der #1 auch. Die Rückbank ist längs verschiebbar, die Lehen zweigeteilt umklappbar. Der Stauraum fasst 323 bis 976 Liter im “Pro+”-Modell; in allen anderen 313. Zum Vergleich: Der Mokka-e verstaut 310, der Kona Elektro 332 Liter.

Smart #1

© Renault

Großer Kofferraum, stylisher Innenraum – vereinzelte Bedienrätsel

Praktisch ist im Smart #1 der zusätzliche Kofferraum vorne: der Frunk. Er fasst 15 Liter, d.h. er ist groß genug, um den üblichen Ladekabelsalat aufzunehmen. Damit ist er beim Laden sofort griffbereit. Diese Qualität vermissen wir im Cockpit ein wenig. Das ist ultramodern eingerichtet: mit einem winzigen digitalen Kombiinstrument, dafür einem umso mächtigeren zentrale Touchscreen. Das gesamte Armaturenbrett ist durchgestylt und, Tasten finden wir kaum noch. So schön aufgeräumt das auch sein mag – bis ins letzte durchdacht sind diese modernen Bedienkonzepte selten.

Der neue Smart #1 ist leider keine Ausnahme. Gewisse Lichtfunktionen, die Position der Spiegel oder die Leichtgängigkeit der Lenkung müssen wir zuerst in einem Untermenü ausfindig machen: erst dann können wir sie übers Lenkrad einstellen – das ist so, als müsste man sich die Schuhe anziehen, um sich über das Smartphone am Kopf kratzen zu können. In puncto Bedienung ist der Smart #1 damit nicht die Nummer eins, aber in guter Gesellschaft eines VW ID.3 etc. Beim Preis spiel das Mini-Crossover wieder vorne mit. Los geht es ab 41.490 Euro, in etwa 40.000 Euro über dem Opel Mokka-e.

Technische Daten des Smart #1


PS-Anzahl: 272 bis 428 PS
kW-Anzahl: 200 bis 315 kW
Antriebsart: Heckantrieb
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert nach WLTP): 16,7 bis 17,9 kWh/100 km
CO₂-Emission 0 g/km
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 41.490 Euro
Stand der Daten: 08.12.2022

Konkurrenzmodelle


Kleinwagen-SUVs wie der neue Smart gehören in unserem Autohaus online zum Standard-Repertoire. Unter unseren Neuwagen mit Bestpreisen gehören u.a.: der Peugeot 2008 Elektro ab 34.904 Euro und 10 %, der Kia Niro EV ab 42.051 Euro und 14 %; oder der Opel Mokka-e ab 32.169 Euro und 16 % Neuwagenrabatt. Leistungsstark und nachhaltig ist auch unsere Finanzierung, z.B. unser Autoleasing ab 1,9 % und null Euro Anzahlung.

Unser Fazit zum Smart #1


MeinAuto.de-Redakteur: Norbert Auer | 08.12.2022
Bislang waren die Smart-Modelle “micro”, der neue Smart #1 ist das erste Mini-SUV – und was für eines. Mitreißen kann uns das knapp 4,30 Meter lange Crossover insbesondere mit seinem batterieelektrischen Antrieb; im “Brabus”-Modell mit zwei Motoren – außerdem seinem Exterieur- und Interieur. Die Ladeleistung und das Platzangebot gefallen ebenso – die Bedienung und der Preis weniger. Bei MeinAuto.de startet das erste Smart-SUV in Kürze – wie gewohnt mit kräftigen Rabatten auf den üblichen Listenpreis.

     
5 von 5 Punkten



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