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Alternativen zum Mercedes Sprinter im Test: VW Cafter, Renault Master oder das PSA-Trio Ducato, Jumper und Boxer?

Wenn sich die Großen treffen, dann geht es gern hoch her. Bei den großen Kleintransportern gilt das im wörtlichen wie sprichwörtlichen Sinn. Die großen Kasten von Renault, VW, Citroen, Fiat und Peugeot ragen teils fast drei Meter in die Höhe. Doch reicht das, um den Mercedes Sprinter zu übertrumpfen? Um das herauszufinden, stellen wir die großen LCVs im Test einander gegenüber.

© Mercedes

Mercedes Sprinter: Der Ausgangspunkt und die erste Alternative

Wer eine Alternative sucht, bewegt sich nicht im leeren Raum. Wenn man weiß, wo man genau steht, fällt die Suche um einiges leichter. Auf unseren Test umgemünzt: Bevor wir starten, müssen wir unsere Position bestimmen bzw. erfragen, was kann der Mercedes Sprinter, was zeichnet ihn aus? Wer bereits mit dem großen Kleintransporter der Stuttgarter zu tun hatte, wird es ahnen. Die Antwort wäre wesentlich einfacher, würden wir fragen: Was kann er nicht? Der Sprinter ist im Reich der LCVs ein Tausendsassa. Eines aber ist der 2018 neu aufgelegte Mercedes-Transporter gewiss nicht, wendig und agil. Bei einer Länge zwischen 5,27 und 7,37 Metern und einer Höhe von 2,36 bis 2,8 Metern ist das natürlich kein Wunder.

Die Größe der Mercedes Sprinter hat freilich auch ihr Gutes, etwa beim Transport von Gütern: im Kastenwagen, Pritschenfahrzeug oder im Fahrgestell-Modell; als Tourer befördert der Sprinter Personen. Insgesamt stehen gut 1.700 Varianten zur Wahl. Wenn wir uns den KaWa genauer ansehen, entdecken wir: Er kann Güter im Ausmaß von 7,8 bis 17 m³ auf drei bis fünf Euro-Paletten ausliefern. Die maximale Nutzlast beträgt rund 1,1 Tonnen, die Ladekante liegt auf rund 57 Zentimetern. Wer schwerere Aufträge bewältigen muss, kann den Sprinter auch als Lkw zulassen: und mit dem 5,5-Tonner bis zu 3,1 Tonnen transportieren.
Dass man mit diesen Lasten auch tatsächlich vorankommt, dafür sorgt ein 2,1 Liter großer, turbogeladener Vierzylinder-Common-Rail-Diesel: in drei Leistungsstufen von 116 bis 163 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,1-10,3 Liter auf 100 km, 181-271 g/km CO2). Seit 2020 bietet Mercedes zusätzlich den eSprinter an: eine Variante mit einem 85 kW starken E-Motor, einer Batteriekapazität von 35 oder 47 kWh – und einer Reichweite von maximal rund 170 Kilometern (NEFZ).

© Volkswagen

VW Crafter und Renault Master: die ersten Herausforderer?

Damit wäre die Position, die Ausgangslage geklärt. Die Suche nach möglichen Alternativen kann starten. Bei den Pkws fallen die Marken Mercedes und VW selten in einem Atemzug: der eine Hersteller produziert Premium Modelle der andere Volkswagen. Bei den Nutzfahrzeugen fehlen derlei Standesdünkel. Der VW Crafter gehört derselben Kaste an wie der Mercedes Sprinter: ob als Kastenwagen, als Pritschenfahrzeug, als Fahrgestell-Modell, als Kipper oder als Kombi – in der ersten Generation waren die beiden technisch sogar eng verwandt.
Seit 2017 ist der große Kleintransporter der Wolfsburger in der zweiten, eigenständig entwickelten Generation im Einsatz: mit einer Länge von 5,9 bis 7,4 Metern. Im Laderaum des Kastenwagens verschwinden 9,3 bis 18,4 m³ respektive 4 bis 6 Euro-Paletten. Die Modellen mit Pkw-Zulassung tragen eine Nutzlast zwischen 1 und 1,5 Tonnen – der VW schafft also etwas mehr als der Sprinter. Als Lkw darf der Crafter sogar bis zu 5 Tonnen wiegen; und bis zu 2,6 Tonnen transportieren: in dieser Beziehung ist ihm der Sprinter überlegen.

Bei den konventionellen Motoren setzt VW wie Mercedes auf Vierzylinder-Turbodiesel: konkret auf den 2.0 TDI mit 102 bis 177 PS und mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder teils einer Achtgang-Wandlerautomatik (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,2 – 9,4 Liter auf 100 km, 187-247 g/km CO2). Angetrieben werden meist die Vorderräder: bei den tragfähigen Modelle verbaut VW einen Heck- oder Allradantrieb.
Alternativ zu den Dieselmotoren kann der Crafter seit 2018 auch rein batterieelektrisch angetrieben werden. Der e-Crafter tritt mit 136 PS und einer 36 kWh großen Batterie an; mit einer Akkufüllung schafft er laut NEFZ-Norm rund 170 Kilometer.

Als nächste Alternative tritt der Renault Master in Erscheinung. Er ist in der jüngsten Baureihe, der dritten, schon um einiges älter: er kam 2010 auf den Markt. Dank zweier großer Modellpflegen, 2015 und 2019, ist er technisch aber auf dem Laufenden geblieben. Was die Abmessungen und die Lademaßzahlen betrifft, kann der Renault nur bedingt mit dem Mercedes- und VW-Transporter mithalten. Der Kastenwagen der Franzosen ist je nach Varianten zwischen 5,05 und 6,85 Meter lang und 2,31 bis 2,82 Meter hoch. Das Laderaumvolumen beträgt zwischen 7,8 und 17 m³. Bei einem Gesamtgewicht von 2,8 bis 4,5 Tonnen kann er zwischen 700 und 2.300 Kilo Nutzlast transportieren.

Die zweite Modellpflege 2019 brachte neben moderneren Infotainment- und Assistenzsystemen auch bessere, vor allem sauberere Motoren. Renault vertraut wie die Konkurrenten auf die Kraft des Dieselkraftstoffs. Drei Varianten des Vierzylinder-Turbodiesels 2,3 l dCi treiben den Master mit einer Leistung zwischen 135 bis 180 PS an (Kraftstoffverbrauch kombiniert: k.A). Als Option zum manuellen Getriebe verbaut Renault ein Automatikgetriebe (6-Gang-Quickschift); u.a. im Modell mit Heckantrieb.
Eine batterieelektrisch angetriebene Version des Master, den Master Z.E., wurde bereits 2017 ins Portfolio aufgenommen. Der Elektromotor leistet 75 PS und schafft mit seiner 33 kWh großen Batterie 192 Kilometer (NEFZ).

© Renault

Peugeot Boxer, Fiat Ducato und Citroen Jumper: die Alternativen des PSA-Konzerns

Bisher haben sich die Alternativen als Einzelkämpfer vorgestellt. Der Peugeot Boxer, der Citroen Jumper und der Fiat Ducato treten hingegen als Trio auf. Die drei Transporter aus dem PSA-Konzern sind technisch praktisch baugleich. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Ausstattung und den angebotenen Varianten.
Das Leitmodell des Trios ist sicherlich der Fiat Ducato, der bereits 1982 debütierte. Die aktuelle, dritte Generation hat ebenfalls bereits einige Jahre bzw. Kilometer auf dem Tacho. Der Marktstart fiel ins Jahr 2006, seither hat der Ducato vier Überarbeitungen erhalten – zuletzt 2020.

Der Fiat Ducato wird – wie seine Kollegen von Peugeot und Citroen – in verschiedenen Karosserievarianten angeboten: vom Pritschenwagen bis zum Kleinbus. Die wichtigste Bauform ist der Kastenwagen, der in vier Längen und drei verschiedenen Höhen produziert wird. In der Länge misst er zwischen 4,96 bis 6,36 Meter, in der Höhe 225 bis 278 Zentimeter. Bei einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von knapp 4,3 Tonnen transportiert er bis zu 2,2 Tonnen – etwas weniger als der Sprinter und der Crafter. Beim Laderaumvolumen hält der Ducato mit 8 bis 17 m³ indes gut mit.

Das gilt auch für die Antriebe. Seit 2020 läuft unter der Haube ein neuer Vierzylinder-Turbodiesel, der 2,3 Multijet mit 120 bis 180 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,2-8,0 Liter auf 100 km und 192-210 g/km CO2). Er ist besonders sauber und sparsam – insbesondere mit der optionalen 9-Gang Wandlerautomatik.
Seit Kurzem ist Fiat’s größter Transporter auch als Elektro-Modell erhältlich. Der e-Ducato leistet 122 PS und fährt – dank einer Batteriekapazität von 47 kWh oder 79 kWh – 235 bis 370 Kilometer weit (NEFZ); der e-Boxer und bald auch der e-Jumper sind mit ähnlichen Reichweiten gesegnet.

Doch welcher der fünf ist nun eine, welcher die beste Alternative? Für eine verbindliche Antwort sind die Einsatzzwecke zu verschieden. Nur eines ist ziemlich sicher. Am Ende ist es meist eine Frage des Preises.

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© Peugeot, Citroen, Fiat / Collage: MeinAuto.de

Fazit zum Mercedes Sprinter Alternativen-Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Mercedes Sprinter ist unter den großen Kleintransportern eine fixe Größe. Er ist vielseitig, praktisch, technisch besonders versiert – und transportiert auch schwere Lasten. Im Segment aber finden sich durchaus ebenbürtige Alternativen. Unter denen sticht der VW Crafter hervor. Er ist ebenso variantenreich und versiert wie der Mercedes; mit seinen Transportfähigkeiten ist er dem Sprinter teils sogar überlegen. Preislich siedelt er sich in einer ähnlichen Region an.

Das Trio aus dem PSA-Konzern bietet sich nicht zuletzt als unschlagbar günstige Alternative an. Technisch bewegen sich die drei verständlicherweise nicht ganz auf dem Niveau des Stuttgarters. Bei den praktischen Eigenschaften muss man indessen keine Qualitätseinbußen hinnehmen. Besonders gelungen sind bei den PSA-Modellen die neuen Elektro-Varianten.
Der Renault Master liegt schließlich zwischen dem Mercedes-/VW-Duo und dem Trio des PSA-Konzerns: preislich wie in Bezug auf seine technischen und praktischen Qualitäten. Für nicht wenige wird er hier in die goldene Mitte treffen.

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