Mazda MX-5 Roadster Sakura Sondermodell im Test (2018): Wenn in Japan die Kirschen blühen …

Durch die Roadster-Spielart des Mazda MX-5 weht 2018 ein zarter Hauch der Veränderung. Frische Farben, ein aufgewertetes Interieur und vereinzelte technische Aufbesserungen zieren das Cabrio aus Fuchū. Andere würden diese Neuerungen vielleicht als Modellpflege titulieren – die Japaner sind zurückhaltender: mit gutem Grund. Das Rampenlicht gehört so exklusiv dem frischgebackenen Sondermodell „Sakura“. Was der Scheinwerfer im Detail offenbart, erfahren Sie in unserem Testbericht:

MX-5 Sakura: Kontraste als Stilmittel

mazda-mx-5-sakura-2018-ausen-offen-hintenWenn in Japan – je nach Region – von März bis Mai die Kirsche in voller Blüte steht, wird gefeiert. Das O-Hanami, das die Schönheit und Vergänglichkeit dieses Ereignisses zelebriert, ist Tradition: seit mehr als tausend Jahren. Ob das neue Sondermodell MX-5 Sakura, benannt nach dieser Blüte, eine ebenso lange Tradition begründen wird, darf bezweifelt werden. Die Tatsache, dass der MX-5 vor dreißig Jahren die Karosseriebauform Roadster wiederbelebt hat, ist dennoch aller Ehren wert. Und das „Sakura“-Sondermodell dürfte weiter am Legenden-Status des Japaners feilen, hat es sich doch von der Attraktivität des namensgebenden Naturschauspiels einiges abgeschaut. Eine optische Eigenschaft sticht besonders ins Auge: das gekonnte Spiel mit den Kontrasten. Die Leichtmetallfelgen „Bright Dark“ – je nach Motorisierung im 16- oder 17-Zoll-Format – kontrastieren musterhaft mit ihrem Gegenüber, dem im Dunkelrot der Kirschblüte eingefärbten Stoffverdeck. Wenn wir die für den Roadster typische Verdeckart im Heck zum wohlverdienten Winterschlaf betten, tritt ein zweiter Kontrast zu Tage: die in dezentem Beige gehaltene Lederausstattung des Innenraums.

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mazda-mx-5-sakura-2018-innen-sitzeDas Dunkelrot, das Beige und das helle Schwarz der Felgen – diese Komposition zieht die Blicke auf sich: egal wo wir den in der Sonderfarbe „Matrixgrau Metallic 46G“ lackierten Sakura auf unserer Testfahrt zur Schau stellen. Ein Geheimnis des Sonderdesigns: Es bringt die ureigene Schönheit der 2015 eingeführten vierten MX-5-Generation perfekt zur Geltung. Die schwungvollen Hüften, die kräftigen Kotflügel mit ihren aufmerksamen Augen aka Scheinwerfern – der offene Mazda strotzt im neuen Gewand vor Vitalität und frühlingshafter Triebkraft. Diese Qualitäten unterstreichen idealtypisch die athletisch-kompakte Form des Zweisitzers, der auf eine handliche Länge von 3,92 Meter gestutzt wurde. Mehr braucht es nicht, um das Publikum ringsum mit dem Roadster-Virus zu infizieren.

Sakura-Sondermodell: Luxus-Interieur plus Standard-Motoren

mazda-mx-5-sakura-2018-innen-cockpitEine feinere Qualität kann indessen nicht schadet. Beim MX-5 Sakura nimmt sich Mazda die zweithöchste Ausstattung „Exclusive“ zur Brust, um aus dem feinen einen noblen Zwirn zu ziehen. Die Zutaten dieser Metamorphose. Silbern funkelnde Zierelemente für die Lüftungen und Schalter, in feinstem beigem Leder bezogene Sitzmöbel, Armaturen und Türverkleidungen; dazu eine Klimaautomatik und beidseits eine Sitzheizung. Mit dem Fahrtwind musiziert ein BOSE-Sound-System mit 9 Lautsprechern um die Wette. Die zwecks Fahrgeräusch-Kompensation in die Kopfstützen integrierten Lautsprecher behalten hierbei überraschend lange den Oberton. Bei der Unterhaltung unter die Arme greift dem Bose- das „MZD-Connect“-Multimediasystem: inklusive Digital- und Internetradio, zwei USB-Anschlüssen, einem 7-Zoll-Farbtouchscreen, einer Bluetooth-Freisprech- und -Audiostreaming-Einrichtung – sowie einer Sprachsteuerung und einer Smartphone-Integration. Allerdings sei uns an dieser Stelle der Einwand erlaubt: Wer sich in einem Roadster virtuell zu unterhalten sucht, der ist fehl am Platz. Diese Cabrio-Coupé-Form ist reale Unterhaltung: Das Programm lautet Fahrspaß der luftigen Art.

mazda-mx-5-sakura-2018-ausen-geschlossen-corneAlles was zu tun ist, ist den richtigen Knopf drücken. Im Falle des MX-5 Sakura heißt das: Den Startknopf des serienmäßigen, schlüssellosen Zugangs- und Startsystems „Login“  drücken – und mit dem MX-5-Joysticks im manuellen 6-Gang-Getriebe den ersten Gang einhängen. Der Rest kommt von alleine. Wie schnell, hängt von der Motorenwahl ab. Zwei Antriebe sind im Angebot: Der 1,5 Liter große Vierzylinder-Benziner Skyactive-G 131 mit 131 PS und 150 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,0 Liter auf 100 km, 139 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse E); und der 2 Liter große Skyaktive-G 160 mit 160 PS und 200 Nm Spitzendrehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,6 Liter auf 100 km, 154 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse F). Beide Triebwerke spritzen direkt ein, verzichten auf eine Aufladung und setzen stattdessen auf eine kräftige Verdichtung im Verhältnis 13:1. Wer aufgrund der Leistungswerte dennoch enttäuscht ist, sei beruhigt: Der Mazda-Roadster ist fast so leicht wie eine Kirschblüte. Nur 1,1 Tonnen müssen in Schwung gebracht werden – eine Aufgabe, die die Direkteinspritzer trotz spät anliegendem Spitzendrehmoment eifrig erledigen.

MX-5 Sakura – agil wie einst, sicherer als zuvor

mazda-mx-5-sakura-2018-ausen-geschlossen-hintenDer 1.5 Skyactive benötigt für den Antritt von 0 auf 100 km/h 8,3 Sekunden und schafft in der Spitze 204 km/h; das Zweiliter-Aggregat 7,3 Sekunden und 214 km/h. Bei den Testverbräuchen sind die Motoren mit über 8 Litern leider zu eifrig. Wir drücken alle Augen zu und wechseln zum Vergnügen. Alle zwei Benziner treiben ausschließlich die Hinterräder an: ein Faktum, das uns zum Fahrspaß bringt. Der Heckantrieb harmoniert nämlich herrlich mit der leichtfüßigen Agilität, die der MX-5 in der vierten Generation wiederentdeckt hat. Die Gründe für diese Renaissance: Der Verlust von rund 100 Kilo und der Zugewinn der Karosserie an Steifigkeit. Den leichteren Motor haben die Mazda-Ingenieure außerdem tiefer verbaut. Und den Federungskomfort? Den haben sie nicht wie bisher außer Acht gelassen.

Das Sondermodell tut gut daran, an diesen genau zu einem Roadster passenden Fahreigenschaften keine Verschlimmbesserungen vorzunehmen. Die Japaner begnügen sich damit, den MX-5 Sakura reicher auszuschmücken – offenbar stand erneut die Kirschblüte Pate. Die Blütenpracht sieht lediglich anders aus und setzt sich u.a. zusammen: Aus Voll-LED-Scheinwerfer mit automatischer Regulierung der Leuchtweite, einem dynamischen Kurvenlicht, einer Einparkhilfe fürs schicke Heck sowie einem Spurhalteassistenten. Ein Sperrdifferenzial sorgt für den nötigen Grip und ein automatisch abblendender Innenspiegel dafür, dass man nicht geblendet wird. Ein solches Extra hätte wohl auch die Konkurrenz gern gegen den glanzvollen Auftritt des MX-5 Sakura im Talon.

Technische Daten des Mazda MX-5 Roadster:
PS-Anzahl: min. 131 PS max. 160 PS
kW-Anzahl: min. 96 kW max. 118 kW
Antriebsart: Heckantrieb
Getriebeart: Manuell
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 6,0 l/100km max 6,6 l/100km
CO2-Emission: min. 139 g/km max. 154 g/km
Effizienzklasse: min. E max. F
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 22.990 Euro
Stand der Daten: 23.04.2018

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Fazit zum MX-5 Roadster Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Mazda MX-5 Roadster erstrahlt als Sondermodell „Sakura“ in neuer Blüte. Er besticht durch seine ebenso elegante wie kontraststarke Erscheinung und seine luxuriöse Ausstattung. Dazu kommen die Qualitäten des Basismodells, insbesondere die erfreuliche Agilität. Ein Rabatt von 1.000 Euro krönt die Sonderedition. Bei MeinAuto.de öffnet der Roadster ab 18.714 Euro die Türen zum Cabrio-Vergnügen. Das Sondermodell geht ab 22.290 Euro auf Reisen, über 20% respektive 5.500 Euro unter der UVP.

     
5 von 5 Punkten

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