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Kia Ceed SW PHEV im Test: Kompaktkombi mit Facelift & neuem Plug-in-Hybrid

Kia hat sich mit der 3. Generation des Ceed breit aufgestellt. Zur Wahl steht eine kompakte fünftürige Schrägheck-Limousine, ein praktischer Kombi – und seit 2019 das stylische Crossover-SUV XCeed. Das Antriebssortiment wird ebenfalls immer bunter. Anfang 2020 erhielt der Ceed SW als erster Kompakt-Kombi einen Plug-in-Hybrid-Antrieb. Wir testen ihn in der im Frühjahr 2021 gelifteten Version.

Inhalte des Testberichts zum Kia Ceed Sportswagon Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© Kia

Ceed SW Plug-in-Hybrid: Vorreiter mit reichlich Ausdauer

Ausstecken, einsteigen und drauflos stromern, ohne Angst bald ohne Strom liegen zu bleiben: Mit dieser Idee sind die Plug-in-Hybrid-Antriebe vor einigen Jahren angetreten. Die hybride Verbindung aus einem Verbrennungs- und einem E-Motor, dessen Batterie extern aufgeladen werden kann: sie war als Brückentechnologie gedacht. Sie sollte die Zeitspanne überbrücken, die man für die Entwicklung echter E-Autos mit alltagstauglichen Reichweite noch benötigen würde. Aber: Die Reichweiten sind schneller gewachsen als gedacht. Aktuell kann man mit einem E-Auto – ausreichend Kleingeld vorausgesetzt – bereits über 700 Kilometer ohne Tankstopp fahren, z.B.: mit dem EQS von Mercedes.

Doch selbst günstigere E-Autos wie der Hyundai Kona Elektro oder der VW ID.3 stromern weiter als 400 Kilometer. Kurzum: Diese Entwicklung wirft die Frage auf, ob es der Brücke überhaupt noch bedarf. Oder anders gefragt: Ist Kia mit dem Ceed Sportswagon (SW) Plug-in-Hybrid zu spät dran? Eines ist sicher. Keiner war schneller als Kia. Bei der Markteinführung im März war der kompakte Kia-Kombi der einzige, der auf Wunsch als PHEV – als plug-in hybrid electric vehicle – angeboten wurde. Mittlerweile haben andere Hersteller nachgezogen, Skoda mit dem Octavia Kombi iV etwa oder Seat mit dem Leon ST PHEV.

Familienkombi mit Platz und Reichweite

Kompakte Kombis mit Plug-in-Hybrid-Antriebe bleiben dennoch Mangelware; den Golf Variant gibt es nach wie vor nicht als PHEV. Ein Kompaktklasse-Kombi, der rein batterieelektrisch fährt, fehlt bis dato vollends. Von zu spät kann beim Ceed SW PHEV keine Rede sein. Als Familien-Kombi, der auch gerne einmal auf Reisen geht, sollte der Plug-in-Hybrid zumal eine seiner Stärken ausspielen können: die Gesamtreichweite. Die chemisch gespeicherte elektrische Energie im knapp 9 kWh großen Akku reicht, laut WLTP-Messung, für 50 Kilometer; laut NEFZ-Messung sogar für 60.

Im Test schaffen wir bestenfalls gute 40 Kilometer. Den Rest der Reichweite liefert das Benzin im 37-Liter-Kraftstofftank. Und wie lange halten diese beiden Energiereserven nun vor? Wenn man mit dem Sportswagon in einem Zug wirklich beide Speicher leer fahren will, sind rund 700 Kilometer möglich – mit dem neuen Diesel fährt der Kombi ein paar hundert Kilometer weiter. Da hilft es auch nicht, dass beim “Coasten”, sprich beim freien Rollen, ein Teil der Bewegungsenergie effizient in elektrische Energie umgewandelt und im Akku gespeichert wird.

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© Kia

Plug-in-Hybrid: 141 sportlich PS …

Am Ende sind das aber theoretische Spielereien. Real empfiehlt es sich, auf Langstreckenfahrten den Hybridmodus (HEV) zu wählen: um im Stadtgebiet noch genug Reserven fürs emissionsfreie Stromern zu haben. Auf den häufigeren Kurzstrecken ist der “EV”-Modus des Kia Ceed Sportwagen Plug-in-Hybrid die erste Wahl. Der 105 PS starke, 1,6 Liter große Vierzylinderbenziner schaltet sich hier nur zu, wenn die volle Leistung gefordert wird. Und wie hoch ist die Leistung des Gesamtsystems? Der 1.6 GDI Plug-in-Hybrid tritt mit einer Systemleistung von 141 PS und 265 Nm an (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 1,1-1,3/1,3-1,4 Liter und 9,3-11,3/11,6-12,5 kWh auf 100 km, 28-30/29-33 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse: A+).

Den 0-100-Sprint erledigt er in weniger als 11 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h – damit lässt sich Strecke machen. Für kurze Strecken und das Anfahren und Bremsen im Stadtverkehr reichen auch die 120 km/h des EV-Modus; das gilt auch für die rein elektrische Leistung von 61 PS. Die 170 Nm Drehmoment der E-Maschine wird vom Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) direkt und ab der ersten Umdrehung an die Vorderräder abgegeben. So ist selbst das Zusatzgewicht der Batterie – ca. 120 Kilo – im Nu in Schwung.

aber langsame Lade-Technik

Statt den Akku aber stets vollkommen leer zu fahren, ist es besser, ihn bei jeder Gelegenheit aufzuladen: und zwar mit einem Ökostrom-Tarif. Der stellt sicher, dass die entnommene Energie dem Stromnetz wieder zugeführt wird – mit Strom aus regenerativen Quellen. Wichtig ist das, damit der Plug-in-Hybridantrieb in puncto CO2-Ausstoß besser abschneidet als konventionelle Verbrenner. Mit dem aktuellen deutschen Strommix sind PHEVs diesbezüglich kaum ein Fortschritt. Das Nachtanken ist aber auch aus finanzieller Sicht zu empfehlen.

Je fleißiger man stromert, umso günstiger fährt man. Ideal ist es natürlich, wenn man in der Firma oder bei einem Supermarkt gratis Strom zapfen kann. Wirklich schnell geht das Nachladen leider nicht: der Ceed SW PHEV zieht bestenfalls mit 3,3 kW am Stecker. Bis der Akku voll ist, vergehen mindestens 160 Minuten, also gut zweieinhalb Stunden. An einer herkömmlichen Steckdose dauert es deutlich länger. Mit einer vernünftigen Ladevorrichtung ist der Kombi aber über Nacht wieder voller elektrischer Energie.

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© Kia

Kia Ceed SW PHEV: praktisch und teuer …

Interessant ist natürlich die Frage, ob man die elektrische – und die chemische Energie im Benzintank – des Ceed Sportswagon PHEV so praktisch und nützlich einsetzen kann wie im herkömmlichen Kia-Kompakt-Kombi. Überprüfen wir zuerst das Platzangebot. Weder auf dem Fahrer- noch auf dem Beifahrersitz geht es im Plug-in-Hybrid-Modell enger zu. Auf der Rückbank dasselbe Bild. Freiräume in rauen Mengen.

Das Muster setzt sich im Kofferraum nur bedingt fort. Hier finden im Plug-in-Hybrid-Kombi zwischen 437 und 1.506 Liter Gepäck Platz – in den herkömmlich angetriebenen Ceed-Kombis sind es aber 625 bis 1.694 Liter. Bei längeren Urlaubsreisen können diese Liter fehlen. Gibt es die Möglichkeit, das überschüssige Gepäck in einen Hänger zu packen? Die gibt es. In einem gebremsten Anhänger darf das PHEV bis zu 1,3 Tonnen ziehen; der Diesel kann 200 Kilo mehr schleppen.

aber mit kräftiger Förderung

Mit ein paar kleinen Einschränkungen muss man im Ceed Sportswagon Plug-in-Hybrid also rechnen. Drohen die auch auf dem Konto? Der Blick auf die Preisliste lässt zunächst nichts Gutes erahnen. Mit einem Einstiegspreis von mindestens 34.990 Euro ist das PHEV rund 10.000 Euro teurer als die Kombi-Versionen mit vergleichbar starken Verbrennungsmotoren; mit dem 160 PS starken 1.5 T-GDI kostet der Ceed SW ab 24.200 Euro. Aber: Der Plug-in-Hybrid-Kombi wird mit einer Kaufprämie von knapp 7.300 Euro gefördert.

Das senkt den Basispreis auf ca. 27.700 Euro. Wer den Kombi als Dienstwagen nutzt, profitiert zusätzlich von einer Vergünstigung bei der Versteuerung des geldwerten Vorteils. Außerdem liefert Kia fürs Geld einen bereits ab Werk exzellent ausgestatteten Kombi: LED-Scheinwerfer sind ebenso Serie wie ein digitales Cockpit, eine 2-Zonen-Klimaautomatitk, ein beheizbares Lederlenkrad und ein Infotainment mit einem gut 20 Zentimeter großen Touchscreen.

Technische Daten des Kia Ceed Sportswagon Plug-in-Hybrid

PS-Anzahl: min. 141 PS max. 141 PS
kW-Anzahl: min. 104 kW max. 104 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Hybrid
Verbrauch (kombiniert): min. 9,3 kWh/100km max. 9,3 kWh/100km
CO2-Emission: min. 28 g/km max. 28 g/km
Effizienzklasse: A+++
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 34.990 Euro
Stand der Daten: 03.01.2022

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online finden Sie unter den günstigen Neuwagen längst auch viele Modelle mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Drei kompakte Beispiele sind: der Seat Leon ST Plug-in-Hybrid ab 31.653 Euro und 17 %, der Skoda Octavia Combi iV ab 30.025 Euro und 22 % bzw. ab 285 Euro monatlich und der Renault Mégane Grandtour Plug-in-Hybrid ab 27.732 Euro und 23 % Neuwagen Rabatt bzw. ab 333 Euro im Monat. Bei einer Finanzierung nutzen Sie diese Rabatte, um günstige Monatsraten zu erhalten; besonders mit unserem Autoleasing und unserer Vario-Finanzierung – beide starten ab 1,9 % effektivem Zinssatz und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Kia Ceed Sportswagon Plug-in-Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem Sportswagon Plug-in-Hybrid war Kia der erste Hersteller, der im Kompakt-Segment einen Kombi mit Plug-in-Hybrid anbietet. Auch wenn mittlerweile einige Hersteller nachgezogen haben, bleibt der Kia attraktiv. Die Fahrleistungen überzeugen ebenso wie die Reichweiten; das Laden sollte aber schneller gehen. Bei der Ausstattung und Garantie lässt sich Kia wie gewohnt nicht lumpen; die E-Auto-Förderung macht das PHEV auch preislich attraktiv. Bei MeinAuto.de ist das Kombi-PHEV ab 26.482 Euro im Angebot – 27 % bzw. über 9.300 Euro unter der UVP.

4 von 5 Punkten

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