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VW ID.3 oder e-Golf VII: ewiges Duell, erwartbarer Sieger?

Es ist ein ewiger Zweikampf; der zwischen Leittier und Nebenbuhler, König und Kronprinz. In diese Reihe fügt sich das Duell VW e-Golf und VW ID.3 ein. Jener beherrscht – konventionell angetrieben – seit Jahrzehnten die Kompakt-Herde; als e-Golf versucht er dem Gebot der Stunden zu folgen. Dieser, der ID.3, ist das erste echte E-Auto von VW. Doch ist er schon besser als sein erfahrener Vorgänger? Ein Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum Vergleich VW ID.3 vs. VW e-Golf:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

ID.3 – außen ähnlich, innen eine neue Welt

vw-id.3-2020-aussen-seite-ladevorgangWährend der Golf die klassische Kompaktklasse weiter dominiert, sind die Wolfsburger im blühenden Segment der E-Autos ein Hersteller von vielen. Nissan mit dem Leaf, Renault mit dem ZOE und BMW mit dem i3 – sie alle sind länger und erfolgreicher im jungen Geschäft der BEV, der batterieelektrischen Fahrzeuge. VW mischt in dieser Sparte mit dem e-Golf seit 2014 ebenfalls mit. 2017 hat man die Technik verbessert – die technische Basis ist aber dieselbe wie anno 2014 – der 4,26 Meter lange, 1,8 Meter breite und 1,44 Meter hohe 7er-Golf. Der allerdings war nie auf den Einsatz eines E-Motors samt Traktionsbatterie zugeschnitten. Ganz anders der bereits bestellbare, erste echte E-Golf, der VW ID.3. Er ist die erste Pflanze, die aus VWs neuem E-Baukasten wächst: der so genannten MEB-Plattform. Der ID.3 ist mit einer Länge von 426 und einer Breite von 181 Zentimetern praktisch gleich breit und lang wie der klassische Golf. In der Höhe aber misst der 1,55 Meter und die Achsen stehen gar 2,77 Meter, sprich gut ein Dutzend Zentimeter, weiter auseinander als beim e-Golf. Vor allem der Radstand des neuen, “echten” Elektro-Volkswagens klingt mehr nach Mittel- als nach Kompaktklasse.

vw-e-golf-2020-aussen-frontalMöglich wird er durch den geringeren Platzbedarf des E-Antriebs: er baut kleiner und braucht kaum Zusatzaggregate und Kühlung. Im e-Golf lässt sich dieser Vorteil nicht nutzen, da er für herkömmliche Verbrennungsmotoren konzipiert wurde. Der ID.3 indessen holt das Maximum aus diesen Vorzügen heraus. VW hat den Vorderwagen im Vergleich mit dem Golf massiv verkürzt, um mehr Platz im Innenraum zu schaffen. “Open Space” nennen die Wolfsburger dieses Konzept – ein Konzept, das voll und ganz aufgegangen ist. Bereits vorne sitzen wir luftig wie in einem Mittelklassewagen, vor allem im Beinraum und in Bezug auf die Arme. VW kann im ID.3 auf den Mitteltunnel verzichten und lässt vorne bewusst die Mittelkonsole weg; der Ganghebel wandert hinters Lenkrad. Der geschaffene Raum bleibt frei oder wird von Ablagen, einer induktiven Ladebox oder feinen Armlehnen komfortfördernd genutzt. Auf der Rückbank wähnen wir uns in einem Passat oder Skoda Superb: auch hier zieht VW aus dem fehlende Mitteltunnel und dem zusätzlichen Radstand den vollen Nutzen – die Batterie ist platzsparend im Unterboden verstaut.

E-Volkswagen mit mehr Dampf, Ausdauer & Ladedruck

Trotz des überreichen Platzangebots im ID.3: das Kofferraumvolumen hat darunter nicht zu leiden. Im Heck verstaut der neue E-Volkswagen 385 Liter – genau so viel wie bspw. der Nissan Leaf und – nicht zufällig – der Golf selbst; allerdings nicht der e-Golf. Bei dem sinkt das Stauraumvolumen aufgrund der Batterie auf 341 Liter. Das ist zwar nur ein kleiner Reisekoffer weniger, aber ein gutes Indiz. Wofür? Dass der e-Golf gegen den ID.3 beim Platzangebotsvergleich kein Land sieht. Schon zum Einstieg zeigt der Frischling dem alten Hasen, wo der Haken hängt. Aber vielleicht kann der 7er-Golf mit seiner 136 PS und 290 Nm starken permanentmagneterregten Synchronmaschine bei den Fahrleistungen Boden gut machen (Stromverbrauch: 13,8 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+)? Der erste Antritt ist vielversprechend. Linear beschleunigt der E-Motor den 1,6-Tonner in weniger als zehn Sekunden von 0 auf 100 km/h – da kommt kaum einer der Golf-Verbrennungsmotoren mit; vom Gefühl her schon gar nicht. Dass bereits bei 150 km/h mit dem Vorwärtsdrang Schluss ist, ist man bei E-Autos gewohnt: dennoch bleibt es für uns ein kleiner Makel.

vw-id.3-2020-aussen-von-oben-dynamischDoch Energie ist kostbar – ein Umstand, den wir im Zeitalter fossiler Energie zum Schleuderpreis vergessen haben: mit schwerwiegenden Konsequenzen, wie wir wissen. Auch in diesem Sinn ist es eine gute, zeitgemäße Übung, mit den 36 kWh im Akku des e-Golfs so weit wie möglich zu kommen. das WLTP-Testverfahren schafft 233 Kilometer, wir im Schnitt um die 200. Wie weit aber kommt der ID.3 – und wie schnell kommt er voran? Das hängt von der gewählten Variante ab. Schneller und dynamischer fährt er in jedem Fall: ob als Standardmodell ID.3 mit 150 PS und 45-kWh-Akku, ob als ID.3 Plus mit gleichviel PS und 58 kWh Batteriekapazität oder als ID.3 Max mit 77 kWh und 204 PS (Stromverbrauch kombiniert: noch keine Angaben, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Den 0-100 Sprint schafft der neue – trotz 1.720 bis 1.900 Kilo, je nach Batterie – in 7,5 bis 8,5 Sekunden; in der Spitze regelt er erst bei Tempo 160 ab. Mit den deutlich größeren Akkus absolviert der ID.3 naturgemäß auch mehr Kilometer: nach Norm sind es 330, 430 oder sogar 550 – realistisch sind in der Praxis damit 300 bis 450 oder 500 km.

Der e-Golf hängt auch preislich hinterher

Mehr Reichweite bedeutet normalerweise aber auch: eine längere Ladezeit und einen höheren Kaufpreis. Verhält es sich beim neuen VW ID.3 ebenso – oder kann der erfahrenere Hausherr der Kompaktklasse doch noch zurückschlagen? Er versucht es und hält sich wacker. Mit einer Wechselstromladeleistung von maximal 3,6 kW dauert ein voller Ladezyklus an die zehn Stunden; mit der 7,2-kW-Wallbox rund fünf – an einer Gleichstrom-Schnellladestation lädt der elektrische Golf mit bis zu 40 kW: 80% der Kapazität sind dann in einer Dreiviertelstunden nachgeladen. Der ID.3 lädt aber, wenig überraschend, schneller. Das Basismodell mit der kleinen Batterie drückt ab Werk die Energie bei Wechselstrom mit 7,4 kWh  durchs Kabel (AC); bei Gleichstrom mit 50 kW  (DC) – gegen Aufpreis sind es 11,0 und 50 kW. Das “Plus”- und das “Max”-Modell laden von Haus aus mit 11 kW (AC) und mit 100 respektive 125 kW über den CCS-Stecker (DC).

vw-e-golf-2020-aussen-hintenDie große Überraschung ist für uns aber, dass der e-Golf seinen natürlichen technischen Rückstand nicht über den Preis wettmachen kann. Während er laut Liste ab 31.900 Euro ans Netz geht, legt der neue ID.3 Plus mit der 45 kWh großen Batterie ab 29.900 Euro los. Mehr Reichweite lässt sich VW jedoch gut bezahlen: der ID.3 Max wird um die 45.000 Euro kosten, der ID.3 Plus soll sich dazwischen einfinden. In den Genuss des Umweltbonus kommen alle vier E-Volkswagen; beim Topmodell ID.3 Plus werden statt 6.000 aber lediglich 4.500 Euro zugeschossen. Bleibt uns zum Schluss der Blick in den Innenraum bzw. auf die Ausstattungsliste, vorab klar ist: einholen kann der e-Golf den ID.3 nicht mehr. Letzterer gibt sich auch in diesem Vergleichsfeld keine Blöße. Er ist moderner eingerichtet, ausgestattet und besser vernetzt. Dass er auch einfacher zu bedienen ist, ist beileibe keine Selbstverständlichkeit: der Fortschritt ist diesbezüglich nicht selten ein Rückschritt – doch nicht so beim ID.3

Technische Daten der Modelle im Vergleich

VW ID.3 VW e-Golf 7
PS-Anzahl: 150 PS bis 204 PS 136 PS bis 136 PS
kW-Anzahl: 110 kW bis 150 kW 100 kW bis 100 kW
Antriebsart: Heckantrieb Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik Automatik
Kraftstoffart: Elektro Elektro
Verbrauch (kombiniert): 13,8 bis 13,8 kWh/100km 12,9 bis 13,8 kWh/100km
CO2-Emission: Keine Angabe Keine Angabe
Effizienzklasse: Keine Angabe A+ bis +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 29.990 Euro ab 31.900 Euro
Stand der Daten: 03.06.2020

Konkurrenzmodelle

Elektroautos aus der Klein- und Kompaktklasse werden unter den Neuwagen in unserem Autohaus online immer häufiger. Drei Beispiele sind der Nissan Leaf ab 27.712 Euro und 19% bzw. ab monatlichen Raten von 545 Euro, der Hyundai Ioniq Elektro ab 27.8103 Euro und 23% bzw. monatlich ab 481 Euro und der BMW i3 ab 29.401 Euro und 26% Neuwagen Rabatt. Eine Finanzierung, wie unsere Vario-Finanzierung oder unser Auto Leasing ab 0,9% Effektivzins und 0 Euro Anzahlung, macht die Stromer noch attraktiver.

Fazit zum Vergleich VW ID.3 vs. VW e-Golf Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Es gibt keinen Zweifel – der VW ID.3 ist in allen Belangen das bessere E-Auto, der bessere E-Volkswagen. Egal in welcher Disziplin – der VW e-Golf 7 hat das Nachsehen: bei der Fahrleistung wie bei der Reichweite, beim Platzangebot wie bei der Konnektivität, bei der Bedienung wie bei den Ladezeiten. Da der ID.3 von Haus aus als E-Auto geplant wurde, überrascht das wenig. Dass er auch günstiger ist, hingegen sehr wohl. Bei MeinAuto.de sind die zwei kompakten E-Geschwister aus Wolfsburg in Kürze verfügbar – mit unseren gewohnten Spitzenrabatten.

 

5 von 5 Punkten für den ID.3

4 von 5 Punkten für den VW e-Golf

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