Skoda Fabia Test: Lobeshymne für einen Kleinwagen

Der neue Skoda FabiaMehr als 100.000 Stück hat Skoda vom Fabia allein 2009 verkauft: bis heute ein Rekordabsatz im Segment der Importautos. Auch wenn die Verkaufszahlen in den letzten beiden Jahren nicht mehr ganz diese schwindelerregenden Höhen erreichten – der Skoda Fabia ist nach wie vor einer der beliebtesten Kleinwagen Deutschlands; und das hat seine guten Gründe.

In unserem Testbericht erfahren Sie, mit welchen kaufkräftigen Argumenten der „böhmische Polo“ aufwarten kann.

Kleinwagen mit viel Komfort

Es gibt sie, die Testwagen, bei denen man nicht recht weiß, welche Stärke man zuerst hervorheben soll. Einer dieser raren Probanden ist der Skoda Fabia. Am besten also, wir nehmen einfach hinter dem Steuer Platz und lassen den preisgekrönten Tschechen selbst von seinen Vorzügen berichten.

Der neue Skoda Fabia hintenNachdem man es sich im Fabia gemütlich gemacht hat, fallen als erstes die zupackenden, komfortabel gepolsterten Sitze und das großzugige Raumangebot auf. Konkret überzeugen hier sowohl Bein- wie Kopffreiheit, die auch großgewachsenen Kompaktklasse-Fahrern ausreichend Bewegungsspielraum gewähren.

Ebenso freigiebig war Skoda aber auch im Fond und im Heck. Insbesondere der Kofferraum ist mit 300 bzw. gut 1.160 Litern für einen Kleinwagen ungewöhnlich groß; der VW Polo hat da z.B. klar das Nachsehen.

Dass man sich im Skoda Fabia auf Anhieb wohl fühlt, hat aber auch mit dem aufgeräumten und sehr ansprechend verarbeiteten Innenraum zu tun. Die klar strukturierte Bedienung und die aufrechte Sitzposition, die vor allem beim Einparken sehr hilfreich ist, tun das Übrige, um den positiven ersten Eindruck abzurunden.

Ausgewogenes Fahrwerk, temperamentvolle Motoren

Doch genug der haptischen Oberflächlichkeiten, starten wir mit dem Skoda Fabia durch. Auch hier lässt uns der tschechische Kompaktflitzer sofort wissen, dass wir einer weiteren Stärke auf der Spur sind, denn ob mit Otto- oder Dieselmotor: der rund 1.100 Kilogramm schwere Fabia fährt sich in allen Lagen temperamentvoll, aber trotzdem auffällig geräuscharm und spritsparend.

Im Segment der Benzinmotoren bietet die tschechische VW-Tochter insgesamt vier 1,2-Liter-Varianten mit 60, 70, 86 und 105 PS an. Die 60 bzw. 70 PS starken Turbobenziner hören auf das Kürzel HTP (High Torque Performance), womit die Drehmomentoptimierung für hohe Drehzahlen (108 bzw. 112Nm bei 3000 U/min) angesprochen ist.

Der neue Skoda Fabia SeiteDie beiden stärkeren Benzinmotoren kommen in der VW-Direkteinspritzer-Interpretation TSI daher und zeichnen sich durch ein sehr breites Drehmomentband aus (der TSI mit 86 PS liefert bspw. 160 Nm bei 1.500-3.500 U/min). Im Alltag verleiht das dem Fabia eine besonders hohe Elastizität: Mit dem 105 PS starken 1,2-Liter-TSI benötigt er im 5. Gang gerade einmal 19,2 Sekunden von 80 auf 120 km/h.

Trotzdem kommt der Tscheche im Test der Autozeitung mit sparsamen 6,2 Litern pro 100 km aus (Normverbrauch 5,3 l).

Bei den Dieselmotoren setzt Skoda hingegen durchweg auf 1,6 Liter Hubraum und die neue Common-Rail-Einspritzung, was den Motoren bei hoher Durchzugskraft eine gefällig Laufruhe verleiht. Die Diesel werden mit 75, 90 bzw. 105 PS und integriertem Dieselpartikel-Filter angeboten; der 75 PS starke 1,6 TDI treibt auch die GreenLine-Variante des Skoda Fabia an, die durch aerodynamische Optimierungen, Bremskraftrückgewinnung und Start-Stopp-Automatik auf einen beeindruckenden EU-Verbrauchswert von 3,4 l/100 km kommt.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage offen, wie Skoda die vorzügliche Motorleistung auf die Straße bringt. Doch auch in dieser Disziplin gibt’s kaum etwas zu mäkeln: Das 5-Gang-Schaltgetriebe rastet punktgenau ein und lässt nur in voller Fahrt auf der Autobahn einen 6. Gang vermissen (die 7-Gang-DGS-Automatik gibt es ausschließlich beim 1,2 l TSI mit 105 PS).

Präzise und direkt arbeitet auch die Lenkung, die wiederum sehr gut mit dem ausgewogen gefederten Fahrwerk zusammenspielt, sodass der Skoda Fabia auch in heiklen Situationen stets gutmütig reagiert. Mit einem engen Wendekreis von 10,4 Metern macht der „tschechische Polo“ schließlich auch bei Stadtfahrten eine gute, weil wendige Figur.

Frische Optik, Spitzen-Preis

Der neue Skoda Fabia CockpitZurück von der Testfahrt, auf der Sonnenterrasse an einer guten Tasse Kaffee nippend, werfen wir noch einmal einen Blick auf den Fabia – und stolz stellen wir dabei fest, dass Skodas Kompaktklassler den ein oder anderen Blick auf sich zieht. Das dürfte nicht zuletzt der gelungenen optischen Auffrischung zu verdanken sein, bei der man dem Fabia 2010 unter anderem eine neue Motorhaube, einen aparten Kühlergrill und frische Scheinwerfer spendiert hat.

Zu viel des Lobes, denke Sie sich jetzt? Mag sein, aber wir stehen mit unserer Lobeshymne nicht alleine da. In den letzten Jahren ging der Skoda Fabia aus den meisten Vergleichstests der namhaften Autozeitungen als Sieger hervor, 2007 wurde er sogar mit dem „Goldenen Lenkrad“ als bester Kleinwagen prämiert.

Nicht ganz unschuldig daran ist der gute Preis: Auf MeinAuto.de gibt es den böhmischen Kleinwagenkönig bereits ab rund 8.500 Euro und mit bis zu 31,4% Rabatt.

von Norbert Auer (nau)

Einen weiteren Test, und zwar zum Kleinwagen-Kombi gibt es hier:

Skoda Fabia Combi Test: praktisch / preiswert

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