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Opel Mokka-e (Test 2021): Ein E-SUV so belebend wie ein Espresso?

Kurz war er weg, jetzt ist er wieder da: der Mokka. 2012 startete er Opels Serie dynamischer Kompakt-SUV. 2016 erhielt der Mokka, wie seine Kollegen zuvor, den Zusatz “X”; drei Jahre später kam jedoch das Aus. Nun kehrt er zurück auf einer Plattform der Mutter PSA, die spannende Möglichkeiten eröffnet. Eine tauscht das “X” gegen ein “e”. Was der Mokka als Elektro-SUV kann, zeigt er im Test als Mokka-e.

Inhalt


  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit

© Opel

Mokka-e: mit 136 PS höchst lebhaft und effizient


Crossland X, Grandland X – und dazwischen war eine Weile lang ni(x)chts. Die Lücke zwischen den beiden Crossover-SUV aus Rüsselsheim war aber mit rund 25 Zentimetern eigentlich auch zu klein, um von einem weiteren Modell besetzt zu werden. Der Mokka A musste deshalb seinen Hut nehmen; schließlich will der Opel Astra auch noch seinen Platz haben. Wo aber passt der neue Opel Mokka hin? Opel sagt knapp unterhalb des Crossland X. In die Quere werden sich die beiden nicht kommen: der Opel Mokka B ist ein gänzlich anderer, moderner Typ Opel. Er weist die Richtung, in die sich die Rüsselsheimer entwickeln wollen: optisch wie technisch.

Optisch gibt der Design-Kompass die Richtung vor; er ist beim neuen Mokka erstmals im Einsatz. Uns interessiert heute mehr die Antriebstechnik: der Elektromotor, die Batterie und die Ladeinfrastruktur des Mokka-e. Alles Strom lautet die Devise im Motorenraum. Herzstück der Elektrifizierung ist der 136 PS und 260 Nm starke Elektromotor (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 17,8 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Er konnte seine Leistungsfähigkeit bereits im Schwestermodell Corsa-e und in den technischen Konzern-Geschwistern Peugeot 2008 Elektro und DS 3 Crossback E-Tense unter Beweis stellen. Was aber leistet er im kleinen Crossover-SUV? Die kurze Antwort: Er leistet sich keine Schwächen.

Kein Hungerhaken


Am imposantesten ist für uns der Antritt. Der Mokka-e ist mit einem Leergewicht von 1,6 Tonnen kein Hungerhaken und mindestens 300 Kilo schwerer als der Rest der Mokka-Truppe – trotzdem sind wir schon nach gut dreieinhalb Sekunden mit 50 km/h unterwegs. Da macht so mancher GTI-Fahrer große Augen. Bis zum Erreichen des Hunderters vergehen noch weitere fünf Sekunden; bei Tempo 150 bremst Opel die Spulen künstlich ein. Kurz und knapp: Ab Tempo 50 entdeckt der elektrische Mokka im “Eco”-Fahrmodus seinen Effizienz-Eifer.

Beim Überholen auf der Landstraße lässt er im “Sport”-Modus aber immer wieder den Sprinter aufblitzen – kein anderer Mokka-Motor fährt sich so vielseitig dynamisch. Die Fahrmodus-Auswahl ist allerdings erst ab der zweiten Ausstattung “Edition” Serie. Was die Ausdauer betrifft, hinkt das E-Modell seinen konventionell betankten Geschwistern zwar hinterher: aber längst nicht so weit wie die frühen E-Autos. Das hat mehrere Gründe. Der Hauptgrund für die alltagstaugliche Reichweite von Opels erstem E-SUV ist das große Fassungsvermögens des Lithium-Ionen-Akkus.

Alltagstauglich dank 320 Kilometern Normreichweite & schnellen Ladezeiten


Die in 18 Module verpackten 216 Zellen der Mokka-e-Batterie speichern bis zu 50 kWh Energie. Die reicht im aktuellen Normprüfzyklus des WLTP-Testverfahrens idealerweise für 324 Kilometer. Im Test stromern wir mit dem nagelneuen Mokka-e – je nach Fahrweise und Komfort-Einstellung – zwischen 240 bis 300 Kilometer: mit einer Akkuladung wohlgemerkt. Für einen Cityflitzer ist das ein mehr als ausreichender Wirkungskreis. Neben dem Akku ist für ihn das regenerative Bremssystem verantwortlich, das sowohl in der Brems- wie in der Schubphase fleißig Energie rekuperiert.

Zurück aber noch einmal zum Akku. Er wird im Boden des Mokka-e verbaut und erhöht so die Verwindungssteifigkeit der Karosserie um rund 30 Prozent; außerdem senkt er den Schwerpunkt. Beides ist bekanntermaßen Balsam für die Dynamik – so auch im neuen Opel. Wer die fahrdynamischen Qualitäten des Mokka-e voll auskosten will, wählt den bereits erwähnten “Sport”-Modus. Dass der Spaß nicht umsonst ist, ist klar: er kostet vor allem Reichweite. Gut, dass Opel sein neues E-SUV mit einem kräftigen Bordlader ausstattet. Ab Werk ist ein dreiphasiger On-Bord-Charger mit einer Leistung von 11 kW verbaut. Zu Hause dauert das Aufladen mit einer Schnelllade-Einrichtung knapp sechs Stunden.

Drei Adapter gegen Stecker-Wirrwarr


Unterwegs lädt der Akku des Mokka-e wesentlich schneller – eine entsprechende Schnellladesäule vorausgesetzt. An einer 100 kW-Gleichstromsäule füllt sich die Batterie innerhalb einer halben Stunde zu 80 Prozent (CCS-Stecker/Mode-4-Ladekabel) – genug Zeit für einen gemütlichen Mokka. Mit dem “Universal Charger” bietet Opel noch eine interessante Option. Sie beschleunigt das Laden zu Hause und erweitert die Zahl der Lademöglichkeiten. Mit einer dreiphasigen Industriesteckdose (Drehstrom, CEE16) lädt der Mokka-e im Eigenheim ‘espresso’: 60 Kilometer Reichweite pro Stunde. Drei Adapter nehmen dem internationalen Stecker-Wirrwarr den Schrecken.

Die “Free2Move Charge my Car”-App nimmt der Suche nach einer öffentlichen Ladestation für 5 Euro im Monat die abenteuerliche Seite. Dank Ladekarte und Routenplaner findet man sich schnell im europaweiten “Free2Move”-Ladenetz zurecht. Fürs Eigenheim empfiehlt sich die Installation einer der von Opel und seinem Partner “Inno2Grid” installierten smarten Ladeeinrichtungen (Wall Box). Sie laden den Mokka-e nicht nur schneller auf, sondern auch zum günstigsten Tarif.

© Opel

Mit fünf Ausstattungsvarianten die Konkurrenz im Visier


Günstig ist ein gutes Stichwort. Wie günstig oder wie teuer ist der Opel Mokka-e im Vergleich mit seinen herkömmlichen Geschwistern? Gehen wir nach dem Listenpreis, heißt die Antwort: Fast einen Kleinstwagen teurer. Der Listenpreis spielt bei E-Autos momentan aber keine Rolle – der Kaufprämie für Elektroautos und Hybridfahrzeuge sei Dank. Bis Ende 2021 erhält der Mokka-e den erhöhten Umweltbonus, d.h. 9.570 Euro. Damit ist er urplötzlich auf demselben Preisniveau wie das Dieselmodell und der Mokka mit dem stärkeren Benzinmotor. Wie viel der Mokka-e letztlich kostet, entscheidet der Kunde selbst: durch die Wahl einer der fünf Ausstattungslinien.

Das Basis-Modell steht auf 16-Zoll-Leichtmetallrädern, das “Edition”-Modell ergänzt u.a.: LED-Scheinwerfer und das schlüssellose Startsystem “Keyless Start”. Der Mokka-e Elegance glänzt mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer Klimaautomatik, dem “Multimedia Radio” samt zweier 7-Zoll-Displays sowie einer Rückfahrkamera und einem Parkpiloten. In der Topausstattung “Ultimate” strahlt das kleine E-SUV u.a. mit den neuen “IntelliLux”-Matrix-LED-Scheinwerfern, dem Navigationssystem “Mutlimedia Navi Pro” mit 10-Zoll-Touchscreen und dem 12 Zoll großen “Pure Panel”-Fahrerinfodisplay.

Glänzendes Aussehen


Auf dem digitalen Kombi-Instrument sind im Mokka-e E-Auto-spezifische Informationen zu sehen: zur aktuellen Reichweite, zum Ladezustand und zum Verbrauch zum Beispiel. Um zu wissen, dass das Kofferraumvolumen in der Elektrovariante kleiner ist als in den konventionellen Mokka-Modellen, braucht es keine gesonderte Anzeige. Der Stauraumverlust ist im Opel aber kaum der Rede wert: statt 350 bis 1.105 lädt der Mokka-e 350 bis 1.060 Liter; auch bei der maximalen Zuladung von 417 Kilo ist der Obolus der E-Variante mit einem halben Zentner klein. Anhänger kann sie allerdings keinen ziehen.

Dafür weiß der 4,15 Meter lange Mokka-e auf der Bühne der Ballungszentren mit seinem Aussehen zu glänzen. Zu verdanken ist das einerseits den knackigen Proportionen und andererseits dem Design. Der Mokka B steht da wie eine Skulptur und lächelt mit dem neuen Markengesicht der Welt entgegen. Das trägt den Namen “Opel Vizor” und besteht aus einer abgedunkelten Plexiglasscheibe, die sich vorne von Scheinwerfer zu Scheinwerfer aufspannt: die Konkurrenz vom VW T-Cross bis zum Ford Puma im Visier. Hinter der Scheibe hat Opel die Assistenzsystem-Sensorik untergebracht – auch jene für die neuen teilautonomen Assistenzsysteme.

© Opel

Technische Daten des Opel Mokka-e

PS-Anzahl: min. 136 PS max. 136 PS
kW-Anzahl: min. 100 kW max. 100 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 14,0 kWh/100km max. 17,8 kWh/100km
CO2-Emission: min. 0 g/km max. 0 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 32.990 Euro
Stand der Daten: 17.11.2020

Konkurrenzmodelle


Ein Stromer als SUV? In unserem Autohaus online kein Problem. Unter unseren günstigen Neuwagen gibt es nicht nur ein SUV, das batterieelektrisch fährt. Drei Beispiele: der Hyundai Kona Elektro ab 35.096 und 18 % bzw. ab 326 Euro monatlich, der Peugeot 2008 Elektro ab 24.483 Euro und 33 % bzw. im Monat ab 296 Euro oder der Mazda MX-30 ab 28.641 Euro und 17 % Neuwagen Rabatt bzw. Monatsraten ab 211 Euro. Den Umweltbonus für Elektroautos gibt es bei uns auch bei einer Finanzierung, z.B. unserem Autoleasing oder unserer Vario-Finanzierung ab null Euro Anzahlung.

Unser Fazit zum Opel Mokka-e


MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Mokka-e ist der große Trumpf bei der Rückkehr des Mokka auf die große Mini-SUV-Bühne. Der E-Motor startet quirlig und hält sich danach wacker – auch über die Distanz mit einer realen Reichweite von fast 300 Kilometern. Weitere Glanzstücke sind die neue Optik, der aufgeräumte, topmoderne Innenraum und die erstklassige Ausstattung. Der Mokka-e startet bei uns bald – mit ähnlichen Rabatten wie der herkömmliche Mokka, der schon ab 16.217 Euro und 22 % Rabatt loslegt.

5 von 5 Punkten

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