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Mercedes-Benz C Plug-in-Hybrid 2020 im Test: schneller, weiter, sauberer

Ohne Strom geht heutzutage nichts mehr. Was im Alltag schon lange gilt, gilt neuerdings auch im Auto. Mercedes-Benz trägt diesem Wandel ebenfalls Rechnung – mittlerweile haben die Stuttgarter ihr Angebot an E-Autos und Plug-in-Hybrid-Autos auf über 20 Modelle aufgestockt. Die Limousine des meistverkauften Mercedes, der C-Klasse, profitiert gleich von zwei Steckdosenhybriden. Sie haben wir heute im Test.

Inhalte des Testberichts zum Mercedes C-Klasse T-Modell Plug-in-Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

C-Klasse-Limousine jetzt mit Benzin- und Diesel-Plug-in-Hybrid

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Wer in der Mittelklasse reüssieren will, muss Besonderes bieten. Bis vor Kurzem waren Plug-in-Hybrid-Motoren selbst im D-Segment noch besonders, nahezu außergewöhnlich. Spätestens seit diesem Jahr aber ist sonderbar, wer kein Modell mit Doppelherz zu bieten hat. Nahezu alle Hersteller haben ein PHEV im Programm: Volvo bspw. den S60 Plug-in-Hybrid, VW den Passat GTE und Skoda den Superb iV. Einzige Ausnahme ist Audi: Die Ingolstädter verzichten beim A5 bis dato auf die effiziente und klimafreundlichere Kombination aus Verbrenner, Elektromotor und extern aufladbarer Batterie. Die C-Klasse-Limousine misst sich so in erster Linie nur mit einem – der BMW 3er Limousine. Im aktuellen Kalenderjahr tritt sie gegen den Münchner mit zwei neuen Plug-in-Hybrid-Antrieben in drei Varianten an – sie buhlen um die Gunst von Außendienstlern, gut situierten Paaren, letztlich um jeden, der viel fährt und aufs Geld wie auf die Umwelt achten will. Einer der zwei Plug-in-Hybridmotoren vereint einen längs eingebauten, 211 PS starken Vierzylinder-Turbobenziner mit einer 122 PS starken Synchron-Maschine zum C 300 e – mit 320 PS und 700 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,9 Liter/18,6 kWh auf 100 km, 42 g/km CO2 und Effizienzklasse A+).

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Das Benziner-E-Gespann kann wahlweise mit dem “4Matic-Allrad kombiniert werden (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,1 Liter/18,6 kWh auf 100 km, 43 g/km CO2 und Effizienzklasse A+). Der C 300 de verzichtet mit seinen 306 PS und ebenfalls 700 Nm hingegen auf die Option Vierradantrieb (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,6 Liter/18,6 kWh auf 100 km, 43 g/km CO2 und Effizienzklasse A+). Dafür schließt er sich – mittlerweile eine Rarität – mit einem Vierzylinder-Turbodiesel zusammen, der 194 PS in die Ehe einbringt. Alle drei übertragen die Kraft über das taufrische 9-Gang-Hybridgetriebe 9G-Tronic – es ersetzt die bisherige 7-Gang-Automatik. Zu den technischen Details und fahrtechnischen Qualitäten des Wandlers schalten wir gleich. Brennender interessiert uns zunächst, wie sich die zwei unterschiedlichen Hybridkonzepte in puncto Effizienz, Reichweite und Finanzen schlagen. Beginnen wir mit dem Geld, konkret den Anschaffungskosten. Erste Überraschung: der C300 e und der C 300 de kosten exakt dasselbe: allerdings treibt der Benziner in dieser Konfiguration mit dem “4Matic”-Allradantrieb alle vier Räder an. In der Standard-Ausführung wird er ohne Vierradantrieb ausgeliefert und um 2.500 Euro günstiger angeboten.

Sparsam, sauber & ausdauernd

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Die Benziner-Version, der C 300 e, geht beim Preisvergleich der Plug-in-Hybridantriebe der C-Klasse Limousine also in Führung. Der Listenpreis ist indessen nur ein Rechnungsposten der Autokosten. Ein anderer sind die Kraftstoffkosten. Sie führen uns zur Frage: Wer verbraucht weniger? Das kommt a) darauf an, welcher Verbrauch gemeint ist und b), ob wir die offizielle Preisliste oder den offiziellen Konfigurator befragen. Die beiden sind sich nicht immer einig: tendenziell aber zeichnen sie ein ähnliches Bild. Unbestreitbar ist: Mit ihrem moderaten Kraftstoffverbrauch tun sich beide Steckdosen-Hybridvarianten hervor: der 300 de jedoch noch ein wenig mehr als der 300 e. Der Dieselhybrid braucht laut NEFZ-Norm auf 100 Kilometer 1,6 Liter; der Benziner-Hybrid 1,9 ohne und 2,1 Liter mit Allradantrieb. Die neueren, grundsätzlich realistischeren WLTP-Werte liegen knapp darunter – der Test lehrt uns jedoch: Real brauchen die C-Klasse-Hybriden gut und gerne einen Liter mehr: damit kann man aber immer noch arbeiten.

Beim Stromverbrauch darf sich der 300e als Sparmeister feiern lassen: 15,5 kWh zieht er auf 100 Kilometern aus dem Akku, 18,0 der Diesel und 18,2 kWh der 300e 4Matic. Die rein elektrisch erreichbaren Reichweiten sind dennoch so gut wie identisch, selbst nach Norm. In der Praxis sind es zwischen 30 und 50 Kilometer: je nach Fahrweise, klimatischen Bedingungen und Komforteinstellungen. Wer sich mit Blick auf die bisherigen C-Klasse-PHEV über die batterieelektrische Ausdauer wundert, sei auf den modifizierten Akku verwiesen. Er setzt zur chemischen Speicherung der elektrischen Energie nunmehr auf das Materialgemisch Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt. Es speichert die Energie dichter, wodurch die Kapazität von 6,4 auf 13,5 kWh steigt. Zum Reichweiten-Sieger unter den D-Segment-Plug-in-Hybrid-Limousinen wird die C-Klasse dadurch jedoch nicht: sowohl der Passat von VW wie der 3er von BMW fahren rein elektrisch ein paar Kilometer weiter.

C-Klasse Plug-in-Hybrid Limousinen als klare Preis-Leistungs-Sieger

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Und wie fahren sie, die plug-in-hybriden C-Klasse Limousinen? Schneller, dynamischer und kultivierter als zuvor! Die Dynamik und Harmonie der Kraftentfaltung darf sich das neue 9-G-Tronic-Automatikgetriebe auf die Spulen und Zahnräder heften. Es beherbergt neben einer zusätzlichen Trennkupplung und dem Hybridtriebkopf auch gleich den E-Motor. Diese Einheit erweist sich als Glücksgriff. Von einem ruckartigen Anfahren fehlt im 2020er-Jahrgang jede Spur, die Gänge wechseln seidig weich, die Zugkraft bleibt erhalten und der E-Motor kann bis 130 km/h die Antriebsarbeit – emissionsfrei und leise – alleine verrichten. Wenn Verbrenner und E-Motor zusammenarbeiten, ist gehörig Dampf in der Limousine: mehr als mit allen anderen regulären Verbrennungsmotoren. Den 0-100-Sprint erledigen sowohl der C 300 e wie der C 300 de in rund fünfeinhalb Sekunden; in der Spitzen ist bei exakt 250 km/h Schluss – Werte, die bei den genannten Verbräuchen beeindruckend sind. Aber, mag sich jetzt so mancher denken, was das wieder kostet. Diese Bedenken seien ihm mit einer guten Nachricht genommen: Alle drei Plug-in-Hybrid-Versionen der C-Klasse-Limousine qualifizieren sich für den Umweltbonus – allerdings nur für die abgespeckte Variante. Da sie über 40.000 Euro kosten, gibt es beim Kauf statt 4.500 jetzt 3.750 Euro.

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An der Reihung im Autokostenvergleich ändert dieses Faktum nichts. Alle Autokosten eingerechnet (Wertverlust, Versicherungen, Kraftstoff, Förderung), ist Mercedes Mittelklasse-Limousine mit dem C 300 e am günstigsten unterwegs; schon ab 10.000 Kilometern im Jahr. Der C 300 de folgt knapp dahinter, die Modelle mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren hecheln abgeschlagen hinterher. Somit ist nur noch offen, wie teuer diese Vorzüge in der Praxis bezahlt werden müssen. Bei der Gesamtreichweite überhaupt nicht: Mit 50 Litern haben die PHEV mehr Kraftstoff im Tank als die Limousinen mit Verbrennungsmotoren (41l). Einen Nachteil haben der größere Kraftstofftank und der zusätzliche Akku jedoch: Das Volumen des Kofferraums sinkt von 455 auf 300 Liter – die Zuladung und die zulässige Anhängelast ist allerdings so hoch wie die der Standard-Modelle. Und wie lange dauert das Laden des Akkus? Zu Hause mit einer Wechselstrom-Schnellladeeinrichtung (Wallbox) rund eineinhalb Stunden; am öffentlichen Schnelllader etwa 30 Minuten, sprich eine Kaffeepause lang.

Technische Daten des Mercedes C-Klasse T-Modell PHEV

PS-Anzahl: min. 306 PS max. 320 PS
kW-Anzahl: min. 225 kW max. 235 kW
Antriebsart: Heckantrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 13,9 kWh/100km max. 16,2 kWh/100km
CO2-Emission: min. 39 g/km max. 39 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. +
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 48.391,35 Euro
Stand der Daten: 30.03.2020

Konkurrenzmodelle

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PHEV werden nicht nur auf dem Markt immer häufiger – auch in unserem Online-Autohaus sind sie unter unseren günstigen Neuwagen prominent vertreten. Das zeigen der VW Passat GTE ab 34.903 Euro und 23,1% bzw. ab 392 Euro monatlich, die BMW 3er Limousine Plug-in-Hybrid ab 41.301 Euro und 22,5% oder ab monatlich 428 Euro oder der Ford Mondeo Vignale Hybrid ab 30.910 Euro und 36,0% Neuwagen Rabatt bzw. ab monatlichen Raten von 367 Euro. Die Finanzierung ist bei uns eine weitere Möglichkeit, viel Geld zu sparen, bspw. mit unserem Autoleasing oder unserer Vario-Finanzierung ab 0,9% effektiven Zinsen und 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum Mercedes C-Klasse T-Modell PHEV Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem neuen C-Klasse Limousine Plug-in-Hybrid hat Mercedes jetzt die Patentlösung für preis- wie umweltbewusste Kunden im Programm. Sowohl die Variante mit Diesel wie die mit Benziner fahren bis zu 50 Kilometer emissionsfrei rein elektrisch. Im Hybridmodus sind sie ebenso dynamisch wie sparsam und sauber unterwegs. Und selbst bei den Autokosten lassen sie die konventionellen Modelle stehen. Einziger Makel: das von 455 auf 300 Kilo verringerte Kofferraumvolumen. Bei MeinAuto.de starten die Plug-in-Hybrid-Limousinen ab 39.354 Euro – 15,8% bzw. fast 7.400 Euro unter dem Listenpreis.

     
5 von 5 Punkten

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