BMW M4 Test: M3-Nachfolger als Rück- oder Fortschritt?

Es ist jedes Jahr dasselbe: über die Weihnachtsfeiertage bleibt das ein oder andere Pfund an den Hüften haften. Um die überschüssigen Kilos los zu werden, muss deshalb wieder mehr Bewegung in den Alltag kommen. Gesagt getan: im ersten Test des Jahres steht eine besonders sportliche Art der Fortbewegung auf dem Programm – und zwar die mit dem neuen Sportler von BMW, dem M4.

Zwei Turbolader ersetzen 8 Zylinder und 4,4 Liter Hubraum

bmw m4 test 2015Das neue zweitürige Sportcoupé hat es dabei mit erlauchten Gegnern zu tun, mit einem Audi RS5 etwa, einem Porsche 911 Carrera S oder einem Jaguar F-Type S V6. Damit der M3, der in der neue Generation jetzt M4 heißt, gegen diese Paradesportler ankommt, braucht er natürlich mächtig viel Schub. Diesen hat er sich bisher aus einem voluminösen Achtzylinder-Sauger geholt. Der aber muss nun einem doppelt aufgeladenen Sechszylinder weichen, der nur noch 3 Liter Hubraum – anstatt der bisherigen 4,4 – aufzuweisen hat. Das wirft natürlich unweigerlich die Frage auf: kann der „kleine“ Turbobenziner genug Kraft generieren?

Um das herauszufinden, gibt es nur einen Weg: Motor anlassen und Gas geben. Die erste Regung, die wir vom Sechszylinder-Doppelturbo vernehmen, ist ein tiefes Brummen, tiefer als jenes des Achtzylindersaugers im M3; und tiefer auch als das des Achtzylinderdoppelturbos im M6. Unter Last heult das Aggregat des M4 dann zwar furchteinflößend auf, es klingt aber nicht so satt und wuchtig wie das des M3.

Der Klang aber ist eines, die Leistung ein anderes – und rein nominell übertrumpft der neue Sechs- den alten Achtzylinder locker. Satte 431 PS und prächtige 550 Nm Spitzendrehmoment holen die Münchner aus dem Dreiliter-Doppelturbo heraus, das sind immerhin 11 PS und 150 Nm mehr als aus dem Sauger. Das maximale Drehmoment liegt dabei zwischen 1.850 bis 5.500 Touren an, was sich positiv auf den Antritt auswirken sollte. Und tatsächlich: der M4 ledert nicht nur den M3, sondern auch den Audi RS5 und den Porsche 911 Carrera S ab. Alle drei sind beim Sprint aus dem Stand auf 100 km/h jeweils ein paar Zehntel langsamer als der neue BMW-Zweitürer, der die Übung in 4,3 Sekunden erledigt.

R6-Biturbo: Kraftvoll aber nicht verschwenderisch

bmw m4 cockpit test 2015Ehe wir es uns versehen, nämlich nach genau nach 13,6 Sekunden, ist das Sportcoupé dann auf Tempo 200. Und auch bei den Zwischensprints lässt der M4 nichts anbrennen: von 80 auf 120 km/h zieht er im 6. Gang bspw. in knapp 5 Sekunden durch. Hurtig, hurtig. Mit den Gängen ist dabei ein Stichwort gefallen, das uns die Gelegenheit gibt, das Augenmerk auf das Getriebe zu lenken. BMW bietet das neue Coupé nämlich nicht wie bisher nur mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, sondern auch mit einer 6-Gang-Handschaltung an – inzwischen eine Rarität bei den Sportlern. Beim Einkuppeln ruckelt die 6-Gang-Box dabei zwar ganz leicht, macht ansonsten aber jede Menge Spaß, auch weil sie uns das Gefühl gibt, wieder Herr im Cockpit zu sein. Allerdings ist auch das knapp 4.000 Euro teure Doppelkupplungsgetriebe etwas für Feinschmecker. Es kitzelt beim Standardsprint zum Beispiel noch 2 Zehntel mehr aus dem M4 heraus und reduziert den Normverbrauch zugleich um einen halben Liter. Dieser liegt – für einen Kraftbolzen wie den M4 – bei bescheidenen 8,3 Litern; im Testschnitt messen wir gut 11 Liter und damit fast 4 Liter weniger als beim M3. Noch eine Spur effizienter arbeitet indessen der Sechszylinder-Boxermotor im Porsche 911

BMW M4: sportlich und doch komfortabel

Der 911er ist aber auch in einer anderen Disziplin ein exzellenter Gradmesser, nämlich bei der Fahrdynamik. Als wir den knapp 1,6 Tonnen schweren M4 durch den Wedelparcours jagen, wird indes rasch klar, dass er dem Porsche in nichts nachsteht. Das einzige, das wir hier am M4 zu monieren haben, sind die Sportsitze, die seitlich durchaus etwas fester zupacken dürften; so wie das ESP etwa, das sich in dieser Hinsicht weniger zimperlich gibt. Das soll aber nicht heißen, dass das Elektronische Stabilitätsprogramm nun zu einer synthetischen Spaßbremse geworden ist. In seinen diversen Einstellung ist es dem heckgetriebenen Fahrspaß stets zuträglich, in der „Sport plus“-Stellung mehr und in der „Komfort“-Stellung eben etwas weniger. Bei dieser federt das neue Sportscoupé von BMW dafür so sanft wie noch keines seiner Vorgänger – und das ohne viel an Agilität zu verlieren.

Fazit: Mit dem M4 Coupé ist BMW ein meisterhafter Sportwagen gelungen, der der Konkurrenz von Audi, Mercedes und Porsche den Schweiß auf die Stirn treibt. Vor allem der Doppelturbo-Sechszylinder und das herrlich abgestimmte Fahrwerk wissen zu begeistern, so sehr, dass unsere Sorge um die überschüssigen Pfunde längst verfolgen ist. Bei MeinAuto.de wird der BMW M4 bald wieder verfügbar sein, wie üblich mit satten Rabatten auf den Herstellerpreis, der bei 72.200 Euro beginnt. (nau)

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