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Audi Q5 Alternativen im Test: Der BMW X3, der Volvo XC60 und der VW Tiguan im Vergleichstest.

Ein Blick auf die Zulassungsstatistik genügt und man weiß, wie die Rollen im Test der vier Mittelklasse-SUVs verteilt sind. Der VW Tiguan ist – ob privat oder gewerblich – das Modell fürs breite Volk. Der BMW X3, der Volvo XC60 und der Audi Q5 gehören einer schmalen Elite an. Ob die Rangordnung bei den Eigenschaften und Kosten ebenso eindeutig ist? Unser Vergleichs-Test klärt auf.

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Der BMW X3: geräumiger, sportlicher – aber weniger praktisch und komfortabel

Unser Referenzmodell im Test ist der 4,68 Meter lange Audi Q5. Er liegt seit 2017 in der zweiten Version auf und wurde 2021 geliftet. 2021 gesellte sich zum klassischen SUV der Audi Q5 Sportback hinzu, ein sportlich-schnittiges SUV-Coupé. In dieser – und in so manch anderer Hinsicht – ist dem Ingolstädter im Test nur einer ebenbürtig, der BMW X3: das ist zumindest unsere Vermutung. Die Münchner haben ihr Mittelklasse-SUV 2003 eingeführt. Mitte 2021 wurde die dritte X3-Generation frisch renoviert. Das SUV-Coupé ist eine Erfindung der Münchner; in der Mittelklasse ist sie seit 2012 als X4 unterwegs. Vergangenes Jahr ist noch eine weitere X3-Spielart hinzugekommen: der rein batterieelektrisch angetriebene iX3. Stromern kann seit wenigen Monaten auch der Q3, als Q4 e-tron – eine weitere Gemeinsamkeit, die der Audi und der BMW den zwei anderen Modellen im Test voraushaben. Und was unterscheidet die zwei Premium-Bayern? Beliebter bzw. gefragter ist derzeit der BMW X3 mit rund 29.000 Neuzulassungen pro Jahr; der Audi Q5 kommt auf rund 22.000. So viel zur Ausgangslage, aber wie fällt der physische, technische und qualitative Vergleich der beiden deutschen Premium-Produkte aus?

Physisch stellen wir fest: Der BMW X3 ist mit einer Länge von 4,71, einer Höhe von 1,68 und einem Radstand von 2,86 Metern ein paar Zentimeter größer als der Q5. Die größeren Abmessungen ziehen ein reichhaltigeres Platzangebot nach sich: vorne – aber insbesondere auf der Rückbank und im Kofferraum. Im Fond des Audi klemmt es bei den Beinen bereits ab einer Größe von 180 Zentimetern; im BMW bewegt man sich selbst mit fast zwei Metern noch frei. Gestört hat unsere Sitzprobe lediglich der massive Mitteltunnel. Ähnlich liegen die Verhältnisse beim Stauraum. Der Q5 verstaut im Heck 520 bis 1.520 Liter, der X3 mit 550 bis 1.600 Litern um einiges mehr. Flexibler ist der Q5, in dem sich die Rücksitze optional auch längs verschieben lassen; der X3 ist dazu nicht in der Lage. Ein weiterer Vorteil des Ingolstädter-Mittelklasse-SUVs: Sowohl Sitze wie Fahrwerk bieten mehr Komfort – der BMW lässt gerade bei der Fahrwerksabstimmung den straffen Sportler heraushängen; die Adaptiv-Dämpfer können das nur bedingt kurieren.

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Volvo XC60: ein Mittelklasse-SUV aus einem Guss – mit einem kleinen Sprung

Vergleichen wir die Konnektivitäts- bzw. Multimedia-Ausstattung sowie die Verarbeitungs-Qualität, liegen der Q5 und der X3 ebenfalls dicht an dicht. Der Audi ist aber meist einen Deut besser. Zu unserer Überraschung ändert sich an dieser Reihenfolge nichts, wenn wir unsere Fahreindrücke gegenüberstellen: Der Q5 liegt stabiler auf der Straße und fährt sich agiler; außerdem bremst er noch vehementer. Aus 100 Stundenkilometer steht er nach einer Vollbremsung nach kaum mehr als 32 Metern; der X3 roll ca. zwei Meter weiter. Von der Verzögerung zur Beschleunigung. Das liegt dem X3 besser als dem Q5; der BMW der X3 ist insgesamt ein wenig stärker motorisiert mit Leistungen zwischen 184 und 360 PS. Das reguläre Leistungsspektrum der Benziner wie Diesel im Audi, die seit dem letzten Facelift mit einem Mild-Hybrid-System ausgestattet sind, bewegt sich zwischen 136 und 286 PS. Bei den alternativen Antrieben bietet der Q5 mehr: mit einem 299 und 367 PS starken Plug-in-Hybrid; der X3 tritt als PHEV 292 PS. Wie der Audi mit zwei Plug-in-Hybrid-Antrieben gesegnet ist der XC60 der schwedischen Edelschmiede Volvo. Die zwei Volvo PHEVs lassen mit 300 bzw. fast 400 PS den Modellen von Audi und BMW beim Antritt jedoch keine Chance.

Auch das restliche Motorensortiment des 4,69 langen Volvo XC60 muss den Vergleich mit den Modellen von BMW und Audi nicht scheuen. Die jüngste Modellpflege hat den 197 bis 300 PS starken Vierzylinder-Benzinern und -Dieselmotoren eine Mild-Hybrid-Unterstützung spendiert. Damit zieht er mit den zwei deutschen Premium-Modellen gleich. Auch in den meisten anderen Testdisziplinen streitet der Volvo ganz vorne mit. Das Platzangebot im XC60 fällt fast so großzügig aus wie das im X3, die Verarbeitung ist so sorgfältig wie im Q5. Die Multimedia- und Konnektivitäts-Ausstattung liegt ebenfalls auf dem Niveau des BMW und Audi; bei der Sicherheitsausstattung setzt sich der Volvo erneut an die Spitze. Was den Fahr- und Federungskomfort betrifft, muss er sich indessen den zwei Bayern geschlagen geben; die Bremsen sind so gut wie die des X3. Im Grunde leistet sich der Volvo XC60 im Test nur einen Patzer: beim Kofferraumvolumen. Das reicht mit 483 bis 1.410 Litern nicht ansatzweise an das Volumen der deutschen Premium-Konkurrenten heran – und die sind in dieser Hinsicht selbst wiederum nicht spitze.

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VW Tiguan Allspace: nicht premium, aber durchwegs erstklassig

Was bei einer Länge um die 4,7 Meter an Stauraum möglich ist, zeigt VW mit dem Tiguan Allspace – der 2017 eingeführten Langversion des Volks-SUVs. Er verstaut in seinem Heck 760 bis 1.920 Liter und deklassiert damit den Rest des Testfeldes. Erstaunliches Detail. Der Tiguan Allspace bietet dieser Stauraumfülle, obwohl sein Radstand deutlich kürzer ist als jener der drei Premium-Konkurrenten. Mit 279 Zentimetern misst er bspw. zehn Zentimeter weniger als der des Volvo XC60. Die zweite Überraschung: Trotz des Handicaps gelingt es dem Wolfsburger, den Insassen auch mehr Platz zu offerieren. Hinten sitzen selbst Mitfahrer mit fast zwei Metern noch bequem: daran ist im Schwestermodell von Audi nicht zu denken. Bei der Variabilität nimmt sich der VW den Audi zum Vorbild. Einzige Abweichung: Der Tiguan Allspace ist auf Wunsch als 7-Sitzer unterwegs – wirklich viel Platz bieten die beiden Zusatzsitze allerdings nicht. Der Volkswagen-Vertreter ist zumal weniger fein verarbeitet und gefedert als das Premium-Trio. Die Geräuschdämmung fällt ebenfalls schwächer aus; dafür ist die Klimatisierung stärker.

Sonst präsentiert sich die zweite Tiguan-Generation, die VW Mitte 2020 überarbeitet hat, gleichfalls auf dem neuesten Stand. Für den gut zwanzig Zentimeter längeren Tiguan Allspace gilt das erst seit dem Frühjahr 2021; seither ist die Langversion in der gelifteten Fassung im Umlauf. Dezent überarbeitet hat VW bei der Modellpflege die Motoren: Vierzylinder-Diesel und -Benziner mit einer Leistung zwischen 130 und 320 PS. Mit der Überarbeitung ist auch ein Plug-in-Hybrid-Antrieb eingezogen. Dass der 1.4 e-Hybrid mit 245 PS leistungsmäßig nicht mit den anderen PHEVs mithalten kann, ist kein Makel. Bei alternativen Antriebe zählen die Effizienz und die geringeren Kraftstoffkosten mehr. Apropos Kosten. In dieser Hinsicht ist der VW Allspace, der so sicher ist und so gut bremst wie der Volvo und der BMW, eine Klasse für sich: sowohl was die Anschaffungs- wie die Unterhaltskosten betrifft. VW verkauft sein Modell ab ca. 36.000 Euro. Der XC60 und der Q5 starten mit Preisen um die 47.000 Euro – der X3 kostet mindestens 51.000 Euro. Im Unterhalt ist der Tiguan Allspace um gut 200 Euro pro Monat günstiger als die Premium-Modelle. Kein Wunder, dass VW allein in Deutschland pro Jahr rund 90.000 Exemplare verkauft.

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Für welches SUV Sie sich am Ende auch entscheiden – nirgendwo werden Sie es so günstig kaufen wie in unserem Autohaus online. Preiswerte Neuwagen mit einem einmaligen Neuwagen Rabatt sind eines unserer Markenzeichen. Der Beleg: Den Audi Q5 leasen Sie bei uns ab knapp 370 Euro; bar kaufen Sie ihn ab 39.456 Euro und 17 % Rabatt. Der BMW X3 wechselt bei uns geleast ab 340 Euro und bar ab 38.952 Euro und 25 % den Besitzer. Den Volvo XC60 gibt es im Leasing schon ab 250 Euro, bar ab 34.013 Euro und 29 %. Der Tiguan Allspace kostet im Autoleasing ab 310 Euro; als Barkauf startet er ab 30.095 Euro und 18 % Rabatt.

Fazit zum BMW 1er Alterantiven Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Premium hin oder her – der Sieger in unserem Vergleichstest ist, ohne Wenn und Aber, der VW Tiguan Allspace. Er kostet am wenigsten und ist im Unterhalt am günstigsten. Trotzdem bietet er mehr Platz und Stauraum als das Premium-Trio. In puncto Qualität, Komfort und Ausstattung fällt er kaum ab.
Dahinter platziert sich das Schwestermodell von Audi, der Q5. Herausragend sind seine Bremsen, seine Verarbeitung und sein Komfort. Der Volvo XC60 und der BMW X3 folgen auf den Plätzen. Das Modell der Schweden glänzt mit den stärksten Plug-in-Hybridmotoren und der besten Sicherheit; es patzt aber beim Stauraumangebot. Der BMW X3 ist das Mittelklasse-SUV mit der meisten Dynamik und – gemeinsam mit dem VW – jenes mit dem größten Platzangebot. Es ist allerdings auch das teuerste Modell im Test.

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