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Peugeot Expert Kastenwagen im Test: Auch im Arbeitsalltag ein Transport-Experte?

Wer mit dem Warentransport sein Geld verdient, tut gut daran, in allen Bereichen auf Spezialisten, auf Experten zu setzten. Der Peugeot Expert behauptet seit 1995, ein Experte unter den Transportern zu sein. Die Expertise, die in die Entwicklung der 2016 lancierten dritten Generation geflossen ist, untermauert das. Neben Peugeot haben Citroen, Toyota und Opel mitgewirkt. Was es gebracht hat, klären wir im Test mit dem Expert Kastenwagen.

Inhalte des Testberichts zum Peugeot Expert Kastenwagen:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Drei Formate für den Peugeot Expert Transporter

Der Expert ist von Peugeot für die mittelschweren Transportaufgaben vorgesehen. Fürs leichte Gepäck soll der Peugeot Partner verantwortlich sein, fürs schwere der Peugeot Boxer. Selbstredend haben die anderen Nutzfahrzeug-Hersteller ebenfalls Modelle, die in diesem Bereich tätig sind. Aus der Kooperation für die Entwicklung und Produktion des Expert sind bspw. der Opel Vivaro, der Toyota Proace und der Citroen Jumpy hervorgegangen. Über einen Mangel an externer Konkurrenz kann sich der Expert ebenfalls nicht beklagen.

Bei Renault stellt im mittelgroßen LCV-Segment der Trafic zu, bei Fiat ist es der Talento, bei Mercedes der Vito, bei VW der Transporter und bei Ford der Transit. Nach einer kurzen Umschau richten wir den Blick jetzt nach innen: in den Expert Kastenwagen. Peugeot stellt den Transporter in drei Formaten her. Die Kompaktversion L1 zielt mit einer Länge von 4,6 und einer Höhe von 1,9 Metern auf den Einsatz im Ballungsraum ab. Der Expert L1 ist kurz genug, um noch halbwegs handlich zu sein; der Wendekreis misst 11,3 Meter. Außerdem baut er auch flach genug, um problemlos in jede Tiefgarage eintauchen zu können.

Expert Kastenwagen: 4,6 bis 6,6 m³ Nutzvolumen

Zugleich ist der Expert L1 aber auch groß genug, um reichlich Waren laden zu können. Im bis zu 3,3 Meter langen Laderaum des Kastens verschwinden bis zu 4,6 m³ oder 1,4 Tonnen (200 Kilo mehr als bisher); das Nutzvolumen lässt sich durch eine Öffnung in der Trennwand auf 5,1 m³ steigern (“Moduwork”-System). Drei Ergänzungen zu den Dimensionen des Laderaums. In der Höhe misst er minimal 122, zwischen den Radkästen 126 Zentimeter und zwischen den Schiebetüren ist er am Boden 1,63 Meter breit – die Ladekante liegt auf einer Höhe von knapp 54 Zentimetern.

Das ist viel Platz, doch es gibt Kunden, die größere Transportvolumina bewegen müssen. Für sie baut Peugeot den Expert außerdem noch in der Standardlänge L2 und der Überlänge L3. Beim Expert L2 kommt der Längenzuwachs durch den weiteren Radstand zustande: Er wächst von 293 auf 328 Zentimeter. Die Gesamtlänge beträgt so 4,95 Meter, das maximale Ladevolumen 5,8 m³, die maximale Ladelänge 3,67 Meter. Die höchstmögliche Nutzlast verändert sich ebenso wenig wie die Breite und Höhe des Laderaums.

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Bis zu drei Euro-Paletten können über eine niedrige Ladekante verstaut werden

Für manche wird auch der Peugeot Expert L2 zu klein sein: Zum Beispiel dann, wenn man mehr als zwei Euro-Paletten im Kasten unterbringen muss. Für diese Anwendungsfälle ist der 5,3 Meter lange Expert L3 gedacht, dessen Laderaum längs über vier Meter misst. Deshalb nimmt er Transportgut im Ausmaß von bis zu 6,6 m³ auf. Der Nachteil der L2- und L3-Varianten ist natürlich: Mit einem Wendekreis von 11,8 Metern sind sie auf der Straße unhandlicher als der Expert L1. Der Laderaum erweist sich hingegen in allen drei Variante als umgänglich für die, die ihn be- und wieder entladen müssen.

Die niedrige Ladekante haben wir bereits erwähnt. Erwähnenswert sind in dieser Hinsicht auch die seitlichen Schiebetüren. Ab Werk verbaut Peugeot eine verblechte Variante auf der Beifahrerseite. Beim kompakten Expert ist die Tür 75 Zentimeter breit, bei den langen Spielarten sogar 94; als Option gibt es für alle Modelle eine zweite Schiebetür auf der Fahrerseite. Am Heck erwarten das Ladeteam serienmäßig zwei identisch große Flügeltüren, die 180° weit öffnen; im Expert L3 lässt sich der Öffnungswinkel auf 235° steigern. Die Option, den Ladeboden und die Seitenwände mit verschiedenen Materialien zu verkleiden bzw. zu belegen, bietet der Expert ebenfalls.

Erweiterte Ladekapazität & -länge sowie mehr Zugkraft

Darüber hinaus lässt sich mit dem erwähnten “Moduwork”-System – es kostet 300 bis 500 Euro extra – auch die Ladekapazität und insbesondere die Ladelänge erweitern. Das System besteht jedoch aus mehr als einer Öffnung in der Blechtrennwand. Zu ihm gehört im Führerhaus auch eine Dreiersitzbank, bei der sich beim äußeren Platz die Sitzfläche hochklappen lässt. Anders gesagt: Wird die Durchreiche genutzt, haben auf der Bank weiterhin zwei Personen Platz. Die Sitzbank kann aber auch anderweitig genutzt werden, zum Beispiel als mobiles Büro.

Dazu klappt man einfach die Lehne des mittleren Sitzes um; in ihr hat Peugeot eine schwenkbare Schreibfläche integriert. Die Fahrerkabine des Expert überrascht uns im Test mit weiteren praktischen Detaillösungen. Das Handschuhfach enthält ein kleines, gekühltes und abschließbares Zusatzfach. Über der Armaturentafel gibt es eine große Ablage, etwa für Tablets; die Mittelkonsole beherbergt zahlreiche Anschlüsse, darunter USB- und 12-Volt-Steckplätze. Bevor wir unter die Motorhaube blicken, noch ein Kontrollblick nach hinten. Mit seiner vielseitigen optionalen Anhängerkupplung kann Peugeots Transporter Anhänger mit bis zu 2,5 Tonnen ziehen; das sind 300 Kilo mehr als bisher.

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Peugeot Expert: praktisch eingerichtet – vielseitig & alternativ Motorisiert

Bei einem Kastenwagen wie dem Peugeot Expert zählt selbstredend nicht nur, wie einfach er wie viel transportieren kann: sondern auch, wie günstig sich der Transport gestaltet. Eine Schlüsselfunktion kommt hier den Antrieben zu. Gestartet ist der Expert III 2016 mit zwei Turbodieselmotoren, die in fünf Leistungsstufen zwischen 95 und 180 PS verfügbar waren. Mittlerweile hat sich das Sortiment auf vier 1,5 bzw. 2,0 Liter große Selbstzünder mit 100, 120, 150 und 180 PS reduziert (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,9-5,6 auf 100 km, 130- 148 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A-B).

Die Motoren mit 120 und 180 PS arbeiten optional mit dem neuen Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe zusammen. Aktuell und vor allem in Zukunft wichtiger dürfte allerdings der jüngste Zugang im Motorenregal sein: der 136 PS starke Elektromotor (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 23-23,8 kWh auf 100 km, 0 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Der e-Expert beschleunigt in rund 13 bis 14 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer, erreicht in der Spitze 130 km/h – und fährt mit einer Batterieladung laut WLTP-Norm 186 bis 282 Kilometer weit.

Reichweite und Umweltbonus für den e-Expert von Peugeot

Die Reichweite hängt einerseits von der Fahrweise, andererseits von der Größe des im Fahrzeugboden montierten Lithium-Ionen-Akkus ab. Zur Wahl stellt Peugeot eine Batterie mit 50 und eine mit 75 kWh Kapazität. Im Test überzeugt der e-Expert vor allem im L1-Modell, das wie der Motor für den Stadtverkehr ausgelegt ist. Erhältlich ist er aber auch für den Expert L2 und L3; alle drei profitieren von der Elektro-Förderprämie, dem Umweltbonus. In deren Genuss dürfte auch jener alternative Antrieb kommen, den Peugeot für den Herbst 2021 angekündigt hat.

Er firmiert unter dem Namen e-Expert Hydrogen und nutzt eine Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff arbeitet, sowie einen 10 kWh Akku. Der e-Expert Hydrogen wird das erste Serienmodell dieser Art im Segment sein. Der E-Motor ist der gleiche wie im herkömmliche e-Expert. Die Brennstoffzelle hat jedoch den großen Vorteil, dass sie wesentlich schneller geladen werden kann. In drei Minuten ist Wasserstoff für 400 Kilometer nachgetankt. Beim klassischen e-Expert dauert das Vollladen mit 100 kW mindestens eine halbe Stunde. So oder so, der Expert ist er Experte für alternative Antriebe.

Technische Daten des Peugeot Expert Kastenwagen

PS-Anzahl: min. 102 PS max. 177 PS
kW-Anzahl: min. 75 kW max. 130 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus oder Manuell
Kraftstoffart: Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,9 l/100km max. 5,6 l/100km
CO2-Emission: min. 130 g/km max. 148 g/km
Effizienzklasse: min. A max. B
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 29.321 Euro
Stand der Daten: 12.08.2021

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Peugeot Expert Kastenwagen Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Peugeot Expert KaWa hält mit seinem Selbstanspruch nicht hinter dem Berg – er wird dem hohen Anspruch aber gerecht. In drei Längen transportiert er bis zu 6,6 m³ und 1,4 Tonnen. Zudem ist er im Laderaum und der Führerkabine praktisch eingerichtet. Herausragend ist das Motorensortiment: mit einem batterieelektrischen und einem Brennstoffzellen-Antrieb. Bei MeinAuto.de stellt der Expert schon ab 15.640 Euro zu – d.h. 39 % oder über 9.600 Euro günstiger als gelistet.

5 von 5 Punkten

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