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Mazda6 Kombi 2020 im Test: Facelift, die Dritte, verkürzt warten auf den vierten

Eigentlich sollte längst die vierte Generation des Mazda6 Kombis das Sortiment der Japaner anführen. Manchmal aber kommt es anders als geplant. So glänzt das Mittelklasse-Modell 2020 weiter in der dritten, 2013 eingeführten Generation. Mazda hat allerdings – nach 2015 und 2016 – ein drittes Facelift nachgelegt. Wie es dem Mittelklassemodell bekommt, testen wir mit dem Kombi.

Inhalte des Testberichts zum Mazda6 Kombi:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Mazda6 Kombi: frische Nase, neues Licht

Der neue Starttermin für den Mazda6 Kombi IV lautet 2021. Die Zeichen stehen auf Revolution statt Evolution: die Motoren sollen längs statt quer eingebaut werden – man darf gespannt sein. Eines aber dürfte unverändert bleiben, ob neu oder aufgefrischt, ob 2020 oder 2021: Für jeden Mittelklasse-Kombi, der sich nicht zur Premium-Sparte zählt, gilt der VW Passat Variant als Richtmarke. Importeure sehen sich zumal mit weiteren Herausforderern konfrontiert: dem Toyota Avensis Touring Sports z.B., dem Skoda Octavia beziehungsweise Superb Combi, dem Peugeot 508 sw oder dem Ford Mondeo Turnier. Sie alle haben dem Mazda6 Kombi eines voraus: Sie sind wesentlich jünger als der Kombi aus Fuchū. Doch sind sie auch besser? Unbestreitbar ist, dass das Alter bis dato kaum einen Einfluss auf die Beliebtheit des Mittelklasse-Mazdas hatte. Die Zulassungszahlen bewegen sich in Deutschland die letzten Jahre konstant zwischen rund 5.000 bis 7.000; die Spitzenwerte vom Beginn der 2000er – jährlich über 30.000 Zulassungen – sind jedoch passé. Dennoch zeigt sich: Die Kunden goutieren die Strategie der sukzessiven Erneuerung – und das hat seine guten Gründe.

Schon die Modellpflegen von 2015 und 2016 brachten für den Mazda6 Kombi einen erheblichen Qualitätssprung: u.a. durch eine bessere Geräuschdämmung und eine wachsamere Sicherheitsausstattung. Die jüngste Modellpflege indes, sie geht weiter und tiefer. Dass soll nicht heißen, dass sie das Oberflächliche gänzlich vernachlässigt. An der Front sorgen die neuen Voll-LED-Scheinwerfer mit den integrierten Nebelleuchten ab Werk für einen scharfen Blick – von außen wie von innen. Der tiefer gesetzte Kühlergrill gibt der Front mehr Gewicht, neue Schnittmuster für die 17 bis 19 Zoll großen Felgen sorgen für mehr Pfiff. Die hinteren Stoßfänger sind mit ihren optimierten Luftkanälen nun in Wagenfarbe lackiert und eleganter geformt. Apropos Farbe: Mit dem Farbton “Magmarot Metallic” steht eine frische Lackfarbe zur Wahl als Ersatz für die Farbe “Rubinrot Metallic”; die acht weiteren Farbtöne bleiben im Programm.

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Erstklassige Serienausstattung mit mehr Feinheiten

Die Überarbeitung des Exterieurs ist allerdings nur der erste Aufgalopp. Innen hat sich beim Mazda6 Kombi mehr und grundlegenderes verändert: bei den Materialien, deren Verarbeitungsqualität, aber auch bei der Ausstattung und den Funktionen. Unverändert großzügig geblieben ist das Platz- und Stauraumangebot: gut so. Mit einem Kofferraumvolumen von 522 bis 1.664 Litern reicht der Japaner fast an die Führungsriege aus dem VW-Konzern heran; der Passat Variant packt bspw. 650 bis 1.780 Liter ein. Das Interieur präsentiert sich seit dem Modelljahr 2019 runderneuert. Das ist kein Zufall, denn hier hatte der japanische Kombi die größten Defizite: im Vergleich mit einem Passat und ganz zu schweigen von einem Volvo V60 oder 3er BMW Touring. Ob bei der Polsterung, der Mittelkonsole, den Instrumenten oder der Sonnenblende: in fast allen Ecken und bei den meisten Details hat Mazda die Qualität angehoben. Die Materialien sehen besser aus, fühlen sich hochwertiger an und sie funktionieren besser. Ein Beispiel von vielen: der Schließmechanismus des Handschuhfaches, das jetzt so knackig einrastet, wie man das in der Mittelklasse erwartet. Wer es besonders edel liebt, kann seit dem Facelift sogar ein Interieur-Paket mit Sen-Holz-Einlagen ordern.

Eine weitere feine Neuerung sind die optionalen, belüfteten Vordersitze in Leder, die zumal fester und ausführlicher gepolstert sind. Die physischen Details sind heutzutage aber nur das eine, die digitalen Features das andere. Auch hier gab es Nachholbedarf – einen Bedarf, den Mazda mit der Überarbeitung reichlich bedient. Ein Gros der digitalen Neuzugänge ist im Mazda6 Kombi nunmehr ab Werk installiert. Das gilt für das neues SD-Navigationssystem mit seinem 8 Zoll großen zentralen Touchscreen wie für die serienmäßige “Mazda Connect“-Schnittstellen für Smartphones (Apple CarPlay, Android Auto) – und fürs neue Head-up-Display. Optional, ab der TopausstattungSports-Line“, werden die zentralen Rundinstrumente ebenfalls digitalisiert: mit einem sieben Zoll TFT-Display. Die Bedienung des digitalen Ensembles erfolgt wie bisher entweder über den Touchscreen, die Sprachsteuerung oder den “Multi Commander” an der Mittelkonsole. Für uns ist letzterer als vielseitiger Dreh-Drück-Steller meist das Mittel der Wahl. Der Touchscreen und die Menüführung überzeugen aber ebenso mit ihrer Eingängigkeit und Übersichtlichkeit – nur die Sprachsteuerung ist nicht auf dem Niveau eines Passats oder gar einer Mercedes C-Klasse.

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Mazda6 Kombi: mehr Feingefühl, Komfort & Sicherheit

Was das Fahrverhalten, die Lenkung und – trotz der bereits erfolgten Nachbesserungen – die Geräuschdämmung betrifft, war der Mazda6 Kombi bisher ebenfalls kein Mitglied der Topriege. Die Modellpflege bringt das Mittelklasse-Aushängeschild jedoch in deren Nähe. Die Autobauer aus Fuchū haben im Zuge der Überarbeitung zunächst die Karosserie versteift, ohne wesentlich an Gewicht zuzulegen. Kräftigere Querträger, dickere Bodenbleche, stärkeren Radhausinnenwände – das ist eine Auswahl der Modifikationen. Insgesamt sorgen die Überarbeitungen dafür, dass die Vibrationen und Abrollgeräusche im neuen Modell hör- und spürbar reduziert wurden. Die verbesserte Aerodynamik steigert zumal die Effizienz und verringert die Windgeräusche. Außerdem liegt und federt der Kombi anno 2020 auch um einiges feinfühliger und agiler: dank einer optimierten Aufhängung, einer verstärkten Bremsanlage und einer aktualisierten Software für die Fahrdynamikregelung. Zu einer vollen Runderneuerung fehlen damit bloß noch Nachbesserungen bei den Antrieben und bei den Sicherheitssystemen. Mazda hat sie nicht vergessen: Bei den Assistenzsystemen ist auf Wunsch – dank vier Kameras – der 360° Monitor an Bord, samt herrlichem Rundumblick.

Außerdem arbeitet der Geschwindigkeitsassistent mit der Verkehrszeichenerkennung zusammen und die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage beherrscht mit der Stauassistenz-Funktion das teilautonome Fahren, sprich das eigenständige Abbremsen und Anfahren. Und bei den Motoren? Hier hat Mazda Diesel- wie Benzinmotoren frische Technologien spendiert. Der 2,2 Liter Diesel verbrennt den Kraftstoff jetzt effizienter, da mehrstufig – im Topmodell Skyactiv-D 185 sorgt überdies ein Bi-Turbo für mehr Druck im Drehzahlkeller (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,5-5,4 Liter auf 100 km, 119-142 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A-B). Bei den Skyactiv-G-Benzinern hält die Zylinder-Abschaltung Einzug; innermotorische Modifikationen sorgen für eine zusätzliche Effizienzsteigerung und für mehr Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,2-6,8 Liter auf 100 km, 142-156 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B-C). Eines allerdings fehlt aktuell (Stand Juni 2020): die Klassifizierung der Motoren nach der ab dem 1. Januar 2021 für Erstzulassungen maßgeblichen Abgasnorm Euro 6d. Da sind die Konkurrenten aus dem Hause BMW, Mercedes, Volvo und PSA einen Schritt voraus.

Technische Daten des Mazda 6 Kombi

PS-Anzahl: min. 145 PS max. 194 PS
kW-Anzahl: min. 107 kW max. 143 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 4,5 l/100km max. 6,8 l/100km
CO2-Emission: min. 119 g/km max. 156 g/km
Effizienzklasse: min. A max. C
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 28.990,00 Euro
Stand der Daten: 16.06.2020

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Konkurrenzmodelle

Unter den günstigen Neuwagen reihen sich die Mitteklassewagen in unserem Autohaus online dicht an dicht. Zum Beispiel der Skoda Octavia Combi ab 22.619 Euro und 21% bzw. ab monatlichen Raten von 212 Euro, der Ford Mondeo Turnier ab 27.173 und 23% bzw. ab 301 Euro monatlich oder der Opel Insignia Sports Tourer ab 27.042 Euro und 17% Neuwagen Rabatt bzw. monatlich ab 279 Euro. Die Finanzierung ist ebenfalls reicht an Auswahlmöglichkeiten; besonders beliebt sind unsere Autofinanzierung und unser Autoleasing ab 0 Euro Anzahlung und 0,9% effektiver Verzinsung.

Fazit zum Mazda6 Kombi Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Mazda6 Kombi bleibt dank des erneuten Facelifts voll in der Spur. Der Innenraum wurde grundlegend überarbeitet, feiner verarbeitet und mit moderneren Konnektivitäts- und Assistenzsystemen bestückt. Neue Sitze sorgen für mehr Komfort – die feinfühligere Abstimmung und die verbesserte Geräuschdämmung schlagen in dieselbe Kerbe. Auch bei den Motoren hat Mazda nachgelegt – der Umstieg auf Euro-6d-Motoren lässt indes noch auf sich warten. Bei MeinAuto.de startet das der Mittelklasse-Kombi aus Japan ab 21.914 Euro – 26,5% oder umgerechnet fast 7.700 Euro günstiger als gelistet.

 

4 von 5 Punkten

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