Kia Sportage im Test: Leise, viel Platz und sparsam

Der neue Kia Sportage VorneAls der Kia Sportage 1994 auf den Markt kam, konnte mit der Bezeichnung SUV noch kaum jemand etwas anfangen. Seither hat Vieles sich verändert: So sind SUVs mittlerweile in aller Munde; und der Sportage hat – mit Erfolg – mehrere Metamorphosen durchgemacht.

Gerade die jüngste Verwandlung – die im Herbst 2010 vorgestellte 3. Generation – verkauft sich so gut, dass man im slowakischen Žilina, wo der Kia Sportage zusammengeschraubt wird, Sonderschichten schieben muss. Was den südkoreanischen Vorreiter unter den Sports Utility Vehicles so beliebt macht? – Unser Test soll es zeigen.

Motoren: durchzugsstark und trotzdem sparsam

Beliebtheit ist eine Herzensangelegenheit, sagt man, also wenden wir uns gleich den Herzen zu, die im Kia Sportage schlagen. Kia bietet zunächst zwei Vierzylinder an, die nur mit Benzin am Leben gehalten werden können. Da ist einmal der 135 PS starke Direkteinspritzer mit 1,6 Litern Hubraum und 164 Nm Drehmoment, der es in 11,5 Sekunden von 0 auf 100 schafft und im EU-Drittelmix 6,4 Liter verbraucht; und da ist der 2-Liter-Multipoint-Einspritzer mit 163 PS, 195 Nm und einem Normverbrauch von 7,6 bis 8,4 Litern, je nachdem ober er mit 6-Gang-Automatik, 5-Gang-Handschaltung oder Allrad bestückt ist.

Der neue Kia Sportage hintenBeide Benziner gefallen gerade im niedrigen Drehzahlbereich durch ihre zurückhaltenden Motorengeräusche, lebendiger und antrittsstärker ist, wenig überraschend, der größere der beiden Ottomotoren.

Für die Anhänger der selbstzündenden Antriebe hat Kia drei verschiedene Varianten parat, die alle auf 4 Zylinder und die sowohl sparsame und wie leise Common-Rail-Einspritzung setzten. Der Einstiegsdiesel holt aus 1,7 Litern Hubraum 115 PS bzw. 260 Nm Drehmoment und schafft es – angesichts der nackten Kennzahlen überraschend – dem gut eineinhalb Tonnen schweren Sportage viel Vorwärtsdrang einzuhauchen; und das bei einem keineswegs exorbitantem Verbrauch. Kia gibt für den Basisdiesel 5,2 Liter an, in der Praxis werden es dann um die 7 Liter. Für einen SUV ein guter Wert.

Weniger gut gefällt uns aber, dass Kia für die spritsparende Start-Stopp-Automatik im Jahr 2012 – übrigens bei allen Motoren – noch knapp 300 Euro Aufpreis verlangt; und dass die 6-Gang-Schaltung ein wenig hakt.

Der neue Kia Sportage SeiteDem 1,7-l-Diesel stellen die Südkoreaner schließlich noch zwei 2-Liter-Versionen zur Seite: Mit 136 bzw. 184 PS, 319 respektive 383 Newtonmetern Drehmoment und einem Verbrauch von 5,9–7,2 Litern. Dass die 2.0-Liter-Dieselaggregate kräftig durchziehen, macht ein Blick auf die Elastizitätsprüfung deutlich: Kaum 10 Sekunden braucht der Kia Sportage mit dem 136 PS starken 2.0 CRDi im 6. Gang von 80 auf 120. Damit lässt er etwa den vergleichbar starken Diesel des VW Tiguan klar hinter sich. Ab 160 km/h geht dem Sportage-Diesel dann allerdings ein wenig die Luft aus.

Fahrkomfort: leise lautet die Devise

Der neue Kia Sportage CockpitDamit die Kraft der Motoren auch möglichst gut auf die Straße gebracht wird, hat Kia dem Sportage vorne und hinten eine Einzelradaufhängungen spendiert. Ein leichter Hilfsrahmen soll dazu dienen, Geräusche und Vibrationen vom Innenraum fernzuhalten. Ausgezeichnet gelungen ist dies in Bezug auf den Lärm, dem Fahrwerk hätte man unserer Meinung nach aber durchaus ein wenig mehr Federungskomfort verleihen können. Doch das ist wohl ebenso Geschmackssache wie die nach unserem Dafürhalten zu indirekte Servo-Lenkung. Der Umstieg von einer hydraulisch zu einer elektronisch unterstützten Servo ist aber gerade im Vergleich mit dem Vorgängermodell ein deutlicher Fortschritt.

Schwungvolles Design und gutes Platzangebot

Nach den inneren Werten nehmen wir uns auf der Suche nach der Beliebtheit des Kia Sportage noch die äußeren Werte vor. Und was wir hier zu sehen bekommen, das schmeichelt unserem Auge. Der neue Sportage ist in dynamischen, schwungvollen Linien gezeichnet. Die Konturen der Motorabdeckung sind markant hervorgehoben und der trapezförmige Kühlergrill sowie die ausgestellten Kotflügel verleihen dem Kia-Spross aus Žilina etwas kraftvoll Bulliges.

Der neue Kia Sportage KofferraumBei allem Lob für den Schnitt gibt es aber auch Kritik. Gestört hat uns vor allem die mäßige Sicht, die der koreanische SUV durch die sehr breiten C-Säulen beim Blick nach hinten gewährt.

Im Innenraum hat man hingegen alles sehr gut im Blick – und auch im Griff. Die Instrumente lassen sich einfach ablesen, die Regler und Schalter intuitiv bedienen und die Ablagen und Anschlüsse sind praktisch angeordnet. Das sauber verarbeitete Cockpit bietet auch hochgeschossene Fahren genügend Bein-, Knie- und Kopffreiheit, im Fond fühlt man nur auf dem Mittelsitz leichte Beklemmung.

Am Ende des Tests steht für uns fest: Dass sich der Kia Sportage so großer Beliebtheit erfreut, ist nicht verwunderlich. Dies dürfte auch an der fürstlichen Ausstattung und am moderaten Preis liegen.

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Das SUV-Segment ist das umfangreichste in Deutschland. Nirgends gibt es so viel Auswahl wie bei den sportlichen Geländewagen. Doch wie findet man beispielsweise die perfekte Alternative zu dem getesteten Sportage? Einfach ist das nicht, doch der MeinAuto.de Bedarfskonfigurator zeigt genau das. Wir präsentieren also alternative Neuwagen zum Kia SUV, und zwar als Diesel mit bis zu 7 Litern Verbrauch und mit einer Leistung zwischen 120 und 150 PS. Welche Modelle günstiger und teurer sind, zeigt unser Bedarfskonfigurator: Zu den Alternativen

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