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Dacia Sandero Stepway 2021 (III) im Test: Dacias neuer Kleinwagen im SUV-Look

Der Dacia Sandero war einer der Gewinner der Abwrackprämie 2009. Sie hat seinen Absatz nahezu verzehnfacht. Danach stürzten die Beliebtheitswerte des günstigen Kleinwagens wieder ab – seither aber steigen sie kontinuierlich an. Mit der dritten Generation will die Renault-Tochter diesen Trend fortsetzen. Eine der Triebfedern soll die Variante im SUV-Stil sein, der Sandero Stepway. Er ist Gegenstand unseres Testberichts.

Inhalte des Testberichts zum Dacia Sandero Stepway:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Sandero Stepway in der neuen Generation eigenständiger

Die Hochzeit der Cross-Modelle – der optisch auf SUV getrimmten Varianten – ist, wie es scheint, vorüber. Die meisten Hersteller haben im B-Segment mittlerweile “echte” Crossover bzw. SUV am Start – nicht zuletzt die Mutter Renault. Der Renault Captur ist im Grunde ein Clio im SUV-Look. Andere begehrte Mini-SUV sind der Fiat 500X, der C3 Aircross oder der Seat Arona. Von den einst so zahlreichen Kleinen mit SUV-Anbauteilen sind nur noch wenige übrig geblieben: der Ford Fiesta Active etwa oder der Skoda Fabia Combi Scoutline. Kurzum: Die Konkurrenten des Dacia sind vorwiegend B-Segment-SUV. Um gegen sie eine Chance zu haben, muss der Sandero Stepway in der 3. Auflage mächtig zulegen. Hat er das getan? Dacia ist – wenig verwunderlich – überzeugt. Die Ausstattung, so die Rumänen, sei üppiger und hochwertiger, sowohl im Bereich der Sicherheits- wie der Infotainment-Extras; frische Motoren seien ebenfalls am Werk. Außerdem seit der Sandero Stepway einen Schritt in Richtung Eigenständigkeit gegangen – der außerordentlich günstige Preis indes ist geblieben. Die Kunden wird diese Sonderbehandlung freuen: immerhin kaufen zwei Drittel die Crossover-Variante.

Die gibt sich in der jüngsten Generation wieder am deutlich erkennbaren Plus an Bodenfreiheit zu erkennen: 174 Millimeter Luft ist unter dem Sandero Stepway, d.h. um 41 Millimeter mehr als beim Standard-Modell. Die zusätzliche Luft verwandelt ersteren zwar in keinen Alpinisten – vom angedeuteten Unterfahrschutz an der Front und am Heck sollte man sich erneut nicht täuschen lassen. Einen Allradantrieb wird es auch für das neue Modell nicht geben. Das höher gelegte Fahrwerk aber schafft etwas anderes: es platziert Fahrer und Insassen höher. Positiv bemerkbar ist das sowohl beim Aus- und Einsteigen wie beim Rundumblick aus dem Stepway: im Vergleich mit dem klassischen Sandero spüren wir hier wie dort mehr Freiheit. Dass das höher gelegte Fahrwerk die Wankneigung in Kurven erhöht, ist logisch. Es gibt einen guten Grund, weshalb Sportwagen tiefer gelegt sind. Die Neigung sich in den Kurven zur Seite zu neigen, ist beim neuen Sandero Stepway aber nicht höher als bei jedem anderen Crossover: mithin im Alltag praktisch vernachlässigbar.

Innenraum: mehr Platz und moderne Konnektivität

Ganz und gar nicht vernachlässigbar sind indessen Qualitäten wie das Platzangebot, die Sicherheit und heutzutage auch die Konnektivität. In den meisten dieser Bereiche gab es für den Dacia – für den Sandero ebenso wie den Sandero Stepway – großen Nachholbedarf. Am geringsten war er beim Platzangebot. Dennoch hat Dacia den kleinen in dieser Kategorie signifikant verbessert. Der Sandero Stepway ist mit 4,10 Metern zwei Zentimeter länger als sein Vorgänger, mit 1,59 zwei Zentimeter niedriger und mit 1,85 Metern ganze 10 Zentimeter breiter. Gerade dieser Zuwachs wächst sich innen zu einem spürbar wohligeren Raumgefühl aus: nicht zuletzt auf der Rückbank. Dort erwartet die Knie der Passagiere zumal ein um rund vier Zentimeter größerer Freiraum: damit wäre ein Schwachpunkt des Vorgängermodells ausgeräumt. Das Volumen des Kofferraums war bis dato kein Manko. Dass es von 320 auf 328 Liter zugelegt hat, ist dennoch willkommen; ein Fiat 500X lädt mit 350 Litern ebenfalls kaum mehr ein. Noch willkommener sind uns die Verbesserung im Detail: wie die niedrigere Ladekante und die Option, einen variablen Ladeboden einbauen zu können. Außerdem bietet der kleine Dacia im Innenraum noch gut 20 Liter zusätzlichen Stauraum.

In den Innenraum wechseln wir jetzt auch zurück. Hier hat sich beim Modellwechsel am meisten verändert. Außen gibt es eine stärker konturierte Motorhaube, die typischen ausgestellten Radkästen sowie die sonst üblichen SUV-Look-Details – innen aber gehen die Änderungen tiefer. Die Multimedia-Ausstattung des alten Modells war kräftig angegraut. Die des neuen darf auf die Hard- und Software des Renault Clio zurückgreifen. Beim Einstiegsmodell kann man sich – bei einem Preis um die 12.000 Euro – nicht zu viel erwarten. Das “Media Control-System macht aber aus der Not des Sparzwangs eine Tugend. Die mitgelieferte App gleichen Namens verwandelt kurzerhand das Smartphone in die Schaltzentrale des Systems – eine entsprechende Halterung platziert es im Herzen des Armaturenbretts. Das Multifunktions-Lenkrad kann als zusätzliches Bedienelement eingesetzt werden. Der 3,5 Zoll große TFT-Bildschirm macht sich indessen um die Anzeige der Basisinfos verdient. Eine nette Idee, würden wir sagen: Aber hat der Sandero Stepway mittlerweile auch ein echtes Infotainment zu bieten?

Sandero Stepway mit aktiven Assistenten & neuen Euro-6d-Benzinern

Er hat. In den höheren Ausstattungen verbaut Dacia das “Media Display-System: mit einem 8 Zoll großen Touchscreen, vier Lautsprechern und einer Integration des Smartphones via Apple CarPlay und Android Auto. Doch der Dacia wird auf Wunsch noch moderner. Das optionale Multimedia-Navi unterhält mit Hilfe von sechs Lautsprechern und es bindet das Smartphone sogar kabellos ein. Ein Onlinedienste-Festival bietet Dacia im Sandero-SUV nicht – dafür eine Reihe dringend nötiger Aufwertungen im Assistenz- und Sicherheits-Arsenal. Ein weithin sichtbares neues Sicherheits-Extra sind die Scheinwerfer. Die serienmäßigen LED-Tagfahrlichter führen die Rumänen beim Sandero III als liegendes Y aus: ein gemeinsames Kennzeichen des aktuellen Dacia-Markengesichts. Wichtiger für die Sicherheit aber ist das Debüt der Voll-LED-Scheinwerfer. Sie leuchten um ein Drittel weiter und um zehn Prozent mehr in die Breite. Mit Neuzugängen kann überdies das Assistenzsystem-Angebot aufwarten. Erstmals arbeitet im Sandero Stepway auf Wunsch ein aktiver Notbremsassistent.

Das System des neuen Dacia Sandero Stepway arbeitet mit Radar – und ist bei Geschwindigkeiten zwischen 7 und 170 km/h aktiv. Erkennt es die Gefahr eines Aufpralls, leitet es – sofern eine Reaktion des Fahrers auf die Warnsignale ausbleibt – selbstständig die Notbremsung ein. Ebenfalls neu ist der Toter-Winkel-Warner, der mit Hilfe von Ultraschallwellen Fahrzeuge im Toten Winkel ausmacht. Bei den Motoren bleibt das große Novum aus: der Flüssiggasmotor kann dieses Attribut längst nicht mehr für sich beanspruchen. Er ist zwar sparsam und günstig im Unterhalt, aber keine nachhaltige Antriebsalternative. Die zwei konventionellen Benziner entstammen einer neuen Generation und genügen der kommenden Abgasnorm Euro 6d (Kraftstoffverbrauch kombiniert: zum Testzeitpunkt noch keine Angaben). Der Einliter-Dreizylinder-Sauger SCe 65 arbeitet mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe zusammen, um seine 65 PS zu übersetzen. Der Dreizylinder-Turbobenziner TCe 90 ist mit seinen beatmeten 90 PS spürbar munterer unterwegs. Er reicht seine Leistung an das modifizierte manuelle 6-Gang-Getriebe weiter oder an die stufenlose CVT-Automatik; erfahrungsgemäß ist letztere kein Gewinn.

Technische Daten des Dacia Sandero Stepway

PS-Anzahl: min. 90 PS max. 101 PS
kW-Anzahl: min. 66 kW max. 74 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Benzin, Gas oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,8 l/100km max. 5,1 l/100km
CO2-Emission: min. 98 g/km max. 116 g/km
Effizienzklasse: min. A max. C
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 11.000 Euro
Stand der Daten: 29.10.2020

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online ist der Kleinwagen von Dacia nicht der einzige günstige deutsche Neuwagen. Drei andere Beispiele sind: der Ford Fiesta Active ab 14.616 Euro und 30% bzw. ab Monatsraten von 160 Euro, der Citroen C3 Aircross ab 13.298 Euro und 31% bzw. monatlich ab 141 Euro und der Seat Arona ab 15.764 Euro und 27% Neuwagen Rabatt bzw. ab 138 Euro im Monat. Bei der Finanzierung ist die Auswahl ähnlich attraktiv. Beispiele sind unser Autoleasing und unsere Vario-Finanzierung ab 0,9% Effektivzins und ab 0€ Anzahlung.

Fazit zum Dacia Sandero Stepway Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Dacia Sandero Stepway hebt sich mit seinem SUV-Look in der dritten Generation stärker von der regulären Kompaktlimousine ab als bisher. Die wichtigsten Neuerungen stecken aber unter der Blechhaube. Der Dacia ist geräumiger, vielseitiger und technisch versierter geworden. In den höheren Ausstattungen erwarten die Kunden moderne Konnektivitäts-Lösungen und aktive Assistenzsysteme. Bei MeinAuto.de legt der dritte Kleinwagen der Renault-Tochter in Kürze im SUV-Look los: wie gewohnt zu Toppreisen.

4 von 5 Punkten

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