Audi A1 Test: Klein, aber oho!

Der neue Audi A1 2013VW Polo, Citroen DS3 und BMW Mini, so heißen seine härtesten Konkurrenten. Die Rede ist vom Audi A1, dem ersten Ingolstädter Kleinwagen seit gut 30 Jahren, seit dem wunderschön kantigen Audi A50. Ob der kleine, feine Bayer der Konkurrenz das Fürchten lehrt, soll unser Test klären.

Vorne viel Platz, rundum feinste Verarbeitung

Beim ersten Blickkontakt wird eines rasch klar: Verstecken braucht sich der Audi A1 wahrlich nicht. Auf einer Länge von 3.954 Millimetern hat die Autoschmiede aus Ingolstadt alles untergebracht, was auch die großen Audi-Brüder auszeichnet – vom Singleframe-Kühlergrill bis hin zur Tornadolinie, der typischen Blechkante, die sich rund um den Waagen zieht. Herausgekommen ist ein formschöner, moderner Kleinwagen, der mit seinem selbstsicheren Auftreten verrät: Ich weiß um meine Qualitäten.

Eine dieser hervorragenden Eigenschaften spüren wir dann gleich am eigenen Leib, als wir uns im Cockpit des A1 niederlassen. Dort nehmen uns nämlich die sich wunderbar anpassenden Sportsitze wohlig in Empfang. Das behagliche Gefühl verstärkt sich durch das freizügige Platzangebot, die intuitive Bedienung, die exklusiven Materialien und deren präzise, detailverliebte Verarbeitung. In Bezug auf die Innenraumausgestaltung bietet Audi zudem viel Spielraum für Individualisierungen – allerdings sind diese in der Regel mit einem Aufpreis verbunden.

Der neue Audi A1 2013 SeiteDen Passagieren auf der Rückbank offeriert der kleinste Audi-Ableger hingegen nur Kleinwagen-Alltagskost. Der Platz ist sowohl für Kopf wie Beine eng begrenzt – ein Manko, dass der A1 brüderlich mit seinen Konkurrenten teilt (Wer hinten mehr Platz will, der sollte die viertürige Variante, den A1 Sportback, ins Auge fassen).

Nicht gerade üppig fällt mit 270 bzw. 920 Litern auch der nutzbare Gepäckraum aus. Doch liegt man hier ebenso auf einem vergleichbaren Niveau wie die Mitbewerber; der VW Polo fasst bspw. 280 Liter.

Souveränes Fahrwerk, ausgezeichnete Geräuschdämmung

Aus der Masse herausragen kann der Audi A1 jedoch wieder in Sachen Fahreigenschaften. Das Basisfahrwerk des Polo, mit dem der A1 dieselbe Plattform teilt, haben die Ingolstädter kräftig nachgewürzt. Es besticht durch einen exakten Geradeauslauf, eine genaue elektro-hydraulische Servo und eine trockene Kurvenlage. Die straffe Abstimmung lässt dabei genug Platz für Langstreckenkomfort, der durch die souveräne Schalldämmung ungestört genossen werden kann.

Sehen lassen können sich zudem auch die Verzögerungswerte des kleinen Bayern: lediglich 36 Meter ziehen ins Land, bis der A1 von 100 km/h zum Stillstand kommt.

Motoren – Effizienz gepaart mit Kraft

Bleibt noch der Blick auf die Antriebe, die unter der Motorhaube des kleinen Bayern arbeiten. Diesel-Anhänger können hier aus drei Varianten wählen, die jeweils mit 4 Zylindern, Common-Rail-Direkt-Einspritzung und Abgasturbo ihr Werk leise und sparsam verrichten.

Die beiden 1.6 TDI entlocken den genannten Zutaten entweder 90 PS und 230 Nm oder 105 PS und 250 Nm Drehmoment (zwischen 1.500–2.500 Umdrehungen). Mit der 5-Gang Handschaltung kommen sie auf einen exzellenten Norm-Verbrauch von 3,8 Liter, wobei der kleine Diesel auch mit Audis ausgezeichneter 7-Gang Automatik „S tronic“ kombiniert werden kann.

143 PS respektive 320 Nm bietet hingegen der mit 2 Litern Hubraum größte und stärkste A1-Diesel. Damit geht es in flotten 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und mit bescheiden 4,1 Liter durch den normierten Verbrauchtest.

Nicolaus August Otto huldigt Audi im A1 hingegen mit fünf Motoren. Als Einstiegsbenziner tritt der 1.2 TFSI mit 86 PS und 160 Nm max. Drehmomente an. Dank Alu-Druckguss-Zylinderkurbelgehäuse und Leichtbaukolbengruppe kommt der 1.2 TFSI mit 5,1 Litern im Normverbrauch aus und beschleunigt – durch das früh anliegende Spitzendrehmoment (1.500 Touren) – erfreulich hurtig.

Noch mehr Vortrieb liefern die drei Spielarten des 1.4 TFSI. Die ersten beiden Varianten haben 112 PS und 200 Nm oder 185 PS und 250 Nm. Sie schieben den A1 kräftig an, bleiben aber selbst bei voller Fahr dezent in ihrer Lautstärke.

Der neue Audi A1 2013 hintenDie dritte Variante ist noch taufrisch und kommt mit der neuen Zylinderabschaltung daher, die bei niederer Last selbsttätig und kaum spürbar den Zylindern 2 und 3 eine Pause gönnt. Derart sinkt die PS-Zahl zwar von 185 auf 140, mit ihr aber auch der Kraftstoffverbrauch von 5,9 auf 4,7 Liter.

Für alle, die auch in einem Kleinwagen auf pure Kraft stehen, gibt es schließlich noch den 2.0 TFSI. Mit mächtigen 256 PS lässt er den A1 auf allen vier Beinen in 5,7 Sekunden zur 100 km/h-Marke stürmen, saugt dabei auf 100 km aber auch 8,6 Liter Superbenzin aus dem Tank.

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