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VW Touareg R 2021 im Test: Topmodell erstmals mit Plug-in-Hybrid als Topmotor

Den Touareg hat VW 2002 ins Programm aufgenommen. Stets mit von der Partie bei allen drei Generation: voluminöse und kräftige Verbrenner. Bei den Topmotoren war ein vier Liter großer V8 das Minimum – Oberklasse verpflichtet. Ende 2020 ist diese Serie aber gerissen. Der stärkste Touareg-Antrieb ist nun ein Plug-in-Hybrid – auf Basis eines V6. Was er kann und was den neuen Touareg R generell auszeichnet, lesen Sie im Testbericht.

Inhalte des Testberichts zum VW Touareg R:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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© Volkswagen

Touareg R: Ersetzt der V6-Plug-in-Hybrid mit 462 PS die V8-TDI-Power?

Das waren noch Zeiten. In der ersten Touareg-Generation – gebaut von 2002 bis 2010 – hämmerten unter der Haube echte Motormonster auf die Kurbel ein: ein V10-Diesel mit Pumpe-Düse, 351 PS sowie 850 Nm und der sechs Liter große Zwölfzylinder W12 mit 450 PS und 600 Nm. Nostalgiker werden sagen: Danach ging’s stetig bergab. In der zweiten Generation war ein V8-Diesel mit 340 PS und 800 Nm das Beste, was das Motorenregal zu bieten hatte. Und in der aktuellen, dritten Reihe, die seit 2018 am Steuer ist? In der hat ein V8-Biturbo-Diesel mit 421 PS und sagenhaften 900 Nm Spitzendrehmoment das Sagen.

So viel zu Thema “bergab”. Aber: Die Regentschaft des Vierliter-Diesels ist nach knapp eineinhalb Jahren bereits zu Ende. Der V8-TDI wird von VW derzeit in einer “Last Edition” stilvoll zur Ruhe gebettet. Die große Last der Nachfolge teilen die Wolfsburger auf zwei Antriebe mit jeweils zwei Motoren auf. Der Touareg eHybrid richtet sich mit 381 PS an Fans potenter Elektroantriebe, die auch ein Auge auf die Effizienz haben. Im Test beeindruckte uns das Plug-in-Hybrid-SUV nicht nur mit seinen Fahrleistungen, sondern auch als ebenso luxuriöse wie souveräne und praktische Reiselimousine.

Dynamischer Antrieb

Der Touareg R soll all das ebenso gut beherrschen. Das luxuriöse Grundpaket garniert er, so VW, zusätzlich mit einer begeisternden Fahrdynamik. Ihren Ursprung hat sie zum einen in der sportlichen Abstimmung. Sie wurde der kundigen Hand der “Volkswagen R GmbH” überlassen: der eigenen Tuning-Schmiede. Zum anderen entspringt die Dynamik einem Plug-in-Hybrid, der im “R”-Modell gut 80 PS und exakt 100 Nm mehr leistet als im Touareg eHybrid.

Konkret schiebt der Touareg R mit einer Systemleistung von 462 PS und 700 Nm an (Kraftstoffverbrauch kombiniert NEFZ/WLTP: 3,0/2,7 Liter bzw. 19,9/24,4 kWh auf 100 km, 63/62 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+).Damit ist das neue Alphatier im Antriebsraum der stärkste Antrieb der Touareg-Geschichte: zumindest den Leistungsdaten nach. Fragen wir die Stoppuhr, schlägt der alte V8-TDI den neuen “R”-Motor um zwei Zehntelsekunden – beim Sprint von 0 auf 100 km/h. Das liegt mithin daran, dass der Touareg R rund 150 Kilo mehr wiegt als der Touareg mit dem Bi-Turbo.

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© Volkswagen

Erstklassige Fahrleistungen

Legen wir die Stoppuhr beiseite und gehen wir nach dem Gefühl, wirkt der Antritt des Touareg R für uns aber noch kerniger, kräftiger, dominanter: kurzum überzeugender. Gegen die unmittelbare Kraftentfaltung eines E-Motors ist im Land der konventionellen Verbrenner eben kein Kraut gewachsen. Im Touareg R steuert der Elektromotor bis zu 100 kW zur Gesamtleistung bei – der drei Liter große V6-Turbobenziner stattliche 250 kW (340 PS). Bis Tempo 135 treibt der E-Motor das fast 2,5 Tonnen schwere Luxus-Schiff solo an – der E-Modus ist der Standard-Antriebszustand, in den der Plug-in-Hybrid beim Start fällt. Wird das Pedal voll durchgedrückt oder die “Hybrid”-Taste betätigt, steigt der V6 ein.

Im Hybridmodus wird der Schub erst bei 250 km/h abgeregelt. Das mehr möglich wäre, darf der Motor im Panamera 4 E-Hybrid zeigen. Porsche lässt seinen allradgetriebenen Sportwagen bis 278 km/h auslaufen. Gleichfalls auf vier Pfoten ist der Touareg R unterwegs: dank des permanenten Allradantriebs “4Motion”. Er verteilt die Antriebskraft über ein selbstsperrendes Mitten-Differential auf die Achsen. Dank asymmetrischer Momentverteilung kann er bis zu 70 % der Kraft an die Vorderachse abgeben oder bis zu 80 % an die Hinterachse. Anders gesagt: Der Touareg R findet auch auf schlechten Straßen stets sicheren Halt. Ein ausgewiesener Geländewagen ist er allerdings nicht.

Exzellente Zugkraft bis 3,5 Tonnen

Dafür ist der Touareg R – vor allem für ein PHEV – ein ungewöhnlich kräftiges Zugtier. Ein gebremster Anhänger darf bis zu 3,5 Tonnen wiegen: das ist das Maximum, mehr ist bei einem Pkw nicht erlaubt. Gerade beim Touareg ist diese Zugkraft eine höchst begehrte Qualität: zwei von drei Besitzern nutzen das stattliche SUV als Zugfahrzeug. Die wissen zumal den “Trailer Assist” zu schätzen, der das Rangieren mit großen Hängern ungemein erleichtert. Im Touareg R funktioniert der Assistent sogar im reinen “E-Modus”: sprich ohne akustische Aufregungen.

Nämliches schafft der neue “Park Assist Plus”: Mit ihm kann der 4,88 Meter Riese per Smartphone und entsprechender App automatisch ein- und ausgeparkt werden. Möglich sind diese und andere teilautonome Assistenzkunststücke – bspw. die des auf langen Reisen höchst angenehmen “Travel Assist” -, weil VW ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zwischen Motor und 4Motion-Antrieb spannt. Dank “tiptronic”-Funktion kann das DSG optional von Hand geschaltet werden: etwa wenn die Kinder auf der Rückbank geweckt werden wollen, weil ein Tank- und Toilettenstopp ansteht.

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© Volkswagen

Touareg R: mit großer Reichweite

Die Frequenz der Tankstopps liegt beim Touareg R in erster Linie von der bevorzugten Fahrweise ab. Wer sich gerne auf Benzin verlässt, fährt rund 800 Kilometer nonstop; der Benzin-Tank fasst 76 Liter. Sinnvoll ist das natürlich nicht: denn damit verrauchen die ökologischen wie ökonomischen Vorzüge des Plug-in-Hybrids im Auspuff. Sie kommen nur zur Geltung, wenn so viel gestromert wird wie möglich. Selbst dann sollte tunlichst nur Ökostrom getankt werden, damit für jede verbrauchte Kilowattstunde regenerativ erzeugter Strom ins Netz nachfließt.

Andernfalls ist das PHEV – zumindest aus ökologischer Sicher – eher eine Mogelpackung. Weshalb? Weil er mit dem herkömmlichen deutschen Strommix kaum weniger CO2 ausstößt wie der V8-Diesel – wenn überhaupt. Der Diesel verbraucht zwar deutlich mehr Sprit, laut Norm 7,4 Liter statt der 2,8 des Touareg R. Doch der Normwert liegt bei einem PHEV noch weiter von Realverbrauch entfernt als bei Verbrennungsmotoren. Fünf bis sechs Liter sind für den Touareg R ein realistischer Verbrauch; hinzu kommt ein Stromverbrauch von 25 bis 30 kWh. Aus dem wiederum ergibt sich eine rein elektrische Reichweite von real rund 30 bis 40 Kilometern.

Langsames Laden

Anders gesagt: Wer das ökologische Potential des Touareg R voll nutzen und viel mit Strom fahren will, muss oft stoppen – vor allem auf einer Urlaubsreise. Für die meisten Alltagsfahrten genügt die elektrische Reichweite aber. Das ist auch gut so, denn VW stattet sein Top-PHEV mit einem mittelmäßigen Charger aus. Er lädt ausschließlich mit Wechselstrom und maximal 7,2 kW. Im Idealfall ist der Akku so in rund zweieinhalb Stunden geladen. Ein Schnellladeanschluss fehlt dem Luxusmodell – ein Makel. Der nicht einmal halb so teure Mitsubishi Eclipse Cross hat z.B. einen “CHAdeMO”-Anschluss; über ihn lädt er seinen praktisch gleichgroßen Akku in 25 Minuten.

Ein anderer aktueller Makel könnte nur beim kleinen Bruder Touareg e-Hybrid schlagend werden. Aufgrund der geringen elektrischen Reichweite droht der e-Hybrid den Umweltbonus-Förderstatus zu verlieren. Der Touareg R fällt – mit einem Listenpreis jenseits der 65.000 Euro netto – um diese Förderung ohnehin um. Er bietet für mindestens 85.000 Euro aber jeden erdenklichen Komfort und Luxus: von der 4-Zonen-Klimaautomatik bis zu den “IQ.LIGHT”-Matrix-LED-Scheinwerfern. Einziger Kompromiss: Der Stauraum schrumpft aufgrund der Batterie von 810 bis 1.800 auf 665 bis 1.675 Liter.

Technische Daten des VW Touareg R

PS-Anzahl: min. 462 PS max. 462 PS
kW-Anzahl: min. 340 kW max. 340 kW
Antriebsart: 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik mit manuellem Modus
Kraftstoffart: Hybrid
Verbrauch (kombiniert): min. 19,5 kWh/100km max. 19,5 kWh/100km
CO2-Emission: min. 63 g/km max. 63 g/km
Effizienzklasse: min. A+++ max. A+++
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 87.430 Euro
Stand der Daten: 10.11.2021

Konkurrenzmodelle

In unserem Autohaus online ist der Touareg R nicht das einzige Luxus-SUV mit elektrischem Antrieb. Drei weitere Beispiele aus den Reihen unserer günstigen Neuwagen sind: der Porsche Cayenne Plug-in-Hybrid ab 87.596 Euro und 9 % bzw. ab 1.605 Euro monatlich, der BMW X5 Plug-in-Hybrid ab 64.059 Euro und 18 % bzw. Monatsraten ab 1.221 Euro oder der Mercedes GLE Plug-in-Hybrid ab 62.835 Euro und 20 % Neuwagen Rabatt bzw. ab 1.009 Euro im Monat. Mit einer Finanzierung verwandeln Sie die hohen Rabatte in verträglich Raten, z.B. mit unserem Autoleasing oder unserer Vario-Finanzierung ab 0,49 % Effektivzins und ab 0 Euro Anzahlung.

Fazit zum VW Touareg R Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
VW wagt mit dem Touareg R den Umstieg: von einer konventionellen auf eine elektrifizierte Top-Motorisierung. Hinsichtlich der Fahrleistungen und der Zugleistung ist der Umstieg ein voller, uns begeisternder Erfolg. Von der Effizienz und der Lade-Ausstattung sind wir weniger überzeugt. Hier muss VW nachbessern, damit der Plug-in-Hybrid-Top-Antrieb dem Luxusstandard des Touareg gerecht wird. Bei MeinAuto.de können Sie den Touareg R in Kürze wieder bestellen – wie gewohnt zu Top-Rabatten bar und kleinen Raten bei Leasing oder Finanzierung.

4 von 5 Punkten

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