Toyota RAV4 V Hybrid im Test (2019): auf der Suche nach mehr Effizienz & Raum

Der RAV4 war einer der ersten Crossover, der die Bordsteine der Ballungsräume erklomm. Als 5-Türer kam er Ende der 1990er auf eine stadtfreundliche Länge von 4,16 Metern. Die seit Anfang Januar 2019 ausgelieferte fünfte Generation ist einen halben Meter länger: dafür wahlweise mit einem Hybridmotor ausgestattet. Was der kann und was der RAV4 V gegen die Hyundai Kona’s und VW Tiguan’s dieser Welt aufzubieten hat, lesen Sie im Test.

Inhalte des Testberichts zum Toyota RAV4 Hybrid:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

RAV4 2.5 Hybrid: Elektromotor sorgt für Front- oder Allradantrieb

toyota-rav4-hybrid-aussen-vorneGut achtzig von hundert Kunden, die sich einen Toyota RAV4 in die Garage stellen, entscheiden sich für eine der beiden Hybrid-Varianten: sprich die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor. So war es bisher und so soll es laut Toyota auch in Zukunft sein. Die Autobauer aus Toyota haben bei der Entwicklung der neuen Baureihe deshalb dem Hybridmodell besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet. Das Ergebnis: Der RAV4 Hybrid läuft in sechs Ausstattungslinien auf; für den Benziner stehen nur drei zur Wahl. Außerdem fällt die Entscheidung für den Doppelantrieb um 800 Euro leichter – das ist der Betrag, um den die Japaner die finanzielle Einstiegshürde in die hybride Motorenwelt gesenkt haben. Geboten wird dafür ein mit zwei oder drei Mitgliedern besetztes Antriebsensemble. Wie beim Vorgänger kombiniert Toyota einen Verbrennungsmotor mit einem oder zwei E-Motoren: je nachdem, ob beim RAV4 nur die Vorder- oder auch die Hinterräder angetrieben werden. Die Grundleistung stellt in beiden Hybrid-Spielarten wieder ein 2,5 Liter großer Vierzylinder-Ottomotor bereit.

toyota-rav4-hybrid-aussen-hinten2Er spritzt das Benzin per Saugrohr-System ein und verzichtet auf eine Aufladung per Abgasturbo. Der Benziner der fünften RAV4-Generation läuft effizienter und ruhiger als der gleichgroße Ottomotor der vierten Serie. Zudem entwickelt er mehr Leistung: konkret 178 PS und – zwischen 3.600 und 5.200 Touren – 221 Nm; bisher waren es 155 PS und 210 Nm von 4.200 bis 4.400 U/min. Für den 2.5 Hybrid FWD vereinen die Japaner diese Basis mit einem Elektromotor an der Vorderachse, der 120 PS und 202 Nm beisteuert (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,7 Liter auf 100 km, 105 g/km CO2 und Effizienzklasse A+). In der Kombination ergibt das eine Systemleistung von 218 PS, gut 20 mehr als bisher. Beim 2.5 Hybrid AWD gesellt sich an der Hinterachse ein zweiter Elektromotor hinzu, der 60 PS und 121 Nm liefert (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,8 Liter auf 100 km, 107 g/km CO2 und Effizienzklasse A+); die Systemleistung beziffert Toyota auf 222 PS.

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Hybridmotoren mit mehr Leistung & reduziertem Verbrauch

toyota-rav4-hybrid-aussen-hintenSoweit die nackten Zahlen. Was aber hat sich beim Fahren auf und abseits der asphaltierten Pisten verändert? Vergleichen wir die Fahrleistungen, müssen wir feststellen: nichts Wesentliches. Der neue RAV4 Hybrid schafft den Antritt aus dem Stand auf Tempo 100 mit Frontantrieb in 8,4; und mit Allradantrieb in 8,1 Sekunden. Bei der vierten Generation dauerte dieser Vorgang jeweils 8,3 Sekunden. Zur Neige geht die Beschleunigungskraft wieder bei 180 km/h – hier regeln die Japaner das Doppel-Antriebsherz ab. Das Ziel: Sprit sparen. Der alte Antrieb konnte diese Zielsetzung nicht erfüllen – zumindest nicht in dem Maße, das einem Hybrid-Motor gebührt. Auf der Autobahn genehmigte er sich auf hundert Kilometer bspw. rund neuneinhalb Liter; im Mittel waren es an die sieben: viel zu viel für einen alternativen Antrieb. Das überarbeitete Gespann geht merklich effizienter ans Werk. Die aktuelle Normverbrauchsangabe bleibt im Alltag zwar unerreichbar – was allerdings am realitätsfremden NEFZ-Messverfahren liegt. Die ab kommendem Herbst verpflichtende WLT-Prozedur kommt auf rund 5,6 Liter: ein Wert, der sich bei äußerst behutsamer Fahrweise annähernd einhalten lässt.

toyota-rav4-hybrid-innenIm Testmittel kommen wir mit etwas mehr als sechs Litern aus – ein satter Fortschritt. Doch wie wirkt er sich auf die Gesamtkosten aus? Wenig überraschend positiv. Die Betriebskosten sinken durch den geringeren Spritverbrauch beträchtlich. Dennoch: Bei den laufenden Kosten kann der RAV4 Hybrid mit dem Benziner lediglich gleichziehen; zumindest bei einer jährlichen Kilometerleistung unter 20.000 Kilometer. Die Einsparungen durch den geringeren Verbrauch werden hier durch den höheren Wertverlust des Hybrid aufgefressen – von den um 3.000 Euro höheren Anschaffungskosten ganz zu schweigen. Die Konsequenz: Finanziell lohnt sich der Griff zum hybriden Toyota-SUV erst weit jenseits der 30.000 Kilometer pro Jahr. Die Kostenrechnung für das 3.000 Euro teure Allradmodell fällt ähnlich aus – die fünfte Generation belohnt Allradfahrer allerdings reicher als die vierte. Grund dafür sind die kürzeren Überhänge, die steilere Böschungswinkel erlauben (hinten etwa 20°). Außerdem liegt das neue SUV 15 mm höher, wodurch die Bodenfreiheit auf 190 Millimeter steigt.

RAV4 V bietet mehr Ausstattung & mehr Platz

toyota-rav4-hybrid-aussen-seiteDas Fahrverhalten konnte Toyota in der fünften Baureihe unabhängig vom Antrieb verbessern. Dank des um drei Zentimeter gestreckten Radstandes liegt der RAV4 gelassener auf der Fahrbahn und federt feinfühliger. Das Gewicht, dass das SUV durch den Wechsel der Plattform verloren hat, macht sich bei schnellen Richtungswechseln positiv bemerkbar; ebenso der niedrigere Schwerpunkt. Ein dynamischer Sportler ist der Toyota aber nicht, was indes nie sein Anspruch war. Der würde bereits am stufenlosen Getriebe scheitern, das den Hybrid beim Gasgeben weiterhin recht penetrant aufheulen lässt. In allen anderen Betriebssituationen arbeiten die Einzelkomponenten bis hinab zur Nickel-Metall-Hybrid-Batterie erfreulich einmütig zusammen. Frohgemut stimmt uns überdies der Zugewinn beim Platzangebot und bei der Variabilität – vor allem im Fond. Dort bringen die zusätzlichen Zentimeter in der Breite und der größere Radstand mehr Freiraum für die Becken und Beine. Die Sitzbank lässt sich – anders wie etwa beim Skoda Kodiaq – nicht längst verschieben; dafür aber neigen und leichter umklappen. Der Stauraum wächst dabei von 550 auf 1.735 Liter: ein Maß, das den RAV4 im Vorderfeld der Kompakt-SUVs platziert. Der zehn Zentimeter längere VW Tiguan Allspace bringt mit 700 bis 1.775 Litern bspw. kaum mehr unter.

toyota-rav4-hybrid-aussen-vorne-obenErweitert hat Toyota auch die Auswahl an Ausstattungslinien – gerade für das Hybrid-Modell: Die „Business Edition“-, die „Style Selection“- und die „Lounge“-Linie kann nur ankreuzen, wer zum Hybrid greift; die „Business Edition“ ist sogar nur für das Modell mit Frontantrieb erhältlich. Wir sind im Test im RAV4 Club, der dritthöchsten Ausstattung, unterwegs, die im Grunde eine Vollausstattung liefert. An Bord sind das „Toyota Touch“-Infotainment mit DAB+-Digitalradio, 8-Zoll-Farbtouchscreen, Smartphone-Integration und Rückfahrkamera sowie Verkehrsschilderkennung. Zur Serienbestückung zählen darüber hinaus Voll-LED-Scheinwerfer, das bei der Modellpflege verbesserte City-Notbremssystem, ein Spurhalteassistent; und der nagelneue „Smart-View-Mirror“. Hierbei handelt es sich um einen digitalen Innenspiegel, der die Bilder der Rückfahrkamera anzeigen kann. Andere Extras wie die beheizten Vordersitze oder die Klima-Automatik geraten da zunächst in den Hintergrund – die nächsten heißen Sommer- und kalten Wintertage aber kommen bestimmt.

Technische Daten des Toyota RAV4 Hybrid

PS-Anzahl: min. 218 PS max. 222 PS
kW-Anzahl: min. 160 kW max. 163 kW
Antriebsart: Frontantrieb oder 4×4-Antrieb
Getriebeart: Automatik
Kraftstoffart: Benzin und Elektro
Verbrauch (kombiniert): min. 4,5 l/100km max 4,6 l/100km
CO2-Emission: min. 102 g/km max. 104 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. A+
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 32.990 Euro
Stand der Daten: 22.03.2019

Konkurrenzmodelle

Neben dem kompakten Crossover von Toyota finden Sie in unserem Autohaus online noch zahlreiche andere Modelle aus dem SUV-Segment. Drei Beispiele von vielen: der Kia Sportage Hybrid zu einer Rate ab 169 Euro bzw. ab 21.140 Euro und 22,5%, der Hyundai Kona Elektro ab 30.092 Euro und 14,8%, oder der Mini Countryman Plug-in-Hybrid zu einer Rate ab 212 Euro bzw. ab 27.924 Euro und 27,0% Neuwagen Rabatt. Verschiedene günstige Arten der Finanzierung erwarten Sie beim Neuwagen ebenfalls, z.B. unser Auto Leasing ab 0,9%.

Fazit zum Toyota RAV4 Hybrid Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Fazit: Der RAV4 Hybrid ist die beliebteste Bauart des kompakten SUVs aus dem Hause Toyota. Daran dürfte sich in der fünften Generation nichts ändern: denn die Verbindung aus Benzin- und Elektromotor ist günstiger, kräftiger und deutlich effizienter geworden. Toyota hat außerdem im Fond die Freiräume und die Flexibilität sowie rundum das Arsenal der Assistenzsysteme erweitert. Auf MeinAuto.de gibt es das Hybridmodell zu einer Rate ab 275 Euro bzw. ab 27.371 Euro, 18,9% bzw. gut 6.200 Euro unter der UVP; der herkömmlich angetriebene RAV4 startet mit Raten ab 240 Euro bzw. ab 24.937 Euro.

     
4 von 5 Punkten

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