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Alternativen des Citroen Berlingo im Test: VW Caddy, Ford Tourneo Connect und Dacia Lodgy

Der VW Caddy, der Ford Tourneo und der Renault Kangoo mögen dem Citroen Berlingo den Rang abgelaufen haben: als einer der Begründer der Klasse Hochdachkombis bleibt er aber in den Geschichtsbüchern. In der 3. Generation strebt der 4,40 bzw. 4,75 Meter lange Citroen seit 2018 wieder nach einem Platz an der Sonne. Inwiefern Caddy, Tourneo Connect und Dacia Lodgy dieses Vorhaben trüben können, klären wir im Vergleichstest.

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Dacia Lodgy – praktischer Preishammer der rumänischen Renault-Tochter

Mit einem Einstiegspreis von knapp 21.400 Euro ist der Citroen Berlingo einer der günstigsten Hochdachkombis: gerade verglichen mit einem VW Caddy und einem Ford Tourneo Connect. Sie kosten rund 27.000 Euro und mehr. Mit dem Dacia Lodgy kann der Citroen preislich dennoch nicht ansatzweise mithalten. Zwar bietet die Renault-Tochter ihren Kompaktvan mittlerweile nicht mehr für weniger als 10.000 Euro an, wie etwa noch im Sommer 2019. Mit einem Preis ab knapp 14.000 Euro ist das 4,5 Meter lange Familien-Mobil trotzdem unschlagbar günstig. Diese Aussage gilt auch für die Autokosten, sprich die vermutlichen monatlichen Ausgabe – inklusive Wertverlust, Werkstattkosten und durchschnittlichen Spritkosten. Für den Dacia Lodgy kann man laut ADAC mit laufenden Kosten ab rund 450 Euro pro Monat rechnen – beim Citroen Berlingo fallen hingegen mindestens 150 Euro, beim Ford Tourneo Connect und VW Caddy sogar 200 Euro mehr an. Da auch Dacia bzw. Renault nichts zu verschenken haben, stellt sich dem kritischen Käufer zwangsläufig die Frage: Mit welchen Einbußen muss man den günstigen Preis bezahlen?

So viel ist sicher: Beim Platz wie beim Stauraumangebot lautet die Antwort, mit keinen. Der großzügig bemessene Platz für Insassen und Gepäck ist seit 2012 ein Trumpf des Dacia Lodgy: ihm kann das fortschreitende Alter wenig anhaben. Im Heck des Hochdachkombis mit fünf und optional sieben Sitzen verschwinden 165 bzw. 827 bis 2.617 an Gepäck: über eine rund 61 Zentimeter niedrige Ladekante. Im Cockpit sitzt es sich auch mit einer Körpergröße jenseits der 190 Zentimeter komfortabel; in Reihe zwei mit gut 1,80; selbst in der dritten Reihe reicht der Freiraum für Erwachsene. Das Top-Modell “Stepway” glänzt zumal mit gut zwei Dutzend Ablagen und drei Isofix-Halterungen in Reihe zwei. Bei der Nutzbarkeit des üppigen Raumangebots offenbart der Lodgy jedoch erste Schwächen. Das Umklappen der Lehnen ist etwas mühsam und hinterlässt eine Stufe im Kofferraumboden, die Ausleuchtung des Stauraums ist dürftig. Über die Jahre ist außerdem die Auswahl an Ausstattungen und Motoren merklich ausgedünnt – das nahende Ende des Lodgy als Kompakt-Van wirft seine Schatten voraus.

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Ford Tourneo Connect – hochwertiger Spross des Nutzfahrzeug-Klassikers Transit

Zwei Ausstattungen und drei Motoren – konkret zwei Benziner und seit Kurzem wieder ein Diesel – stehen beim Dacia Lodgy zur Wahl. Für die einen ist dieser Mangel eine Stärke, für die anderen eine Schwäche. Die Assistenzsysteme und die Klimatisierung, die Infotainment- und Konnektivitäts-Ausstattung, der Federungskomfort und die Verarbeitung: sie alle lassen bei der Interpretation hingegen keinen Spielraum mehr. An ihnen wird klar, wo der günstige Preis des Dacia Lodgy entspringt – vor allem im Vergleich mit den drei anderen Hochdachkombis im Test. Einer dieser drei ist der 4,42 Meter lange Ford Tourneo Connect bzw. der 4,82 Meter lange Grand Tourneo Connect. Beide Varianten offerieren ihren Passagieren noch etwas mehr Platz als der Lodgy und ähnlich viel wie der Citroen Berlingo; in der ca. 2.000 Euro teureren Langversion reicht der Freiraum auch locker für sieben Personen. Die Sitze in Reihe zwei und drei lassen sich einfach besetzen – u.a. dank zweier Schiebetüren ab Werk – und ebenso einfach den unterschiedlichsten Anforderungen anpassen. Stauraum offeriert der Ford gleichermaßen in Hülle und Fülle: konkret 1.029 bis 2.410 bzw. 520 bis 2.620 Liter als siebensitziger Grand Tourneo Connect.

Die Ladekante liegt bei 59 Zentimetern, d.h. noch ein wenig tiefer als beim Lodgy und exakt gleich niedrig wie beim Citroen Berlingo. Der Franzose ist auch sonst ein guter, würdiger Vergleichsmaßstab. Der Ford überzeugt uns mit seiner einfachen Bedienung sowie seinem passablen Federungs- und guten Sitzkomfort – immerhin sitzen wir in einem Transit. In beiden Disziplinen schlägt sich der Tourneo Connect spürbar besser als der Dacia – und auch besser als der Citroen; leiser ist es im Ford ebenfalls. Die besseren Bremsen sind im Berlingo verbaut. Auch bei der passiven und insbesondere der aktiven Sicherheit merkt man, dass der Ford einige Semester mehr auf dem Buckel hat. Er wurde 2018 modellgepflegt, der Citroen kam in diesem Jahr in einer nagelneuen Generation auf den Markt. Das Alter kommt auch bei den verfügbaren Antriebstechnologien zum Vorschein: für den Tourneo hat Ford mittlerweile nur noch Vierzylinder-Dieselmotoren im Programm. Die mögen nicht mehr in sein – kultiviert, sparsam und tatkräftig werkeln sie im Ford aber allemal noch; nicht zuletzt mit der 8-Gang-Automatik.

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VW Caddy: der primus inter pares?

Dennoch, der Citroen Berlingo offeriert in motorischer Hinsicht eine buntere Vielfalt: neben einem 130 PS starken Dreizylinder-Turbobenziner seit Mitte 2021 auch einen batterieelektrischen Antrieb. Der ë-Berlingo stromert mit 136 PS rund 250 Kilometer weit – mehr als ausreichend für den Alltag, etwas problematisch für die große Reise. Der taufrische VW Caddy, der 2020 in Generation 5 erschienen ist, kennt keine derartigen Reise-Beschränkungen. Mit alternativen Antrieben kann er bis dato allerdings nicht aufwarten. Angekündigt ist für die nahe Zukunft einer der bekannt günstigen und zuverlässigen Erdgasmotoren des Hauses; ein Plug-in-Hybrid-Antrieb soll im Laufe der nächsten ein, zwei Jahre auch nachgeliefert werden. Aktuell stehen zwei 2,0 große Vierzylinder-Turbodiesel und ein 1,5 Liter großer Vierzylinder-Turbobenziner im Regal; ersterer wahlweise auch mit einem Allradantrieb. Der VW Caddy legt – anders als von uns erwartet – also nicht den besten Start in unserem Vergleichstest hin. Bald wird aber klar, dass er sich lediglich etwas Zeit genommen hat, um richtig warm zu laufen.

In jeder anderen Vergleichs-Disziplin gehört der neue VW Caddy zu den besten; meist ist er aber der beste. Kein anderer Kompaktvan bzw. Hochdachkombi im Test ist so praktisch wie er: ob in der 4,50 Meter großen Standardvariante oder als 4,85 Meter langer Caddy Maxi. Der Laderaum fasst bei den fünfsitzigen Spielarten 1.253 bis 2.556 bzw. 1.720 bis 3.105 Liter; bei den 7-Sitzern beträgt der Basisstauraum bei aufgestellten Sitzlehnen in Reihe drei 191 bzw. 446 Liter. Zum Vergleich. Der Berlingo M packt 775 Liter, der XL 1.050 Liter ein. Beim VW sind Innen- und Kofferraum indes mehr als nur groß: sie sind besonders praktisch und flexibel nutzbar. Bspw. unterbietet der Caddy die anderen mit einer Ladekantenhöhe von 56 Zentimeter um mindestens drei Zentimeter; die Schiebetüren fallen breiter aus und verbessern die Zugänglichkeit. Beim Sitz- und vor allem beim Federungskomfort hat sich der VW enorm verbessert. Diesbezüglich führt er das Test-Quartett ebenso an wie bei der Verarbeitung – gefolgt vom Ford Tourneo Connect. Der Citroen Berlingo fällt bei letzterer ab und liegt auf einem ähnlich mäßigen Niveau wie der Dacia Lodgy. In puncto Digitalisierung und Assistenzausstattung muss sich der Citroen nur dem VW geschlagen geben.

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Beim Preis ist ein anderer vorne – auch unter den günstigen Neuwagen in unserem Autohaus online. Der Dacia Lodgy startet ab 150 Euro im Monat bzw. 14.280 Euro. Den Ford Tourneo Connect gibt es bei uns im Autoleasing ab 0,49 % Effektivzins und ab ~210 Euro, bei einer Barzahlung ab 19.311 Euro und 31 %; den VW Caddy ab 225 Euro im Monat beziehungsweise ab 23.211 Euro und 14 % und den Citroen Berlingo Kombi ab 160 Euro monatlich oder 16.032 Euro und 30 % Neuwagen Rabatt.

Fazit zum Citroen Berlingo Alternativen Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Unser Vergleichstest hat einen eindeutigen Sieger, den VW Caddy – zumindest was die praktischen und qualitativen Aspekte betrifft. Mit dem neuen Hochdachkombi aus Wolfsburg können die restlichen drei weder beim Platz- und Stauraumangebot, noch beim Komfort, der Ausstattung oder der Verarbeitung mithalten. Bei der Fortschrittlichkeit der Motoren kommt indessen keiner an den Citroen Berlingo heran; auch bei der Assistenz- und Infotainment-Ausstattung zeigt der Citroen auf – an praktischen Qualitäten mangelt es ihm ebenso wenig.
Der Ford Tourneo Connect ist, alles zusammengenommen, dennoch der etwas hochwertigere Hochdachkombi. Er bietet mehr Komfort, eine bessere Verarbeitung und mehr Stauraum – all das allerdings auch um einen deutlich höheren Preis. Apropos Preis: In dieser Kategorie ist der Dacia Lodgy unschlagbar. Er kommt im Monat um rund 150 bis 200 Euro günstiger als die anderen Familien-Vans im Test. Beim Platz- und Stauraum-Angebot verlangt der Preis keine Zugeständnisse – in Bezug auf die Qualität der Verarbeitung und Ausstattung hingegen sehr wohl.

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