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VW Tayron


























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Unser Angebot für den VW Tayron Neuwagen
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VW Tayron
Wie gut hält das neue Bindeglied zwischen Tiguan und Touareg?
Der VW Tiguan ist ein Dauerbrenner und Dauerläufer; seit 2007 zieht er unermüdlich seine Kreise. Die 2017 eingeführte Langversion Tiguan Allspace legte im Sommer 2024 eine kurze Pause ein. Er hat ein paar Pfunde mehr auf den Stahlrippen. Mittlerweile hat das SUV wieder Kraft geschöpft. Er startet als VW Tayron frisch durch – und jagt dem Skoda Kodiaq, dem Peugeot 5008 und Gefährten hinterher. Wir fahren im Test einige Kilometer mit.
CarCoach-Schnellcheck
VW Tayron
Stärken:
- stattlich-stilvolles Exterieur
- enorm viel Platz & Stauraum
- Ausstattung & Digitalisierung
- 193-PS-Diesel mit 4x4-Antrieb
- Komfort- und Sicherheits-Niveau
Schwächen:
- Preisanstieg ggb. Tiguan Allspace
- Laufruhe Mild-Hybridbenziner
Video: VW Tayron in der MeinAuto.de Probefahrt
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"Viel Platz, starke Motoren und moderne Technik machen den Tayron zu einem der vielseitigsten SUVs von Volkswagen."
▶ Karosserie & Design
Kraftvoller, gut 20 Zentimeter länger und so noch eleganter als der Tiguan
Der VW Tiguan Allspace hat sich Mitte 2024 die Zeit für eine Auszeit genommen. Eine gute Idee, denn von Zeit zu Zeit sollen wir uns alle eine kurze Verschnaufpause gönnen. Genutzt hat sie der große Bruder des Tiguan, um sich zu sammeln und neu zu orientieren. Im Zuge dessen wechselte er den Namen und den Aufenthaltsort. Aus dem fernen Mexiko kehrt der Allspace als Tayron in die Heimat zurück, nach Wolfsburg.
Dort, im VW-Stammwerk, zieht er auf der Produktionslinie des Tarraco ein. Das große Seat-SUV ließ sie verwaist zurück, als er Mitte 2024 ohne Nachfolger auslief. Das große SUV der andere VW-Tochter, der 4,76 Meter lange Skoda Kodiaq, ist dem VW knapp ein Jahr voraus. Seine zweite Generation tourt seit Ende 2023. Der Tayron hat also Nachholbedarf – und die Mutter scheint fest entschlossen, den Rückstand schnell wettzumachen.
VW baut den Tayron mit einer Länge von 4,79 Metern ein paar Zentimeter länger als Skoda den Kodiaq. Außerdem formen die Wolfsburger ihr Mittelklasse-SUV robuster und selbstbewusster. Besonders eindrucksvoll ist die Frontpartie: mit ihrer ungewöhnlich hohen, stark konturierten Motorhaube und dem imposanten Stoßfänger. In ihn integriert VW an den Rändern die ʺAir Curtains", die adaptiven Durchströmungskanäle zur aerodynamischen Optimierung. Wie im Tiguan und im Karoq wirken sie und liefern einen guten Luftwiderstandsbeiwert von 0,28.
▶ Innenraum & Ausstattung
Im Fond optional mit fünf Sitzen, ebenso flexibel und komfortabel, aber noch geräumiger als der kleine Bruder
Die gestreckte Fensterreihe, die lang gezogene Dachlinie und der 2,79 Meter lange Radstand verleihen dem VW Tayron optisch außerdem eine elegante Länge. Von diesem Design- und Konstruktionsmerkmalen profitiert der Innenraum. Er sieht mehr Licht und hat mehr Platz: mehr als der Vorgänger und der Tiguan. Die gut 20 Zentimeter Überstand zum Tiguan teilt VW gerecht auf den Rück- und Kofferraum auf.
Im Fond des im Tayron kommt die vielseitige und bequeme Bank des Tiguan zum Einsatz. Sie lässt sich in Einzelteilen längs verschieben; ihre Lehnen sind asymmetrisch umklapp- sowie in der Neigung einstellbar. Die hier gebotene Bein-, Kopf- und Hüft- bzw. Schulterfreiheit sind beinahe Marke Touareg. Eine Größe von zwei Metern ist auf den Vorder- wie den äußeren Fond-Plätzen kein Problem.
Mit 885 bis 2.090 Liter großem Kofferraum
Die optionale dritte Sitzreihe ist im Tayron – anders als im rund zehn Zentimeter längeren Oberklasse-SUV – auf Dauer jedoch nur für den Nachwuchs geeignet. Wer auf die dritte Sitzreihe verzichtet, hat im Tayron dafür einen Kofferraum von dem VW sagt: er sei treffender als Laderaum angesprochen. Bei einem Volumen von 885 bis 2.090 Litern sind wir geneigt, dem zuzustimmen. Aber.
Der Kodiaq übertrumpft das Modell der Mutter mit 910 bis 2.105 Litern. Der VW kommt uns beim Beladen dafür mit einer vergleichsweise niedrigen Ladekante entgegen: sie liegt 74 Zentimeter über dem Boden. Die elektrisch betätigte Heckklappe spendiert VW dem Tayron erst in den beiden gleichwertigen, aber unterschiedlich ausgerichteten Topausstattung serienmäßig. Sie heißen “Elegance” und “R-Line”.
Zwei Top-Ausstattungen, ein äußerst tragfähiges Basisniveau – und eine Digitalisierung, die den Dreh raushat
Die Namen der Topausstattung sagen im Grunde alles. Die ʺElegance"-Ausführung kümmert sich darum, den Tayron außen wie innen noch eleganter erscheinen zu lassen: z.B. im Innenraum mit offenporigem Echtholz. Beim Tayron R Line streicht VW die sportliche Seite des Praktikers heraus. Bei beiden Linien Serie ist der empfehlenswerte, weil ausgesprochen komfortable ʺergoActive"-Fahrersitz.
Komfortabel und kommod eingerichtet ist der Tayron aber schon in der Basisausstattung ʺLife". VW verbaut neben der 3-Zonen-Klimaautomatik sein übersichtliches Digitalinstrument – und das neue Infotainmentsystem mit seinem knapp 13 Zoll großen Touchscreen. Er ist in puncto Anzeigen- und Bedienqualität ein echter Fortschritt. Durch die zwei digitalen Leisten mit Schnellwahltasten am Kopf und Fuß des Displays fällt das Wühlen in den flacher strukturieren Menüs meist flach.
Außerdem hat VW, man höre und staune, den Drehknopf zur Regelung der Lautstärke zurückgeholt. Auf seiner neuen Position, zentral in der Mittelkonsole, hat er sich einige Zusatzfunktionen angeeignet: deshalb heißt er jetzt Fahrerlebnis-Schalter. In dieser Funktion kann er zum Beispiel auch die Fahrprogramme und die ʺAtmosphären" des Innenraums ändern. Wer mit dem Basis-Infotainment navigieren oder sich mit ihm künstlich intelligent austauschen will, muss diese Funktionen über das “Infotainmment”-Paket frei schalten. Es ergänzt praktischerweise auch gleich eine induktive Smartphone-Ablage für zwei Handys.
▶ Motor & Antrieb
Das Tiguan-Antriebs-Sortiment mit quer eingebauten Motoren
Bei den Antrieben wird VW das Angebot des Tayron selbst laufend ergänzen. Die verfügbaren Varianten und die Einbauweise gibt der MQB evo, der aktuelle Modulare Querbaukasten, vor. Die Motoren sind beim Tayron wie beim Tiguan und Kodiaq so quer eingebaut – ein wesentlicher Unterschied zum Touareg. Testen konnten wir zum einen den Mild-Hybridbenziner 1.5 eTSI mit 150 PS und 250 Nm (Energieverbrauch (kombiniert) 6,2 bis 6,9 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 142 bis 156 g/km, CO2-Klasse E).
Ein 48 Volt starker Riemen-Starter-Generator hilft ihm a): einen Teil der Bewegungsenergie über das Bremssystem zurückzuholen – und b) flotter in die Gänge zu kommen. Das gelingt mit einem 0-100 Sprint in 9,4 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h ganz gut. Mit Hänger und unter Volllast wird der Vierzylinder-Ottomotor aber etwas heiser. Ganz ohne raue Zwischentöne arbeitet das 7-Gang-DSG. VW verbaut beim Basisbenziner bereits die standfestere, im Öl badende Variante.
Der 193 PS und 400 Nm starke Vierzylinder-Turbodiesel 2.0 TDI zum anderen vertraut ebenso auf ihre Dienste; und ergänzt sie serienmäßig um den ʺ4Motion"-Allradantrieb (Energieverbrauch (kombiniert) 6,1 bis 6,8 l/100 km, CO2-Emission (kombiniert) 162 bis 180 g/km, CO2-Klasse F). Fahrerisch überzeugt uns die Kombi mehr, sogar vollends. In ca. 8 Sekunden erreicht sie Tempo 100; in der Spitze um die 220. Nur zwei Kleinigkeiten geben Anlass zur Klage: Der Verbrauch des Diesels ist mit rund 7 Litern so hoch ist wie der des Benziners; und er kostet gut 8.000 Euro mehr.
▶ Komfort & Fahrgefühl
Ausgewogenes Fahrwerk, guter Komfort – nur die großen Räder sorgen für gelegentliche Härten
Wer den Tayron regelmäßig als Zugfahrzeug einsetzt, fährt mit dem Allrad-Diesel aber erneut besser. Er zieht problemlos 2,3 Tonnen, der 1.5 eTSI hat mit 1,8 Tonnen seine Mühe. Ein weiteres Plus: Die Elektronik des Allradantriebs erkennt den Anhänger automatisch – und aktiviert das dazu passende Fahrprofil ʺTrailor".
Ob mit oder ohne Hänger, der Tayron selbst federt mühelos über Asphalt, Feld und Flur, Querfuge und Fahrbahnriss. Schwerer tut sich das Fahrwerk nur, wenn wir das Tempo drosseln: über Stock und Stein, mit Schlaglöchern und Kopfsteinpflaster. Sie spürten die Insassen selbst mit dem optional Adaptivfahrwerk ʺDCC Pro" – insbesondere mit den optionalen, 18 bis 20 Zoll großen Räder.
Die Geräuschdämmung des VW Tayron ist indes ebenso vorzüglich wie die passive und aktive Sicherheitsausstattung. Serienmäßig Teil des Sicherheits-Teams sind u.a.: neun Airbags, LED-Scheinwerfer samt automatischer Fernlichtregulieren; zumal eine Rückfahrkamera, ein erweiterter Parkassistent wie der bei VW noch recht frische Ausstiegswarner des Spurwechselhelfers.
▶ Kosten
Einen stolzen Preis
Beim Preis hilft der Griff zum Basismotor 1.5 TSI und zur Basisausstattung „Life“ – nur so bleibt der Volkswagen Tayron unter der Marke von 50.000 Euro. Ein Blick auf die Konkurrenz zeigt: Modelle wie der Renault Espace oder der Skoda Kodiaq starten einige Tausend Euro günstiger. SUVs aus der Premiumklasse wie der BMW X3 oder der Volvo XC60 liegen dagegen deutlich darüber. So positioniert sich der Tayron preislich genau zwischen klassischen Familien-SUVs und teureren Premium-Modellen.
Fazit
Der Volkswagen Tayron positioniert sich in der SUV-Palette von Volkswagen zwischen dem Volkswagen Tiguan und dem Volkswagen Touareg. Mit 4,79 Metern Länge ist er rund 20 Zentimeter länger als der Tiguan und bietet im Fond mehr Platz oder optional zwei zusätzliche Sitze. Auch der Kofferraum fällt deutlich größer aus und fasst 885 bis 2.090 Liter. Technisch orientiert sich der Tayron stark am Tiguan, punktet aber mit moderner Ausstattung, einfacherem Infotainment und einer umfangreichen Sicherheitsausstattung.
Geeignet ist der Tayron besonders für Familien oder Vielfahrer, die mehr Platz als im Tiguan möchten, ohne zum deutlich teureren Touareg greifen zu müssen.
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