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Renault Mégane Grandtour 2020 im Test: frischer Kompaktkombi voll auf Draht

Nachdem der Golf 8 Variant bis Ende 2020 auf sich warten lässt, herrscht im Revier der kompakten Kombis derzeit ein Machtvakuum. Die nagelneue Generation des spanischen Golfs, der Kombi Seat Leon ST, gilt als aussichtsreicher Interims-Klassenprimus. Ob der gerade geliftete Kompakt-Kombi von Renault auch ein Anwärter ist? Der Mégane Grandtour 2020 gibt uns im Test die Antwort.

Inhalte des Testberichts zum Renault Megane Grandtour:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

Mégane-Kombi 2020: modifizierte Schürzen & Voll-LEDs ab Werk

Elektrik, Elektronik und Elektrifizierung – das sind die drei Hauptthemen der Modellpflege, die Renault dem Mégane IV nach vier Jahren spendiert hat. Neben der Vernetzung, der Autonom- und Hybridisierung handeln die Franzosen aber auch die klassischen Themen eines Facelifts ab: sie modifizieren die Anbauteile und die Lichtgrafik. So präsentiert sich der Kühlergrill mir einer glänzenden Chromspange – die Frontschürze erhält schärfere Konturen und größere Kühlöffnungen; überarbeitet hat Renault zumal die Integration der Nebelscheinwerfer. Tiefgreifender fallen die Eingriffe in die Lichtelektronik aus. Vorn wie hinten erhellt der neue Mégane Grandtour im Modelljahr 2020 die Welt mit LEDs. Neu ist darüber hinaus die Tatsache, dass der kompakte Kombi serienmäßig mit Voll-LED-Frontscheinwerfern ausgestattet wird. Mit dieser Qualität ist das Renault-Modell im C-Segment längst nicht mehr allein; der Golf, der Leon und andere sind mittlerweile ebenfalls ab Werk mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. In zwei Varianten werden diese jedoch nur bei Renault in der Serienausstattung angeboten.

In puncto Licht hat der Mégane Grandtour also mit der Konkurrenz gleichgezogen; in puncto Übersichtlichkeit bleibt beim Kombi alles beim Alten. Das heißt: Nach vorne ist der Ausblick ausgezeichnet, nach hinten und zur Seite indes merklich eingeschränkt – u.a. von den breiten C- und D-Säulen. Teilweise kann dieses, heutzutage leider weit verbreitete Manko, mit Hilfe der neuen Assistenzsysteme kaschiert werden. Die mäßige Übersicht zu den beiden Seiten konterkariert etwa der neue Spurhalteassistent, der optional den bisherigen Spurhaltewarner ergänzt. Der verbesserte, ab sofort mit einem Radarsensor ausgestattete Toter-Winkel-Warner erweist sich in dieser Hinsicht gleichfalls als Fortschritt. Er nimmt seine Arbeit allerdings erst ab der Top-Ausstattung “Intens” auf – und selbst hier nur gegen Aufpreis. Enthalten ist er im “Easy Parking-Paket, in dem er mit dem Querverkehrswarner und dem Einpark-Assistenten die visuellen Einschränkungen erfolgreich – aber doch teils störend – zu übertönen sucht.  Eine Rückfahrkamera bietet Renault leider weiter nicht an.

Debüt teilautonomer Assistenten und digitaler Instrumente

Mit anderen hochwertigen elektronischen Assistenten kann der Mégane Grandtour 2020 indes sehr wohl aufzeigen. Ein Beispiel: der Autobahn- und Stau-Assistent. Mit ihm steigt Renaults Kombi in die illustre Reihe teilautonomer Kompaktautos auf. Kurzum: Der Mégane-Kombi wird von diesem Assistenten für Teilstrecken autonom – ohne Eingreifen des Fahrers – gefahren: sprich gelenkt, beschleunigt und gebremst. Der adaptive Tempopilot hält außerdem eigenständig den Abstand zum vorausfahrenden Verkehr; seine “Stop & Go-Funktion bringt den Kombi zum Stillstand und fährt ihn wieder an. Die letzte Modellpflege-Neuerung im Feld der Assistenten ist die Fußgängererkennung, die ab sofort den Notbremsassistenten verstärkt. Im Innenraum – also dort, wo der Großteil dieser Helfer seine assistierende Wirkung entfaltet – hat das Facelift gleichfalls seine Spuren hinterlassen. Die wichtigste Änderung für uns: die modifizierte, einfacher zu bedienende Mittelkonsole mit dem vollintegrierten, gut 9 Zoll großen Touch-Screen des neuen Online-MultimediasystemsEasy Link“.

Die gewöhnungsbedürftige Bedienung war eine der bisherigen Schwächen der vierten Mégane-Generation. Mit dem neuen System und der neuen Bedienlogik ist die Eingewöhnungsphase deutlich kürzer. Digitaler und vernetzter tritt der geliftete Mégane Grandtour außerdem auf: bspw. mit dem 10-Zoll großen digitalen Kombiinstrument, das auch als Navi-Anzeige fungiert. So digital und vernetzt wie der neue Golf ist der Renault allerdings nicht: aber das muss nicht zwangsläufig ein Makel sein. Ähnlich geräumig und transportfähig ist er indessen schon. Das Kofferraumvolumen beträgt 507 bis 1.504 Liter – ein Wert im vorderen Kompaktklasse-Mittelfeld. Der Kia Ceed Sportswagon packt mit 625 bis 1.695 Litern jedoch um einiges mehr ein; der Stauraum des Renault punktet aber mit seiner guten Nutzbarkeit. Vorne sitzt man im kompakten Renault-Kombi selbst mit 1,95 Metern noch komfortabel. Hinten limitiert die Beinfreiheit: hier wird es ab einer Größe von 185 Zentimetern eng. In Bezug auf die Verarbeitungsqualität schlägt sich der Grandtour noch eine Spur besser; sie ist für ein C-Segment-Modell von einer nicht alltäglichen Güte. Verfeinerte Polsterstoffe und ein Fahrersitz, der sich auf Wunsch elektrisch einstellen lässt, steigern die Güte weiter.

Mégane Grandtour: neue sportliche Toplinie, Plug-in-Hybrid-Premiere

Die letzten beiden Tätigkeitsfelder der Modellpflege des Mégane Grandtour kümmern sich um den sportlichen Akzent der Ausstattung und um die Qualität des Motorenangebots. Ersteres ist die Aufgabe der “R.S. Line“. Sie löst die bisherige “GT Line-Ausstattung ab und markiert, insbesondere optisch, den Zwischenschritt zum Kompaktsportler Mégane R.S., der auch vom Facelift profitiert. Für eine schnittige Optik zeichnen unter anderem verantwortlich: die doppelten Endrohre des Auspuffs, die weit geöffneten Lufteinlässe mit ihrer Wabengitterverzierung und die Luftleitelemente an der Front, die dem Frontflügel des Renault-F1-Wagens nachempfunden sind. Innen werden die “R.S. Line”-Kunden von perfekt sitzenden Sportsitzen, diversen Zierelementen, Pedalen im Alu-Look und einem Leder-Sportlenkrad erfreut. Für sportlichen Schwung sorgen wie bisher die stärkeren Vierzylinder-Turbobenziner TCe 140 oder TCe 160 – oder erstmals ein Plug-in-Hybrid-Motor.

Der E-Tech Plug-in 160 kombiniert einen 1,6 Liter großen Benzinmotor mit zwei Elektromotoren: zu einer Systemspitzenleistung von 160 PS und 330 Nm (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,3 Liter/13 kWh auf 100 km, 29 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+). Der Steckdosen-Hybrid beschleunigt den Kombi gemeinsam mit der zentralen Kraftübertragungseinheit, dem Multimode-Automatikgetriebe, in weniger als elf Sekunden von 0 auf 100 und in der Spitze auf 175 km/h. Rein elektrisch fährt das Mégane-Grandtour-PHEV maximal 135 km/h – und bis zu 65 Kilometer weit (WLTP-Wert). Das ist eine ausgezeichnete elektrische Reichweite, die wir im Test mit im Durchschnitt 50 Kilometern bestätigen können. Umso erstaunlicher ist dieser Wert angesichts der geringen Batteriekapazität von 9,8 kWh. Das Geheimnis: die besonders hohe Rekuperationsleistung der Hybrideinheit. Diese Kombination ist unter den kompakten Kombi-Hybriden eine Besonderheit – ebenso wie der aufgestockte PHEV-Umweltbonus von 7.500 Euro.

Technische Daten des Renault Megane Grandtour

PS-Anzahl: min. 115 PS max. 159 PS
kW-Anzahl: min. 85 kW max. 117 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell oder Automatik
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert): min. 3,9 l/100km max. 5,4 l/100km
CO2-Emission: min. 102 g/km max. 124 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. B
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 22.900 Euro
Stand der Daten: 21.09.2020

Konkurrenzmodelle

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Fazit zum Renault Megane Grandtour Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der geliftete Mégane Grandtour zeigt im Test: er hat das Zeug, mit anderen den vakanten Golf-Variant-Thron zu besetzen. Renault hat die Ausstattung seines kompakten Kombis kräftig aufgewertet: optisch wie funktional, nicht zuletzt im Bereich der Assistenzsysteme. Mit dem neuen Plug-in-Hybridantrieb bringen die Franzosen ihre Hybrid-Kompetenz aus der F1 in die kompakte Serie. Bei MeinAuto.de kaufen Sie den modellgepflegten Kompaktkombi ab 17.645 Euro – 25,5% oder gut 5.500 Euro unter dem Listenpreis.

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