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Renault Mégane 5-Türer IV im Test (2021): Verhilft das Lifting dem Golf-Gegner zu einem neuen Höhenflug?

Der erste Renault Mégane kam 1995 auf den Markt, der vierte folgte 2016 – gut zwanzig Jahre danach. 2020 war es beim Klassenkameraden des Ford Focus und Opel Astra Zeit für eine Modellpflege. Auf dem Renovierungs-Plan stand u.a. eine neue Multimedia-Ausstattung, verbesserte Assistenzsysteme – und das Debüt eines Plug-in-Hybrid-Antriebs. Ob und wie der Plan aufging, lesen Sie im Test zum gelifteten Mégane 5-Türer.

Inhalte des Testberichts zum Renault Mégane 5-türig:

  1. Zum Testbericht
  2. Technische Daten (als Tabelle)
  3. Konkurrenzmodelle
  4. Unser Fazit mit Sternebewertung

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Mégane 5-Türer 2021: neue Ausstattungsvarianten

Unter dem Aspekt des Verkaufserfolges, hat der Renault Mégane bei uns sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Ende des letzten Jahrtausends verkauften die Franzosen doppelt so viele Mégane-Modelle pro Jahr. Freilich, ein Opel Astra könnte von einem Kundenschwund wie diesem nur träumen. Aber, die Welt der Kompaktautos ist eben vielfältiger geworden – wer wieder mehr Kunden ansprechen will, muss selbst vielfältiger werden: ohne den Fokus aufs Wesentliche zu verlieren. Genau das hat Renault in der vierten Generation des Mégane versucht.

Neben der Schräghecklimousine und dem Kombi Grandtour wurde das Stufenheck direkt zurück in die Mégane-Reihe geholt; das Coupé und Cabriolet hat man hingegen eingestellt. Mit der Modellpflege setzten die Autobauer aus Boulogne-Billancourt diesen Weg fort. Der Mégane hat sich zum Modelljahr 2021 neu sortiert. Die Zahl der Ausstattungen wurde auf vier verengt. Die zweite Ausstattungslinie heißt mittlerweile “Zen” und nicht länger “Limited” oder “Play”. Die sportliche Topausstattung nennt sich nicht mehr “GT-Line”, sondern “R.S. Line” – und rückt näher an den Kompaktsportler “R.S” heran.

Bessere Grund- & neue Top-Ausstattung

Verändert hat Renault neben der Nomenklatur auch den Inhalt der Ausstattungen, vor allem beim Grundmodell Mégane Life. Um Licht in die Angelegenheit zu bringen: Die fünftürige Schräghecklimousine führt im Modelljahr 2021 serienmäßig die Voll-LED-Scheinwerfer “Pure Vision” aus; 2018 hat sie Renault erst ab der “GT-Line” verbaut. Das Facelift bringt den LED-Leuchten zumal eine modifizierte Form: den Scheinwerfern und LED-Rückleuchten gleichermaßen. Die Rücklichter erhalten mit den dynamischen Blinkern außerdem ein Technik-Upgrade.

Diese formalen Modifikationen an den Anbauteilen sind bei einem modernen Facelift Usus – so auch bei Renault. Der Frontschürze spendieren die Franzosen schärfere Konturen, unter anderem durch kräftigere Kühlöffnungen im Bereich der Flanken beziehungsweise der Nebelscheinwerfer. Auch die Optik einzelner Chrom-Spangen wurde im Zuge des Liftings aufpoliert. Kurzum: der Renault Mégane Jahrgang 2021 kann sich sehen lassen – in der Stadt wie auf dem Land.

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Renault Mégane: Viel Platz im Innenraum

Aber gerade in der Kompaktklasse muss ein Modell mehr sein als ein bloßes Ausstellungsstück. Die Form sollte der Funktion folgen. Apropos Funktionen: Neue Funktionen bringt die Modellpflege ebenfalls. Um ihnen auf den Grund zu gehen, steigen wir in den Mégane 5-Türer ein – ein Vorhaben, dem die kompakte Renault-Limousine keine großen Hindernisse in den Weg legt. Hinten dürften die Schweller aber gerne etwas schmaler und die Türöffnungen weiter sein. Allerdings sind wir mittlerweile verwöhnt von all den kleinen und großen SUVs; nicht zuletzt von ihren hohen Sitzen.

Im Mégane sitzen wir gut und gerne zehn Zentimeter tiefer – kaum mehr als vierzig Zentimeter sind es, wie uns eine Messung verrät. Die tiefe Sitzposition macht sich beim Ein- und vor allem beim Aussteigen bemerkbar. Einmal im Innenraum angekommen, können wir uns im Cockpit jedoch nicht über mangelnden Platz beklagen. Auf der Rückbank gilt das nur für Passagiere, die kleiner sind als 1,80 Meter. Zurück ins Cockpit, in dem erwarten uns die angesprochenen Funktions-Verbesserungen: in Form einer überarbeiteten Mittelkonsole samt modernisiertem Bedienfeld und modernisiertem Infotainment.

Innenraum: einfachere Bedienung, volle Digitalisierung

Die Modernisierung der Infotainmentsysteme klingt vielversprechend – und sie ist es auch. Die bereits etwas altersschwache “R-Link”-System hat Renault durch die “Easy Link”-Infotainment-Generation ersetzt. Die Schaltzentrale ist ab der “Zen”-Ausstattung fortan ein sieben Zoll Touchscreen im Querformat; ab der “Intens”-Ausstattung ein neun Zöller im Hochformat. Updates fürs System selbst oder die Karten des Navis lassen sich bequem zu Hause installieren: ohne Kabel, over the-air, wie es so schön neudeutsch heißt. Verbessert hat sich mit dem Systemwechsel auch die Bedienbarkeit, das System reagiert schneller und die Menüstruktur ist flacher – für uns aber immer noch einen Faden zu tief.

Ebenfalls als Makel empfinden wir die Modernisierung sprich volle Digitalisierung: Kurzwahltasten und Drehregler sind weitgehend verschwunden. Der Mégane folgt damit zwar dem aktuellen Ergonomie-Trend, der erschwert die Bedienung aber eher als sie zu vereinfachen. Der neue VW Golf ist das abschreckende Musterbeispiel. Dass die Digitalisierung, richtig eingesetzt, ein Mehrwert sein kann, zeigt das digitale Kombiinstrument: Es gehört in der 7-Zoll-Variante ab der “Zen”-Linie zur Grundausstattung; ab der “Intens”-Linie misst der TFT-Bildschirm gut zehn Zoll und beherrscht zudem die Navikarten-Darstellung.

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Renault Mégane mit neuen Assistenten und viel Stauraum

Ihre Vorteile offenbaren die neuen Technologien überdies im Bereich der Sicherheit, insbesondere bei den Assistenzsystemen. Die Modellpflege beliefert den Mégane in dieser Sparte ebenfalls mit Neuerungen. Der prominenteste Neuzugang ist der Autobahn- und Stauassistent. Er steht ab der “Intens”-Ausstattung zur Wahl und übernimmt die Fahrzeugführung in Teilen autonom; ähnlich wie die neue “Stop & Go”-Funktion des Tempopiloten. Beim Führen des 5-Türers behilflich sind jetzt außerdem: ein Spurhalte-Assistenten sowie ein Toter-Winkel- bzw. Querverkehrswarner; beide arbeiten erstmals mit Radarsensoren.

Eine weitere Verbesserung kommt dem Notbremsassistenten und den Fußgängern zugute; der Assistent reagiert jetzt nämlich auch auf sie. So weit, so sicher. Jetzt wollen wir uns noch die beiden Enden des aufgefrischten Mégane 5-Türers vornehmen. Wir beginnen am Heck, konkret beim Kofferraum. Der überzeugt mit seiner niedrigen Ladekante und mit einem Stauraumvolumen von 402 bis 1.247 Litern – letzteres leider nur für die Modelle mit Benzinern. Weshalb leider? Weil der Stauraum im Renault ungewöhnlicher Weise bereits in den Diesel-Varianten schrumpft: und das beträchtlich, auf 335 bis 1.180 Liter.

Seit 2021 teilautonom & optional teil-elektrisch angetrieben

Zum Vergleich: Der Peugeot 308 packt in seinen Kofferraum 420 bis 1.228 Liter, der VW Golf in den seinen 381 bis 1.237 Liter. Die gute Nachricht: Mit einem Volumen von 308 bis 1.202 Litern ordnet sich der Kofferraum des neuen Mégane Plug-in-Hybrid irgendwo dazwischen ein. Hier ist der Stauraum-Schwund üblich (Golf GTE bspw. 273 bis 1.129 Liter):  die zusätzliche Batterie braucht schlicht ihren Platz. Und ein Plug-in-Hybrid-Antrieb gehört in der Klasse mittlerweile zum guten Ton – bei der aktuell großzügigen Förderung kein Wunder.  Der E-Tech Plug-in 160 qualifiziert sich für den Umweltbonus und er beweist auch im Test seine Qualifikationen (Kraftstoffverbrauch kombiniert WLTP: 1,2 Liter auf 100 km, 29 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+).

Seit April beschwingt der Doppelmotor auch den 5-Türer: mit einem 1,6 Liter großen, 94 PS starken Sauger, einem Elektromotor mit 67 PS, einem zweiten im Multi-Mode-Getriebe und einer Gesamtleistung von 158 PS. Den Sprint von 0 auf 100 erledigt das Mégane PHEV in kaum mehr als neun Sekunden, maximal schafft er 175 – rein elektrisch 135 km/h. Fürs Stromern ist ein Akku mit knapp 10 kWh Kapazität an Bord: Energie, die laut Norm für gut 50, laut Test für gut 40 Kilometer reicht.

Technische Daten des Renault Mégane 5-türig

PS-Anzahl: min. 114 PS max. 140 PS
kW-Anzahl: min. 84 kW max. 103 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Automatik oder Manuell
Kraftstoffart: Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert) Benzin: min. 5,2 l/100km max. 5,5 l/100km
Verbrauch (kombiniert) Diesel: min. 3,9 l/100km max. 4,0 l/100km
CO2-Emission: min. 104 g/km max. 125 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. C
Abgasnorm: Euro 6 D (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 23.560 Euro
Stand der Daten: 27.07.2021

Konkurrenzmodelle

Ein günstiger Neuwagen aus der Kompaktklasse, das ist in unserem Autohaus online ein Leichtes. Drei Beispiele: der Ford Focus ab 14.483 Euro und 34 % bzw. monatlich ab 196 Euro, der Opel Astra ab 15.904 Euro und 26 % bzw. Monatsraten ab 121 Euro oder der Peugeot 308 ab 18.445 Euro und 24 % Neuwagen Rabatt im Monat. Eine Finanzierung ist bei uns ebenfalls attraktiv, bspw. unser Autoleasing oder unsere Vario-Finanzierung ab 0,49 % Effektivzins und ab 0 € Anzahlung.

Fazit zum Renault Mégane 5-türig Test

MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der fünftürige Mégane bewirbt sich mit der jüngsten Modellpflege für höhere Weihen – und Absätze. Das Werben könnten von Erfolg gekrönt sein, dank zahlreicher Verbesserungen: einer aufgewerteten Basis- und einer sportlichen Top-Ausstattung bspw., einem modernisierten Innenraum und Infotainment-Angebot sowie geschickteren Assistenten und einem Plug-in-Hybrid-Antrieb. Bei MeinAuto.de startet das kompakte Schrägheck ab 16.811 Euro: 32 % oder gut 7.500 Euro unter dem Listenpreis.

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