Ford Mondeo Vignale im Test: darf es ein wenig Luxus sein?

Im Werben um die Gunst der Kunden müssen sich Autohersteller heutzutage Besonderes einfallen lassen – sonst geraten sie rasch ins Hintertreffen. Ford zum Beispiel offeriert seit 2015 die Vignale-Sondermodelle, die in puncto Qualität, Ausstattung und Kundenbetreuung außergewöhnlichen Luxus versprechen. So freut man sich als Vignale Fahrer über einen persönlichen Kundenbetreuer, der Ihren Mondeo holt, wäscht und wieder zurückbringt.

ford_mondeo_vignale_2016_ausen_vorneDesigner Alfredo Vignale legte den Grundstein für die Sondermodelle des Mondeo, des S-Max, des Kuga und des Edge. Wir haben uns den Luxus mit Fords Mittelklasse-Flaggschiff gegönnt. Es folgt der Testbericht zum Mondeo in der luxuriösen Vignale Ausstattung mit allerlei Extras und individuellen Lösungen.

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Mondeo: stattlich von Natur, luxuriös dank Handarbeit

ford_mondeo_vignale_2016_innen_sitzeAller Luxus nützt wenig, wenn er auf einem kompromittierten Fundament aufbauen muss. Dann wirkt er aufgesetzt, gehaltlos und am Ende sogar billig. Diese Gefahr besteht beim Mondeo aber nicht. Er erfüllt in der seit Anfang 2015 ausgelieferten fünften Generation die grundlegenden Anforderungen an eine Mittelklasse-Limousine ohne Abstriche: Ein stattlicher Auftritt ist mit fast 4,9 Metern Länge und einem eleganten Design ebenso gewährleistet wie ein fast schon oberklassiges Raumgefühl; der Dank geht hier an den 2,85 Meter weiten Radstand. Und auch die Koffer müssen sich bei einem Stauraumvolumen von 525 bis 1.446 Litern in der Limousine und 525 bis 1.630 Litern im Kombi nicht zusammenquetschen wie Ölsardinen. Der Ford-Kofferraum ist damit voluminöser als der eines 3er BMW, einer Mercedes C-Klasse oder eines Opel Insignia. Nur die VW-Mittelklassefraktion, namentlich der Passat und der Skoda Octavia, lässt im Heck mehr Ladegut verschwinden.

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ford_mondeo_vignale_2016_innen_sitzeIn puncto Raumangebot spielt der Mondeo also weit vorne mit. Jetzt noch eine luxuriöse, maßgeschneiderte Ausstattung – und das Gesamtpaket hätte der Konkurrenz etwas voraus. Genau das versucht Ford mit der Vignale-Sonderausstattung.

Deren Hauptattraktion ist zweifellos die handgenähte, wabenförmig gesteppte Vignale-Lederausstattung, die im gesamten Innenraum zu finden ist. Natürlich auf den äußerst komfortablen Sportsitzen, aber auch auf der Armauflage, den Armaturen-Trägern, der Mittelkonsole, dem Schaltknauf und dem Lenkrad. Dazu kommt im Vignale ein Infotaiment-System mit

  • „Ford SYNC2“
  • 20-Zoll-Touchscreen
  • einer Sony-Surround-Sound-Anlage mit 12 Boxen
  • ein Ford „Key Free“-System
  • eine Zwei-Zonen-Klimaanlage

Vollendet wird das luxuriöse Interieur durch einen Luxus, den man sich eigentlich nicht kaufen kann: viel Ruhe. Für diese sorgen die verstärken, geräusch-dämmenden Scheiben und die Integrallenker-Hinterachse.

Nur zwei Motoren genügen den Vignale-Maßstäben

ford_mondeo_vignale_2016_ausen_logoZu der kehren wir am Ende wieder zurück. Jetzt wollen wir noch zwei weitere Merkmale des Innenraums erwähnen. Zum einen reagiert Fords Multimedia-System auch im Mondeo Vignale fast so träge wie ein Hochsee-Luxus-Kreuzer. Während unserer Testfahrt ist es deshalb hin und wieder zu Unmutsäußerung gekommen, welche die luxuriöse Ruhe störten. Zum anderen kann der Innenraum mit individuellen Detaillösungen verfeinert werden: und zwar nicht durch Konfektionsware, sondern nach Maß und von Hand gefertigten Unikaten. Sechs Handwerksmeister setzen im Vignale-Spezialwerk in Valencia diese Wünsche für jedes Modell in die Tat um. Was möglich ist, klärt man am besten mit dem persönlichen Vignale-Kundenberater, den Ford den Kunden zur Seite stellt. Er weist uns auch darauf hin, dass der Ford Mondeo Vignale bereits außen mit luxuriösen Details gespickt ist: Einem Kühlergrill mit Sechseckmuster z.B., edle Leichtmetallfelgen mit einem Durchmesser von 18 oder 19 Zoll, zahlreichen Chromzierleisten und zwei auf Hochglanz lackierten und polierten A-Säulen.

Gut so, denn wer so viel Luxus in seinem Auto hat, der will, dass das auch von außen zu sehen ist. Luxus hießt aber auch, sich keine Sorgen machen zu müssen, etwa darüber, ob die Kraft des Motors allen Fahrsituationen gewachsen ist. Das stellt Ford sicher, indem nur die besten und stärksten Aggregate der Mondeo-Antriebspalette in den erlesenen Vignale-Motorenkreis aufgenommen werden. Geschafft haben diese Hürde die 2,0-Liter-Ecoboost-Benziner mit 203 und 240 PS, der Zweiliter-Turbodiesel mit 180 PS, der Zweiliter-Biturbodiesel mit 210 PS – und der Hybrid aus Benziner und E-Motor mit 187 PS.

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Der Vielfältigste unter den Fünfen ist der schwächere Diesel. Ihn gibt es als einzigen Vignale-Antrieb optional mit Handschaltgetriebe und als einzigen Mondeo-Motor überhaupt mit Allradantrieb (dann allerdings nur mit 6-Gang-Automatik). Mit dem dem intelligenten Vierradantrieb braucht der 180 PS 2.0 TDCi allerdings fast einen Liter mehr auf hundert Kilometer als ohne: nämlich 5,3 statt 4,5 Liter (117 statt 138 Gramm CO2) nach Norm und knapp sieben statt sechs Liter im Test.

Vignale: ein Nuance steifer und noch sicherer

Der stärkste und lebendigste Vignale-Motor ist der 2.0 Ecoboost-Benziner mit 240 PS, der den Luxusschlitten in weniger als 8 Sekunden von 0 auf 100 und in der Spitze auf bis zu 240 km/h beschleunigt. Den Luxus von 7,4 Litern (171 g) Normverbrauch muss man sich allerdings leisten wollen und können. In puncto Geräuschkulisse übrigens liegt zwischen den Diesel- und Benzin-Aggregaten dank der verbesserten Geräuschdämmung kaum eine Unterschied. Das gibt uns die Gelegenheit, den technischen Dämmungsbemühungen der Ford-Ingenieure noch einmal genauer auf den Grund zu gehen.

ford_mondeo_vignale_2016_technik_boxenDie haben zu diesem Zweck hinten die Integral-Lenker am Radträger und die Traglenker am Hilfsrahmen befestigt, was insbesondere den Abrollkomfort erhöhen soll. Das dürfte auch funktionieren, allerdings haben die Fahrwerkstechniker den Vignale eine Spur straffer abgestimmt als den normalen Mondeo – und so den Komfortgewinn direkt in eine gesteigerter Agilität investiert. Nötig war das unserer Meinung nach nicht, denn der Vignale liegt jetzt gelegentlich etwas steif auf der Straße. Meist macht der Luxus-Ford aber eine gute, stets aber eine sichere Figur, letzteres vor allem aufgrund der vielen serienmäßigen Extras, wie zum Beispiel:

Technische Daten der Ford Mondeo Vignale Limousine:
PS-Anzahl: min. 180 PS max. 240 PS
kW-Anzahl: min. 132 kW max. 177 kW
Antriebsart: Frontantrieb und 4×4 Allradantrieb
Getriebeart: Automatik, DSG und Manuell
Kraftstoffart: Diesel, Benzin und elektrisch
Verbrauch (kombiniert): min. 4,2 l/100km max. 7,4 l/100km
CO2-Emission: min. 99 g/km max. 171 g/km
Effizienzklasse: min. A+ max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 41.125 Euro
Link zum Konfigurator: Hier den Ford Mondeo konfigurieren

Fazit zum Luxusliner

Die Vignale-Sonderausstattung verleiht dem Mondeo den letzten Schliff. Das Mittelklassemodell besticht besonders mit seinem hochwertigen Interieur. Ebenfalls nicht zu verachten: Der Wagen wird – für Erstbesitzer – einmal im Monat gewachsen und beim Service oder der Reparatur gibt es einen Bring- bzw. Abholdienst. Dass dieser Luxus nicht billig ist, versteht sich von selbst. Bei MeinAuto.de startet der Ford Mondeo Vignale als 4-Turer aber schon bei 33.569 Euro, das ist rund 20% oder umgerechnet gut 8.200 Euro günstiger als beim Händler ums Eck. Der Kombi Mondeo Vignale Turnier kostet ab 34.369 Euro, knapp 8.500 Euro weniger als gelistet. (nau)
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